L’Esercito sosterrà le autorità ticinesi sino al 28 luglio

L’Esercito sosterrà le autorità ticinesi sino al 28 luglio

Comunicato stampa

Il Dipartimento delle istituzioni ha richiesto il prolungo del servizio d’assistenza da parte dell’Esercito nelle zone colpite dal maltempo in Alta Vallemaggia.

Il Dipartimento delle istituzioni comunica che, a seguito della richiesta sottoposta alle autorità federali, ha ottenuto il nullaosta per potersi avvalere dell’impiego dell’Esercito sino al 28 luglio 2024.
Questo prolungo del termine precedentemente determinato, permetterà alle truppe impiegate di ultimare i lavori di posa del ponte temporaneo a Cevio in zona Visletto, di rendere possibile l’accesso alla Val Bavona, nonché di intervenire in Val Lavizzara per le prime attività di ripristino, unitamente alle ditte private, ai militi della Protezione civile e ai volontari.  

Alta Vallemaggia: estesi i criteri di accesso alla passerella in zona Visletto

Alta Vallemaggia: estesi i criteri di accesso alla passerella in zona Visletto

Comunicato stampa

Lo Stato Maggiore Regionale di Condotta (SMRC) ha esteso ulteriormente i criteri di accesso alla passerella in zona Visletto, validi dal 16 luglio anche per turisti con riservazione.  

L’accesso a Cevio, rispettivamente alla Valle Rovana e alla Valle Lavizzara è possibile passando dalla Passerella pedonale in zona Visletto, con veicoli leggeri fino a un peso massimo di 3.5 tonnellate, con larghezza massima di 1.80 metri e alla velocità di 10 chilometri orari, con le seguenti restrizioni orarie:

  • Enti di primo intervento: 24 ore su 24
  • Fornitori: 05:00 – 06:00
  • Residenti lavoratori: 06:00 – 8:00 // 17:00 -19:00
  • Proprietari di case secondarie: 09:00 – 10:00 / 15:00 – 16:00
  • Turisti con riservazione: 11:00 – 15:00  

L’accesso è stato esteso ai turisti con una riservazione in essere, mentre è vietato il transito ai turisti di giornata e ai curiosi. La Valle Bavona rimane chiusa e accessibile agli enti di primo intervento oppure agli addetti ai lavori autorizzati unicamente per via aerea.
Considerata la capacità limitata della passerella e quindi il relativo traffico generato, sono da prevedere possibili attese di circa 30 minuti. Per ridurre i tempi di attesa e limitare i disagi ai residenti e ai lavoratori si invita la popolazione a far riferimento al posteggio provvisorio di Riveo e proseguire verso Cevio tramite car pooling oppure utilizzando i mezzi di trasporto pubblici (fermata FART temporanea). Si segnala inoltre la possibilità di servirsi delle nuove postazioni bike sharing, recentemente installate al posteggio provvisorio a Riveo e a Cevio.
Verranno invece gestiti direttamente dal personale sul posto i transiti relativi a visite mediche e veterinarie, residenti, agricoltori, addetti ai lavori, assicuratori e rifornimenti di prima necessità.
In caso di allerte meteo sono possibili puntuali modifiche delle disposizioni indicate.

Krisenfestes Mobilfunknetz wird zur Mammutaufgabe – Kantone und Bund streiten um 3 Milliarden Franken

Krisenfestes Mobilfunknetz wird zur Mammutaufgabe – Kantone und Bund streiten um 3 Milliarden Franken

Das bestehende Funknetz von Polizei, Feuerwehr und Sanität kommt in weniger als zehn Jahren an sein Lebensende. Nun hat Bundesrätin Viola Amherd den Startschuss für ein Nachfolgesystem gegeben.
Die katastrophalen Unwetter der letzten Wochen haben es gezeigt: Ausgerechnet, wenn man sie am dringendsten braucht, brechen die normalen Kommunikationsnetze zusammen. So fiel im oberen Maggiatal während Stunden der Handyempfang aus, nachdem das Tal überflutet worden war. Internet und Festnetz funktionierten noch länger nicht.
«Nur dank dem nationalen Funknetz Polycom konnten Polizei, Feuerwehr, Sanität und andere Einsatzkräfte ihre Hilfsaktionen koordinieren und der Bevölkerung helfen», so beschreibt der Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi die dramatische Situation vor wenigen Wochen.
Im Krisenfall funktioniert die Kommunikation für die sogenannten Blaulichtorganisationen und die Führungsstäbe also noch, während die kommerziellen Systeme teilweise ausfallen. Das Polycom-Funknetz wird landesweit täglich von rund 60 000 Benutzern des Bundes, der Kantone sowie von Betreibern kritischer Infrastrukturen verwendet. Zu den kritischen Infrastrukturen gehören Strassen, Bahnen und Kraftwerke.
Doch der Blick in die Zukunft bereitet Gobbi und zahlreichen anderen Sicherheitsexperten grosse Sorgen. Der Zeitpunkt ist absehbar, zu dem das vor 25 Jahren installierte und bereits einmal komplett erneuerte Polycom-Funknetz das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Gleichzeitig muss das System aufgrund der technischen Entwicklung digitalisiert werden. Neben der Sprachkommunikation sollen auch Daten, Bilder und Videos über das neue Mobilfunknetz übertragen werden können. Mit Polycom ist dies derzeit nicht möglich.

Im Ernstfall droht das Blackout
Spätestens 2035 muss das neue ausfallsichere Mobilfunknetz in Betrieb sein, und zwar in der ganzen Schweiz. Sonst droht der Schweiz im Ernstfall ein Blackout. Dies zeigte die letzte nationale Sicherheitsverbundsübung im November 2019. Dabei stellten die beteiligten Stellen fest, dass die Datenübertragung der Einsatzkräfte durch Ausfälle und Störungen der kommerziellen Telekommunikationsnetze massiv gestört wird. Solche Situationen träten bereits heute im Alltag ein und dürften durch Terror- und Cyberattacken noch weiter zunehmen, heisst es im Abschlussbericht der Übung.
Die Bedeutung eines solchen Systems sei deshalb nicht zu unterschätzen, betont Gobbi. «Es geht um nichts Geringeres als um die Sicherheit der Bevölkerung. Im Alltag und erst recht bei Katastrophen und in Notlagen ist sie darauf angewiesen, dass die Blaulichtorganisationen und die Führungsorgane über ein gemeinsames und funktionierendes Kommunikationssystem verfügen», erklärt der Politiker, der sich in der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr sowie in der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren intensiv mit dem Vorhaben auseinandergesetzt hat.
Die Gefahr ist seit langem bekannt. Hinter den Kulissen liefen intensive Diskussionen zwischen dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz, den Kantonen und den betroffenen Betreibern kritischer Infrastrukturen. Ohne dass etwas Zählbares herausgekommen wäre. «Wir haben fast zehn wertvolle Jahre verloren», sagt Gobbi. Der Tessiner Staatsrat muss es wissen, ist er doch Präsident des strategischen Ausschusses der Organisation Polizeitechnik und -informatik Schweiz (PTI). Dieses Gremium spielt bei der Beschaffung des neuen Systems eine Schlüsselrolle.
Unmittelbar vor der Sommerpause hat die für den Bevölkerungsschutz zuständige Bundesrätin Viola Amherd den politischen Startschuss gegeben. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung eröffnet. Sie dauert bis zum 24. Oktober 2024.
Dass es sich bei dem nun aufgegleisten nationalen mobilen Sicherheitskommunikationssystem (MSK) gemäss Beteiligten um eine «Riesenkiste» handelt, zeigt der Preis. Die Gesamtkosten werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) auf über 2,9 Milliarden Franken veranschlagt. Davon entfallen 1,1 Milliarden auf die Beschaffung. Weitere 1,8 Milliarden sind für die Einführungsphase vorgesehen, die zwischen 2026 und 2035 erfolgen soll.

Kostenverteilung ist umstritten
Bereits im Vorfeld hatte der vorgesehene Kostenschlüssel für viel Diskussionsstoff gesorgt. Die Vernehmlassungsvorlage sieht einen Kostenteiler von 30 Prozent für den Bund und 70 Prozent für die Kantone vor. Angesichts der Milliardenbeträge, um die es geht, ist dieser Verteilschlüssel keineswegs in Stein gemeisselt.
Norman Gobbi geht davon aus, dass die Finanzen in der Vernehmlassung und vor allem im nationalen Parlament noch einmal zu reden geben werden. Auch von den Kantonen werden wohl Anträge kommen, den Bund finanziell stärker in die Pflicht zu nehmen. Die Beteiligung der Kantone richtet sich nach der Einwohnerzahl. Bevölkerungsreiche Kantone zahlen mehr, kleinere Kantone weniger.
Im Vernehmlassungsbericht ist auch festgehalten, was das MSK alles können muss. Die Führungsorgane von Bund, Kantonen und Gemeinden, die Blaulichtorganisationen sowie die Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen kommunizieren können, wenn die kommerziellen Netze überlastet sind. Das gesamte Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein muss abgedeckt werden. Die Sendeleistung muss auch innerhalb von Gebäuden sowie in Eisenbahn- und Strassentunneln gewährleistet sein.
Die Netzinfrastruktur muss gegen Stromausfälle gehärtet (besonders gesichert) sein, so dass sie an definierten Sendestandorten während mindestens 72 Stunden ohne Notstromaggregat betrieben werden kann. Die Härtung der Netzinfrastruktur muss auch gegen Cyberangriffe wirksam sein. Für die notwendige Übertragung von Daten im Krisenfall müssen Frequenzen zur Verfügung gestellt werden. Die Notfallorganisationen sollen in Zukunft auch Lagebilder übermitteln können. Weil dies mit dem bestehenden Polycom nicht möglich ist, greifen Polizisten und Feuerwehrleute bereits heute immer häufiger auf ihr privates Smartphone zurück.
Diese Ziele sollen nach dem Willen des Bundesrates mit einer kombinierten Variante erreicht werden. Dazu werden einzelne Standorte des kommerziellen Mobilfunknetzes gehärtet. Eine Härtung des gesamten Systems wäre nicht finanzierbar. Ausserdem wird ein MSK-Hybridnetz aufgebaut. Dabei handelt es sich um die Kombination eines Kernnetzes, das der öffentlichen Hand gehört und von gewissen Teilen der Netze von privaten Telekomanbietern. Ein solch komplexes System ist ohne die Armee nicht realisierbar. Die Mitbenutzung militärischer Infrastruktur spielt in den Plänen eine nicht unwesentliche Rolle.
Das MSK ist nicht nur für den Krisenfall vorgesehen, sondern soll für die tägliche Kommunikation in allen Regionen der Schweiz und über internationales Roaming auch im grenznahen Ausland rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Der Bundesrat will diese Kombi-Variante gestaffelt einsetzen. Damit soll neuen technologischen Entwicklungen wie der Satellitentelefonie Rechnung getragen werden.
Eine schrittweise Einführung von Kanton zu Kanton, wie dies noch bei Polycom der Fall war, kommt nicht infrage. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit sind zu schlecht. Es dauerte nicht weniger als siebzehn Jahre, bis das Polycom-Funknetz von allen rund 60 000 Benutzern des Bundes, der Kantone sowie der Betreiber kritischer Infrastrukturen genutzt werden konnte.
Die angestrebte gleichzeitige Einführung auf allen Stufen erhöht den Druck auf alle Beteiligten. Es ist eine grosse Herausforderung, ein derart komplexes System in etwas mehr als zehn Jahren zum Laufen zu bringen.

Neat-Organisation als Vorbild
Die Zahl und Vielfalt der beteiligten Behörden und Organisationen ist in dieser Form ziemlich einzigartig. Von der Armee über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, die Kantone, die Betreiber kritischer Infrastrukturen bis hin zu Polizei und Feuerwehr ist so ziemlich alles vertreten, was im Krisenfall gebraucht wird.
Der vom Bundesrat Ende Juni verabschiedete Bericht enthält keine Informationen darüber, wie die Organisation im Detail aussehen soll, die sicherstellt, dass das MSK termingerecht und ohne Kostenüberschreitung realisiert werden kann. Geprüft wird jedoch ein Organisationsmodell, das sich an einem anderen Megaprojekt orientiert, das die Schweiz vor ein paar Jahren erfolgreich abschliessen konnte: die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat). Mit dieser Organisationsform, die unter anderem eine parlamentarische Oberaufsicht vorsieht, sollen insbesondere die Projektrisiken minimiert werden.
Es brauche eine adäquate Organisation ausserhalb der Bundesämter und der Kantone, die aber von Bund und Kantonen gemeinsam getragen und gesteuert werde, betont Gobbi. «Als Beispiel könnte das Modell zur Realisierung des Neat-Basistunnels dienen.» Bei dem 16-Milliarden-Projekt gab es ein Dreiecksmodell mit einem Besteller, einem Ersteller und einem Betreiber. Dies stellte sich als Erfolgsfaktor heraus, weil die Interessen zwischen dem Bund als Besteller und Geldgeber, der Alptransit Gotthard AG als Erstellerin und den SBB als Betreiber sauber voneinander abgegrenzt werden konnten. In einem Workshop soll dieser Ansatz für das MSK demnächst geprüft und vertieft werden.

https://www.nzz.ch/schweiz/krisenfestes-mobilfunknetz-wird-zur-mammutaufgabe-kantone-und-bund-streiten-um-3-milliarden-franken-ld.1837759

Esercito, PCi, Cantone: in campo per la Vallemaggia

Esercito, PCi, Cantone: in campo per la Vallemaggia

Norman Gobbi sottolinea il lavoro ben coordinato tra tutti gli enti

Anche nelle difficilissime giornate che hanno seguito i nubifragi con conseguenze tragiche nell’alta Vallemaggia, il supporto della Protezione civile e dell’Esercito è stato di primaria importanza. “E lo sarà ancora per parecchi giorni – afferma il Direttore del Dipartimento delle istituzioni, Norman Gobbi. Esercito e PCi da subito sono entrati in servizio. I nostri soldati hanno assicurato nelle prime ore l’elitrasporto delle persone da evacuare: due Super Puma hanno garantito l’intervento. In seguito i nostri soldati si sono concentrati e si concentreranno sui lavori di genio, con un focus importante adesso nella realizzazione del ponte provvisorio per sostituire il ponte a Visletto andato distrutto dalla furia delle acque. Ci stiamo muovendo in modo coordinato per garantire il massimo sostegno alle comunità così pesantemente colpite. Il ruolo dello Stato Maggiore Regionale di Condotta, attivo già nella notte su domenica 30 giugno e diretto dall’ufficiale della Polizia cantonale Antonio Ciocco, è essenziale. Così come determinante nell’emergenza è il lavoro della Sezione del militare e della Protezione della popolazione, con in campo il Capo Ufficio, Federico Chiesa. Un altro aspetto importante è legato alla comunicazione. In questo senso vi è stato un continuo flusso di informazioni per i media, coordinato dal Servizio stampa della Polizia cantonale, e si è così potuto informare l’opinione pubblica in modo dettagliato”, sottolinea il Consigliere di Stato, Norman Gobbi.
“Settimana scorsa – lanciando la raccolta fondi di Ticino Sociale – da queste colonne avevo espresso la mia solidarietà a tutti i valmaggesi per i tragici accadimenti. Oggi vorrei mettere in evidenza il lavoro che molte persone stanno portando avanti. L’Esercito come detto sta dando il suo contributo: un intervento insostituibile! La Protezione civile si conferma il braccio operativo del Cantone nel sostegno alla popolazione nelle emergenze. Già detto della Sezione del militare e della protezione della popolazione e della Polizia cantonale con i suoi Servizi, anche diversi altri uffici cantonali e del Dipartimento del territorio in particolare sono operativi. Il Governo non si pone questioni di ordine finanziario e sta agendo con sollecitudine su tutti i fronti, annullando vincoli burocratici per essere efficaci ed efficienti. Dobbiamo continuare in questo solco anche nelle settimane e nei mesi che arriveranno. Il lavoro che ci attende, per il bene della popolazione dell’intera Vallemaggia, di tutte le sue attività commerciali, delle associazioni e delle istituzioni locali, sarà lungo. Ma abbiamo le forze per portare avanti questo impegno. Come ha detto il mio collega Claudio: “Siamo la Svizzera!”, conclude il Consigliere di Stato, Norman Gobbi.

Articolo pubblicato nell’edizione di domenica 14 luglio 2024 de Il Mattino della domenica.

Raccolti oltre 45mila franchi: continuiamo a mostrare la nostra solidarietà!

Raccolti oltre 45mila franchi: continuiamo a mostrare la nostra solidarietà!

L’associazione TICINO SOCIALE ringrazia di cuore tutti coloro che hanno contribuito alla raccolta fondi a sostegno dell’alta Vallemaggia, recentemente colpita dal maltempo. Grazie alla generosità di molti, in dieci giorni siamo già riusciti a raccogliere oltre 45mila franchi. Le numerose piccole donazioni e i significativi contributi ricevuti testimoniano l’attenzione e la solidarietà dei ticinesi verso i cittadini di Cevio e Lavizzara.

L’associazione prevede di destinare i fondi per aiutare i privati e contribuire alla ricostruzione della pista di ghiaccio, un luogo di incontro sociale e comunitario fondamentale per la vitalità della regione. La raccolta fondi “Aiutiamo la Vallemaggia a rialzarsi!” prosegue. Invitiamo chiunque non abbia ancora donato a unirsi a questo sforzo comune: ogni contributo, piccolo o grande, è prezioso per riportare speranza e normalità in queste comunità colpite.

Continuiamo a mostrare la nostra solidarietà. Grazie di cuore a tutti!

I contributi possono essere versati sull’IBAN CH02 0900 0000 1621 3240 9 con la causale #forzavallemaggia
oppure usando la fattura QR al seguente link: Fattura_QR_forzavallemaggia
oppure usando il QR-Code seguente:

Vallemaggia: revoca di evacuazione dalle 06:00 di sabato 13.07.2024

Vallemaggia: revoca di evacuazione dalle 06:00 di sabato 13.07.2024

Comunicato stampa

Lo Stato Maggiore Regionale di Condotta (SMRC), attivo per far fronte agli eventi accaduti in Vallemaggia, comunica che a partire dalle 06:00 di sabato 13.07.2024, in assenza di eventi particolari, sarà revocato l’ordine di evacuazione delle zone di pericolo comunicate ieri.

Si ricorda che, a dipendenza dell’evoluzione della situazione meteorologica e di possibili conseguenze idrogeologiche, anche durante la notte, non si escludono dei possibili blocchi stradali, come pure la chiusura, sia veicolare che pedonale, del ponte di Visletto.  

Consigli per una montagna sicura

Consigli per una montagna sicura

Nell’ambito del progetto di prevenzione Montagne sicure, promosso dal Dipartimento delle istituzioni, è stata realizzata la nuova versione del libretto “Consigli per una montagna sicura.“.
Le persone interessate possono richiederlo scrivendo a di-montagnesicure@ti.ch oppure scaricarlo direttamente dal sito internet www.montagnesicure.ch

 

 

Ancora un’allerta meteo: come va interpretata?

Ancora un’allerta meteo: come va interpretata?

Lo abbiamo chiesto a Norman Gobbi, direttore del Dipartimento delle istituzioni a margine della sua visita nell’Alta Vallemaggia. 
«Siamo in un Paese libero. Non si evacua con la forza». Parole pronunciate nella giornata di ieri, giovedì, da Norman Gobbi, direttore del Dipartimento del territorio. Il contesto era quello della situazione delicata che sta vivendo l’Alta Vallemaggia dopo la catastrofe di fine giugno. Sullo sfondo l’allerta meteo di grado 4 diramata per oggi, venerdì, da Meteo Svizzera.

Ancora un allarme da parte di Meteo Svizzera. Come vanno interpretate queste allerte da parte dei cittadini?
«Le autorità sono costantemente confrontate con Meteo Svizzera nell’ambito della gestione delle situazioni di pericolo. Le allerte servono a informare preventivamente la popolazione. Alcuni allarmi arrivano poche ore prima dell’evento meteorologico. Ognuno di noi poi deve pensare alla propria sicurezza. Ed è un elemento fondamentale in un Paese come il nostro».

Responsabilità individuale al primo posto dunque?
«Sì. Ognuno di noi ad esempio dovrebbe garantirsi un minimo di scorte a casa. Di acqua, di alimentari, delle pile per fare funzionare gli apparecchi elettrici. Proprio nell’ottica di fare parte di un sistema resistente. La Svizzera resiste se ogni cittadino e se ogni nucleo famigliare sono resistenti ai rispettivi livelli».

Il termine allerta però sta diventando un po’ inflazionato. Non teme un effetto contrario?
«Un po’ come nella favola del ragazzo che gridava “al lupo, al lupo”? La preoccupazione può essere anche questa. Purtroppo ci rendiamo conto che il Ticino è confrontato regolarmente con eventi meteorologici localmente anche importanti. E quindi è anche difficile per Meteo Svizzera definire quale area effettivamente sarà toccata più di altre. Questo dato di fatto deve chiamare tutti noi a una certa attenzione. Siamo chiamati in prima persona a doverci informare».

Meglio lanciare l’allarme per niente, piuttosto che non lanciarlo del tutto?
«È l’autorità federale, attraverso l’Ufficio federale di meteorologia, a definire quando devono essere diramati questi allarmi. Sta a loro farlo. Così come lo fa anche l’autorità cantonale quando avvengono altri tipi di disastri. Pensate ad esempio a incendi in zone industriali che causano emissioni potenzialmente nocive».

Da Tio.ch
(Immagine: Davide Giordano/TIO)
Maltempo in Vallemaggia, Chiesa: “monitoriamo costantemente la situazione”

Maltempo in Vallemaggia, Chiesa: “monitoriamo costantemente la situazione”

A seguito dell’allerta maltempo emessa da MeteoSvizzera, lo Stato maggiore regionale di condotta aveva previsto, per questa mattina, un’evacuazione per alcune località dalla Val Lavizzara e della Valle Bavona. “Le persone sono state contattate, nessuno ha necessitato il nostro aiuto”, ha spiegato Federico Chiesa, del Dipartimento delle Istituzioni.

Per la giornata di oggi MeteoSvizzera ha diramato un’allerta per forti temporali di grado 4. Oltre a questo ieri la Polizia cantonale ha invitato la popolazione a prestare particolare attenzione alla situazione idro-geologica. Una situazione che ha spinto lo Stato Maggiore Regionale di Condotta (Smrc) a disporre l’evacuazione degli abitanti della Val Lavizzara e della Val Bavona, le zone più colpite della Vallemaggia dal nubifragio registrato la notte tra il 29 e il 30 giugno. “Grazie al supporto delle autorità locali siamo riusciti a contattare tutte le persone che risiedono in queste zone di pericolo”, ha spiegato a Ticinonews Federico Chiesa, capoufficio della Sezione del militare e della protezione della popolazione del Canton Ticino. “In Val Lavizzara nessuno si trovava all’interno delle proprie abitazioni, così abbiamo detto loro di non recarsi nelle aree a rischio. Lo stesso è stato fatto per chi abita in Val Bavona”.

“Nessuno ha chiesto di essere evacuato”
Delle persone presenti in Val Lavizzara e Val Bavona, ha continuato Chiesa, “nessuno ha chiesto di essere evacuato, significa che si sono organizzati privatamente trovando alloggi alternativi”.

“Situazione costantemente monitorata”
Le autorità Cantonali sono in costante contatto con MeteoSvizzera, così da avere “un aggiornamento sulla situazione d’allerta meteorologica prevista fino alla tarda serata di quest’oggi”. Per ora “è quindi prematuro dire alla popolazione quando potrà rientrare al proprio domicilio”. In Vallemaggia sono anche presenti alcuni militi della Protezione civile “che monitorano la situazione in loco, in particolare per quanto riguarda i due riali considerati potenzialmente pericolosi. Se dovessero osservare un importante aumento del flusso verrà ordinato il blocco dei passaggi”. Mentre per il ponte di Visletto, se la situazione dovesse peggiorare, le autorità “si riservano la possibilità di bloccare il traffico veicolare sulla struttura e, in caso estremo, anche quello pedonale”.

 Da www.ticinonews.ch
Militari all’opera per il ponte provvisorio di Visletto

Militari all’opera per il ponte provvisorio di Visletto

Trentacinque soldati impegnati nei lavori preparatori per la posa del manufatto sul fiume Maggia
L’opera lunga 60 metri è pensata per durare fino a due anni

Sono 35 i militari in ferma continua, specializzati nell’utilizzo di mezzi da cantiere, che si aggiungono ai lavoratori delle imprese civili che stanno eseguendo i lavori preparatori per la posa del ponte di 60 metri a Visletto in Vallemaggia. Un manufatto provvisorio che si stima dovrà durare fino a due anni, in sostituzione del ponte, poco prima di Cevio, distrutto dalla piena della Maggia.
A spiegare sul posto alcuni aspetti del cantiere è il colonnello Sébastien Neuhaus, comandante del battaglione di intervento: “Il problema – dice – è che non c’era una strada, era una semplice riva. Da lunedì abbiamo dovuto costruire la strada per accedere al futuro ponte e anche costruire l’altra strada per accedere dall’altra parte del ponte”.
L’esercito è presente dove c’è bisogno, dice da parte sua il comandante della Divisione territoriale 3 Maurizio Dattrino: “Immediatamente, già domenica, quando è partito l’allarme avevamo subito i mezzi delle forze aere in volo e già il pomeriggio avevamo un distaccamento presente sul posto per valutare la fattibilità della costruzione del ponte”.
Anche il Cantone, questo giovedì, ha fatto il punto della situazione. Nei prossimi mesi si tratterà di ricevere le richieste per ristabilire le vie di comunicazione e altre opere di competenza cantonale. “In questo momento è ancora difficile definire quali saranno le opere da realizzare – dice il direttore del Dipartimento Istituzioni Norman Gobbi -. Finora abbiamo un credito che permette di coprire gli interventi di urgenza, come l’approvvigionamento e l’evacuazione nelle prime ore. Bisognerà calcolare nel futuro quali sono tutte le opere necessarie, dall’approvvigionamento idrico allo smaltimento delle acque, al ripristino delle strade. Abbiamo già dei crediti quadro, ma andrà definita l’ulteriore necessità”.

In Vallemaggia si lavora senza sosta, con un occhio al cielo. Quel cielo che venerdì tornerà imporrà uno stop forzato.

https://www.rsi.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:rsi:video:2201033

https://www.rsi.ch/info/ticino-grigioni-e-insubria/Militari-all%E2%80%99opera-per-il-ponte-provvisorio-di-Visletto–2201036.html

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https://www.ticinonews.ch/ticino/allerta-meteo-scattano-le-evacuazioni-nelle-zone-colpite-dallalluvione-397538

Servizio all’interno dell’edizione di giovedì 11 luglio 2024 del TG di Teleticino