Orco, lupo o saresette bagnate rosse?

Orco, lupo o saresette bagnate rosse?

Dopo avermi definito “l’orco cattivo” del Canton Ticino, ecco che il Partito socialista – bramoso di poter attaccare i leghisti – nel recente caso del ragazzo statunitense a Locarno mi fa diventare addirittura un lupo, con questa loro affermazione “Norman Gobbi perde il pelo ma non il vizio”.

Prima di entrare nel merito, ricordo che anche in questa situazione si è trattato di azioni compiute seguendo le procedure e rispettando la legge; nel caso odierno di Locarno gli accertamenti non vessatori sono stati effettuati da un organo comunale, che solo con particolari voli pindarici (o per crassa malafede o pura disinformazione) è riconducibile al mio Dipartimento e per estensione alla mia persona. Situazioni ordinarie diventate casi politici solo grazie a informazioni non verificate e distorte sistematicamente da un partito per screditarmi, sempre e comunque; e poco conta la veridicità dei fatti.

Oggi, in un suo comunicato ufficiale il Partito socialista si rifà ad un articolo de “La Regione”, riprendendo dei fatti riportati da una persona non presente durante l’accertamento di polizia e tutt’altro che verificati dal giornalista prima della pubblicazione, come si può desumere confrontando il testo dell’articolo odierno con il comunicato della Polizia comunale della Città di Locarno. Il PS giunge quindi a conclusioni errate e salta subito all’occhio come le informazioni da loro usate per muovermi tale accusa non corrispondano al vero, purtroppo per loro.

Non mi sono mai tirato indietro davanti a problemi e scandali riconducibili al lavoro dei miei collaboratori, di cui sono e mi sento responsabile. E alla fine di questa storia, tutto finisce con il solito piccolo strepito di sarasette bagnate rosse.

NG

Ecco il comunicato della Polcom della Città di Locarno: 

Il Comando della Polizia della Città di Locarno, letti gli articoli diffusi a mezzo stampa e sui portali online, intende chiarire alcuni punti che sono apparsi a dir poco forvianti sull’operato degli Agenti, i quali si sono limitati ad agire nelle proprie competenze e nel rispetto delle leggi.
Il controllo effettuato presso la scuola speciale con sede al liceo cantonale di Locarno, è avvenuto dopo contatto con il vice direttore, che ha provveduto di persona a rintracciare la docente. Nessuno si è mai presentato in aula gettando scompiglio o tantomeno effettuando un blitz. Nessuno ha mai contattato di persona il ragazzo, che probabilmente resterà più sconvolto dal trambusto mediatico creato, che da una semplice visita di due Agenti di Polizia, volta ad assumere informazioni presso la Direzione della Scuola.
Il contatto con la docente è avvenuto all’esterno della classe e verteva unicamente alla verifica che il ragazzo frequentasse l’anno scolastico.
Si trattava unicamente, su richiesta dell’Ufficio controllo abitanti, di verificare la presenza del ragazzo. Una volta accertata la quale l’intervento presso la scuola è terminato e gli agenti hanno steso il relativo rapporto alle autorità competenti.

Selbst ist der Tessiner

Selbst ist der Tessiner

Da Basler Zeitung l Verstopfte Strassen, Lohndumping, Flüchtlingsströme – der Südkanton hat genug und wehrt sich.

Auf dem Weg ins Stadtzentrum von Lugano bleibt der Bus in einer Einbahnstrasse stehen. Ein am Strassenrand geparktes Auto blockiert die Weiterfahrt. Der Buschauffeur hupt zweimal; sofort kommt die Besitzerin des Autos angerannt und fährt weg. «Wir sind doch hier nicht in Italien, wo man es gewohnt ist, das Auto auf der Strasse stehen zu lassen», ruft ein Fahrgast im Bus. Als ich später dem Tessiner Regierungspräsidenten Norman Gobbi davon erzähle, lacht er und fragt nach dem Kennzeichen.

Der Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartements stichelt gerne gegen das südliche Nachbarland. Die Italiener seien nicht mit anderen Europäern zu vergleichen, sagt er. Nicht aus menschlicher Sicht. Sie hätten aber eine andere Mentalität, eine andere Einstellung zu Regeln und Gesetzen. Sie nähmen es nicht so genau. «Wir Tessiner sind anders. Wir sind stur und diszipliniert wie alle Schweizer, wenn auch nicht immer», erklärt Gobbi auf Italienisch und betont dabei das Adjektiv stur, indem er es auf Deutsch sagt.

Anders als die Italiener zu sein, darauf legen die Tessiner grossen Wert. Doch so sehr sie sich bemühen, ihre Ähnlichkeiten zu den Deutschschweizern und die Unterschiede zu den Italienern hervorzuheben, gibt es ausser der Sprache dennoch einiges, was an den südlichen Nachbarn erinnert. In der Sache mögen die Tessiner zwar genauso pingelig und korrekt sein wie die Deutschschweizer, nicht aber in ihrem Auftritt und im Umgang. Alles ist weniger offiziell, ungezwungener.

Bei meiner Ankunft in der Residenza Governativa, dem Vewaltungs­gebäude auf der Piazza Governo in Bellinzona, fragt mich Norman Gobbis Sekretärin, ob ich etwas trinken möchte. Wenig später serviert sie mir mein Wasser – in einem weissen Plastikbecher. Die schwarzen Tische im Sitzungszimmer, auf denen eine feine Staubschicht liegt, sind leer. Keine Kaffeetassen, keine Gläser, kein Mineralwasser. Gobbis Assistentin setzt sich zu mir und stützt das Knie in die Hände. Wir unterhalten uns wie alte Bekannte. Sie ist beim Gespräch mit Gobbi dabei. Schreibt nicht mit, hört nur zu.

Unbeliebte «Frontalieri»

Über 60 000 Italiener arbeiten im Tessin. Die «Frontalieri», Grenzgänger, sind nicht sonderlich beliebt. Sie verstopften die Strassen, nähmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg und «benehmen sich, als wären sie hier zu Hause», heisst es. Dass die Tessiner diese Situation nicht länger dulden wollen, zeigten sie mit ihrer deutlichen Zustimmung zur Zuwanderungs-Initiative der SVP – fast 70 Prozent sagten im Februar vor einem Jahr Ja.

In einem Café auf der Piazza Collegiata in Bellinzona komme ich mit Michela ins Gespräch. Sie ist 31 Jahre alt und arbeitet als Kommunikations­beauftragte in Bellinzona. «Mich stört vor allem der ewige Stau», sagt sie. Sie sei jeden Tag von Coldrerio, das nahe bei der Grenze zu Italien liegt, mit dem Auto zur Arbeit gefahren: «Das war schrecklich, ich musste eine zusätzliche Stunde Arbeits- und Heimweg einkalkulieren.» Sie sei deshalb nach Lugano gezogen. Von der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt merke sie hingegen nichts. Sie habe nach dem Studium sofort eine Stelle gefunden. Einige Bekannte von ihr, ebenfalls Hochschulabsolventen, hätten aber das Tessin verlassen müssen und in Zug oder Zürich eine Anstellung gefunden.

Die Tessiner beschweren sich darüber, dass ihre Anliegen in Bundesbern kein Gehör finden. Mit Lega-Politiker Gobbi ist nun aber jemand an der Spitze, der weder überhört noch übersehen werden kann. Der 38-Jährige steht im Türrahmen, den er nahezu ausfüllt – sowohl in der Breite als auch in der Höhe. Den Rücken zum Sitzungszimmer gewandt, ruft er einer seiner Mitarbeiterinnen in Tessiner Dialekt noch etwas zu und betritt dann den Raum. «Ben arrivata», begrüsst er mich mit tiefer Stimme.

«Manchmal muss man den Leuten auf die Nerven gehen, um etwas zu erreichen», sagt Gobbi. Das tut er: Im April beschloss er, dass alle Ausländer, die im Tessin eine Aufenthaltsbewilligung B (befristet) oder G (Grenzgänger) wollen, einen Auszug aus dem Strafregister ihres Landes samt Beleg über laufende Verfahren vorlegen müssen. Diese Massnahme folgt auf die Erhöhung der Quellensteuer, die der Tessiner Grosse Rat bereits 2014 verabschiedet hatte. Neu wird der betreffende Steuerfuss auf Gemeindeebene von 78 auf 100 Prozent erhöht.

Damit verärgert Gobbi in erster Linie die Politiker in Rom, aber auch Bundesbern, das kein Interesse daran hat, die ohnehin schon schwierige Beziehung zwischen der Schweiz und Italien weiter zu strapazieren. Schon gar nicht jetzt, wo das bereits unterzeichnete Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien auf der Zielgeraden ist.

Diskussion über Schutzklausel

Dies war wohl auch der Hauptgrund, dass Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), begleitet von EU- Chefunterhändler Jacques de Watteville und Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration, letzte Woche der Tessiner Regierung einen Besuch abstattete. Als offiziellen Grund für das Treffen nannte der Bundesrat «Klärungen vor der Schlussphase der Verhandlungen zum Grenzgängerabkommen mit Italien». Im Klartext: die Tessiner Regierung, aber vor allem Norman Gobbi zur Räson zu zwingen.

Dieser lässt sich aber nicht einschüchtern. Die Massnahmen seien gut überlegt gewesen, sagt Gobbi, eine logische Reaktion auf die damalige und die aktuelle Situation. «Es ist nicht so, dass wir Tessiner morgens mit einer Idee aufstehen und diese dann gleich umsetzen.» Mit der Erhöhung des Steuerfusses auf Gemeindeebene soll der Tessiner Arbeitsmarkt für die einheimischen Arbeitskräfte gestärkt werden.

Aktuell ist jeder vierte Arbeitnehmer im Tessin Grenzgänger und jeder zweite Ausländer. Zudem siedeln sich in den letzten Jahren immer mehr italienische Firmen an. Sie profitieren vom unbürokratischen Umgang mit den Schweizer Behörden, von tiefen Steuern und schnellen Bewilligungen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Zuwanderungs-Initiative diskutiert der Südkanton deshalb über eine Arbeitsmarkt-Schutzklausel. Diese erlaubt es, die Personenfreizügigkeit im Grundsatz zu erhalten, gleichzeitig jedoch gezielte und begrenzte Interventionen in Ausnahmesituationen zu ermöglichen.

Es gehe auch darum, so Gobbi, die Region und somit auch den Rest der Schweiz vor kriminellen Organisationen zu schützen. Vor der Einführung des freien Personenverkehrs sei es völlig normal gewesen, dass Grenzgänger einen Strafregisterauszug vorlegen mussten. «Ich verstehe die Aufregung nicht», sagt Gobbi und lehnt sich gemächlich im Stuhl zurück. Die direkt Betroffenen, also die Grenzgänger, hätten sich bisher nicht dagegen gewehrt. Und die Tessiner Bevölkerung sei auch damit einverstanden. Offensichtlich störe es nur die Politiker in Bern und in Rom. «Doch die Probleme werden weder in Bern noch in Rom gelöst. Die lösen wir hier vor Ort.»

Selbst ist der Tessiner. Nach diesem Motto handelt auch Mauro Antonini: «Wir können nicht in jedem Fall warten, bis uns jemand eine Lösung präsentiert. Zusammen mit dem Kommando in Bern suchen wir selber nach Lösungen und handeln danach.» Der Kommandant des Grenzwachtkorps der Region IV steht in seinem Büro in Lugano-Paradiso vor einer Skizzentafel. «Sehen Sie, hier sind noch die Schritte der letzten Aktion im Kampf gegen die Schlepper aufgeführt.» Die vielen Grenzgänger sind nicht das einzige Problem des Südkantons. Zurzeit reisen jeden Monat zwischen 1200 und 1800 Flüchtlinge über Italien in die Schweiz ein. An den Wochenenden müssen die Zollbeamten am Bahnhof Chiasso täglich zwischen 60 und 80 Fälle behandeln; die meisten kommen mit dem Zug an.

«Gib nicht auf»

In Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps hat die Tessiner Kantonspolizei nun eine Taskforce gegründet mit dem Ziel, Schleppernetzwerke zu zerschlagen. Dabei werden suspekte Bewegungen an der Grenze analysiert. Es konnten bereits einige Leute verhaftet werden. Antonini ist überzeugt: «Das ist der richtige Ansatzpunkt. Wir müssen diesen Banden klarmachen, dass man bei uns nicht durchkommt.»

80 Prozent der Flüchtlinge, die meisten sind Eritreer, stellen ein Asyl­gesuch und werden nach der Erstkontrolle an das Empfangs- und Verfahrenszentrum des Staatssekretariats für Migration weitergeleitet. Die übrigen werden gemeinsam mit den italienischen Behörden nach Italien zurückgeschafft. Um die Situation bewältigen zu können, bekommt das Grenzwachtkorps wöchentlich Verstärkung von zehn bis zwanzig Personen aus anderen Regionen. Von einer Krisen­situation will der Kommandant dennoch nicht sprechen. «Dank motivierten Leuten, Besonnenheit und entsprechender Infrastruktur haben wir die Lage unter Kontrolle», sagt er.

Politisch mag sich Antonini nicht äussern. Auch nicht zu den Grenzgängern. Das solle Norman Gobbi tun. Übrigens ein guter Kumpel von ihm. Ich solle ihn doch bitte grüssen und ihm dies überreichen: Er greift zu einer kleinen, weissen Schachtel, die einen bedruckten Caran-d’Ache-Kugelschreiber enthält. Darauf schreibt er in Tessiner Dialekt: «Gib nicht auf.»

Von Alessandra Paone, Basler Zeitung ePaper

Gothard: opération séduction pour un 2e tube

Da LeTemps.ch l Samedi, on fête les 35 ans du tunnel routier du Gothard, inauguré le 5 septembre 1980. Vendredi, les partisans d’un deuxième tube (en votation en février 2016) ont intensifié leur campagne et emmené les journalistes au cœur du Gothard, lors d’un voyage médiatique orchestré par l’Union suisse des arts et métiers (USAM).

Rendez-vous était donné tôt le matin à Lucerne. Dans le bus conduisant le groupe à Göschenen, le directeur de l’USAM, Hans-Ulrich Bigler, a ouvert les feux en expliquant pourquoi il fallait construire un tunnel de réfection. «Nous rénovons le tunnel du Gothard pour la Suisse et son économie, et non pour le trafic de transit», a-t-il déclaré. Environ 8% seulement du trafic au Gothard est attribuable au transit de marchandises à travers la Suisse.

A Göschenen, le soleil est au rendez-vous, le café et les croissants aussi. Les journalistes sont reçus à la Centrale d’intervention du tunnel routier, où le directeur de l’Office fédéral des routes (Ofrou), Jürg Röthlisberger, défend le projet de la Confédération, à savoir la création d’une deuxième galerie pour pouvoir assainir en toute tranquillité la première, sans interruption du trafic.

«Nous construisons sans créer de bouchons», a-t-il expliqué, en citant d’autres exemples comparables de réfection, comme le tunnel du Belchen (construction d’un troisième tube). Quant à l’alternative d’une autoroute ferroviaire courte entre Erstfeld et Biasca, elle représente certes «une solution intéressante» et praticable, mais «pas durable», selon l’Ofrou.

Aspect sécuritaire

Car si en 2020 la Nouvelle Ligne ferroviaire alpine (NLFA) aura encore la capacité nécessaire pour accueillir les poids lourds chargés sur le rail, ce ne sera plus le cas trente ans plus tard, lorsqu’un nouvel assainissement s’imposera.

L’aspect sécuritaire était au centre de l’attention à la Centrale d’intervention de Göschenen, chargée du contrôle de la circulation et des interventions dans le tunnel routier. Les visites organisées dans la salle de contrôle, avec ses dizaines d’écrans où défilent les images prises par les caméras dans le tunnel, et au service du feu, démonstration de camion de pompier à l’appui, faisaient partie des attractions de la journée.

Les responsables de la police routière et du service du feu, l’Uranais Oliver Schürch et le Tessinois Fabrizio Lasia, ont illustré les risques dus à la circulation bidirectionnelle et à l’absence de bandes d’urgence, et les difficultés d’intervention en cas d’accident ou d’incendie. Interrogés sur leur opinion quant au doublement du tunnel, tous deux se sont pourtant montrés circonspects.

Oliver Schürch en particulier marchait sur des œufs, car les autorités de son canton sont opposées au projet de la Confédération. En 2011, la population uranaise a rejeté la proposition d’un deuxième tube, et c’est dans ce canton que le référendum déposé en janvier dernier a recueilli, proportionnellement, le plus de signatures.

Position des Tessinois

Au sud du Gothard, la position des Tessinois semble avoir évolué au cours des années. Alors qu’en 2004 ils rejetaient, tout comme les Uranais, le doublement du tunnel, deux tiers d’entre eux y étaient favorables en 2011 selon un sondage; mais 10% des paraphes du référendum provenaient du canton italophone, laissant suggérer que l’adhésion au projet n’est plus aujourd’hui aussi compacte.

Après une visite rafraîchissante dans la galerie de sécurité longeant le tunnel, accompagnée d’une séance photo pour l’ex-conseiller national uranais Franz Steinegger (PLR), le voyage a continué en direction d’Airolo, et plus précisément vers sa fromagerie (à risque sans deuxième tube, selon son patron).

Là, à côté de la dégustation de fromages locaux, le président du gouvernement tessinois Norman Gobbi a exprimé les craintes de son canton d’être coupé du reste de la Suisse: «Nous ne voulons pas être Tessinois seulement en été», a-t-il répété en reprenant un slogan de 1964 en faveur de la construction d’un tunnel routier.

L’ultime étape conduisait les médias à Erstfeld, qui devrait accueillir la moitié des quais de transbordement (l’équivalent de 22 terrains de football au total) pour le trafic lourd si la solution d’une autoroute ferroviaire devait finalement l’emporter. Sur une passerelle dominant le chantier d’AlpTransit, Franz Steinegger a eu le mot de la fin: «Le problème pour Uri n’est pas le deuxième tube, mais au contraire le fait de n’en avoir qu’un seul.»

http://www.letemps.ch/Page/Uuid/b22c2d54-5338-11e5-a62b-2400f7582c03/Gothard_op%C3%A9ration_s%C3%A9duction_pour_un_2e_tube

TESSIN Samedi 05 septembre 2015, Barbara Knopf Bellinzone

Aggregazione del nuovo Comune di Verzasca bocciata dal Tribunale federale

Aggregazione del nuovo Comune di Verzasca bocciata dal Tribunale federale

Il Consiglio di Stato comunica che in data odierna è stata recapitata la sentenza del Tribunale federale del 25 agosto 2015 sul ricorso del Comune di Lavertezzo contro il Decreto legislativo 10 marzo 2014 concernente l’aggregazione dei Comuni di Brione Verzasca, Corippo, Frasco, Sonogno, Vogorno e dei territori in Valle dei Comuni di Cugnasco-Gerra e Lavertezzo. Il ricorso è stato accolto.

Le ragioni dell’accoglimento del ricorso sono essenzialmente legate alla portata delle basi legali oggi presenti nella Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni. A giudizio del Tribunale federale l’attuale legge non prevede in modo chiaro la facoltà per decretare una separazione in via coatta di parti di territorio o di frazioni di un Comune per farli confluire con altri Comuni in un nuovo Comune.

Il Consiglio di Stato esaminerà ora con attenzione la questione, coinvolgendo senz’altro i Comuni interessati. Oggetto di valutazione sarà pure l’aspetto normativo

Strutture carcerarie: confermata la disdetta del rapporto di lavoro dell’ex Direttore

Strutture carcerarie: confermata la disdetta del rapporto di lavoro dell’ex Direttore

In data 2 settembre 2015, il Tribunale cantonale amministrativo ha respinto il ricorso inoltrato da Fabrizio Comandini contro la decisione di disdetta del suo rapporto di impiego stabilita dal Consiglio di Stato il 15 aprile 2014.

Il Dipartimento delle istituzioni prende atto con soddisfazione di questa sentenza che conferma la decisione di licenziare l’ex Direttore delle Strutture carcerarie a causa di svariate inadempienze nello svolgimento della propria funzione.
Nella sua sentenza, il Tribunale cantonale amministrativo ha difatti constatato come l’audit commissionato alla ditta di consulenza esterna non abbia fornito un’analisi lusinghiera del suo operato quale Direttore delle carceri. Oltre a ciò, ha evidenziato una serie di carenze a livello di sicurezza all’interno delle carceri a lui riconducibili, come pure delle inefficienze nella gestione delle risorse umane. Per questi motivi, la disdetta del rapporto d’impiego è stata ritenuta giustificata.

Il Consiglio di Stato incontra i rappresentanti dei partiti di Governo

Il Consiglio di Stato incontra i rappresentanti dei partiti di Governo

Il Consiglio di Stato ha ricevuto stamattina a Bellinzona i rappresentanti dei partiti di Governo, per un incontro previsto dal nuovo programma di dialogo istituzionale. La seduta ha permesso di discutere alcuni temi di attualità, fra i quali il preventivo 2016 del Cantone.

L’incontro – che segue quello dello scorso 1. luglio – ha permesso di ricapitolare lo stato dei lavori di programmazione finanziaria avviati con l’inizio della Legislatura 2015/2019. A tale proposito, il Consiglio di Stato ha riassunto gli obiettivi di fondo perseguiti con il preventivo 2016 del Cantone, e presentato le misure di rientro individuate per ridurre il deficit a un limite massimo di 90 milioni di franchi. L’avvicinamento al pareggio di bilancio – risultato che il Governo intende ottenere entro la fine del 2018 – è stato perseguito in particolare contenendo la tendenza all’aumento della spesa nei singoli settori, con l’obiettivo di limitare la crescita dei costi senza intaccare la qualità dei servizi.

I rappresentanti dei partiti hanno preso atto del programma del Governo. È stato ribadito che l’obiettivo di tutte le forze politiche di Governo è di assicurare l’equilibrio nella gestione finanziaria del Cantone, consentendo di liberare risorse per una rinnovata progettualità, a beneficio di tutta la popolazione ticinese.
Il prossimo incontro fra il Consiglio di Stato e i rappresentanti dei partiti è previsto entro fine anno.

Norman Gobbi…cuore di padre e di figlio

Norman Gobbi…cuore di padre e di figlio

Da liberatv.ch l La röda la gira, e il tempo passa in questa nostra, unica e bella vita!”. Il presidente del Governo ha voluto condividere su Facebook quella che definisce “una giornata speciale”. Il figlio William infatti ha iniziato la scuola mentre il papà Mirko è andato in pensione.
Una giornata speciale, come lui stesso la definisce. Per Norman Gobbi questo martedì primo settembre è un giorno da segnare nel calendario del presente e dei ricordi. Un giorno che segna il ciclo del tempo e della vita: con il figlioletto William al primo giorno di scuola e il papà Mirko che va in pensione.

Il presidente del Governo ha voluto condividere su Facebook questo momento. “Oggi – ha scritto – è un giorno speciale. Mio figlio William ha iniziato la scuola primaria con suo sorella Gaia, già al secondo anno. Nel mentre mio papà Mirko ha terminato l’attività lavorativa come istruttore militare, dopo 29 anni passati al Monte Ceneri. La röda la gira, e il tempo passa in questa nostra, unica e bella vita!”.

http://www.liberatv.ch/articolo/30565/norman-gobbicuore-di-padre-e-di-figlio-la-röda-la-gira-e-il-tempo-passa-questa-nostra

“Valutare non siginifica abolire”

“Valutare non siginifica abolire”

Dal Corriere del Ticino l … Sì perché come ha fatto notare il Presidente del Consiglio di Stato Norman Gobbi, “il nostro Paese è formato da molteplici regioni che a loro volta hanno diversi partner oltre la frontiera. E se auindi il Ticino richiede e mette in atto determinate misure è perchè si ritiene esposto a dinamiche economiche, territoriali e politico-amministrative differenti rispetto ad altri Cantoni, i quali non hanno i nostri stessi problemi”. 

Anche in questo modo il Direttore del Dipartimento delle istituzioni si è posto in difesa del provvedimento legato alla richiesta dell’estratto del casellario giudiziale e dei carichi pendenti introdotto in aprile. Nel corso dell’incontro a Palazzo delle Orsoline Gobbi ha quindi ha ribadito alle autorità federali di voler mantenere in vigore la relativa procedura provvisoria. “Una valutazione sulla misura sarà poi realizzata in ottobre” ci ha spiegato a margine della conferenza stampa.  Precisando però che “questo non significa la sua abolizione, anche perchè da quando è stata attivata non è emerso nessun caso sospetto. Il che vuol dire chiaramente che il provvedimento sta funzionando”.

Di Giovanni Galli

Südlichen Unmut besänftigen

Südlichen Unmut besänftigen

Da NZZ.CH l Das Tessin hat die Bedingungen für Aufenthaltsbewilligungen verschärft. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ringt um einen Kompromiss, um das neue Grenzgängerabkommen mit Italien nicht zu gefährden.

Spätestens seit dem überdeutlichen Tessiner Ja zur Einwanderungsinitiative kommt Bundesbern nicht zur Ruhe. Der Südkanton prescht unermüdlich mit Forderungen und Massnahmen vor, um auf seine spezifischen Probleme mit den italienischen Grenzgängern, dem daraus folgenden Lohndumping und dem schikanösen Verhalten Italiens aufmerksam zu machen. Im April griff Lega-Staatsrat Norman Gobbi zu einem massiven Druckmittel : Alle Ausländer, die im Tessin eine Aufenthaltsbewilligung B oder G wollen, müssen einen Auszug aus dem Strafregister ihres Landes samt Beleg über laufende Verfahren vorlegen. Der freie Personenverkehr werde punkto Arbeitsmarkt und Sicherheit missbraucht, so begründete der Chef des Tessiner Justiz- und Polizeidepartements seine Massnahme. Diese trifft vor allem die 62 600 italienischen Grenzgänger: Rom ist erbost und kündigte an, bei der EU-Kommission ein Verfahren gegen die Schweiz anzustrengen.

Für Bern kommt das äusserst ungelegen. An das Ende Februar unterzeichnete und vom nationalen Parlament noch gutzuheissende Doppelbesteuerungsabkommen ist eine neue, strengere Besteuerung der italienischen Grenzgänger gekoppelt, von welcher auch Italien mehr profitieren soll. Diese will Bern bis Ende September in den konkreten Details unter Dach und Fach bringen. Das Tessin grollt aber Rom , dass es statt der verlangten 80 Steuerprozente nur maximal 70 akzeptiert.

Wichtige Ziele erschwert
Diese Verhandlungen könnten sich nun massiv verzögern. Weil Staatsrat Gobbi auf seiner Massnahme beharrt und seine Regierungskollegen sie dulden, sah sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wohl zu einem Überzeugungs-Besuch in Bellinzona genötigt. Gobbis Massnahme widerspreche den Verträgen der Schweiz mit der EU und schaffe Zeitprobleme bei den Verhandlungen mit Rom, erklärte die Chefin des Eidgenössischen Finanzdepartements am Montagabend. Wegen besagter Massnahme würden wichtige Ziele wie die Gleichbehandlung der Schweiz im EU-Umfeld oder die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative erschwert.

Im Oktober weiss man mehr
Daher muss die Magistratin die Tessiner Regierung und vor allem Gobbi zu einem Kompromiss bewegen. Dieser lobte zwar die gute Zusammenarbeit mit Bern und bezog sich auf die Bereiche Sport, Sicherheit, Grenzschutz und Strassenbau. Dann aber wies er darauf hin, dass über andere «offene» Punkte mit Bern weiterdiskutiert werden müsse. Auf Anfrage meinte er lachend, die Massnahme mit dem Strafregisterauszug «sine die» aufrechtzuerhalten, um sofort zu präzisieren: Vorerst bleibe sie in Kraft, weil sie gerechtfertigt sei. Im Oktober ziehe er Bilanz und sehe weiter.

Bundesrätin Widmer-Schlumpf muss also südlichen Unmut besänftigen. Den im eigenen Land und jenen Italiens. Und der Tessiner Regierungspräsident Gobbi hat wohl auch die nationalen Wahlen vom 18. Oktober im Blick. Denn die Lega will ihre zwei Nationalratssitze halten und einen im Stöckli dazugewinnen.

von Peter Jankowsky. Bild: Eveline Widmer-Schlumpf an der Medienkonferenz mit den Staatsräten Norman Gobbi (Mitte) und Christian Vitta. (Bild: Carlo Reguzzi / Keystone)

http://www.nzz.ch/schweiz/suedlichen-unmut-besaenftigen-1.18605415?extcid=Newsletter_01092015_Top-News_am_Morgen#kommentare

Incontro fra il Consiglio di Stato e la Consigliera federale Eveline Widmer-Schlumpf

Incontro fra il Consiglio di Stato e la Consigliera federale Eveline Widmer-Schlumpf

Il Consiglio di Stato ha ricevuto oggi a Bellinzona la Consigliera federale Eveline Widmer-Schlumpf, direttrice del Dipartimento federale delle finanze, accompagnata da Jacques de Watteville, Segretario di Stato per le questioni finanziarie internazionali, e Mario Gattiker, Segretario di Stato della migrazione per il Dipartimento federale di Giustizia e Polizia.

Le parti si sono reciprocamente aggiornate in vista della sottoscrizione del negoziato tra Svizzera e Italia sulla fiscalità dei lavoratori frontalieri, che – come previsto dalla Roadmap firmata dai due Paesi il 23 febbraio scorso a Milano – sostituirà quello del 1974. La Consigliera federale ha illustrato lo stato dei lavori e sono state discusse alcune questioni ancora aperte.
Le parti si sono dette unanimi sulla necessità di ottenere un risultato equilibrato, che veda distribuiti equamente su entrambi i lati della frontiera i benefici finanziari e permetta di migliorare le condizioni di riferimento per l’economia e il mercato del lavoro, come sempre auspicato dal Consiglio di Stato. Un giudizio finale sull’accordo potrà comunque essere espresso solo una volta conclusi i negoziati.

Durante l’incontro sono inoltre state discusse alcune altre questioni considerate prioritarie e sulle quali, al momento, sono impegnate le autorità federali:

  • Fiscalità – Imposizione corretta delle prestazioni transfrontaliere di servizi; 
  • Sicurezza – Casellario giudiziale, cooperazione tra servizi di immigrazione e Polizia; 
  • Dogane – Corpo guardie di confine e cooperazione con la Polizia cantonale.

L’appuntamento odierno si inserisce nella serie di incontri fra la direttrice del DFF e i rappresentanti delle autorità ticinesi, iniziata con l’avvio dei negoziati fiscali con l’Italia nel 2012. Le parti hanno convenuto di organizzare una nuova riunione alla conclusione delle trattative, durante la fase di valutazione del risultato negoziale.