Die Tessiner Nabelschau

Die Tessiner Nabelschau

Da NZZ del 5 agosto 2016 | Peter Jankovsky: «Dank seiner Lage ist das Tessin zum Brückenbauer zwischen zwei Wirtschafts- und Kulturräumen prädestiniert. Doch immer wieder taucht ein lästiges Hindernis auf: der “Ticinocentrismo”».

Dieser Tage richtet sich die allgemeine Aufmerksamkeit aufs Tessin: Das Filmfestival Locarno läuft auf Hochtouren, und neben aller Internationalität ist es vor allem die Deutschschweiz, die sich hier ein Stelldichein gibt. Ein schönes Beispiel dafür, wie verbindend Kultur sein kann – und für einmal rückt das von den Tessinern ungeliebte Klischee der Sonnenstube in den Hintergrund. Doch was bedeutet der Südkanton dem Rest der Schweiz? Seit dem 9. Februar 2014 scheint den Tessinern selber die Vorstellung zu schmeicheln, Zünglein an der eidgenössischen Waage zu sein. Damals haben sie mit ihrem wuchtigen Ja zur SVP-Einwanderungsinitiative den Ausschlag zu deren knapper Annahme gegeben.

Was geht also südlich des Gotthards vor? Zwei Kontinentalplatten schieben sich hier übereinander – eine physikalische Schnittstelle, die einen dauernden Spannungszustand erzeugt. Und dieses Bild gewinnt angesichts des erstarkenden Kulturtourismus an Anziehungskraft: Das Tessin ist eine Schnittstelle zwischen Nord und Süd, ein Ort, an welchem die Kulturen aufeinanderprallen, sich durchdringen und einen fruchtbaren Dialog des Widerspruchs in Gang bringen können. Das zeigt der Monte Verità in Ascona seit über einem Jahrhundert und das Filmfestival immerhin mit seiner 69. Ausgabe. Schnittstellen dieser spezifischen Art und Dimension gibt es in der Deutschschweiz kaum. So könnte der Südkanton dem Land auf gesellschaftlicher Ebene einige Impulse geben.

Allerdings steht dem oft das typische Tessiner Malaise im Weg. Man fühlt sich von Italien bedrängt und von Bern vernachlässigt. Der Südkanton wird regelmässig zur Schnittstelle negativer Erscheinungen: Von Italien her strömt rund die Hälfte aller Flüchtlinge, welche die Schweiz erreichen, ins Tessin, dreimal startete Rom fiskalische Angriffe auf den Luganer Finanzplatz, während Bern sich lange Zeit auf bessere steuerliche Beziehungen zu Deutschland konzentrierte.

Als grösstes Problem erweisen sich aber die mehr als 60 000 italienischen Grenzgänger. Sie machen etwa einen Viertel aller Erwerbstätigen im Tessin aus. Tagtäglich überqueren die «frontalieri» die Grenze und nehmen angesichts der seit 2008 grassierenden Arbeitslosigkeit in der Lombardei immer schlechtere Lohn- und Arbeitsbedingungen in Kauf. Die Folge: Der Südkanton sieht sich mit Lohndumping konfrontiert, unter dem im Tessin lebende Arbeitnehmer in einem Masse leiden, dass nebst der SVP und der rechtspopulistischen Lega sogar die Grünen und erzlinke Gewerkschaften den Schutz der heimischen Arbeitsplätze fordern.

Personenverkehr provoziert

Gerade in dieser Sache flammt der alte Ärger gegenüber Bundesbern wieder auf: Dessen Argument, Arbeits-Immigranten trügen zum Wohlstand bei, greift im Tessin nicht. Denn in den Südkanton kommen meist nur «Tagesarbeiter» mit niedrigerer Ausbildung; diese zahlen abgesehen von der Quellensteuer keine Abgaben und kurbeln die Tessiner Wirtschaft auch nicht durch Konsum an. Wenn Bern mit der Problemlosigkeit der Personenfreizügigkeit argumentiert, ist dies für den Südkanton ein rotes Tuch. Daher hat die Kantonsregierung den Ex-Staatssekretär und heutigen ETH-Professor Michael Ambühl beauftragt, eine regional- und branchenspezifische Schutzklausel zu erarbeiten. Das Modell sieht keine fixen Höchstzahlen für die Zuwanderung vor, sondern «Messgrössen» wie das Lohnniveau oder die Arbeitslosigkeit.

Die Folge des problematischen Tessiner Arbeitsmarktes ist: Ausgerechnet an einer der exponiertesten Schnittstellen zwischen der EU und der Schweiz wächst die Europa-Feindlichkeit und flammt regelmässig Trotz gegen Bundesbern auf. Dabei wäre das Tessin zum Brückenbauer zwischen zwei wichtigen Wirtschafts- und Kulturräumen prädestiniert, ist doch das an Kulturschätzen überreiche Italien drittwichtigster Handelspartner der Schweiz und die Lombardei eine der wenigen boomenden Industrieregionen Europas.

Angesichts seiner besonderen und dringlichen Probleme neigt das Tessin dazu, sich allzu intensiv mit sich selber zu beschäftigen und sich von der übrigen Schweiz abzukoppeln. Da auch seit der Jahrtausendwende immer weniger italienischsprachige Schweizer in anderen Landesteilen und in der Bundesverwaltung arbeiten, hat sich die typisch tessinerische Form von Nabelschau, der «Ticinocentrismo», verstärkt. Diesen hat der schweizweit wohlbekannte CVP-Ständerat Filippo Lombardi schon vor Jahren beklagt. Sogar die mächtige Sehnsucht nach einem Bundesrat oder einer Bundesrätin italienischer Muttersprache – seit 1999 ist die «Svizzera italiana» nicht mehr in der Landesregierung vertreten – scheint etwas nachzulassen. Selbst die Solidarität mit der «vierten Schweizer Minderheit», nämlich Italienischbünden, wird schwächer. Die kulturelle und wirtschaftliche Schnittstelle Tessin leidet an zunehmender Abschottung und einer Schwächung der eidgenössischen Denkungsart.

Sich an Bern anpassen

Dies erkannte die Tessiner Handelskammer schon vor Jahren und entsandte zwecks Lobbying eine Art Botschafter nach Bern. Bald darauf folgte die Kantonsregierung mit einem eigenen Mann, und auch die Tessiner Bundesparlamentarier legten sich stärker und geeinter ins Zeug. Die Einsicht, dass nur die Bereitschaft zum Zwiegespräch das Tessin weiterbringt – und zwar in Bern selber –, gewann an Boden. Gerade das erfolgreiche und vom schweizerischen Stimmvolk bestätigte Engagement in Sachen Sanierung und verhinderte Schliessung des Gotthard-Strassentunnels führte den Tessinern eines vor Augen: Als konstruktiv argumentierende und vor allem auch agierende Minderheit können sie in Bundesbern viel Gehör finden.

Doch im Tessin herrscht eigentlich ein Wechselspiel von Öffnung und Abschottung. Immer wieder taucht das lästige Hindernis des «Ticinocentrismo» auf. Die Personenfreizügigkeit erweist sich als die grösste Problem-Schnittstelle, weil sie den helvetischen Süden gleich dreifach unter Druck setzt: von Italien her, auf nationaler Ebene und innerkantonal. So ist der Südkanton geradezu gezwungen, sich intensiv mit sich selber zu beschäftigen, womit ein neuerliches Wegdriften von Bern und weitere kantonsinterne Streitereien drohen. Dies, zumal im Herbst eine Initiative der Tessiner SVP zur Abstimmung gelangt, die fordert, bei gleicher Qualifikation konsequent die Inländer zu bevorzugen. Aber gerade deswegen muss das Tessin umso aktiver auf Bundesbern zugehen, welches seinerseits die spezifischen Nöte des Südkantons besonders ernst nehmen muss.

Mit der Ernennung des bisherigen «Tessiner Botschafters» Jörg De Bernardi zum Vizekanzler hat die Landesregierung das richtige Zeichen gesetzt. Und dieser moniert, dass sich der Südkanton an den Rhythmus und die Abläufe Bundesberns anpassen sollte, um möglichst viel zu erreichen. Damit die Tessiner Eigeninitiative nicht erlahmt, braucht es aber nebst De Bernardi weitere Exponenten, die in der Deutschschweiz eine klare und aktive Präsenz markieren. Dies betrifft die Tessiner Bundesparlamentarier und vor allem den christlichdemokratischen Ständerat Lombardi, der wie FDP-Nationalrat und Fraktionschef Ignazio Cassis als möglicher Anwärter auf einen Sitz im Bundesrat gehandelt wird. Es ist auch gut, dass der ehemalige Bundesratskandidat Norman Gobbi in verschiedenen gesamtschweizerischen Gremien sitzt und den Sprung nach Bern versucht hat: Der sich staatsmännisch gebende Lega-Regierungsrat kann durch solcherlei Einbindung das eidgenössische Bewusstsein seiner rechtspopulistischen Partei schärfen – denn just sie befeuerte den «Ticinocentrismo» seit ihrer Gründung vor 25 Jahren nur allzu gerne.

Gelingt es dem Tessin, neue Anknüpfungspunkte in Bern zu schaffen, kann es endlich zu seiner «eidgenössischen» Aufgabe finden: Brücke und Vermittler zwischen zwei kulturellen und wirtschaftlichen Grossräumen sein. Und wenn sich dank mehr «Italofonie» auf Bundesebene die Beziehungen zu Italien merklich aufhellen, steht die Eidgenossenschaft in der EU besser da. Die Schnittstelle im Süden der Schweiz hat also noch viel Potenzial, das brachliegt.

Konsequentes Burka-Verbot: Erstmals Kuwaiterin in der Schweiz wegen Gesichtsverhüllung bestraft

Konsequentes Burka-Verbot: Erstmals Kuwaiterin in der Schweiz wegen Gesichtsverhüllung bestraft

Da Zuerst! Deutsches Nachrichtenmagazin del 5 agosto 2016 | Im Kampf gegen die alltägliche Islamisierung unserer Lebenswelt sind die Nachbarländer viel konsequenter. Im Schweizer Kanton Tessin etwa gilt seit 1. Juli ein Verbot, sein Gesicht im öffentlichen Raum zu verhüllen. Am vergangenen Wochenende wurde das „Anti-Burka-Gesetz“ erstmals konsequent angewendet: Eine Frau aus Kuwait muß 100 Franken (92 Euro) für das verbotene Burka-Tragen bezahlen.

Die Kuwaiterin stand vor einem Restaurant in der Stadt Chiasso. Das Lokal ist nur wenige Hundert Meter von der Grenze zu Italien entfernt. Polizisten erklärten der Frau, daß das Burka-Tragen per Gesetz verboten sei und sie daher 100 Franken zahlen müsse. Nachdem sie die Buße bezahlt hatte, legte sie ihren Schleier ab.

Laut dem Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi war dies der erste Fall, in dem ein Bußgeld eingefordert wurde. Gobbi zeigte sich zufrieden mit den bisherigen Erfahrungen und wird von Medien mit den Worten zitiert: „Die arabischen Touristen sind intelligenter als viele Gegner des Burka-Verbots.“ Auch der Luganer Stadtrat Michele Bertini erklärte: „Wenn man den arabischen Touristen gut erklärt, daß das Parlament dies beschlossen habe, wird das Verhüllungsverbot gut befolgt.“

Das „Anti-Burka-Gesetz“ wurde im Kanton Tessin 2013 per Volksabstimmung beschlossen. Wird eine Frau mit Burka erstmalig erwischt, ist ein Bußgeld in der Höhe von umgerechnet 92 bis 924 Euro fällig. Im Wiederholungsfall droht eine Geldstrafe von bis zu 9240 Euro. Verboten sind sowohl die Burka als auch der unter arabischen Touristinnen gängigere Niqab. Ein Burka-Verbot gibt es auch in Frankreich seit Mitte 2014. In Österreich und Deutschland sehen die Regierungen bislang keinen Handlungsbedarf.

Biasca: nuova età dell’oro per i binari

Biasca: nuova età dell’oro per i binari

Dal Corriere del Ticino del 4 agosto 2016 | Andreas Meyer in visita alla struttura di manutenzione e soccorso da 70 milioni. Il livello occupazionale delle FFS nella regione torna ad essere quello del 1914

«È difficile che i treni AlpTransit si fermino a Biasca». Sono le parole del CEO delle FFS Andreas Meyer che ieri ha accompagnato la stampa in visita ai due centro di manutenzione della galleria di base. In Riviera ad accoglierlo vi erano il consigliere di Stato Norman Gobbi e Loris Galbusera, sindaco della cittadina che ospita i capannoni da 70 milioni di franchi. Nel suo intervento quest’ultimo, prima di presentare ancora una volta la richiesta di tutte le Tre Valli, che ancora una volta non è stata accolta, ha ricordato che, con i posti di lavoro creati in zona dalla FFS (sono 300) si torna ai livelli occupazionali nel settore ferroviario del lontano 1914. E di questo aspetto, nonché degli investimenti miliardari sull’asse del San Gottardo, i politici locali sono grati alle FFS. Lo hanno detto Galbusera e Gobbi che si è espresso in tedesco, ricambiando la cortesia di Meyer che ha invece parlato in italiano lodando: «La famiglia del tunnel», dichiarandosi giustamente «fiero» della modernità degli impianti FFS.

È toccato all’ingegner Denis Rossi illustrare gli aspetti tecnici: dall’11 giugno scorso sono iniziati i lavori di manutenzione ordinaria nel tunnel, anche se non è ancora utilizzato per il traffico normale. Quando si lavorerà a pieno regime, per tre notti alla settimana, dal sabato al martedì, sotto il San Gottardo saranno attivi per tutto l’anno 11 cantieri differenti. Ognuna delle citate notti i treni di manutenzione entrano in galleria e portano materiale e uomini sul posto; a lavori ultimati i convogli vengono ricomposti per tornare a Biasca ed a Erstfeld. I due centri di manutenzione e soccorso sono identici e hanno le medesime competenze (non vi sono limiti territoriali). I pompieri sul versante sud sono comandati da Paolo Tappa ed il loro treno rosso è stato battezzato «Biasca». A proposito di treni, Rossi ha rivelato che la metà del materiale rotabile per i servizi di manutenzione non è ancora stato consegnato e, per sopperire alla mancanza, per il momento vengono noleggiati i macchinari mancanti.

Ma gli impegno delle FFS in Ticino non si limitano all’AlpTransit: nei prossimi anni saranno investiti altri due miliardi di franchi: 1,4 miliardi in ampliamenti infrastrutturali, 490 milioni in moderni treni regionali e altri 84 milioni in progetti immobiliari. Tra questi ultimi figura la ristrutturazione delle due principali stazioni ticinesi, Lugano e Bellinzona. Le nuove stazioni saranno inaugurate come previsto, il 14 ottobre (Bellinzona) e il giorno della messa in servizio della galleria di base del San Gottardo (Lugano). Su ordine delle FFS, Stadler Rail sta costruendo, per 970 milioni di franchi, 29 nuovi treni destinati al traffico sull’asse nord-sud. Meyer parla di una «terza età dell’oro» per la mobilità ferroviaria, anche tra le tre città ticinesi. Il futuro è roseo pure per la linea di montagna che si vuole rilanciare in chiave turistica ricorrendo anche al materiale rotabile storico e alle carrozze panoramiche.

La ferrovia del futuro a Biasca

La ferrovia del futuro a Biasca

Da La Regione del 4 agosto 2016 | Il presidente della direzione Andreas Meyer in visita ieri al Centro di manutenzione e intervento – Norman Gobbi ringrazia Berna per le risorse destinate al Cantone.

«A Biasca si avverte la fierezza dei ticinesi nei confronti della ferrovia moderna». Così il presidente della direzione delle Ffs Andreas Meyer a Biasca, dove, scendendo da un convoglio ‘Gottardino’ partito da Flüelen, ha preso visione dell’avanzamento della fase di test della nuova galleria di base del San Gottardo a fianco del responsabile dell’infrastruttura Philippe Gauderon. Meyer è stato accolto al nuovissimo Centro di manutenzione Ffs (a regime, ancora parziale, dalle scorse settimane) dal sindaco di Biasca Loris Galbusera e quindi dal consigliere di Stato Norman Gobbi. Il Ceo delle Ffs ha elencato gli investimenti fatti dall’ex regia in Ticino e le prospettive aperte con la nuova galleria di base del San Gottardo che abbasserà i costi di manutenzione, rispetto alla vecchia linea di montagna, di più di 20 milioni di franchi l’anno. Dal canto suo il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi , ringraziando Confederazione e Ffs per le risorse investite «a nome di tutta l’italianità della Svizzera», ha garantito che il Ticino farà la sua parte in questa rivoluzione dei trasporti. «I ticinesi – ha ammesso però il consigliere di Stato, come ad auspicare un cambio di tendenza – preferiscono ancora l’auto al treno». Il nuovo e moderno stabilimento di Biasca, come sottolineato da Gobbi, sposterà a sud il «centro gravitazionale» della manutenzione in Ticino, centralizzando la quarantina di impieghi presenti ad Airolo.

La risposta alle rivendicazioni avanzate dal Borgo e dalla regione

Ufficialità e convivialità, ma anche l’occasione per mettere qualche puntino sulle i, su un cantiere del secolo che si vorrebbe portasse davvero dei benefici, per tutti, anche per le comunità di valle. Il questo senso il sindaco Galbusera ha ricordato che la ferrovia è sempre stata un partner importante per lo sviluppo della regione. Ora – ha concluso – abbiamo due obiettivi importanti: «Batteremo i piedi (in modo educato) per ottenere qualche fermata dei nuovi treni a Biasca a favore dei pendolari e per il mantenimento della Gotthardbahn da promuovere come via storica». Breve ma significativo l’appunto di Meyer riguardo a questa richiesta rilanciata negli scorsi mesi da Ente regionale di sviluppo Bellinzonese e Valli e Commissione regionale dei trasporti delle Tre Valli, appoggiata da 8’000 persone (che hanno aderito a una raccolta firme) e dal Consiglio di Stato. «In molte località che abbiamo visitato in questi mesi – ha proferito questa volta in tedesco Meyer – ci siamo confrontati con la richiesta di nuove fermate. Noi però dobbiamo mettere al primo posto il cliente». In sintesi il tenore della risposta del quadro è stato questo: possiamo certo discutere di qualche fermata al giorno, ma qui – si è sbilanciato il Ceo delle Ffs – appare più difficile.

In viaggio sul San Gottardo

In viaggio sul San Gottardo

Airolo-Biasca, oggi con la bici elettrica – 13° puntata: http://www.rsi.ch/g/7768577

In viaggio sul San Gottardo – Un viaggio affascinante e suggestivo attorno ad uno dei luoghi più simbolici del nostro Paese, 15 appuntamenti quotidiani all’insegna dell’avventura, della scoperta, del divertimento.
In viaggio sul San Gottardo è un progetto ideato dall’emissione televisiva “Schweiz Aktuell” di SRF per sottolineare in modo originale questo 2016 contrassegnato dall’apertura della nuova trasversale alpina.

Schweiz Aktuell am Gotthard

Schweiz Aktuell am Gotthard

Tag 13: Versteckte Schätze in der Leventina. http://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/tag-13-versteckte-schaetze-in-der-leventina

Das «Schweiz aktuell» Sommerprojekt 2016 – Präsentiert wird die Sendung von Katharina Locher. Die «Schweiz aktuell»-Moderatorin führt zum ersten Mal durch das dreiwöchige Sommerprojekt. Sie begrüsst das Publikum jeden Abend nach 19 Uhr vom Gotthardhospiz inmitten der imposanten Naturkulisse.

Dort empfängt sie Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und beleuchtet die vielfältigen Themen rund um die Verbindungsachse Nord-Sud.

 

Migranti: struttura unica per l’accoglienza

Migranti: struttura unica per l’accoglienza

Dal Corriere del Ticino del 3 agosto 2016 | Il centro servirà a ospitare i profughi che trascorrono una notte in Ticino in attesa di riammissione semplificata. Tra le possibilità al vaglio anche un fabbricato a Rancate – Drastico l’aumento di clandestini respinti ai valichi

Le tre Protezioni civili aperte nel distretto per far fronte all’emergenza migranti che sta toccando il Ticino e in particolare il Mendrisiotto in queste settimane non rappresentano più una risposta adeguata. Per affrontare la situazione che si è creata lungo il confine il Consiglio di Stato ha dunque pensato ad una soluzione alternativa: una struttura unica per l’accoglienza temporanea dei migranti in attesa di riammissione semplificata, capace di accogliere oltre 150 persone contemporaneamente.

A comunicarlo con una nota diffusa ieri pomeriggio è il Dipartimento delle istituzioni che chiarisce come il dispositivo messo a disposizione con le tre protezioni civili «era inizialmente pensato per alloggiare fino a 150 ospiti unicamente durante il fine settimana e in maniera del tutto straordinaria. A partire dal primo luglio l’apertura di queste strutture protette si è invece resa necessaria in modo permanente in ragione di un aumento delle richieste d’alloggio. Da qui l’esigenza di trovare una soluzione sostenibile nell’ottica di una gestione costante d’importanti flussi giornalieri di migranti».

«Quest’anno siamo confrontati con un fenomeno nuovo – sottolinea il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi -, i migranti che arrivano al confine ormai non chiedono quasi più asilo in Svizzera, perché vogliono proseguire il loro viaggio verso il nord Europa. È una situazione nuova che ci costringe a trovare nuove soluzioni per le persone che devono essere riammesse in Italia ma che prima di farlo devono essere trattenute in Ticino una notte». Negli ultimi 4 giorni ad esempio i nuovi arrivi in Ticino sono stati oltre 700, e le persone che hanno alloggiato per una notte nelle strutture della PCi di Coldrerio, Chiasso e Vacallo sono state circa 400. La scorsa settimana gli arrivi al confine sono stati 1.349, in media con i dati dell’ultimo mese, i respingimenti hanno invece superato per la prima volta le mille unità e sono stati 1.102 (quasi 300 in più della settimana precedente). «Le Protezioni civili che accolgono attualmente i migranti in attesa di essere riammessi in Italia si trovano in centro paese o vicino alle scuole – prosegue Gobbi -, tra meno di un mese riprende l’anno scolastico e dobbiamo trovare una soluzione che ci permetta di evitare potenziali situazioni di conflitto. Con la creazione di un centro unico non vogliamo aumentare la capacità, ma garantire la sicurezza. Non bisogna dimenticare che visto che non si tratta di richiedenti l’asilo, tutti i costi relativi ai migranti da riammettere in Italia attualmente sono coperti dal Cantone».

I tempi stringono, l’idea è infatti di rendere agibile la struttura prima dell’inizio delle scuole, lasciando i tre centri della PCi di supporto al fabbricato, nel caso in cui i migranti fossero così tanti da necessitare ulteriori spazi per il loro alloggio. E resta un grande interrogativo. Non è infatti ancora chiaro dove sorgerà il nuovo centro, che dovrebbe trovare spazio in un capannone già esistente. La sola certezza è che sarà nel Mendrisiotto.

Le prospettive

Tra le possibilità al vaglio, vi sarebbe una soluzione che interessa una struttura situata nella zona industriale di Rancate. «Il Municipio – afferma il vicesindaco e responsabile del dicastero Sicurezza Samuel Maffi – è stato subito informato di questa possibilità ed è in contatto a questo proposito con il Cantone da un paio di settimane. Il progetto è stato preavvisato favorevolmente dalla Città, che ha dato la sua piena disponibilità per affrontare la situazione, a patto che vengano rispettate delle condizioni relative alle responsabilità in materia di polizia del fuoco, sicurezza interna ed esterna al centro e in merito alla Legge edilizia». Sia che il centro venga realizzato sul territorio di Mendrisio o in un altro Comune, il Consiglio di Stato dovrebbe infatti adottare una clausola d’urgenza per destinare gli spazi all’accoglienza temporanea dei migranti.

Ad ogni modo, rassicura Maffi, il centro non creerà nessun tipo di disagio: «Si tratta di una struttura temporanea per l’accoglienza di migranti che non chiedono asilo ma vorrebbero solo attraversare il Paese per dirigersi verso nord e vengono quindi riportati alla frontiera. La possibile struttura identificata sul territorio di Mendrisio non si trova in una zona sensibile e rimane discosta e lontana dall’abitato. Se dovesse essere scelto di realizzare il centro a Mendrisio – conclude Maffi – questo non sarà di disturbo alla popolazione».

La richiesta di aprire questa struttura è ora stata inoltrata a Berna, da cui si attende una risposta entro la fine della settimana. In seguito sarà presa una decisione sull’ubicazione.

Muslima lüften den Schleier

Muslima lüften den Schleier

Da Blick.ch del 3 agosto 2016 | Tessiner Polizei zieht Bilanz nach einem Monat Burka-Verbot. Seit Anfang Juli ist im Tessin ein Verhüllungsverbot in Kraft. Zu Problemen hat dies bisher nicht geführt, zumindest nicht bei der Polizei.

Dies berichtet der Polizeivorsteher und Vize-Präsident der Stadt Lugano, die von arabischen Touristinnen im Tessin am häufigsten besucht wird.

Laut Michele Bertini (FDP) gab es im Juli sechs Fälle, bei denen die Polizei verschleierte Frauen angehalten habe. Und alle Fälle seien problemlos verlaufen. Die Frauen seien von der Polizei angesprochen und mit einem arabischen Flugblatt informiert worden.

«Alle sechs Frauen haben dann den Schleier abgelegt», sagt Bertini. Und manche hätten sich auch entschuldigt. Eine Busse habe die Luganeser Polizei im letzten Monat nicht aussprechen müssen.

«Wenn man den arabischen Touristen gut erklärt, dass die Autorität des Kantons – das Parlament – dies beschlossen habe, wird das Verhüllungsverbot gut befolgt», sagt der FDP-Politiker. Darum liess er die Polizei auch speziell schulen. Ein Experte der Universität Zürich habe dem ganzen Polizeikorps erklärt, wie man am besten auf die arabischen Touristinnen zugehe.

Arabische Touristen passen sich mehrheitlich an

Auch der kantonale Polizeidirektor Norman Gobbi (Lega) ist zufrieden: «Die arabischen Touristen sind intelligenter als viele Gegner des Burkaverbots.» Sie würden sich mehrheitlich anpassen. Der Kanton habe die Einführung des Verbots auch vorbereitet und mit dem EDA die Botschaften in Bern informiert. Man habe lediglich ein Problem mit einer Vertreterin des Islamischen Zentralrates gehabt, die Anfang Juli provozieren wollte, so Gobbi.

Auch bei den Hoteliers haben sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet. Laut dem Präsidenten des Tessiner Hotellerieverbandes, Lorenzo Pianezzi, sind die Erfahrungen mit dem Verhüllungsverbot bisher sehr gut.

«Ich bin positiv überrascht», sagt Pianezzi, der in Lugano ein Hotel führt. «Die arabischen Gäste sind gut informiert und zeigen eine grosse Bereitschaft, die Regeln zu respektieren.» Er habe nur einmal einem Gast, der die Regel noch nicht kannte, das Flugblatt gegeben. «Danach hat die Frau sofort auf den Schleier verzichtet», so Lorenzo Pianezzi.

Auch die Übernachtungszahlen stimmen die Tessiner Touristiker zuversichtlich. Trotz des viel diskutierten Burkaverbots sind die Logiernächte von Gästen aus dem arabischen Raum laut Pianezzi dieses Jahr rund 20 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Und 2015 verzeichnete der Kanton bereits 45’000 Logiernächte von arabischen Gästen.

Liberi e svizzeri, ricordiamocelo ogni giorno!

Liberi e svizzeri, ricordiamocelo ogni giorno!

Discorso del Consigliere di Stato Norman Gobbi, in occasione dei festeggiamenti del 1. agosto 2016 a Olivone (Blenio) della Lega dei Ticinesi.

È sempre un immenso piacere per me festeggiare con voi, come tradizione vuole dal 2003, il Natale della Patria. Ancor più piacevole è trascorrere un giorno di festa – la festa del nostro Paese – insieme nell’incantevole scenario offerto dalla Valle di Blenio, all’ombra del Sosto ormai divenuto un simbolo leghista di impegno e di valori tradizionali. Impegno perchè festeggiamo in un Comune, quello di Blenio, guidato da una sindaco leghista: la nostra Claudia ha sbaragliato la concorrenza grazie al suo impegno sul territorio, a favore della popolazione e delle attività ancestrali. 

Ma il Sosto con tutta la Valle di Blenio sono il simbolo della lotta di questo Popolo, quello bleniese e ticinese, da sempre attaccato ai valori tradizionali delle nostre comunità di montagna: libertà, indipendenza e sicurezza. Infatti, ancor prima che Werner Stauffacher, Walter Fürst e Arnold von Melchtal dessero vita quali Padri fondatori della perpetua alleanza della nostra Confederazione nel 1291, i Bleniesi e i Leventinesi un secolo prima (ed era il 1182) giurarono reciproco sostegno contro i dominatori esterni in quello che oggi chiamiamo il Patto di Torre. Un chiaro segnale di come questo spirito di libertà, tipico dei popoli alpini, trovi qui profondissime radici che vivono ancora oggi. Non è un caso che i Bleniesi si siano da sempre opposti con forza ad ogni perdita di sovranità del nostro Paese: lo fecero nel 1992 contro lo Spazio economico europeo in maniera molto più chiara degli altri distretti, per poi continuare sino al voto del 9 febbraio 2014, con quasi due terzi a favore del controllo dell’immigrazione. Tutto ciò significa solo una cosa: la Valle di Blenio è terra di libertà, indipendenza e sicurezza!

“Uniti per prestarsi reciproco aiuto, consiglio e appoggio, a salvaguardia così delle persone e delle cose, contro tutti coloro che a essi o a uno di essi facesse violenza, molestia o ingiuria con il proposito di nuocere alle persone od alle cose”. Parole indelebili, scritte sulla pergamena che custodisce il testo del nostro patto di perpetua alleanza. Sicurezza, indipendenza, libertà: sono questi i valori che ancora oggi portiamo avanti come Svizzeri e Ticinesi, e sui quali vorrei porre l’accento quest’oggi.

Sin da quando ho mosso i miei primi passi in politica e ancora oggi, in veste di Consigliere di Stato e Direttore del Dipartimento delle istituzioni, mi impegno quotidianamente a difesa dei nostri valori.

Uno su tutti è quello della SICUREZZA. Ogni giorno lavoro assiduamente con i collaboratori del mio Dipartimento per garantire e assicurare questo bene primario, alla base del benessere di ogni cittadino, di tutti noi. L’obiettivo è quello di non abbassare mai la guardia ma anzi, di pianificare le azioni da mettere in atto prima che si manifesti una situazione di emergenza e che la realtà ci sfugga di mano. Anche senza l’appoggio di Berna, portiamo avanti delle proposte che ci permettono di sentirci più sicuri nel nostro vivere quotidiano.

Lo sto – anzi lo stiamo – facendo anche in questo periodo: siamo pronti a gestire le ondate migratorie al confine di Chiasso. Quest’anno siamo rimasti una delle poche porte ancora aperte per accedere al nord delle Alpi e al resto dell’Europa. Per affrontare questa situazione, in Ticino abbiamo sviluppato lo scorso anno uno Stato Maggiore Cantonale composto da tutte le forze dell’ordine e le Istituzioni che sono chiamate a far fronte all’eventuale emergenza. Nel 2016, su mia insistenza e dopo aver spiegato a più riprese la situazione, il Consiglio federale ha disposto l’impiego sussidiario di sicurezza dell’esercito nel caso la situazione evolva a tal punto da renderlo necessario. Una collaborazione, quella con l’esercito, che è significativa. Assicurando la sicurezza di tutti noi ticinesi infatti ci rendiamo garanti di quella di tutti gli svizzeri: agiamo come primo filtro alla frontiera nazionale. Il Ticino sta difendendo la Svizzera. Il nostro Cantone spesso, come in questo caso, vede – e ahimé vive anche in prima persona- problematiche che toccheranno il resto del Paese solo in un secondo tempo. È stato così con la crisi della piazza finanziaria, con il frontalierato e ora con la gestione dei flussi migratori. Con questa attività promuoviamo l’essenza dello spirito confederale contenuto nel patto che, come vi ho ricordato poco fa, ci vede uniti per il bene comune della nostra Patria. Dobbiamo quindi sentirci orgogliosi per quel che abbiamo fatto e facciamo in quanto Ticinesi nella gestione della sicurezza non solo cantonale, bensì nazionale! Orgogliosi perchè il presidio svolto dai Ticinesi alla PORTA SUD della Confederazione è oggi sinonimo di sicurezza e controllo. E poi, salvo qualche guardia di confine giunta da nord, lo stiamo facendo da soli perchè noi teniamo alla sicurezza della nostra Patria.  

Un altro passo avanti a favore della SICUREZZA lo abbiamo fatto con l’entrata in vigore del divieto di dissimulare il volto nei luoghi pubblici e la modifica legislativa sull’ordine pubblico. Grazie a queste leggi è stata ribadita – aggiungo anche celermente grazie all’impegno del mio Dipartimento – la volontà di tutti i cittadini di sentirsi sicuri mentre passeggiano per le vie delle nostre città, allo stadio o in pista per seguire una partita, e in ogni occasione pubblica di incontro. Ma soprattutto di potersi sentire padroni in casa nostra, preservando e tutelando i nostri usi e costumi. Riprendendo uno dei valori più importanti della nostra Patria, vogliamo avere la LIBERTÀ di uscire di casa senza timori. Un Ticino unito, una comunità forte è quello che vogliamo per affrontare insieme le sfide ci si presentano. Anche in questo caso è il nostro Cantone a imporsi come promotore di una legge per la sicurezza, e non sarei sorpreso se in seguito anche il resto della Confederazione adottasse le stesse precauzioni, dopo averne appurato i benefici sul caso ticinese.

La nostra nazione si basa sulla LIBERTÀ. Ho iniziato accennando alla sensazione e al diritto di essere sicuri, e quindi liberi, in mezzo agli altri, a casa nostra, ma come sappiamo bene non è l’unica espressione di questo valore fondamentale.

La LIBERTÀ politica ad esempio, alla base della nostra democrazia, è ciò che ci permette di esprimere ciò che pensiamo. La libertà nel nostro Paese significa poter utilizzare gli strumenti che ci sono dati per costruire al meglio il nostro futuro. Degli strumenti preziosi che le cittadine e i cittadini di molti altri Paesi non hanno il privilegio di avere. Facendoci testimoni della volontà popolare, ben saldi ai nostri principi, noi leghisti abbiamo saputo mostrare al mondo della politica che il popolo di cose da dire ne ha. Lo abbiamo fatto attraverso le petizioni, i referendum, e le iniziative. Lo abbiamo fatto con il primo strumento della democrazia: la partecipazione alle urne. Il voto popolare che di consente di dire la nostra allo Stato, i ribadire cosa vogliamo nel e per il nostro Cantone, ma anche per definire i nostri rappresentanti all’interno delle stesse. In questi 25 anni ogni volta in cui la Lega ha ottenuto dei risultati in termini elettorali, ai suoi rappresentanti è sempre stato detto: “Adesso vediamo se saprete prendervi le vostre responsabilità!”. È successo a Marco quando ha portato il nostro Movimento in Consiglio di Stato, è successo a me quando ho raddoppiato gli scranni. Siamo ormai al sesto anno in cui la Lega ha la maggioranza relativa in Consiglio di Stato e penso che, anzi, ne sono sicuro! che io e Claudio le nostre responsabilità ce le siamo prese – anche quando si trattava di compiere scelte impopolari. Non ci tiriamo indietro e continueremo a lavorare in difesa del Ticino e dei ticinesi, anche quando e se con le nostre decisioni urtiamo o indigniamo i benpensanti. Continueremo a farlo anche quando i nostri colleghi di Governo si nascondono dietro le loro decisioni per non urtare la sensibilità del loro partito o dei loro elettori.

Durante la campagna per la corsa al Consiglio federale – ebbene si, la Lega dei Ticinesi ha riportato un candidato ticinese in corsa per Berna dopo 16 anni dall’ultima candidatura – sono stato definito dalla stampa un uomo di stato. Ed è quello che sono, che siamo noi leghisti in Governo e in Parlamento. Ci battiamo per la difesa dei valori tanto cari al nostro movimento e lo facciamo con responsabilità e coerenza! Senza nasconderci dietro alle nostre scelte!

Ci battiamo per un Ticino solido e libero. Una libertà che spesso, però, fuori dai confini elvetici stanno mettendo in discussione, compromettendo la nostra INDIPENDENZA. La situazione internazionale, in particolare quella dell’Unione Europea, si sta dimostrando sempre più instabile. Con Brexit il popolo inglese ha dato un chiaro e forte segnale: l’Inghilterra non presta più il fianco all’UE e le imposizioni internazionali le stanno strette. Anche loro, come la Svizzera ,come noi, lottano per la loro autonomia. È la dimostrazione che con la volontà si può tornare indietro – anche da situazioni ben più vincolate della nostra. È la dimostrazione che il popolo, alla fine, è sempre sovrano e ha sempre l’ultima parola. Sul nostro territorio decidono gli svizzeri. I problemi degli altri Paesi che ci circondano non devono quindi minacciare il benessere che abbiamo costruito nel corso degli anni nel nostro Cantone e nella nostra nazione.

Libertà, indipendenza e sicurezza: lottiamo tutti i giorni per difendere questi nostri valori. Ognuno di noi è cittadino svizzero, ma è anche, e soprattutto, ticinese. Chi come me è nato e cresciuto nelle Valli sa quanto sia importante ribadire la nostra legittimità e valorizzare la nostra regione, soprattutto se di montagna. Con la mia attività politica mi impegno costantemente per prestare una particolare attenzione alle regioni periferiche del nostro Cantone, poiché so che ogni cittadino, svizzero, ticinese, abitante delle Valli ha il diritto di sentirsi figlio legittimo di mamma Elvezia considerato alla stessa stregua di tutti gli altri. Ognuno di noi ha un ruolo importante nella partecipazione alla gestione dello Stato e ha quindi il dovere fondamentale di tutelare, nel farlo, questi valori, indistintamente dalla sua regione di provenienza.

Quindi oggi più che mai, il giorno del Natale della nostra Patria dobbiamo essere protagonisti delle scelte politiche che ci concernono, dobbiamo lottare per il Ticino che vogliamo; non possiamo e non dobbiamo accettare passivamente quello che ci viene imposto da fuori ma soprattutto dobbiamo ribadire la nostra volontà di essere padroni in casa nostra. Dal canto mio, continuerò a lavorare per fare in modo che la nostra sicurezza, la nostra libertà e la nostra indipendenza siano preservati sotto ogni loro aspetto. E’ questa la missione che mi avete dato il 10 aprile 2011 e poi il 19 aprile 2015. Mi impegno nuovamente e chiedo il sostegno di tutti voi, perchè come recita il motto fondante del nostro Cantone e dei Ticinesi: vogliamo vivere “liberi e svizzeri”!

Ricordiamocelo ogni giorno. Per il nostro bene. Per il bene del Ticino e della Svizzera.

Viva il Ticino. Viva la Svizzera.

Unsere Schweiz 2026

Unsere Schweiz 2026

Da BLICK.CH l Wie sehen 50 bekannte Schweizerinnen und Schweizer das Land in zehn Jahren? Wir haben sie gefragt – hier sind ihre Antworten.

Norman Gobbi, Regierungsrat Tessin.

1) Was ist Ihre Vision für die Schweiz 2026? 

Nach der Implosion der reformunfähigen EU, die wie die UdSSR in ihre Bestandteile zerfallen ist, stehen Freihandelsabkommen, Föderalismus und Eigenverantwortung in Bern wieder hoch im Kurs. Während die AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer saniert wurde, konnte die Zuwanderung in den Sozialstaat durch strikte Anwendung des Prinzips «Keine Hilfe ohne Gegenleistung» abgeschwächt werden.

2) Geht es uns 2026 besser als heute?

Schlechter – falls nicht gehandelt wird!

3) Wie viele Menschen leben 2026 in der Schweiz?

Ungefähr 8 745 269.

4) Haben wir bis dann die Integration des Islam in die Gesellschaft geschafft?

Nein. Es droht die Gefahr von Parallelgesellschaften.

http://www.blick.ch/news/schweiz/unsere-schweiz-2026-id5326208.html