Ticino e Como, regole di aiuto in caso di catastrofe

Ticino e Como, regole di aiuto in caso di catastrofe

Il Canton Ticino e la Prefettura di Como hanno firmato oggi un accordo operativo che definisce le modalità di intervento in caso di emergenze, per garantire assistenza reciproca a livello transfrontaliero. La convenzione consentirà a entrambi i territori di attivarsi in maniera autonoma e più rapida di fronte a situazioni di bisogno.
In occasione dell’esercitazione internazionale ODESCALCHI, il Consigliere di Stato Norman Gobbi e il Prefetto di Como Bruno Corda si sono incontrati questa mattina al Centro di Cooperazione di Polizia e Doganale di Chiasso, accompagnati rispettivamente dal Capo della Sezione del militare e della protezione della popolazione Fabio Conti e dal Capo Dipartimento della protezione civile italiana Fabrizio Curcio, il quale nel suo ambito ricopre il più alto grado in Italia.

Le due delegazioni hanno sottoscritto un accordo operativo che regola e ridefinisce le procedure da attivare nel caso di una catastrofe – naturale o legata all’attività umana – che interessi il nostro territorio e quello della Provincia di Como. Il nuovo testo rende operativo a livello cantonale quanto già stipulato nella convenzione del 1995, nella quale è stabilito il principio che in caso di evento maggiore le due Nazioni si offrano cooperazione nel prevenire e preparare la gestione di situazioni di emergenza assicurando assistenza reciproca. A livello operativo, tuttavia, per poter coinvolgere la parte italiana il Canton Ticino doveva finora inoltrare una richiesta al Consiglio federale, al quale era assegnato il compito di contattare il Governo italiano di Roma.

Grazie alla ratifica del nuovo accordo operativo, la procedura di mutuo soccorso sarà snellita dal profilo burocratico e consentirà al Canton Ticino di attivarsi immediatamente e in maniera più rapida direttamente con la Provincia di Como. Il nuovo sistema di gestione delle emergenze – per il quale il Canton Ticino svolgerà il ruolo di apripista – potrà in futuro servire da base per migliorare la collaborazione anche con altre Province confinanti, e potrà essere applicato anche da altri Cantoni di frontiera. La sottoscrizione dell’accordo costituisce un importante risultato collaterale dell’esercizio ODESCALCHI, organizzato grazie all’iniziativa della Regione territoriale 3 dell’Esercito svizzero e all’adesione del Dipartimento delle istituzioni, organizzato proprio con l’obiettivo di rafforzare la collaborazione tra le forze dell’ordine e quelle di primo intervento che operano a ridosso del confine.

«Keine Ausnahmen für Touristinnen»

«Keine Ausnahmen für Touristinnen»

Da tagesanzeiger.ch l Ab 1. Juli gilt im Tessin das Burkaverbot. Lega-Politiker und Justizdirektor Norman Gobbi sagt, wie man künftig mit verhüllten Gästen aus dem Arabischen Raum umgeht.

Norman Gobbi, wann haben Sie das letzte Mal eine vollverschleierte Frau gesehen?Letzten Sommer in Lugano.

Was hat Sie daran gestört?
Eigentlich nichts.

Frauen mit Burka oder Niqab sind in der Schweiz ein Randphänomen. Weshalb braucht es das Verhüllungsverbot, das ab 1. Juli im Tessin gilt?

Die Verschleierung gehört nicht zu unserer Kultur. Das Gesetz schützt unsere Werte, die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Ausserdem ist das Gesicht ein wichtiges Erkennungsmerkmal. In der Schweiz besteht im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern keine Ausweispflicht.

Zu den Schweizer Werten gehört auch die Religionsfreiheit.

Wir zwingen niemanden, zum Christentum zu konvertieren. Zudem geht es nicht nur um die Religion, es ist auch eine Frage der öffentlichen Sicherheit. Das Gesetz gilt nicht nur für Niqab- und Burka-Trägerinnen, sondern auch für Demonstranten oder Fussballfans, die sich vermummen.

Am Mittwoch sind Polizisten und andere Gemeindeangestellte darüber informiert worden, wie sie das Verhüllungsverbot umsetzen sollen. Werden sie eine strenge Linie fahren?

Wir haben den Gemeindepolizisten empfohlen, vorsichtig und mit guter Gesinnung zu handeln. Sie werden nicht gleich Bussen verteilen, sondern den Leuten erst nahelegen, die Verhüllung freiwillig abzulegen.

Was, wenn das nichts bringt?

Dann können Bussen ausgesprochen werden. Wie hoch diese ausfallen, können die Gemeinden selber entscheiden. Die Verordnung der Regierung sieht in ordentlichen Fällen eine Busse von 100 bis maximal 1000 Franken vor.

Aus Frankreich, wo seit einigen Jahren ein Burkaverbot gilt, sind Fälle bekannt, in denen verschleierte Frauen alle paar Wochen angehalten und gebüsst werden. Das ist wenig nachhaltig.

Damit dies nicht passiert, werden bei uns alle kontrollierten Personen in das kantonale Polizeiregister eingetragen. So erkennen wir, ob eine verschleierte Person bereits einmal kontrolliert wurde. In schwerwiegenden Fällen oder im Wiederholungsfall gibt es die Möglichkeit, höhere Bussen bis 10’000 Franken festzulegen. Grundsätzlich ist auch ein Einschreiten der Staatsanwaltschaft denkbar.

In Frankreich kommt es auch immer wieder vor, dass verschleierte Frauen sich heftig wehren, wenn sie kontrolliert werden.

Ich war letztes Jahr in Frankreich. Viele arabische Frauen waren nicht verschleiert. Das zeigt mir, dass nur diejenigen, die provozieren wollen, sich nicht an die Regeln halten. Und solche Provokationen werden wir bestrafen. Nora Illi (die Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats, Anm. d. R.) etwa hat bereits angekündigt, dass sie am 1. Juli vollverschleiert nach Bellinzona kommen werde, um gegen das Verbot zu protestieren.

Die französische Polizei legt das Verbot grosszügig aus gegenüber vollverschleierten Touristinnen, die sich nur ein paar Tage im Land aufhalten. Wird es auch im Tessin Ausnahmen geben – etwa für saudische Familien, die nach Lugano zum Shoppen kommen?

Nein, bei uns gibt es keine Ausnahmen für Touristinnen. Das Gesetz gilt für alle.

Sie könnten damit zahlungskräftige Gäste verärgern.

Touristen, die sich verschleiern, werden vielleicht künftig nach Como gehen. Das tut mir leid, aber deswegen dürfen wir dem Druck von aussen nicht nachgeben. Bei uns zählt der Souverän, und dieser hat an der Urne entschieden, dass die Vollverschleierung nicht toleriert werden darf. Die Leute sind klug genug, sich anzupassen. Wenn wir nach Saudiarabien oder in den Iran fliegen, halten wir uns auch an die lokalen Kleiderregeln.

Werden nun im Tessin Tafeln aufgestellt, die darauf hinweisen, dass keine Burkas und Niqabs getragen werden dürfen?

Nein, informieren werden vor allem die Tourismusbüros. Zudem haben wir gemeinsam mit dem Aussendepartement des Bundes eine Sprachregelung formuliert. Die saudische Botschaft hat ihre Staatsangehörigen bekanntlich bereits über die neue Kleiderregelung im Tessin informiert. Andere Reaktionen gab es bisher nicht.

Vollverschleierte Frauen sind für die meisten Schweizer etwas Unvertrautes. Haben Sie einmal mit einer Frau gesprochen, die Burka trägt?

Nein.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Keine Zwischenfälle bei Eröffnungsfeier

Keine Zwischenfälle bei Eröffnungsfeier

Da NeueLuzernerZeitung.ch l Streng bewacht: Um eine reibungslose Feier zu gewährleisten, waren Tessiner und Urner Polizeikräfte schon vor dem grossen Tag an den Tunneleingängen und auf dem Festgelände präsent. (Archivbild)
Durch Aufklärungs- und Kontrollarbeiten sei im Vorfeld die Grundlage für eine sichere Feier geschaffen worden, teilte die Gesamteinsatzleitung am Mittwoch in einem Communiqué mit. Vom 31. Mai bis 1. Juni galt ausserdem im “Grossraum Gotthard” eine Verkehrssperre für die Zivilluftfahrt und für die Luftwaffe.

Zudem wurde im Tessin eine Hauptstrasse in der Nähe des Festgeländes bei Pollegio für den Verkehr gesperrt und der gesamte Verkehr auf die Autobahn A2 umgeleitet. Deshalb wurde auf einem Teilabschnitt die Vignettenpflicht aufgehoben.

Im längsten Tunnel der Welt waren ebenfalls Vorkehrungen getroffen worden. Die 57 Kilometer lange Röhre war auf kompletter Länge mit Spürhunden abgesucht worden, wie der Sprecher der Urner Kantonspolizei, Gustav Planzer, auf Anfrage sagte.

Am Tag der Eröffnungsfeier selbst mussten alle Gäste eine von Flughäfen bekannte Sicherheitszone passieren, um auf das Festgelände zu gelangen. Gemäss dem Verteidigungsdepartement (VBS) waren 2000 Armeeangehörige beim Gross-Anlass im Einsatz.

“Wir sind sehr zufrieden, dass die Zusammenarbeit bei den Polizeikräften so gut funktioniert hat”, sagte der Tessiner Sicherheitsdirektor Norman Gobbi (Lega) am Mittwoch auf Anfrage. Er erinnerte daran, dass eine derart enge Kooperation zwischen dem Tessin und Uri in Sicherheitsfragen ein Novum darstelle. (sda)

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/ur/uri/Keine-Zwischenfaelle-bei-Eroeffnungsfeier;art97,749296

Imprevisto “sexy” per Gobbi e Maroni

Imprevisto “sexy” per Gobbi e Maroni

Da TIO.ch l Imprevisto “imbarazzante” per il Consigliere di Stato Norman Gobbi e il governatore della Lombardia Roberto Maroni, questa mattina, durante la cerimonia d’inaugurazione del tunnel del Gottardo.

Una ballerina della compagnia diretta da Volker Hesse ha mostrato il lato B alla platea, mettendolo in bella mostra sulla sbarra proprio davanti alle autorità.

Il tutto è durato pochi lunghissimi istanti in cui i volti dei due politici, immortalati dalle telecamere, hanno tradito un imbarazzo divertito.

A Gudo il meglio della lotta svizzera

A Gudo il meglio della lotta svizzera

A 45 anni dall’ultimo grande evento organizzato in Ticino (nel 1971 a Sementina), la lotta svizzera si appresta a fare il suo ritorno a Sud delle Alpi.

L’evento, come scrive La Regione, è in programma sabato 25 e domenica 26 giugno al campo sportivo di Gudo, dove 120 atleti si sfideranno nell’ambito della prima “Festa ticinese di lotta svizzera”.

Si tratterà quasi esclusivamente di atleti provenienti da Oltralpe, ma ci saranno comunque anche 5 o 6 ticinesi affiliati all’Associazione cantonale di lotta svizzera, che si allenano al Centro sportivo nazionale della gioventù di Tenero.

Padrino della manifestazione sarà il consigliere di Stato Norman Gobbi. Per il pubblico saranno a disposizione circa 1’000 posti a sedere, oltre a una ricca offerta culinaria e numerose attività collaterali, tra cui una suggestiva esibizione del Coro delle Alpi.

Per maggiori informazioni: www.festalottasvizzera.ch

Tessin will Grenzgänger-Regelung beibehalten

Da SRF.ch l Rund ein Jahr nach der umstrittenen Einforderung von Strafregisterauszügen bei Niederlassungsbewilligungen der Kategorie B und G hat die Regierung des Kantons Tessin eine erste Bilanz gezogen. Weil die Massnahme mehr Sicherheit gebracht habe, soll auch in Zukunft so verfahren werden.

In 33 Fällen seien im vergangenen Jahr Bewilligungen B (Aufenthaltsbewilligung) und G (Grenzgängerbewilligung) nicht erteilt worden, weil die Antragssteller eine kriminelle Vorgeschichte hatten, sagte Staatsrat Norman Gobbi (Lega) vor Medienvertretern in Bellinzona.

Grenzübergang nach Como, Italien.
Nach einem Jahr Erfahrungen will die Tessiner Regierung die umstrittene Grenzgänger-Regelung beizubehalten. Keystone / Archiv

Die Gesamtzahl aller untersuchten Anträge im vergangenen Jahr lag bei 17’468. Von diesen seien 192 Fälle aufgrund begangener Straftaten näher untersucht worden. Die 33 abgelehnten Anträge stammten unter anderem von Personen, die «ein erhebliches Sicherheitsrisiko» darstellten, sagte Gobbi – flüchtig sei von ihnen jedoch keiner gewesen. Der Staatsrat nannte einen konkreten Fall, bei dem der Antragssteller bereits zu insgesamt 30 Jahren Haft verurteilt worden war, unter anderem wegen Mordes.

Von den abgelehnten Personen, hatten 29 einen Antrag für eine G-Bewilligung gestellt, waren also Grenzgänger aus dem benachbarten Italien. Vier zurückgewiesen Personen hatten sich dagegen um die Aufenthaltsbewilligung B beworben.

Regierung unterstützt die Massnahme

Es handle sich um eine «effiziente» und keinesfalls diskriminierende Massnahme, sagte Regierungspräsident Paolo Beltraminelli (CVP). Die Regierung habe sich deshalb einstimmig dafür entschieden, sie weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Sicherheitsdepartement von Norman Gobbi habe nun Auftrag erhalten, weitere Varianten auszuarbeiten, die mit internationalem Recht kompatibel sein sollen.

Spätestens bis zum Inkrafttreten des bereits paraphrasierten Abkommens zwischen der Schweiz und Italien solle die Ersatzmassnahme gelten. Über das gesamte Vorgehen werde die Tessiner Kantonsregierung in den kommenden Tagen auch Bundesrat Ueli Maurer (SVP) informieren.

SEM kritisierte Tessiner Vorgehen

Im September 2015 hatte Staatsrat Gobbi für seine Massnahme breite Rückendeckung durch das Tessiner Kantonsparlament erhalten. Der Grosse Rat forderte darüber hinaus, Strafregisterauszüge für Aufenthaltsbewilligungen künftig landesweit einzufordern.

Im Juni vergangenen Jahres erklärte das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Tessiner Vorstoss für nicht zulässig. Das generelle und flächendeckende Einfordern von Strafregisterauszügen, auch auf kantonaler Ebene, widerspreche dem Personenfreizügigkeitsabkommen und dem europäischen Gemeinschaftsrecht, hiess es damals.

http://m.srf.ch/news/schweiz/tessin-will-grenzgaenger-regelung-beibehalten

Tir di notte, Gobbi dice “no!”

Tir di notte, Gobbi dice “no!”

Da ticinonews.ch l “Dovremmo riflettere su temi tabù come il divieto di circolazione notturno dei mezzi pesanti” ha affermato il consigliere federale Ueli Mauer per allentare il problema del traffico sulle strade svizzere (vedi correlato). Una dichiarazione che in Ticino sta già scatenando un polverone.

La proposta non piace a quelli che per mesi hanno avversato il risanamento della galleria del San Gottardo. Ma non è stata accolta con favore neppure da chi, come Norman Gobbi, il risanamento l’ha sempre caldeggiato.

“Credo sia una proposta sbagliata e irrispettosa nei confronti dei cittadini che hanno votato il risanamento del San Gottardo con la certezza che ciò non sarebbe avvenuto” ha affermato il ministro ai microfoni di TeleTicino. “Penso ci siano altri mezzi per regolare il traffico, per esempio aumentando i costi di transito attraverso il nostro paese, soprattutto per il traffico pesante”.

Se la proposta andrà oltre la boutade, il Ticino farà muro, ha già annunciato il ministro. “Saremo contrari all’aumento della capacità di transito attraverso le Alpi. Ci siamo impegnati in prima persona per il risanamento del San Gottardo, ma a determinate condizioni e garanzie”.

Per maggiori dettagli guarda il servizio di TeleTicino nel video allegato.

http://www.ticinonews.ch/ticino/283996/tir-di-notte-gobbi-dice-ldquonordquo

Strutture carcerarie ticinesi – Bilancio 2015

Strutture carcerarie ticinesi – Bilancio 2015

Il Dipartimento delle istituzioni ha organizzato oggi una visita alle Strutture carcerarie cantonali, che ha permesso di presentare un bilancio di attività. Anche nel 2015 si è confermata la tendenza a un incremento delle giornate di incarcerazione, che dovrebbero raggiungere quest’anno le 81.000 unità, per un’occupazione media di 220 persone.

Le statistiche mostrano che i reati più comuni commessi dalla popolazione delle strutture carcerarie sono furto, infrazioni alla legge federale sugli stupefacenti, rapina e truffa. I reati contro l’integrità delle persone sono molto meno rappresentati: omicidi e violenze sessuali, ad esempio, generano rispettivamente l’1,4% e il 2,3% delle incarcerazioni.

La visita odierna ha permesso di evidenziare i limiti del carcere penale «La Stampa», che ha da tempo raggiunto la piena capacità, provocando l’esigenza di una lista di attesa per i detenuti in provenienza dal carcere giudiziario «Farera». A medio-lungo termine resta prioritario l’avvio di una ristrutturazione che possa ampliare la capacità di almeno 30 posti, e prolungarne di una ventina d’anni il periodo di vita. Contemporaneamente, il Dipartimento intende studiare soluzioni per dotare il Ticino di una struttura destinata alle incarcerazioni amministrative, la cui gestione è al momento affidata al Canton Grigioni.

Sul fronte della sicurezza, la Direzione ha ribadito il proprio impegno costante per trovare il giusto equilibrio tra controlli e libertà di manovra della popolazione carceraria. Le misure intraprese contro il consumo di stupefacenti e alcol hanno ad esempio già permesso di ridurre le infrazioni rilevate dalle circa 20 degli anni 2014 e 2015 a solo due dal mese di gennaio a oggi. Accanto alle misure preventive, è inoltre in atto un ripensamento dei provvedimenti disciplinari, con una limitazione dell’isolamento in cella di rigore a favore di misure alternative, come le sanzioni pecuniarie.

Per quanto riguarda le condizioni di lavoro all’interno delle Strutture carcerarie, la Direzione ha infine confermato la piena attuazione delle misure raccomandate dall’audit commissionato nell’autunno del 2013, con l’obiettivo di risolvere la situazione di disagio denunciata all’epoca dal personale di custodia. Un sondaggio effettuato nel 2014 e nel 2015 ha segnalato miglioramenti in pressoché tutti i settori analizzati, mettendo in evidenza una tendenza che verrà perseguita anche in futuro. Gli obiettivi del Dipartimento e della Direzione per il 2016 puntano perciò nuovamente sulla promozione di un contesto professionale disteso, l’affinamento di alcune procedure secondarie e il miglioramento degli standard di sicurezza.

Sicurezza: vietato l’ingresso in Ticino ad estremista

Sicurezza: vietato l’ingresso in Ticino ad estremista

Dal Mattino della domenica del 1. maggio 2016
Grazie al Dipartimento delle istituzioni è stato fermato un potenziale attentatore

Negli scorsi giorni è balzata agli onori della cronaca la notizia dell’arresto in Italia di un uomo sospettato di essere affiliato all’ISIS. La Polizia cantonale da tempo, grazie all’ottimo lavoro dei suoi servizi d’informazione, teneva sotto controllo il sospettato che entrava regolarmente in Ticino. Un settore, quello dei servizi segreti delle nostre forze dell’ordine, che ho deciso di potenziare alcuni anni fa per far fronte alle nuove esigenze in ambito di sicurezza. Una decisione che oggi si è dimostrata vincente! Tra i compiti principali di questa sezione v’è infatti anche il monitoraggio delle situazioni legate ad attività terroristiche. Ed è proprio a seguito della segnalazione da parte del Dipartimento delle istituzioni da me diretto alle Autorità federali che all’uomo è stato vietato l’ingresso nel nostro Paese. Un importante obiettivo raggiunto in termini di sicurezza e di ordine pubblico, che deve farci riflettere su questi fenomeni preoccupanti, in particolare alfine di farci trovare sempre pronti per difendere il nostro Paese e i nostri cittadini.

Molte persone mi hanno chiesto cosa stiamo facendo alle nostre latitudini per scongiurare questo tipo di situazioni. Come ho ribadito più volte, soprattutto dopo i violenti fatti che hanno scosso la Francia e il Belgio negli mesi scorsi, in Ticino ci stiamo muovendo su più fronti. La sicurezza è infatti sempre stata e rimarrà anche in futuro una priorità del sottoscritto. La collaborazione con la Confederazione e con le forze dell’ordine italiane, specialmente nell’ambito dello scambio d’informazioni e di dati, come nel caso del pugile jihadista fermato in Italia, risulta fondamentale per poter identificare ed evitare la formazione di cellule radicali che possono commettere atti terroristici. Per riuscire a sorvegliare il nostro Cantone, è dunque essenziale avere occhi aperti e orecchie tese anche in merito a quanto accade vicino a noi e non solo in casa nostra.
La collaborazione con autorità svizzere e straniere assume un ruolo decisivo: per questo, come ho fatto anche nelle scorse settimane a Roma e a Berna, mi muovo spesso in prima persona incontrando gli attori attivi come me nell’ambito della sicurezza.

Oltre a ciò, un’altra priorità è quella di evitare la ghettizzazione di questo tipo di persone. Per farlo dobbiamo trasmettere i nostri valori di libertà e democrazia ed evitare assolutamente che nelle nostre Città nascano società parallele. Al di là del confine non mancano infatti luoghi di radicalizzazione riconosciuti dalle autorità italiane. Un monito per tutti noi. Se non riusciremo a raggiungere questo obiettivo rischieremmo di venire attaccati sul nostro modo di vivere, sulla nostra cultura, sulle nostre libertà e abitudini quotidiane, come è accaduto a Parigi e Bruxelles. Per contrastare questo genere di fenomeni riveste naturalmente un ruolo fondamentale il presidio del territorio grazie all’operato della Polizia cantonale e al suo coordinamento con i diversi partner, a cominciare dalle Polizie comunali e dalle Guardie di confine. Un coordinamento che ho voluto rafforzare negli ultimi anni mediante progetti concreti. Infine, ma non da ultimo, anche la popolazione può e deve fare la sua parte. Grazie alle segnalazioni di situazioni sospette da parte dei nostri cittadini – le nostre sentinelle sul territorio! – è difatti possibile fermare e contrastare anche fenomeni terroristici. Uno per tutti, tutti uniti per la sicurezza del nostro splendido Ticino!

Norman Gobbi