Corona-Helden – gefeiert und ausgenutzt?

Corona-Helden – gefeiert und ausgenutzt?

Intervento nella puntata di venerdì 27 marzo 2020 della trasmissione Arena/SRF

https://www.srf.ch/sendungen/arena/corona-helden-gefeiert-und-ausgenutzt

(dal minuto 9.00)

Das Coronavirus hat die Schweizer Wirtschaft infiziert: Arbeitnehmer bangen um ihre Löhne, Unternehmen geraten in finanzielle Schwierigkeiten. Für sie hat der Bundesrat ein gigantisches Hilfspaket geschnürt. Aber was ist mit jenen, die nicht nur arbeiten können, sondern sogar müssen?

Während der Grossteil der Schweiz stillsteht, viele im Home-Office arbeiten oder von Kurzarbeit betroffen sind, laufen die stillen Heldinnen und Helden am Limit: Pflegepersonal, Kassiererinnen oder Lastwagenchauffeure. Sie haben nicht nur mit Ausfällen in den eigenen Reihen und steigender Arbeitslast zu kämpfen, sondern riskieren durch den häufigen Kontakt zu anderen Leuten tagtäglich ihre Gesundheit. Für manche Spitalabteilungen hat der Bundesrat sogar angeordnet, dass Arbeits- und Ruhezeiten nicht mehr eingehalten werden müssen. Wird den Menschen an der Front zu viel zugemutet? Oder ist es in solchen Krisenzeiten selbstverständlich, dass alle tun, was sie können, um Schlimmeres zu verhindern?

Gleichzeitig wird landauf, landab verkündet, man solle doch bitte zuhause bleiben – oder zumindest den geforderten Abstand einhalten. Das aber ist auf vielen Baustellen kaum möglich. Das Tessin hat deshalb einen Baustellen-Stopp angeordnet, wurde aber vom Bundesrat zurückgepfiffen. Sollen Baustellen nun in der ganzen Schweiz geschlossen werden? Oder wären die Folgen so gross, dass die Gesamtwirtschaft unverhältnismässigen Schaden nehmen würde?

Auch wenn der Bundesrat in Rekordtempo ein Hilfspaket für die gebeutelte Wirtschaft aufgegleist hat, stellt sich die Frage: Ist damit alles abgedeckt? Oder fallen noch Menschen durch die Maschen? Und: Bekommen die Schweizer Banken, die das Hilfsprogramm unterstützen, damit ein neues Image in der Bevölkerung?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»:

  • Monika Rühl, Direktorin Economiesuisse
  • Vania Alleva, Präsidentin Gewerkschaft Unia
  • Thomas Matter, Nationalrat SVP/ZH und Bankunternehmer
  • Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG

Zugeschalten:

  • Norman Gobbi, Regierungsrat Lega/TI
  • Ursi Barandun Schäfer, Pflegeexpertin Intensivstation Universitätsspital Basel
  • Ueli Mäder, emer. Professor für Soziologie
L’aggregazione Val Mara prosegue senza Bissone

L’aggregazione Val Mara prosegue senza Bissone

Comunicato stampa

Dando seguito alla volontà dei comuni coinvolti, il Consiglio di Stato ha deciso l’esclusione del Comune di Bissone dal progetto di aggregazione con Arogno, Maroggia, Melano e Rovio. La procedura prosegue nel comprensorio dei quattro comuni e lo studio di aggregazione verrà adattato e aggiornato di conseguenza.

Il progetto aggregativo “Val Mara” è stato inizialmente avviato per volontà dei municipi di Arogno, Maroggia, Melano e Rovio, che nel novembre 2017 hanno presentato istanza di aggregazione, accolta dal Consiglio di Stato. Allora Bissone aveva deciso di non aderire allo studio, scelta rispettata dagli altri comuni e dal Governo.
In un secondo tempo il Municipio di Bissone ha cambiato orientamento, presentando istanza aggregativa con Arogno, Maroggia, Melano e Rovio, che il Consiglio di Stato, con l’accordo dei comuni, ha accolto il 22 agosto 2018.

L’apposita Commissione di studio ha allestito il proprio rapporto, presentato in fase di elaborazione ai rispettivi Consigli comunali e in cinque serate informative destinate alla popolazione.
Il rapporto finale è stato sottoscritto dalla Commissione il 9 dicembre 2019 e poi sottoposto ai Consigli comunali per il preavviso previsto dalla Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni (LAggr). Lo scorso 20 gennaio 2020 i cinque consigli comunali hanno discusso il rapporto e in seguito hanno preso posizione i rispettivi municipi. Il 14 febbraio 2020 l’intero incarto è stato trasmesso al Governo.
Da quest’ultimo risulta che il rapporto della Commissione di studio è stato preavvisato

  • favorevolmente dai consigli comunali di Arogno (18 sì, 1 no, 0 astenuti), Maroggia (16-4-0), Melano (20-1-0) e Rovio (12-6-1) e dai rispettivi Municipi,
  • negativamente dal Consiglio comunale di Bissone (4 sì, 13 no, 2 astenuti) e dal rispettivo Municipio.

Inoltre, il Consiglio comunale di Bissone, in aggiunta al preavviso a larga maggioranza contrario, ha adottato la seguente risoluzione politica:
“Il Consiglio comunale, alla luce dello schiacciante risultato scaturito oggi dalla votazione, contrario all’aggregazione, chiede al Municipio di Bissone d’intraprendere i passi necessari nei confronti della Commissione di studio e del Consiglio di Stato, affinché il Comune di Bissone venga escluso dal progetto aggregativo e quindi dalle ulteriori fasi della relativa procedura, conformemente all’art. 6 cpv. 2 della Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni”.
Da parte loro, i municipi di Arogno, Maroggia, Melano e Rovio hanno chiesto al Consiglio di Stato di poter proseguire la procedura limitatamente ai loro quattro comuni, così come era stata avviata in origine.
Conformemente all’indirizzo di voler possibilmente privilegiare le scelte dei comuni in materia di aggregazioni e dando seguito alle richieste dei comuni, il Consiglio di Stato ha quindi deciso di far proseguire il progetto aggregativo senza Bissone, essendo riunite le condizioni di legge.
I rappresentanti di Arogno, Maroggia, Melano e Rovio nella Commissione di studio dell’aggregazione – sindaci e segretari comunali (con ruolo tecnico) – sono stati confermati come proposto dai rispettivi municipi e la Commissione è stata incaricata di adattare lo studio aggregativo al comprensorio dei quattro comuni per poi trasmetterlo al Consiglio di Stato.
La procedura aggregativa continua pertanto senza il Comune di Bissone, così come richiesto dalle autorità comunali.

Diese 5 Fehler machte die Schweiz bei ihrer Corona-Politik

Diese 5 Fehler machte die Schweiz bei ihrer Corona-Politik

Da www.watson.ch

https://www.watson.ch/schweiz/analyse/801221520-coronavirus-diese-5-fehler-machte-die-schweiz

Zu wenig Beatmungsgeräte, langsame Zahlen, Bundesrat pfeift Kantone zurück: Viele Probleme der Schweizer Coronavirus-Politik sind hausgemacht. Eine Analyse über eine Epidemien-Politik, die zu wenig zuhört.

Eigentlich sahen es viele kommen. Seit Jahren erstellen die Bundesbehörden Berichte, in denen die «Top-Risiken» der Schweiz untersucht werden. Die Pandemie stand jeweils immer wieder in den oberen Rängen. Die Gefährdungsanalysedes Bundesamtes für Bevölkerungsschutz aus dem Jahr 2015 liest sich heute wie eine übertriebene Zukunftsvision, die das beschreibt, was die Schweiz derzeit erlebt.

 

1. Ungenügende Vorbereitung
Die Gefahr des überlasteten Gesundheitswesens ist ein Punkt auf der Liste. Vor fünf Jahren hiess es in der Gefährdungsanalyse: «Die entstandenen Engpässe können auch durch den Einsatz pensionierter Ärzte und Medizinstudenten nicht vollständig kompensiert werden.»
Der Engpass wird durch drei Faktoren beeinflusst: Personal, Medizinalprodukte wie Geräte oder Medikamente und die Anzahl Betten. Thomas Zeltner, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Gesundheit, untersuchte in einem Gutachtenaus dem Jahr 2018, wie gut die Schweiz auf diesen Engpass vorbereitet ist. SRF berichtete erstmals über seine warnende Analyse.£
Der ehemalige BAG-Chef schätzte damals, dass der Schweiz rund 4250 Spitalbetten fehlen würden. Die Kantone haben es laut seinem Bericht versäumt, die Reservekapazitäten für Notlagen miteinzuplanen. Zum gleichen Schluss kommt Zeltner bei Medikamenten, Medizinprodukten und Labormaterialien: Die Kantone haben die Forderung nach Minimalreserven bislang «nicht oder nur unvollständig umgesetzt».

2. Schlechter Informationsfluss
Fehlen Spitalbetten oder die dringend benötigten Beatmungsgeräte, dann kommt es auf jedes einzelne darauf an, das noch verfügbar ist. Wie ernst die Lage ist, erzählte vergangene Woche ein kantonaler Gesundheitsdirektor im Hintergrundgespräch mit watson: Das Personal sei am Wochenende mit Strichli-Listen in Spitälern unterwegs gewesen, um Betten und Beatmungsgeräte zu zählen.
Wie viele Beatmungsgeräte tatsächlich verfügbar sind, wusste in der Schweiz zumindest bis vor einigen Tagen niemand. In den Spitälern wurde die Anzahl auf bis zu 850 geschätzt. Wie viele die Armee hat, ist unklar. Raynald Droz, Stabschef Kommando Operationen der Armee, sagte jedoch: «Nicht genug.»
Die Informationslage änderte sich erst letzte Woche. Die Kantone müssen seither ihr Inventar dem Bund melden.
Der schlechte Informationsfluss herrschte auch bei der wichtigsten Zahl, um als Staat strategisch eine Epidemie bewältigen zu können: Die Anzahl der Infizierten. Die Meldungen von Ärztinnen und Ärzten kamen teilweise per Fax an. Die grosse Menge an Daten überforderte die Bundesbehörden, dass sie erst nach längerer Verzögerung «à jour» waren, wie der Infektionsstand in den Kantonen ist. Schnellere, digitalere Lösungen wurden dabei vor Jahren gefordert.

3. Kantönligeist
Defizite in der Schweizer Epidemienbewältigung zeigten sich auch, nachdem der Bundesrat die besondere Lage ausgerufen hatte. Die Kantone mussten das Verbot von Versammlungen von über 1000 Personen konkretisieren und vollziehen. Was aber vor Ort passierte, glich einem Flickenteppich.
Föderalistisch wie die Schweiz ist, gingen manche Kantone weiter und führten neue Verbote ein. Andere wiederum blieben bei der Zahl von 1000 – selbst dann, als der Bundesrat ausloten wollte, ob man diese Zahl senken soll. Als die Landesregierung das Versammlungsverbot verschärfen wollte, sprach sich nur der «allergrösste Teil der Kantone» dafür aus, teilt die Gesundheitsdirektorenkonferenz auf Anfrage mit. Sprich: Einzelne Kantone waren dagegen oder enthielten sich.

4. Machtdemonstration
Die Korrektur des Kantönligeistes kam mit der ausserordentliche Lage. Der Bundesrat übernahm die Führung und beschloss am 16. März in Eigenregie die nächste epidemiologische Stufe, womit neue, klare, schweizweite Lockdown-Massnahmen kamen. Die Kantone wurden auch hier angehalten, Folge zu leisten und die neuen Verbote und Erlasse zu vollziehen.
Auch das ging nicht ohne Kantönligeist. Die Gründe waren alle im Einzelfall verständlich: Der Kanton Uri beschloss für Seniorinnen und Senioren eine «Ausgangsbeschränkung», weil diese sich nicht an das Social Distancing hielten. Genf, Waadt und das Tessin schlossen aus demselben Grund alle Baustellen. Der Bundesrat pfiff die Kantone zurück und sagte, dass das Bundesrecht auch in Altdorf, Genf, Lausanne und Bellinzona zu befolgen sei.
Dass solche Konflikte drohen würden, war den Behörden schon im August 2018 bekannt. Ein juristisches Gutachten zur «besonderen Lage» stellte damals fest, dass eine «enge Zusammenarbeit zwischen Kantonen und Bund beim Vollzug der vom Bund angeordneten Massnahmen nötig, wenn nicht unabdingbar» sei.

5. Fehlende Zusammenarbeit
Diese «enge Zusammenarbeit» gibt es aber bis heute nicht. Die Anhörung der Kantone, die es in der «besonderen Lage» formell gab, wurde mit der Ausrufung der ausserordentlichen Lage abgeschafft. Gesprochen wird nur noch informell miteinander, wenn der Bundesrat zum runden Tisch einlädt. Oder untereinander, wie watson etwa von Zentralschweizer Kantonen erfuhr.
In einer solchen Situation passiert jedoch das, was epidemiologisch in den vergangenen Jahren schief lief: Expertinnen vom Fach und Mahner vor Ort müssen dafür kämpfen, Gehör zu finden. Das erlebt derzeit auch das Tessin. «Wir sind immer zwei Schritte voraus im Kampf gegen Covid», sagte der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi.(video)
Ähnlich klingt es von seinem Kantonsarzt Giorgio Merlani: «Wir sind euch etwa eine Woche voraus, lernt aus unserem Beispiel.» Er appellierte deshalb an die restliche Schweiz, diese Zeit zu nutzen. Diese Worte sollen sich der Bund und die Kantone zu Herzen nehmen.

In prigione, più soli che mai

In prigione, più soli che mai

Articolo pubblicato nell’edizione di mercoledì 25 marzo 2020 del Corriere del Ticino

Annullate buona parte delle attività lavorative e, soprattutto, le visite dei familiari – Il direttore: «È la misura che ho preso più a malincuore»
Detenuti e personale uniti per non fare entrare il virus: «Gli ospiti hanno dimostrato un senso di responsabilità che è andato oltre ogni mia aspettativa»

«La situazione è cambiata in modo drastico». Sono parole di Stefano Laffranchini, direttore delle strutture carcerarie ticinesi. È a lui che ci siamo rivolti per capire come l’emergenza coronavirus ha cambiato le giornate all’interno delle prigioni.
Il carcere infatti, nonostante sia per antonomasia un luogo di isolamento (dall’esterno), non è rimasto immune all’emergenza e in queste settimane ai detenuti (tra cui al momento non si registrano casi di positività al virus) sono stati imposti sacrifici. «La situazione – spiega Laffranchini – viene monitorata costantemente dal nostro servizio medico. Siamo in ogni caso pronti sia dal profilo logistico, sia da quello procedurale, a gestire l’epidemia nel caso in cui dovesse diffondersi.
Per preservare il personale, abbiamo inoltre messo in atto anche da noi le misure varate dal governo, limitando le attività (e conseguentemente le risorse necessarie) all’indispensabile e prevedendo la possibilità, per parte del personale, di lavorare da casa tenendosi pronto a raggiungere il posto di lavoro entro sessanta minuti».

Niente visite, ma più ore d’aria
Ma come è mutata la vita dei detenuti? «La situazione è cambiata in modo drastico, e la necessità di preservare la popolazione carceraria dal contagio mi ha purtroppo costretto a sospenderne alcuni diritti. I congedi verso l’esterno e ogni tipo di visita sono stati sospesi, quando normalmente ogni detenuto beneficia, in regime normale, di 7 ore di colloquio mensili. Ammetto che questa è stata la misura che ho preso più a malincuore, in quanto la risocializzazione dei detenuti passa dal mantenimento delle relazioni e dei propri contatti sociali. Ogni detenuto vive inoltre la stessa situazione del resto della popolazione, con parenti, anche vulnerabili e anziani, che ora non può più vedere o incontrare, una situazione che ne accresce la preoccupazione». Ma c’è di più. «Anche gran parte delle attività lavorative e tutte le formazioni sono state sospese, sia per l’impossibilità di garantire il concetto di distanza sociale, sia per mancanza di lavoro; riverbero del blocco di gran parte delle attività produttive deciso dal Governo. Non vi sono per contro state limitazioni alla libertà di movimento dei detenuti. Anzi, la stessa è stata ampliata. Questo per estendere la superficie di movimento e ridurre la densità delle persone, nel rispetto sempre del concetto di distanza sociale».

«Ho riscontrato maturità»
È dunque un periodo di detenzione più duro (anche solo dal punto di vista psicologico) del solito? «Per i motivi che ho accennato in precedenza, e per l’inattività forzata e l’impossibilità di intrattenere contatti di persona con i propri cari, la situazione per i detenuti non è affatto semplice. Eppure ho riscontrato una maturità, una presa di coscienza e un senso di responsabilità che è andato oltre ogni mia aspettativa. La crisi sta in qualche modo unendo popolazione carceraria e personale, che solidalmente si sentono unite nel tentativo di preservare le strutture dal contagio o, anche se questo dovesse avvenire, nel gestirlo nella calma e con responsabilità. Questo è stato possibile grazie a un dialogo continuo con l’insieme dei detenuti, ed è qualcosa che mi serve da insegnamento per il futuro. La gestione della quotidianità di un carcere non forzatamente deve essere comunicata tramite una circolare interna, ma può essere, nel limite del possibile, condivisa: anche in situazioni normali, le scelte gestionali più drastiche, se spiegate compiutamente e dovutamente, rispondendo immediatamente ai dubbi dei detenuti, potrebbero venir comprese e rispettate più responsabilmente».

Attaccamento al lavoro
E come stanno reagendo invece gli agenti di custodia? «Stanno dimostrando un attaccamento alla professione che non mi sorprende. Non è la prima volta che, in situazione di crisi, posso contare su collaboratori che danno tutto per il bene delle strutture carcerarie. Alcuni sollevano legittimi dubbi, perplessità e timori, ma grazie al rapporto di fiducia preesistente instauratosi con i superiori, con la direzione, con il servizio medico e con l’Ufficio dell’Assistenza Riabilitativa ne parlano apertamente, dando modo ai vari servizi di fornire loro le necessarie risposte in tempo reale». E per la sezione aperta? Immaginiamo che i detenuti che aveva una possibilità di lavoro esterno oggi non possono più svolgerla. «I congedi verso l’esterno dalla sezione aperta – spiega Laffranchini – sono stati sospesi, mentre chi lavora per un datore di lavoro continua a farlo, sempre che l’attività non sia stata sospesa. Sei detenuti continuano a essere impiegati all’azienda agricola ORTO, in quanto operativa in un’attività considerata essenziale. Occorre però immaginarsi le condizioni della sezione aperta quasi come quelle “domestiche”: a parte l’impossibilità di lasciare l’edificio e di rimanere con i propri cari, i mezzi di comunicazione, la libertà individuale, eccetera fanno sì che le condizioni dei detenuti non si discostino molto dal cittadino comune costretto a rimanere a casa».

Tessin schliesst Baustellen und Industriebetriebe

Tessin schliesst Baustellen und Industriebetriebe

Da www.blick.ch

Shutdown in der Südschweiz
Das Tessin, im Würgegriff des Coronavirus, macht ernst: Der Staatsrat hat beschlossen, ab Montag alle Baustellen und Produktionsstätten zu schliessen.

Das Tessin wartet nicht auf den Bund. «Wir sind zwei Wochen weiter als der Rest der Schweiz», sagt Regierungsrat Norman Gobbi (42, Lega). Daher hat die Tessiner Kantonsregierung am Freitag verfügt: Baustellen und Industrieunternehmen müssen ihren Betrieb einstellen, wenn sie die Hygienemassnahmen und die Abstandsregeln für die Corona-Krise nicht einhalten. «Das können nur wenige», so Gobbi. Nur wer systemrelevant sei, wie die Lebensmittelversorgung und Pharmaunternehmen, dürfe den Betrieb weiterführen.
BLICK liegt der entsprechende Beschluss des Tessiner Staatsrats vor, unterschrieben von Regierungspräsident Christian Vitta (47, FDP). Mit diesem wird die Schliessung praktisch aller privaten Handels- und Produktionsaktivitäten besiegelt. Zunächst für eine Woche von Montag, 23., bis Freitag, 29. März.

Im Tessin drohen Strafverfahren
Baustellen und Produktionsbetriebe müssen beweisen, dass sie Abstands- und Hygienemassnahmen strikt einhalten. Nur dann bleiben sie offen. Selbst Pannen und Ausfälle dürfen nur durch eine Notfalltruppe behoben werden. Der Staatsrat ist strikt: Industrieunternehmen, die nicht sofort abstellen können, dürfen lediglich noch die «notwendigen Arbeiten zur Stilllegung der Produktionslinien» durchführen.
Coronavirus: due decreti esecutivi per il buon funzionamento delle istituzioni

Coronavirus: due decreti esecutivi per il buon funzionamento delle istituzioni

Comunicato stampa

Il Consiglio di Stato ha approvato nella sua seduta straordinaria di oggi due Decreti esecutivi che definiscono da un lato l’operato procedurale delle Autorità amministrative cantonali e comunali e delle Autorità giudiziarie amministrative e civili e dall’altro quello dell’organizzazione istituzionale dei Comuni (e per analogia anche dei consorzi e dei Patriziati) in tempo di emergenza epidemiologica da COVID-19.

La gravità della situazione attuale ha imposto l’adozione da parte del Governo di disposizioni urgenti, in modo da raggiungere l’obiettivo essenziale nell’attuale situazione di crisi di contenere la diffusione del virus Covid-19, tutelando anche la salute degli attori coinvolti nell’amministrazione della giustizia e nell’amministrazione cantonale e comunale.

Il primo Decreto – che entra oggi stesso in vigore – istituisce norme comuni di diritto cantonale che permettono all’Amministrazione cantonale e alle Autorità comunali (Municipi, Autorità regionali di protezione, ecc.) come pure alle Autorità giudiziarie (Giudici di pace, Preture, Tribunale di appello, ecc.) di riorganizzarsi con l’obiettivo di limitare l’attività in ambito di procedimenti amministrativi e civili alle decisioni urgenti, essenziali, inderogabili e importanti per garantire il buon funzionamento delle Amministrazioni cantonale e comunali in questo periodo particolare.

Al lato pratico, per i cittadini e i loro avvocati, che hanno una procedura in corso, significa che:

  • udienze, sopralluoghi e ogni altro atto procedurale che non sono essenziali, sono rinviati a dopo il 19 aprile 2020;
  • i termini di diritto cantonale pendenti oggi (reclami, ecc) sono sospesi fino al 19 aprile 2020 compreso e rinviati d’ufficio a data successiva;
  • le decisioni che rivestono carattere urgente e non prorogabile verranno emesse (misure cautelari, protezione degli adulti e dei minori, ipoteche legali, esecuzione delle misure di sicurezza come l’idoneità alla guida, ecc.);
  • le Autorità cantonali e comunali e le Autorità giudiziarie amministrative e civili si astengono in principio dal notificare decisioni non urgenti fino al 19 aprile;

Di principio, invitiamo la cittadinanza che dovesse avere un problema di natura giuridica a prendere contatto telefonicamente con i rispettivi rappresentanti legali o con le Autorità per quanto di loro competenza, in modo da valutare nel singolo caso se sussista o meno una necessità di intervento.

Il Consiglio di Stato rammenta inoltre che fino al 19 aprile 2020 compreso, ai debitori non potranno essere notificati atti esecutivi (precetti esecutivi, ecc.).

Ieri il Tribunale federale ha pure comunicato di aver sospeso fino al 19 aprile 2020 i termini che ha fissato nei propri procedimenti pendenti.

Inoltre oggi il Consiglio federale – analogamente a quanto deciso dal Governo cantonale – ha anticipato le ferie giudiziarie per i procedimenti civili e amministrativi, che tradizionalmente sono previste per Pasqua.

In questo contesto normativo in continua e rapida evoluzione, raccomandiamo alla cittadinanza la massima comprensione e il sostegno dei professionisti del settore, precisando che l’amministrazione della giustizia cantonale resta garantita.  

Con il secondo Decreto il Consiglio di Stato in particolare stabilisce:

  • sino al 19 aprile non si svolgeranno più assemblee e consigli comunali;
  • si permette ai municipali di svolgere le sedute di Municipio a distanza derogando ad alcune norme della Legge organica comunale (LOC) e alla prassi consolidata;
  • il Municipio può validamente deliberare qualunque sia il numero dei presenti se per l’emergenza causata da COVID-19 non può essere presente alla seduta la maggioranza assoluta dei membri;
  • il Municipio, il sindaco o qualsiasi altro municipale informano immediatamente il Consiglio di Stato in caso di rischio d’impossibilità di deliberare oppure se non possono essere garantiti i servizi essenziali alla popolazione per motivi legati all’epidemia.

Queste disposizioni valgono, per analogia, anche per le amministrazioni consortili e per i Patriziati. Per qualsiasi informazione gli enti locali potranno rivolgersi a partire da lunedì all’hotline a loro dedicata (091/814.17.04), oppure scrivere a comunicazione-sel@ti.ch .

Il Consiglio di Stato ringrazia i rappresentanti del potere giudiziario e l’Ordine degli avvocati per la collaborazione fornita. Esprime poi un ringraziamento e un incoraggiamento a tutti gli amministratori attivi negli enti comunali per la disponibilità che dovranno garantire nelle prossime settimane e mesi. Uno sforzo comune a favore di tutta la cittadinanza, in vista anche della ripresa quando la crisi sanitaria sarà superata.    

Troppi interventi e ancora troppi comportamenti irresponsabili

Troppi interventi e ancora troppi comportamenti irresponsabili

Intervista a Matteo Cocchi (capo dello Stato Maggiore cantonale di condotta) pubblicata nell’edizione di venerdì 20 marzo 2020 del Corriere del Ticino

«Troppi comportamenti irresponsabili». È eloquente il commento del comandante della Polizia cantonale Matteo Cocchi, che in questa situazione straordinaria dirige lo Stato Maggiore cantonale di condotta (SMCC).
Cocchi, per sensibilizzare ulteriormente la popolazione, lancia una nuova campagna con uno slogan che non lascia spazio a interpretazioni: «Se vuoi uscire (ancora) devi stare a casa (ora)».

Comandante, lunedì scorso il suo primo bilancio sulla risposta della popolazione in seguito alle misure emanate dal Governo era in chiaroscuro: oggi la situazione è migliorata?
«No, purtroppo devo dire che non ci siamo ancora. È vero che la popolazione, in tutte le sue fasce d’età, è più sensibilizzata rispetto a quattro giorni fa, ma il cambiamento comportamentale non è ancora assolutamente sufficiente. Il messaggio che deve essere compreso profondamente dai ticinesi è: se vuoi uscire (ancora), devi stare a casa (ora). Un messaggio forte, me ne rendo conto. Le giornate soleggiate di questo ponte festivo “obbligatorio” sono accattivanti per uscire, ma tutti devono fare uno sforzo personale e responsabile. Da subito».

Ci si interroga ancora troppo spesso su cosa sia permesso e cosa sia vietato all’esterno delle mura domestiche, sebbene il messaggio, chiaro, sia quello di rimanere a casa: come mai?
«Il problema di fondo è proprio questo: si sta a sindacare sul tipo di uscita, sul genere di incontri o sul concetto di ciò che è indispensabile in termini di impegno professionale. E non ci si rende conto che la situazione è seria. È il momento di fermarsi e, uniti, contribuire a rallentare la curva della crescita dei contagi. Il tempo per le gite e le belle passeggiate è da posticipare di qualche settimana. Ora stiamo il più possibile in casa ed evitiamo al massimo i contatti sociali. Questo preserverà letti liberi in ospedale».

Tornando ai comportamenti irresponsabili, lei lunedì scorso ha utilizzato una metafora calcistica: ha dunque già mostrato qualche cartellino rosso in questi giorni oppure non si è ancora arrivati a vere e proprie sanzioni?
«Non è ancora il momento di tirare le somme. Gli interventi sono stati però diversi, anzi direi che sono stati assolutamente troppi. Richiamo nuovamente tutti alla propria responsabilità individuale».

Le segnalazioni di privati cittadini che notano una mancata osservanza dei divieti vi sono d’aiuto in questa fase?
«Certo, ed è importante che ognuno faccia la sua parte. Ma determinante è che il comportamento sbagliato di alcuni non sia l’alibi per gli altri. Troppo spesso si cerca di giustificare comportamenti non corretti confrontandosi con atteggiamenti ancora peggiori che si osservano sul territorio».

Come è stato organizzato il pattugliamento a favore del rispetto delle norme?
«È stato istituito un servizio dedicato e capillare che garantisce un controllo accresciuto e un contatto diretto con quella parte di popolazione che ancora, purtroppo, non mette in pratica correttamente le disposizioni del Governo».

Qual è la prassi d’intervento? Dopo la fase di sensibilizzazione si passa alla sanzione in caso di reiterata inosservanza delle norme comportamentali?
«Il concetto dell’intervento è soprattutto sensibilizzare. Se questo non è sufficiente vengono evidentemente presi provvedimenti necessari a livello sanzionatorio».

In Italia si sta pensando di vietare tutte le attività all’aperto: si arriverà a questo tipo di misura anche in Ticino?
«Noi stiamo seguendo una linea che prevede l’introduzione graduale di provvedimenti, indicati in particolare dal medico cantonale e dalla cellula sanitaria dello Stato Maggiore cantonale di condotta: provvedimenti che intendono rallentare la diffusione del contagio e quindi non posso escludere che nei prossimi giorni si possa aumentare la stretta ed emanare direttive ancora più severe».

Come si riesce a conciliare l’intervento ordinario della Polizia cantonale con l’emergenza coronavirus che assorbe ormai gran parte del vostro tempo?
«Come Polizia siamo pronti ad affrontare le sfide che ci aspettano su entrambi i fronti. Con questo intendo dire che la Polizia cantonale e quelle comunali, remando nella stessa direzione e consapevoli dell’importanza della missione, stanno mettendo in campo tutte le misure pianificate per affrontare questi momenti difficili».

E come sono scandite in queste settimane concitate le giornate del comandante Cocchi?
«Sono giornate lunghe, intense e “ritmate” da una situazione che cambia in continuazione e soprattutto evolve negativamente per quanto riguarda contagi, ospedalizzazioni e decessi. Io e il mio sostituto Ryan Pedevilla, possiamo contare sul contributo di uno Stato Maggiore costituito da persone di valore che si stanno adoperando per fornire un fondamentale contributo alla situazione di crisi e con cui ci confronteremo per diverse settimane. Per quanto riguarda la Polizia, nel suo compito legato alla crisi è gestita attualmente da Lorenzo Hutter, che di norma mi sostituisce al comando della Cantonale».

Quale messaggio si sente di mandare alla popolazione ticinese che vive da un lato con timore e dall’altro con ancora troppa leggerezza questa situazione?
«Le parole chiave sono centralità e responsabilità. Dobbiamo tutti essere sufficientemente lucidi per avere l’atteggiamento corretto e accettare diverse rinunce, senza vivere con eccessiva apprensione, il tutto al motto “se vuoi uscire (ancora) devi stare a casa (ora). Il tempo per ritornare alla normalità non è lontanissimo, ma ci aspetta un periodo di sacrifici e impegno a tutti i livelli».

Per un uso corretto e sicuro degli apparecchi informatici lavorando da casa

Per un uso corretto e sicuro degli apparecchi informatici lavorando da casa

Comunicato stampa

Lavorando dal proprio domicilio l’attenzione per la sicurezza informatica deve ulteriormente aumentare. Il Gruppo Cyber sicuro, istituito dal Consiglio di Stato a inizio febbraio, suggerisce alcuni essenziali accorgimenti in tal senso.

Con il lavoro a distanza è opportuno incrementare l’attenzione nell’ambito della sicurezza informatica, soprattutto in relazione al fatto che dentro le mura domestiche “l’ambiente” è diverso da quello abituale in ufficio. In questa particolare situazione, in cui il lavoro da casa rappresenta un’ottima misura per ridurre al minimo i contatti sociali e quindi il rischio di trasmissione del Coronavirus, si devono però fare i conti con potenziali disattenzioni e leggerezze che potrebbero facilmente confondere l’uso personale delle infrastrutture informatiche con quello professionale, molto più sensibile e soggetto a comportamenti di sicurezza imprescindibili.Il Gruppo Cyber sicuro del Cantone Ticino, seguendo le raccomandazioni generali in ottica di sicurezza e igiene comportamentale, rende attente tutte le persone che lavorano da casa ad assumere un atteggiamento prudente e responsabile in termini di attenzione e cautela nella configurazione e nell’utilizzo dei dispositivi digitali e nella trattazione delle informazioni sensibili. Di seguito vengono proposte 6 importanti raccomandazioni di cui ognuno dovrebbe tener conto, ricordando che un elemento debole della catena della sicurezza informatica – soprattutto fuori dal perimetro abituale – può mettere a rischio l’intera catena della sicurezza aziendale o dell’amministrazione pubblica.

  • Se per accedere a Internet per questioni professionali utilizzate la rete casalinga, assicuratevi di cambiare il nome e la password del router affinché non contengano informazioni personali, che potrebbero essere facilmente identificate e usate per violazioni e attacchi informatici.
  • Assicuratevi che il vostro dispositivo elettronico, quando non viene utilizzato, sia protetto da una password e depositato in un luogo fuori da ogni possibile manipolazione involontaria.
  • In generale, attenetevi alle direttive per lo smart working della vostra azienda/amministrazione.
  • Da casa è raccomandabile utilizzare dispositivi elettronici professionali solo tramite un canale di comunicazione sicuro (VPN: Virtual Private Network). Rivolgetevi ai tecnici informatici della vostra azienda/amministrazione per l’utilizzo e la corretta configurazione.
  • Se la rete di casa è usata da molteplici dispositivi elettronici, unendo così nello stesso “ambiente” quelli personali e quelli professionali, è auspicabile disporre di un protocollo in cui le informazioni sensibili possano transitare in un ambiente sicuro e protetto, fuori dalla portata di ogni forma imprevedibile di accesso indesiderato.
  • Alle aziende raccomandiamo di allestire un piano di gestione degli incidenti nel caso in cui la rete casalinga dei dipendenti dovesse subire violazioni indesiderate, a seguito per esempio di un attacco informatico verso i dai sensibili aziendali.

Si ricorda infine che all’indirizzo www.cybersicuro.ch si possono ottenere informazioni e avere contatti per meglio comprendere e quindi anche scongiurare i rischi legati all’utilizzo degli apparecchi informatici.   

Coronavirus: Annullate le Elezioni comunali 2020

Coronavirus: Annullate le Elezioni comunali 2020

Comunicato stampa

Il Consiglio di Stato ha deciso, nella propria seduta odierna, che le elezioni comunali sono prorogate al mese di aprile 2021.

La decisione del Governo tiene conto della situazione straordinaria dichiarata dalla Confederazione, e considera la difficoltà vissuta in questo momento dalla comunità ticinese, che non permette di svolgere in serenità le procedure di voto.
Per i costituendi Comuni di Verzasca e Tresa il Governo si riserva di organizzare le elezioni nel mese di ottobre 2020: l’eventuale convocazione sarà confermata all’inizio dell’estate.
Le elezioni tacite già annunciate, per contro, sono ritenute valide.

Registrazione conferenza stampa

COVID-19: disposizioni speciali applicate dal Dipartimento delle istituzioni

COVID-19: disposizioni speciali applicate dal Dipartimento delle istituzioni

Comunicato stampa

ll Dipartimento delle istituzioni, dando seguito alle disposizioni emanate dal Consiglio di Stato e alle relative misure pronunciate al fine di far fronte all’emergenza epidemiologica (COVID-19), comunica che vengono sospese tutte le attività di sportello degli uffici che erogano prestazioni all’utenza. Gli uffici rimangono aperti e garantiranno le prestazioni essenziali ritenute non procrastinabili, indispensabili e d’urgenza, previo appuntamento telefonico o via e-mail.
Tutte le unità amministrative del Dipartimento delle istituzioni hanno predisposto un piano d’impiego dei propri collaboratori, nel rispetto della loro protezione, e un piano sulle attività di base da garantire alla cittadinanza. È stato deciso – seguendo le disposizioni del Consiglio di Stato – di chiudere gli sportelli aperti al pubblico (quelli della Sezione della circolazione, della Sezione della popolazione, dei registri e delle esecuzioni e fallimenti, del settore esecuzione pene e delle Autorità giudiziarie) e sono stati definiti i servizi essenziali, che verranno assicurati all’utenza, non più direttamente agli sportelli, ma su appuntamento e tramite richiesta per e-mail o posta.

In particolare vengono garantiti i seguenti servizi:

Divisione della giustizia

Settore esecutivo e fallimentare

  • Misure conservative come i sequestri e gli inventari
  • Rilascio di certificati di solvibilità 

Settore dei registri

  • Uffici del registro fondiario: priorità alla messa a giornale delle richieste di iscrizione, in subordine iscrizione nel libro mastro ed emissione delle cartelle ipotecarie, fatturazione.
  • Ufficio del registro di commercio: iscrizione nel registro di commercio, fatturazione.
  • Rilascio estratti e documenti. 

Settore esecuzione e pene

  • Strutture carcerarie cantonale
    • Operatività usuale, misure in definizione
  • Ufficio assistenza riabilitativa:
    • Esecuzione delle pene esterne e lavoro di pubblica utilità, electronic monitoring in corso
    • Monitoraggio situazioni a rischio per l’utenza esterna al carcere, compreso violenza  domestica
    • Attribuzione nuovi casi in arresto o segnalati dall’Autorità
    • Consegna importi sostentamento per l’utenza esterna
  • Ufficio dell’incasso e delle pene alternative:
    • Registrazione incassi in entrata e pagamento fatture creditori  


Potere giudiziario

  • Tribunale di appello
    • Camera di protezione: reclami in materia di collocamenti dei minori, ricoveri a scopo di assistenza
    • Tribunale penale cantonale e Corte di appello e di revisione penale: casi con detenuti in carcerazione di sicurezza
    • Corte dei reclami penali: detenuti
    • Camera di esecuzione e fallimenti: sequestri e fallimenti
  • Ministero pubblico
    • Servizio di picchetto (picchetto di polizia “urgenze”, picchetto di polizia “incarti”, picchetto finanziario)
    • Gestione di imputati in carcerazione preventiva (compresi detenuti in anticipata espiazione, art. 236 CPP)
  • Ufficio Giudici provvedimenti coercitivi
    • Carcerazioni preventive
    • Proroghe, carcerazioni di sicurezza, domande di scarcerazione, controlli telefonici     
    • Decisioni urgenti: collocamenti urgenti, liberazioni condizionali, misure sostitutive alla carcerazione preventiva
    • Soppressione/prolungamento misure dopo i cinque anni dalla sentenza
    • Collocamenti iniziali per chi è già in detenzione
    • Disigillamenti
  • Preture e per quanto di competenza dei Giudici di pace
    • Procedimenti supercautelari e cautelari
    • Ordinanze proroghe termini e rinvii udienza
    • Decisioni ipoteche legali
    • Sequestri LEF
    • Rapimento civile di minori
  • Pretura penale
    • Processi inderogabili
  • Magistratura dei minorenni
    • Servizio di picchetto 24h/365g per disposizioni alle Autorità di Polizia
    • Ordinare e gestire:
      • la carcerazione preventiva (scarcerazione)
      • l’esecuzione delle misure di protezione (collocamenti in istituti chiusi e aperti) e delle pene (compresa la gestione dei detenuti privati della libertà)
      • i provvedimenti cautelari urgenti (segnatamente le decisioni di collocamento, o di revoca).
  • Tribunale di espropriazione
    • Svolgimento delle procedure

Sezione della circolazione

  • decisioni riguardanti l’esecuzione delle misure di sicurezza (idoneità alla guida) e le restituzioni delle licenze di condurre a fine periodo.
  • rilascio dei permessi speciali per veicoli e trasporti eccezionali come pure per circolare la notte e la domenica.

Sono sospese:

  • tutte le sessioni di esami teorici e pratici e tutti i collaudi, ad eccezione dei casi di comprovata necessità.
  • tutte le attività dell’Ufficio amministrativo (settore Conducenti, Immatricolazione e Navigazione), ad eccezione dei casi di comprovata necessità.  

Sezione degli enti locali

  • Saranno garantite esclusivamente le richieste strettamente urgenti, con priorità e quelle provenienti dagli enti locali (Comuni e Consorzi).
  • Rimane aperto, nei giorni feriali, dalle 9:00 alle 12:00 e dalle 13:30 alle 17:00, l’Help Desk (091 814 17 04) a cui solo gli enti locali possono rivolgersi.

Sezione della popolazione      

  • Emissione di permessi per stranieri, documenti di viaggio, visti di ritorno per casi gravi e urgenti
  • Mantenimento dei provvedimenti amministrativi (es. termini di partenza)
  • Comunicazioni con i Comuni
  • Emissioni dei passaporti d’urgenza
  • Atti e procedure urgenti dello stato civile  

La Sezione del militare e della protezione della popolazione prosegue la sua attività di sostegno allo stato maggiore di condotta cantonale (SMCC), alla Protezione civile e a tutti gli enti di primo intervento attivi in questa emergenza. Segnala inoltre che sono sospesi sino a nuovo avviso il reclutamento per il servizio militare e per la protezione civile e le attività di tiro fuori servizio.

Sul sito dell’Amministrazione si possono trovare le indicazioni principali (indirizzi e-mail, numeri di telefono) a cui la cittadinanza potrà rivolgersi per le informazioni e per richiedere i servizi essenziali garantiti dai differenti uffici del Dipartimento delle istituzioni.

Si ricorda infine che venerdì 20 marzo è stato definito dal Consiglio di Stato giorno festivo. Tutti gli uffici dell’Amministrazione cantonale resteranno chiusi. 

 

Per ulteriori informazioni rivolgersi a:

Norman Gobbi, Direttore, di-comunicazione@ti.ch, tel. 091 / 814 44 90
Luca Filippini, Segretario generale, di-sg@ti.ch, tel. 091 / 814 33 11