La Formula E fa tappa in Governo

La Formula E fa tappa in Governo

Da ticinonews.ch l La città di Lugano domani sarà a Palazzo per chiedere un appoggio istituzionale per la realizzazione del Gran Premio in riva al Ceresio

La Formula E fa tappa in Governo. Domani mattina il Municipio di Lugano incontrerà una delegazione del Consiglio di Stato per presentare nel dettaglio il progetto di un Gran Premio di Formula E in riva al Ceresio.

La città lo ricordiamo è tra le superfavorite per diventare la tappa fissa del campionato mondiale. All’incontro di domani che si terrà a Palazzo delle Orsoline saranno presenti, i consiglieri di Stato Norman Gobbi, Claudio Zali e Christian Vitta, per l’Esecutivo luganese parteciperanno, il sindaco Marco Borradori e il municipale Michele Foletti.

La città cercherà un appoggio istituzionale, per quello che riguarda la questione dei permessi per organizzare la manifestazione. Ma non solo. Lugano chiederà al Consiglio di Stato di sostenere la richiesta formulata dalla città di modificare l’ordinanza di applicazione della Legge federale sulla circolazione stradale che vieta le gare di velocità in Svizzera, introducendo un’eccezione per le vetture elettriche.

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http://www.ticinonews.ch/ticino/244025/la-formula-e-fa-tappa-in-governo

Tessin ignoriert Sommarugas Rüffel

Tessin ignoriert Sommarugas Rüffel

Da Neue Luzerner Zeitung l Die Kritik aus Bern lässt Norman Gobbi kalt. Der Tessiner Regierungsrat denkt nicht daran, bei Ausländern auf das Einholen von Strafregisterauszügen zu verzichten.

Am Anfang steht ein Raubüberfall von Ende März auf eine Tankstelle in No- vazzano. Zum wiederholten Mal befin- den sich unter den Tätern vorbestrafte Italiener mit Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Der Tessiner Sicherheits- direktor und Regierungsratspräsident Norman Gobbi (Lega dei Ticinesi) ord- net daraufhin eine spezielle Massnahme an. Seit April müssen alle Ausländer, die um eine Grenzgänger- oder Aufenthalts- bewilligung ersuchen, dem Tessiner Migrationsamt einen Strafregisterauszug zeigen und laufende Strafverfahren of- fenlegen. Dies diene der Sicherheit des Kantons Tessins, sagt Gobbi. Roberto Maroni hingegen, Präsident der Lom- bardei, taxiert Gobbis Aktion als anti- italienische Schikane.

Verstoss gegen Abkommen?
Politisch schwerwiegender als ein verschnupfter Nachbar ist der Rüffel aus dem Departement von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP). In einem Brief teilte das Staatssekretariat für Mi- gration (SEM) dem Lega-Mann vor ei- nigen Wochen mit, das flächendecken- de Einholen von Strafregisterauszügen verletzte das Personenfreizügigkeitsab- kommen und sei unzulässig. In der Tat dürfen die Migrationsämter demnach nicht systematisch Dokumente verlangen, die Aufschluss über eine allfällige kriminelle Vergangenheit geben. Doch dies kümmert Gobbi bis jetzt ebenso- wenig wie die Kritik aus der Bundes- hauptstadt. Will heissen: Der Kanton Tessin verlangt von Grenzgängern und Ausländern nach wie vor einen Straf- registerauszug – und wird dies vorläufig auf unbestimmte Zeit weiterhin tun. Dies bestätigte Norman Gobbi auf An- frage unserer Zeitung.

Gobbi: «Wir handeln korrekt»
Laut Gobbi verstösst der Kanton Tes- sin keineswegs gegen das Personenfrei- zügigkeitsabkommen. Ein Passus besagt nämlich, dass aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit gewisse Rechte der EU/Efta-Bürger eingeschränkt werden müssen. Gobbi stuft die Gefahr, dass sich im Kanton Tessin Ausländer mit Kriminalitätshintergrund niederlas- sen, als genug gross ein, um flächen- deckend Strafregisterauszüge einzufor- dern. «Wir handeln korrekt», sagt Gobbi. Insbesondere viele kriminelle Italiener würden versuchen, sich mit der Verle- gung des Wohnsitzes in die Schweiz einem Strafverfahren zu entziehen. «Mit dieser Realität sind wir konfrontiert», sagt Gobbi. Er wird seine Position dem- nächst in einem Antwortschreiben an das SEM vertreten. Zudem verlangt die Tessiner Gesamtregierung ein Gespräch mit der Landesregierung. Als diese während seiner Bundesratsreise einen Ab- stecher in den Kanton Tessin machte, übergab ihr Gobbi ein Dokument mit diversen Themen. Unter anderem soll auch die Geschichte mit den Strafregis- terauszügen zur Sprache kommen. Som- maruga, vielleicht in Ausflugsstimmung, zeigte sich offen für Tessiner Anliegen. «Unser Besuch ist auch ein politisches Signal. Wir wollen hören, was die Leute bewegt», sagt sie.

Bundesrat könnte einschreiten
Die freundlichen Worte der Justiz- ministerin ändern jedoch nichts daran, dass der Kanton Tessin in ihren Augen derzeit Bundesrecht missachtet. Kann also Bern die aufmüpfigen Tessiner irgendwie sanktionieren? Laut dem emeritierten St. Galler Staatsrechtspro- fessor Rainer J. Schweizer ist dazu jedenfalls nicht das Staatssekretariat für Migration befugt. «Meiner Ansicht nach kann nur der Gesamtbundesrat eine solche Aufsichtsmassnahme anord- nen», sagt Schweizer. Er verweist auf Artikel 186 in der Bundesverfassung, gemäss dem der Bund für die Einhal- tung des Bundesrechts durch die Kan- tone zu sorgen hat.
Schweizer zeigt durchaus Verständnis für Gobbi. «Dass er sich dagegen wehrt, dass Kriminelle aus Italien im Kanton Tessin wohnen und sich so der Straf- verfolgung in Italien entziehen wollen, ist nachvollziehbar», sagt er. Allerdings obliege es dem Bund, Massnahmen wie das Einfordern von Strafregisterauszü- gen anzuordnen. «Die generellen Regeln kann nur der Bundesrat erlassen, den Kantonen bleibt die Ausführungskom- petenz im Einzelfall», sagt Schweizer. Er glaubt nicht, dass die Situation derart eskaliert, dass der Bund ein Machtwort spricht und die Massnahme aufhebt. «Bund und Kantone werden nach rechtskonformen Lösungen suchen», ist Schweizer überzeugt.
Voraussichtlich im Herbst will Lega- Regierungsrat Gobbi evaluieren, was das Einholen der Strafregisterauszüge ge- bracht hat. Ob er danach auf die kont- roverse Massnahme verzichten wird, ist offen.

KARI KÄLIN, NLZ 13.07.2015 (guarda la pagina PDF: NLZ_13072015_tessin )

Gobbis dosierte Provokationen im Grenzgängerstreit

Gobbis dosierte Provokationen im Grenzgängerstreit

Da Berner Zeitung l Der Grenzgängerstreit zwischen Italien und dem Tessin beschäftigt nun auch Europa: Rom will, dass die EU ein Verfahren gegen die Schweiz eröffnet. Hintergrund ist eine Tessiner Steuererhöhung, die Grenzgänger benachteiligt. Solche Provokationen sind ganz im Sinne von Regierungspräsident Norman Gobbi.

Italien hat bei der EU-Kommission kürzlich formell die Eröffnung eines Verfahrens gegen die Schweiz beantragt. Das hat inzwischen auch das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen in Bern bestätigt.

Die italienischen Behörden kritisieren die höhere Besteuerung von Grenzgängern aus Italien durch den Kanton Tessin, die seit dem 1. Januar in Kraft ist.

Im November hatte der Grosse Rat beschlossen, den Steuerfuss für alle Grenzgänger von 78 Prozent – dem Durchschnitt der Gemeindesteuersätze – auf 100 Prozent zu erhöhen. Bellinzona rechnet dadurch mit Mehreinnahmen in Höhe von jährlich rund 20 Millionen Franken.

Tessiner Arbeitsmarkt

Italien sieht in der Regelung eine Diskriminierung und Verletzung des Personenfreizügigkeitsabkommens, welches die Gleichbehandlung von Schweizern und EU-Bürgern garantiert.

Die von Rom kritisierte Steuerfusserhöhung gehört zu einer ganzen Reihe von Massnahmen, Vorstössen und Plänen, mit denen der Kanton Tessin nach der wuchtigen Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9.Februar 2014 die Handlungsfähigkeit in der Grenzgängerfrage zurückzugewinnen erhofft. In ihrer Gesamtheit sind es Versuche, den Tessiner Arbeitsmarkt weniger attraktiv für Grenzgänger zu machen.

Keine Trendwende

Bisher allerdings ohne messbaren Erfolg, die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger steigt weiter an. Sie hat sich in den letzten 14 Jahren verdoppelt. Aktuell sind im Tessin knapp 62’000 Grenzgänger beschäftigt (vgl. Grafik). Jeder vierte Erwerbstätige quert also morgens und abends die Landesgrenze.

Im letzten Quartal 2014 ist die Grenzgängerzahl um fast 900 gesunken, der bisherige absolute Höchststand wurde im dritten Quartal 2014 mit 62’481 verzeichnet. Die Zahlen des ersten Quartals 2015 lassen vermuten, dass es sich dabei nicht um eine Trendwende handelte.

Am liebsten möchte das Tessin die Höchstzahlen für Grenzgänger selber festlegen. Der Ständerat hat in der Junisession eben eine entsprechende Standesinitiative des Kantons Tessin abgelehnt. Deren Inhalt wäre zudem kaum kompatibel mit der Personenfreizügigkeit.

Lohndumping und Verkehr

Die Grenzgängerfrage ist im Tessin seit Jahren ein Dauerbrenner. Heiss diskutierte Themen sind die Folgen des Lohndumpings und der tägliche Verkehrsinfarkt, mit dem sich vor allem das Südtessin konfrontiert sieht.

Die Vagheit in der im Januar erzielten Grundsatzeinigung zwischen Italien und der Schweiz (vgl. Infobox) was die künftige Besteuerung der Grenzgänger betrifft, stösst im Tessin auf Argwohn. Darin vorgesehen ist eine Klausel, die das absehbare neue Abkommen hinfällig macht, falls die Schweiz – als Folge des 9.Februar – dereinst eine Kontingentssystem einführen sollte. Ausserdem befürchtet man, dass der Kanton Tessin am Ende doch nicht mehr Geld in seine Kasse bekommen wird.

Um den Druck auf Bern in diesem Dossier zu erhöhen, wollten die beiden Lega-Vertreter in der fünfköpfigen Kantonsregierung Ende Juni das Protestsignal von 2011 wiederholen und die Überweisung der Grenzgängersteuergelder an Italien erneut blockieren. Doch sie wurden von ihren drei Kollegen überstimmt: Diese wollen nicht, dass man Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf in der die Schlussphase der Grenzgängergespräche zusätzliche Hindernisse in den Weg legt.

Die Mutter aller Übel

Die Lega stellt mit Norman Gobbi derzeit auch den Regierungspräsidenten. Er nutzt jede Gelegenheit, um auf die verheerenden negativen Folgen der Personenfreizügigkeit fürs Tessin und generell auf dessen exponierte Lage hinzuweisen.

Der 38-Jährige verfolgt dabei eine Strategie der dosierten Provokation. Für eine erneute Blockade etwa warb er im Juni so: «Manchmal können nur aufsehenerregende Handlungen konkrete Folgen zeitigen.» Sie sei der «letzte Trumpf in unseren Händen». Kurz darauf sorgte er mit einer ganz anderen Forderung landesweit für Schlagzeilen: Man müsse eine vorübergehende Grenzschliessung ins Auge fassen, falls der «Andrang der Asylsuchenden aus Italien» anhalte.

Regierungspräsident Gobbi pflegt mit seiner kämpferischen Rhetorik das Lega-Image als wahre Hüterin der Interessen des Kantons. Damit gibt er auch die Parteilinie für den Wahlkampf vor: Die Lega will im Herbst mindestens ihre beiden Sitze im Nationalrat verteidigen. Die Personenfreizügigkeit ist in dieser Strategie sozusagen die Mutter aller Übel.

Hausgemachte Schikanen

Gobbi schreckt vor gezielten Kompetenzüberschreitungen nicht zurück. Im April hatte das von ihm geleitete Justiz- und Polizeidepartement verfügt, dass alle Antragsteller für eine Aufenthaltsbewilligung ab sofort einen Strafregisterauszug vorweisen müssen.

Die befristete Regelung trifft vor allem italienische Grenzgänger. Das Staatssekretariat für Migration erklärte den Tessiner Vorstoss jedoch kürzlich in einem Schreiben an Gobbi als nicht vereinbar mit der Personenfreizügigkeit.

Direkt bei Gobbi über die Verschärfung beschwert hat sich auch Roberto Maroni, Lega-Regionalpräsident der Lombardei. Das sei eine «ungerechtfertigte Benachteiligung, die zu Spannungen führen wird», warnte der frühere italienische Innenminister kürzlich bei einem Treffen mit Gobbi in Como.

Italiens Aussenminister Paolo Gentiloni wiederum hatte bei seinem Besuch in Bern Ende Mai gesagt, man plane zwar keine Gegenmassnahme, doch eine derartige Regelung «könnte in der öffentlichen Meinung in Italien leicht zu negativen Reaktionen führen».

Gobbi spielt auf Zeit

Doch Gobbi hat unbeirrt die Stimmung im Tessin im Blick und spielt auf Zeit. Man bereite «in den kommenden Wochen» eine Stellungnahme an Bern vor, teilte eine Departementssprecherin letzte Woche mit. Gut möglich, dass Gobbi die «befristete Regelung» im Herbst wieder aufhebt – ihre mediale und institutionelle Wirkung hat sie gehabt.

Im Falle der Grenzgängersteuersatzes aber hat Italien reagiert. Bern hat nun zwei Monate Zeit, um Brüssel den Grossratsbeschluss aus dem Tessin zu erklären. Sollte die EU-Kommission dann tatsächlich ein Verfahren eröffnen, könnte der Schweiz als Strafe beispielsweise eine Busse auferlegt werden.

Oder das Tessiner Parlament beugt sich nochmals über die Vorlage und korrigiert die umstrittene Steuererhöhung. Oder man lebt einfach damit. Dafür ist gerade Italien ein leuchtendes Beispiel: Gegen Rom sind bei der Europäischen Union aktuell rund hundert Verfahren hängig.

Von Andreas Saurer
Bild: Pablo Gianinazzi

http://tt.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Gobbis-dosierte-Provokationen-im-Grenzgaengerstreit/story/17535010

Permessi e controlli: i fatti danno ragione a Norman Gobbi

Permessi e controlli: i fatti danno ragione a Norman Gobbi

Dal Mattino della domenica l Arrestato cittadino italiano con precedenti residente a Stabio. 19 persone arrestate, 70 milioni di euro di evasione fiscale. Questi i numeri dell’operazione che ha portato agli arresti dei membri di un’associazione a delinquere operante a livello internazionale. Nello specifico, le persone indagate mettevano sul mercato della grande distribuzione prodotti elettronici a prezzi stracciati, sfruttando il vantaggio economico derivante dal mancato pagamento delle imposte. Una frode che purtroppo aveva delle ramificazioni pure in Ticino.

Precedenti per evasione e fallimento

Il cittadino italiano residente a Stabio arrestato nell’ambito della frode dispone attualmente di un permesso G per lavoratori frontalieri e, unitamente alla moglie e ai figli, aveva richiesto poco tempo fa un permesso di dimora B. Uella! Ci si allarga! Fortunatamente, grazie alla politica di rafforzamento dei controlli intrapresa da Norman Gobbi, la richiesta relativa al permesso B era ancora al vaglio delle Autorità ticinesi, che attendevano l’estratto del casellario giudiziale dallo Stato italiano. Nell’operazione è poi emerso che il cittadino italiano aveva dei precedenti per evasione e fallimento. Doppio uella!

L’ennesimo episodio che dimostra quanto la misura introdotta a inizio aprile da Norman Gobbi, relativa all’obbligo di presentazione dell’estratto del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti per i cittadini stranieri che richiedono il rilascio e il rinnovo dei permessi B e G, sia assolutamente necessaria. Altro che denuncia a Bruxelles (uhhhh, che pagüüüüüüraaaa!); altro che le solite tiritere europeiste pro Accordi internazionali (… e noi ci pieghiamo!) provenienti da Berna e ribadite dai 7 “turisti per caso” a Bellinzona settimana scorsa.

I Ticinesi sono stufi!

I Ticinesi sono stufi; stufi di venire a conoscenza di casi del genere, che mancano di rispetto non solo a loro ma anche a tutte le persone oneste di altri Paesi che vogliono lavorare o dimorare nel nostro Paese. Quando ci sono tanti cittadini che faticano ad arrivare alla fine del mese, a trovare un posto di lavoro, non possiamo infatti permettere che vi siano persone che abusano della nostra ospitalità, che approfittano dell’apertura voluta dai fautori dell’Europa per venire nel nostro Paese a compiere i loro intrallazzi. Ed è proprio per questo che i Ticinesi ritengono la misura introdotta dal nostro Norman più che giustificata!

Vai avanti Norman!

Norman Gobbi deve quindi proseguire sulla strada intrapresa, portando avanti l’importante quanto necessaria misura da lui introdotta, volta a garantire la sicurezza e l’ordine pubblico del nostro Cantone. Una misura che non piace alla Regione Lombardia, che non piace a Berna, che non piace agli europeisti radical-chic, che non piace ai richiedenti un permesso B o G che hanno qualcosa – qualcosa di penalmente rilevante! – da nascondere, ma che è invece sostenuta dal Popolo ticinese Questa è l’unica cosa che conta, questo è il motivo per il quale questa misura deve essere mantenuta!

MDD

Polizie, convenzioni in gestazione

Polizie, convenzioni in gestazione

Prima dell’entrata in vigore della legge sulla collaborazione tra i Corpi locali e la Cantonale – Gobbi: tutti devono contribuire a pagare il costo dal 1. settembre

Sono in via di definizione gli accordi dei Comuni ticinesi in vista della riforma che stabilisce la collaborazione dei singoli Corpi di polizia con la Polizia cantonale. Nella riunione della Conferenza consultiva della sicurezza, indetta quest’oggi dal direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi (che presiede anche l’organismo in questione), il consigliere di Stato ha ricordato due aspetti essenziali in vista della nuova legge. Primo: “tutti i Comuni che non dispongono di un corpo di polizia comunale strutturato dovranno stipulare un accordo di collaborazione con un Comune che ne è dotato”. Entro il 31 agosto tutte le convenzioni dovranno essere approvate dai singoli Consigli comunali.

Inoltre, ha proseguito Gobbi passando in rassegna le situazioni dei diversi Enti locali, “tutti i Comuni, anche quelli che non riusciranno a formalizzare la propria convenzione entro i termini, dovranno contribuire a finanziare il costo del corpo di polizia comunale strutturato dal primo settembre”. Secondo quando emerso durante la riunione, come si legge in una nota riassuntiva del Dipartimento, entro quella data è ipotizzabile che circa il 70 per cento dei Comuni dovrebbe disporre di una convenzione ratificata dal Governo per le proprie prestazioni di polizia. Solo i Comuni di Balerna, Morbio Inferiore, Novazzano e Vacallo hanno ottenuto per ora una proroga dal Consiglio di Stato. Si procede a passa spedito per completare la riforma in cantiere.

Polizia cantonale:nominati due nuovi Ufficiali

Polizia cantonale:nominati due nuovi Ufficiali

Nell’ambito del progetto «Visione 2019» della Polizia cantonale – che mira ad accrescere la sicurezza dei cittadini attraverso l’adeguamento degli effettivi, la pianificazione logistica e l’ammodernamento dei sistemi informatici – il Consiglio di Stato ha nominato due nuovi Ufficiali di polizia. La loro entrata in funzione è prevista per il 1. agosto 2015.

Antonio Ciocco dirigerà il III° Reparto di Gendarmeria del Bellinzonese con il grado di tenente. Classe 1965, Ciocco è entrato a far parte del Corpo di Polizia nel 1989. Durante la sua carriera ha lavorato nei ranghi della Gendarmeria e dei Gruppi speciali. Dal 1998 è entrato a far parte della Polizia giudiziaria. Attualmente opera come responsabile del Commissariato di Bellinzona con il grado di commissario capo. Parallelamente è responsabile del gruppo Negoziati. Nella sua nuova funzione sarà chiamato a dirigere il Reparto che comprende i posti di principali di Camorino, di Bellinzona e di Biasca, al quale è pure subordinata la responsabilità del Polo di polizia comunale per le Tre Valli.

Alberto Marietta sarà invece a capo del Reparto Giudiziario 3 della Polizia cantonale con il grado di tenente. Marietta, classe 1971, è entrato a far parte del Corpo di Polizia nel 1996. Sino al 2003 attivo nei ranghi della Gendarmeria, anno in cui è entrato a far parte della Polizia Giudiziaria. Attualmente opera come responsabile della Sezione Ricerche e Controlli con il grado di commissario capo. Nella sua nuova funzione sarà chiamato a dirigere il Reparto che comprende i Commissariati di Bellinzona e Locarno, la Sezione Ricerche e Controlli e la Sezione Gestione Informazioni.

Aggregazione dei Comuni di Cresciano,Iragna,Lodrino ed Osogna: approvato lo studio e fissata la data della votazione consultiva

Aggregazione dei Comuni di Cresciano,Iragna,Lodrino ed Osogna: approvato lo studio e fissata la data della votazione consultiva

Il Consiglio di Stato, nella sua seduta odierna, ha accolto la proposta della Commissione di studio per l’aggregazione dei Comuni di Cresciano, Iragna, Lodrino ed Osogna in un nuovo comune denominato “Riviera”. Nel contempo il Governo ha pure autorizzato il Dipartimento delle istituzioni a redigere e a trasmettere il rapporto alla popolazione in modo che la stessa abbia la possibilità di esprimersi in votazione consultiva il prossimo 18 ottobre 2015 contemporaneamente alla consultazione prevista per i 17 Comuni del Bellinzonese.

Per favorire la nascita del nuovo Comune, il Consiglio di Stato ha confermato misure di sostegno per un importo complessivo di 3,8 milioni di franchi così suddivisi:

  • 1,8 milioni di franchi come contributo per il finanziamento di investimenti comunali;
  • 1,0 milioni di franchi allo scopo di neutralizzare la situazione di eccedenza passiva di Iragna;
  • 1,0 milioni di franchi come contributo per la realizzazione del Centro scolastico polifunzionale previsto dall’attuale Comune di Cresciano.

Dopo l’aggregazione il nuovo Comune di Riviera avrà un territorio di 8’617 ettari con una popolazione di oltre 4’000 abitanti. Finanziariamente si prospetta una situazione di partenza sostanzialmente sana, con un moltiplicatore d’imposta pari al 95%, un autofinanziamento di 1,8 milioni di franchi, un capitale proprio di 3,8 milioni di franchi e un debito pro capite di 3’275.– franchi.

Questo progetto rappresenta un primo fondamentale passo nella giusta direzione per il rafforzamento istituzionale della Valle Riviera.

In base all’esito della votazione consultiva e alla crescita in giudicato della decisione del Gran Consiglio, l’entrata in funzione del nuovo Comune potrebbe avvenire nella primavera del 2017.

Il Consiglio di Stato sostiene con convinzione l’allargamento a 9 membri del Consiglio federale

Il Consiglio di Stato sostiene con convinzione l’allargamento a 9 membri del Consiglio federale

Il Consiglio di Stato si è espresso sulla consultazione federale in corso riguardo al progetto di allargamento da 7 a 9 membri del Consiglio federale. Il Governo ticinese esprime il proprio pieno sostegno alla soluzione proposta dalla Commissione delle istituzioni politiche del Consiglio Nazionale, per favorire un’equa rappresentanza delle diverse regioni geografiche e linguistiche elvetiche, senza tuttavia imporre quote prestabilite per l’elezione dell’Esecutivo federale.

Il Consiglio di Stato ricorda anzitutto che, negli ultimi anni, i parlamentari ticinesi si sono espressi a più riprese sul tema e hanno presentato due iniziative per ottenere un allargamento del Consiglio federale; entrambe queste proposte sono state respinte, una delle quali di misura – con soli 21 voti contro 20 voti e 2 astensioni in Consiglio degli Stati.

Il Governo ticinese afferma di condividere in primo luogo l’analisi secondo la quale i compiti che incombono alla Confederazione si sono moltiplicati – dal 1848 ad oggi – così come sono aumentate le sollecitazioni alle quali i Consiglieri federali sono sottoposti. Anche a causa di tale situazione, il Ticino sente che – ad esempio nel contesto non facile dei rapporti bilaterali con l’Italia – il Governo federale fatica a tutelare gli interessi del Cantone con la necessaria costanza e dedizione. Tale problema offre una prima legittimazione all’idea di un allargamento del Consiglio federale da 7 a 9 membri.

Accanto alle considerazioni sul numero di membri dell’Esecutivo federale, il Consiglio di Stato sottolinea poi la centralità della questione linguistica e culturale, ricordando come la rappresentanza delle diverse regioni del Paese sia iscritta dal 1999 nella Costituzione federale. A tale proposito, il Governo osserva che – benché non pochi degli attuali Consiglieri federali si esprimano in buon italiano – sia indubbiamente problematica l’assenza in Governo di un italofono proveniente dalla Svizzera italiana, che abbia familiarità con le caratteristiche socioeconomiche del territorio elvetico più vicino all’Italia.

Il Consiglio di Stato esprime infine il proprio esplicito sostegno a un approccio che non preveda quote prestabilite per l’assegnazione dei seggi in Consiglio federale. Pur dicendosi profondamente convinto della necessità di eleggere presto un rappresentante della Svizzera italiana nell’Esecutivo, il Governo ticinese resta contrario a una regola rigida. Ciò, nella convinzione che ogni Consigliere federale sia prima di tutto un rappresentante legittimo della Svizzera nel suo insieme, del «Popolo svizzero e i Cantoni» che insieme «costituiscono la Confederazione Svizzera», come ci ricorda l’art. 1 della nostra Costituzione.

Primi risultati già arrivati!

Primi risultati già arrivati!

Dal Mattino della domenica l Più controlli alla frontiera, meno arrivi rispetto a un mese fa e smistamento rapido verso gli altri Cantoni. Questi i primi risultati ottenuti da SuperNorman, che però avverte: “ Non abbassiamo la guardia”.

Alcune domeniche fa, dalle colonne del Mattino e di alcuni domenicali svizzero-tedeschi, il nostro Consigliere di Stato Norman Gobbi aveva lanciato l’allarme che qualora il flusso di migranti verso Chiasso fosse rimasto alto, si sarebbe dovuto chiudere la frontiera, in quanto Francia e Austria avevano fatto altrettanto. Oggi vediamo i primi risultati di questa proposta del Direttore leghista delle istituzioni, visto il retrocedere del numero di arrivi a Chiasso (nonostante gli sbarchi siano continuati).

Questa diminuzione è dovuta sicuramente ai controlli intensificati sul confine, compiuti grazie all’ottimo lavoro delle Guardie di confine; guardie che sono state rafforzate negli effettivi come richiesto da SuperNorman, spalleggiato pure dai suoi colleghi Direttori di giustizia e polizia degli altri Cantoni. In parallelo, la Segreteria di Stato della migrazione ha attivato maggiori risorse a favore del Ticino, smistando più celermente verso gli altri centri e gli altri Cantoni i migranti arrivati a Chiasso (è di questi giorni l’apertura di ulteriori centri di accoglienza in Romandia e Svizzera tedesca). Inoltre, non va poi sottovalutato il battage mediatico generato dalla pronta reazione del Ticino e del nostro Norman, che sicuramente è giunta anche alle orecchie dei migranti clandestini e dei loro manovratori. In questo senso, la notizia di maggiori controlli e della possibilità di chiusura ha sicuramente fatto desistere alcuni clandestini dal presentarsi a Chiasso.

Nonostante la diminuzione registrata negli ultimi giorni, il numero di arrivi rimane sempre sopra la media dello scorso anno. Non dobbiamo quindi abbassare la guardia: la situazione rimane allarmante, e per questo motivo deve essere tenuta costantemente sotto controllo, come indicato anche da Norman Gobbi, conscio dell’importanza e della necessità di continuare a garantire l’ordine pubblico del Ticino e la sicurezza dei Ticinesi.

Il problema è a monte

Questa vicenda è però disarmante. Se da un lato SuperNorman cerca di sostenere il muro di difesa del nostro Paese, dall’altra la fallita UE e la Fallitalia continuano a non distinguere i clandestini dai richiedenti l’asilo. Infatti, è noto come in questi flussi migratori vi siano molti migranti economici, che non fuggono dai loro Paesi per motivi di persecuzione politica o religiosa. Stando ai dati della Segreteria di stato della migrazione, solo il 5% dei richiedenti l’asilo in Svizzera proviene infatti dal conflitto siriano, mentre la grande maggioranza proviene dall’Africa nera. È quindi imperativo che l’UE faccia i suoi compiti e applichi i trattati che ha sottoscritto con i suoi Stati membri, tra cui la Fallitalia, non riversando i suoi oneri sul Ticino e la Svizzera. Altro che denuncia a Bruxelles per il casellario giudiziario !!!

Non abbassiamo la guardia!

“Guai se questa situazione di calma portasse qualcuno, come avviene in certe aree politiche di sinistra, a voler sminuire il fenomeno e le sue conseguenze”. Queste le parole di monito del Consigliere di Stato Gobbi, che ricorda come oggi i numeri siano ben superiori a un anno fa e al 2011, dopo la presunta ‘primavera araba’.

In questo momento, i migranti e clandestini stanno soggiornando in Italia, negli alloggi a 3 e 5 stelle messi a disposizione dallo Stato renziano, come denuncia Matteo Salvini; ma stando ad analisi effettuate, con l’arrivo dell’inverno e dopo aver capito che l’Italia di soldi ai migranti non ne dà, il moto potrebbe riprendere e l’onda migratoria ripartire senza controllo. In quest’ottica, è incredibile vedere come questi migranti sappiano identificare i Paesi che offrono una grande generosità nei loro confronti (leggi letto, cibo e soldi !!!); tra questi Paesi evidentemente c’è la Svizzera, e la sua porta d’entrata sono Chiasso e il Ticino!

La politica cantonale e quella federale devono quindi seguire con grande attenzione e anticipare le crisi, come ha ben fatto il nostro Consigliere di Stato Norman Gobbi, che ha svegliato la dormiente politica federale sul tema dell’immigrazione, con la speranza che le vacanze estive non la facciano ripiombare in un sonno profondo…

MDD

Concorsi per nuovi vertici del Dipartimento delle istituzioni

Concorsi per nuovi vertici del Dipartimento delle istituzioni

Il Dipartimento delle istituzioni informa che oggi sono stati pubblicati i bandi di concorso per la sostituzione del Segretario generale del Dipartimento, avv. Guido Santini, e del Direttore della Divisione della giustizia e coordinatore del Dipartimento delle istituzioni, avv. Giorgio Battaglioni, i quali fruiranno della pensione a partire dai primi mesi del 2016. Il Consigliere di Stato Norman Gobbi coglie l’occasione per ringraziare gli avvocati Santini e Battaglioni per la loro lunga e proficua attività in seno all’Amministrazione cantonale, così come per l’impegno profuso nell’esercizio della loro funzione.

Il Segretario generale assicura il supporto e la consulenza al Direttore del Dipartimento nella progettazione, organizzazione e coordinamento delle attività dipartimentali. Questa figura collabora con il Direttore del Dipartimento nella gestione degli atti amministrativi e nella preparazione delle deliberazioni del Consiglio di Stato, cura le relazioni esterne e interne, rappresenta il Direttore del Dipartimento verso l’esterno e presiede o partecipa a gruppi di lavoro e commissioni.

Il Direttore della Divisione della giustizia assicura, invece, la direzione della Divisione e delle unità ad essa subordinate, garantendo consulenza, informazione e rappresentanza nelle relazioni esterne. Inoltre, presiede o partecipa a gruppi di lavoro e commissioni.

A seguito della nomina dell’avv. Francesco Catenazzi a consulente giuridico del Consiglio di Stato, quest’oggi è stato inoltre pubblicato il concorso di Capostaff della Divisione della giustizia.

Il Dipartimento delle istituzioni cerca quindi tre funzionari dirigenti che svolgeranno un importante servizio per lo Stato e per l’insieme della collettività. Essi avranno la possibilità di contribuire alla costruzione del futuro del nostro Cantone negli ambiti di propria competenza. I ruoli in questione permetteranno di allacciare numerosi contatti istituzionali e di promuovere misure che consentiranno di migliorare il rapporto tra lo Stato e il cittadino.

Per i concorsi valgono le condizioni generali in vigore nell’Amministrazione cantonale. Le candidature sono da inoltrare secondo quanto pubblicato su www.ti.ch/concorsi