«Alla frontiera non verifica la Polizia»

«Alla frontiera non verifica la Polizia»

Intervista pubblicata nell’edizione di martedì 10 marzo 2020 del Corriere del Ticino

Buona la prima? Non proprio. Il debutto con le nuove regole per attraversare la frontiera ha generato qualche malumore.
A chi toccava verificare che sulle auto in arrivo dall’Italia vi fossero regolari frontalieri con regolare permesso G e magari anche una dichiarazione da parte del datore di lavoro?
Ne abbiamo parlato con il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi.

Il serpentone dei frontalieri oggi sembrava scorrere senza alcun controllo alla frontiera. Giusto così?
«Per quanto riguarda le attività di controllo al valico l’autorità competente è l’Amministrazione federale delle dogane. La Polizia cantonale, con la collaborazione delle polizie comunali, ha istituito su tutta la fascia di confine retrostante dei posti di controllo. Le persone sprovviste di permesso di lavoro valido vengono fatte rientrare in Italia. A titolo informativo, questa mattina dopo le 8 si è riscontrata una diminuzione del traffico del 25%».

I posti di blocco, il cosiddetto «monitoraggio» indicato dal Consiglio federale, è a esclusivo appannaggio della Polizia cantonale?
«No. In primo luogo dovrebbe essere effettuato dalle autorità italiane sul lato sud e dalle guardie di confine sul versante svizzero. La polizia interviene in modo complementare con dei controlli sulla fascia di confine all’interno del territorio. In quest’ambito evidenziamo che la polizia non può operare direttamente sul valico».

La polizia cantonale ha i mezzi necessari per eseguire un filtro tanto impegnativo?
«Il lavoro deve essere concertato in primis tra le autorità di frontiera dei due Paesi. La Polizia cantonale, in collaborazione con le comunali, fornisce supporto tenendo conto delle quotidiane attività legate alla sicurezza del territorio cantonale. Evidentemente si mettono delle priorità alla gestione dell’attività ordinaria».

Ma il controllo, vista l’allerta sanitaria, può avvenire a campione o deve essere eseguito su tutti i veicoli provenienti dall’Italia?
«Le direttive al momento non prevedono un controllo sistematico di tutti i veicoli in entrata sul nostro territorio, anche perché – come detto – non è di competenza della Polizia cantonale il controllo alle frontiere. Il controllo a campione viene effettuato per limitare i disagi sulle strade».

Non è il momento di polemizzare, ma non crede che queste maglie eccessivamente larghe finiscano per generare insicurezza?
«Non occorre polemizzare. La decisione adottata domenica dall’autorità federale è quella di assicurare il controllo nel modo più efficace. La Polizia ticinese si impegna per fornire il suo contributo in un’attività che in primo luogo è di competenza delle autorità federali. Da questa mattina le autorità di polizia italiane saranno anch’esse attive sulla fascia di confine nei controlli in entrata e uscita dal loro Paese, creando così una sorta di doppio filtro con il nostro».

Sembra contraddittorio: da una parte ai cittadini viene detto di rispettare rigorosamente tutte le norme sanitarie a carattere preventivo, d’altro canto non si agisce in maniera conseguente con cittadini che vengono accolti per questioni professionali sul nostro territorio. Condivide?
«La situazione è seria e impegnativa. Per questo motivo, come più volte detto, si fa affidamento al comportamento e alla responsabilità del singolo. Inoltre, le misure preventive sono ben conosciute e valide in entrambi i territori di riferimento».

Italiener dürfen nur noch zur Arbeit ins Tessin kommen

Italiener dürfen nur noch zur Arbeit ins Tessin kommen

Da www.tagesanzeiger.ch

Die Reisesperre für Teile Norditaliens versetzt den Kanton Tessin in Aufruhr. Grenzgänger dürfen weiterhin zur Arbeit pendeln.

Es war ein turbulenter Sonntag für das Tessin. Am Morgen bat der kantonale Führungsstab den Staatsrat um eine ausserordentliche Sitzung.
Der Führungsstab – ein Verbund aus Polizei, Feuerwehr, Rettung und Zivilschutz –wird aktiv, wenn es schwierig wird.
In Notlagen oder bei einem bewaffneten Konflikt.
Nach einer Notlage hat es am Sonntagmorgen tatsächlich ausgesehen. Über Nacht hatte die italienische Regierung eine Reisesperre für die Bewohner der Lombardei und der benachbarten Gebiete verhängt. 16 Millionen Menschen sollen bleiben, wo sie sind. Das öffentliche Leben steht still. Was bedeutet das für die Schweiz, insbesondere für den Kanton Tessin, wo rund 30 Prozent der Arbeitnehmer aus Italien in die Schweiz pendeln? Rund 68’000 Grenzgänger zählt der Kanton, davon arbeiten über 4000 im Gesundheitswesen, das bei einer Grenzschliessung zusammenbrechen würde.

Stündlich neue Meldungen
Doch so weit kommt es derzeit nicht. Als der Staatsrat sich am Sonntag um 15 Uhr im Palazzo delle Orsoline in Bellinzona zur kurzfristig anberaumten Sitzung einfand, gab es praktisch jede Stunde neue Nachrichten zur Situation. Zweieinviertel Stunden tagte der Staatsrat und telefonierte dabei mit Alain Berset und Ignazio Cassis, mit den für Gesundheit und Aussenpolitik zuständigen Bundesräten.
Mitten in der Sitzung habe man die Information erhalten, dass die italienischen Behörden das Arbeitspendeln weiterhin erlaubten, sagt Lega-Staatsrat und Sicherheitsvorsteher Norman Gobbi. Noch in der Nacht erweckte die italienische Regierung den Eindruck, die norditalienischen Gebiete komplett abriegeln zu wollen. Am Sonntagmorgen schlossen die italienischen Zollbeamten Grenzübergänge zwischen Tessin und Lombardei. Wenig später waren sie wieder offen.
Im Gespräch mit den Bundesräten einigte sich der Tessiner Staatsrat auf folgendes Vorgehen: Die Grenze zu Italien bleibt offen. Der Personenverkehr wird jedoch kontrolliert. Italien kontrolliert die Aussengrenzen des Sperrgebiets, und die Schweiz überprüft die Einreisenden auf Schweizer Seite. Das haben Ignazio Cassis und sein italienischer Amtskollege Luigi Di Maio am Sonntag während mehrerer Telefongespräche beschlossen.
Wer also in den nächsten Tagen aus Italien in die Schweiz fährt, muss an der Grenze beweisen, dass er zur Arbeit fährt – mit einem Ausländerausweis G oder einer anderweitigen Bescheinigung. Das teilte gestern auch der Bundesrat in einem Communiqué mit. Er sprach von einem gemeinsamen «Monitoring», dessen Eckwerte in den kommenden Tagen definiert würden.
Die Tessiner Kantonspolizei werde sich allerdings schon ab Montag in Grenznähe positionieren und die Einreisenden kontrollieren, sagt Norman Gobbi. Wenn jemand bloss einkaufen will, wird er wieder zurückgeschickt. «Oder noch schlimmer: Wenn jemand in die Schweiz fährt, um sich im Spital behandeln zu lassen.»
Der Staatsrat habe diverse Massnahmen geprüft, sagt Gobbi, darunter auch die Schliessung der Schulen. Vorläufig verzichtet der Kanton Tessin darauf.
Es gehe auch darum, Entscheide zu begründen, sagt Norman Gobbi. Etwa die Frage, warum die Schweiz ihre Grenzen nicht schliesst. Solche Fragen kämen auf, wenn Italien ganze Gebiete zur Sperrzone erkläre.
Die Arbeitgeber im Tessin atmeten gestern Nachmittag auf. Noch morgens um 7 Uhr hielt CVP-Nationalrat Fabio Regazzi mit dem Direktor seiner Firma eine Krisensitzung ab. Regazzi betreibt in der Magadinoebene eine Metallbaufirma mit 135 Mitarbeitenden, etwa 55 davon sind italienische Grenzgänger. Und die Grenzgänger seien in der Regel nicht diejenigen, die Homeoffice machen könnten, sagt Regazzi. Sie arbeiten in der Produktionshalle und auf den Baustellen. Die Büroarbeit wird von Schweizern gemacht. Dennoch prüften Regazzi und sein Team Möglichkeiten wie Homeoffice. Komplikationen seien vorprogrammiert, sagt er.
Andere Unternehmer haben für ihre italienischen Mitarbeiter mit wichtigen Funktionen vorsorglich Hotelzimmer reserviert.

In der Krise vereint
Es sei richtig, den Pendlerverkehr auf ein Minimum zu beschränken, sagt SVP-Ständerat Marco Chiesa. «Man muss sorgfältig abwägen zwischen wirtschafts- und gesundheitspolitischen Interessen.» Massnahmen wie eine Grenzschliessung oder Fieberkontrollen bei der Einreise sollen kein Tabu sein. Sicher müsse man Möglichkeiten wie Homeoffice ausschöpfen und unterscheiden zwischen strategisch wichtigen Jobs und anderen, sagt Chiesa.
Mit seiner Ständeratskollegin Marina Carobbio (SP) stand Chiesa am Sonntag für die Mittags-«Tagesschau» im RSI-Studio. Und gemeinsam werden sie Anfang Woche auch in Bern Politik machen: Sie wollen mit dem Aussen- und dem Innendepartement Kontakt aufnehmen. Es gelte, mehrere Fragen zu klären, sagt Carobbio, die im Misox als Ärztin praktiziert. So brauche es im Tessin Reservegesundheitspersonal für den Fall, dass die Infektionen stark zunähmen.
Auch wollen Chiesa und Carobbio, dass der Bund den Tessiner Unternehmen durch diese schwierige Phase hilft. Carobbio sagt: «Es ist klar: Die Löhne müssen trotzdem bezahlt werden, auch wenn die Mitarbeiter teilweise zu Hause bleiben.»

Les frontaliers italiens pourront venir travailler au Tessin malgré la mise en quarantaine dans le nord du pays

Les frontaliers italiens pourront venir travailler au Tessin malgré la mise en quarantaine dans le nord du pays

Da www.rts.ch

Le Conseil d’Etat tessinois suit la situation de près

Alors que le Tessin est le canton le plus touché, avec 58 cas (26 avérés, 32 dans l’attente d’une confirmation), le Conseil d’Etat tessinois suit la situation de près. Interrogé dans Forum, Norman Gobbi, conseiller d’Etat tessinois (Lega), a évoqué le chaos communicatif qui règne en Italie depuis samedi soir.

Les frontaliers italiens pourront venir travailler au Tessin, mais “le canton contrôlera si les gens qui viennent ont un contrat de travail valide”, a affirmé Norman Gobbi. “Les voyages pour les hobbies ne seront pas autorisés”.

Concernant une éventuelle fermeture des frontières côté suisse, le conseiller d’Etat a répondu que c’était de la compétence de la Confédération.

https://www.rts.ch/info/11148826-les-frontaliers-italiens-pourront-venir-travailler-au-tessin-malgre-la-mise-en-quarantaine-dans-le-nord-du-pays.html

«Sicurezza, un aiuto da Berna»

«Sicurezza, un aiuto da Berna»

Articolo pubblicato nell’edizione di mercoledì 4 marzo 2020 del Corriere del Ticino

Il consigliere nazionale dell’UDC Piero Marchesi auspica un sostegno finanziario ai Cantoni con compiti di polizia di frontiera
Norman Gobbi: «Serve a contrastare la criminalità»
Il consigliere nazionale Piero Marchesi (UDC) ha presentato una mozione in cui chiede che ai Cantoni di frontiera chiamati a intervenire in prima persona per garantire la sicurezza dei confini venga corrisposto un sostegno finanziario da Berna. «Molti Cantoni che si trovano nelle zone di confine, in particolare a sud della Svizzera, svolgono compiti di polizia di frontiera e sostengono dunque dei costi che altri non hanno, accollandosi compiti che la Confederazione non svolge in modo completo», spiega Marchesi al Corriere del Ticino.
Da noi contattato, il direttore delle istituzioni Norman Gobbi ha accolto positivamente la richiesta: «Faccio una premessa, la situazione legata ai reati tipici della criminalità transfrontaliera è oggi certamente migliore rispetto, per esempio, al decennio scorso. Ma questo risultato è stato ottenuto proprio grazie a un rafforzamento dell’impegno richiesto alla nostra Polizia cantonale e ai Corpi delle Polizie Polo, assieme alla collaborazione intensa con le guardie di confine. Ci sono però avvenimenti, anche recenti e penso in particolare ai sei assalti ai bancomat (di cui uno fallito) oppure all’assalto a un portavalori a Monteggio, che non possono farci abbassare la guardia e che richiederanno sempre un costante lavoro di prevenzione e repressione, oltre che di indagine». Pertanto, «la proposta di Marchesi mi trova quindi del tutto favorevole: ai Cantoni di frontiera deve essere riconosciuto il lavoro che svolgono anche a beneficio del resto della Svizzera. Poter contare su un maggior introito da parte della Confederazione a favore degli sforzi compiuti dalle Polizie cantonali alla frontiera permetterebbe di migliorare il contrasto alla criminalità transfrontaliera. E la riflessione diventa ancora più importante per le incognite legate alla riorganizzazione dell’Amministrazione federale delle dogane e quindi del Corpo delle guardie di confine».

Decio Cavallini… riposo!

Decio Cavallini… riposo!

Documentario di Storie/RSI – domenica 23 febbraio 2020

https://www.rsi.ch/play/tv/redirect/detail/12759165

“Devo guadagnarmi lo stipendio fino al 31 dicembre”. Dopo trent’anni nella polizia cantonale per Decio Cavallini gli ultimi mesi saranno come i primi. Ha attraversato momenti storici e drammatici della vita del Cantone, prima nei Reparti Speciali poi nella Gendarmeria ticinese e nel mantenimento d’ordine, sempre con approccio da vecchia scuola militare.
Giunto al traguardo della pensione stila un bilancio che malinconicamente non può essere tutto positivo. “La violenza è insita nell’essere umano”. Man mano che si avvicina il traguardo, Decio riflette sul futuro cercando di colmare il vuoto che teme lo possa attendere.
Una riflessione sull’ordine, sul rigore e sul potere, inteso soprattutto come grande responsabilità. Come ci si mette al riparo dalle derive che possono conseguire dal suo esercizio? E come ci si può preparare a rinunciarvi? Tutti temi che accomuneranno anche la riflessione in studio: ospite di questa puntata sarà una personalità ticinese che è arrivata fino ai vertici dell’Amministrazione federale, dopo una carriera lunga e ricca di ruoli diversi, tutti di grande responsabilità.
Giudice, Comandante della Polizia, segretario generale del Dipartimento cantonale dell’educazione, capoprogetto per la creazione dell’Usi, direttore della SUPSI… fino ad arrivare alla carica di Segretario di Stato per la formazione, la ricerca e l’innovazione. Da poco ufficialmente in pensione, ma già al lavoro su nuovi progetti, con Rachele Bianchi Porro ci sarà questa settimana Mauro Dell’Ambrogio.

“L’Esercito è una grande azienda che fa bene al nostro Cantone”

“L’Esercito è una grande azienda che fa bene al nostro Cantone”

Impegno per garantire la presenza del settore militare in Ticino

È un’azienda dalle grandi dimensioni quella costituita dalla presenza in Ticino dell’esercito svizzero. “Certo – afferma il Consigliere di Stato Norman Gobbi. Se pensiamo che sono circa 700 i collaboratori/militari professionisti e che la massa salariale globale in Ticino ammonta a circa 66 milioni di franchi si può capire come l’esercito svizzero, se considerato anche in quest’ottica, dia un buon contributo alla nostra economia, senza dimenticare l’indotto che crea. E in questo senso a livello salariale si possono aggiungere tranquillamente altri 30 milioni di franchi. Siamo molto vicini ai 100 milioni: non male davvero come azienda! Inoltre ci sono posti di lavoro, e qui mi riferisco solo per fare un esempio alla RUAG presente soprattutto a Lodrino, con un alto contenuto tecnologico e innovativo. Insomma, posti di lavoro dall’elevato “valore aggiunto”, come si usa dire in queste situazioni”.

Ma l’Esercito qui a sud delle Alpi comporta pure altri punti di forza. “A livello strategico è importante mantenere una presenza forte a sud del massiccio del San Gottardo, nella zona di frontiera con l’Italia e più in generale con l’area mediterranea. L’impegno del Dipartimento delle istituzioni è quello di rafforzare questa presenza, sia per offrire ai giovani ticinesi possibili sbocchi di impiego, sia per garantire una partecipazione attiva e concreta della Terza Svizzera all’interno dell’Esercito. Il Ticino in questo senso ha molto da dare all’Esercito, anche nella costruzione di quella coesione nazionale che porta a mantenere e a rinnovare l’identità della nostra Nazione”, sottolinea Norman Gobbi. “Su questa linea vorrei citare anche i vantaggi che offre una formazione militare all’economia privata. Una crescita dell’individuo che può svilupparsi in maniera sinergica tra il settore militare e il settore civile. Se invece parliamo del significato e dell’importanza dell’Esercito, allora non si può dimenticare come oggi esso si ponga a supporto delle forze dell’ordine. E qui dobbiamo essere ben coscienti che se il nostro livello di sicurezza – anche in Ticino –  ha raggiunto uno standard elevato lo si deve anche alla presenza dell’Esercito. Non dobbiamo mai dimenticarlo. Per questo ogni azione che tende a indebolire l’Esercito è una picconata al pilastro della nostra sicurezza individuale e collettiva”, conclude il Direttore del Dipartimento delle istituzioni, Norman Gobbi.

Incredulità Campione

Incredulità Campione

Intervista all’interno dell’edizione di mercoledì 5 febbraio 2020 de La Regione

L’entrata nello spazio doganale europeo dell’enclave sta comportando una serie di criticità che pesano sulla vita quotidiana dei cittadini campionesi che non possono prescindere dalla stretta collaborazione, in termini anche di servizi, con il Ticino e la Confederazione.

Campione d’Italia sta vivendo uno dei suoi momenti più delicati. Dopo la dichiarazione di dissesto finanziario votata dal Consiglio comunale il 6 giugno 2018 e la chiusura, per fallimento, del Casinò ventun giorni dopo, il primo gennaio scorso la volontà unilaterale della penisola di inserire l’enclave in territorio svizzero nello spazio doganale europeo sta facendo affiorare, una ad una, numerose criticità.
Problematiche che ricadono quotidianamente sulla pelle della popolazione campionese che, nell’aprile 2019, le aveva già paventate attraverso una petizione sottoscritta da 1’605 cittadini (su 1’950) con la richiesta di sospendere o revocare la direttiva comunitaria in quanto “rischiava di compromettere e di pregiudicare, in maniera irreparabile, i bisogni di vita primari degli abitanti di Campione”.
Detto e avveratosi puntualmente, oggi i cittadini dell’enclave devono convivere, oltre che con un tessuto economico e sociale compromesso, con una dogana che non hanno voluto. In questo senso il forte legame che da sempre lega il piccolo paese (1,5 km quadrati) al Canton Ticino, sta impegnando commissario, Comitato civico e la Nuova associazione campionese operatori economici, presieduta da Mauro Rubbini, a rendere accorte e consapevoli le istituzioni italiane della necessità di continuare, non solo per posizione geografica ma anche per consuetudine centenaria, a non prescindere dai servizi svizzeri e ticinesi.
Abbiamo parlato dei rapporti fra l’enclave e il Canton Ticino con il consigliere di Stato, Norman Gobbi, direttore del Dipartimento delle istituzioni.

Campione d’Italia è legato al Ticino da una storia ultracentenaria. Come vive da ‘vicino di casa’ questo momento particolarmente difficile dell’enclave?
Con preoccupazione ma anche con una certa dose di incredulità. Pur partendo dal principio della sovranità italiana sulla gestione del proprio territorio, mi sembra evidente che la modifica dello statuto doganale, oltre a far sorgere numerosi problemi burocratici nell’erogazione dei servizi alla comunità campionese, abbia provocato una ferita nel tessuto sociale dei nostri territori, legati da profondi e storici legami di amicizia e collaborazione.

Nel momento più delicato della storia campionese, ovvero all’entrata dell’enclave nello spazio doganale Ue, lei si è espresso personalmente evocando un’annessione svizzera di Campione d’Italia, peraltro salutata positivamente da buona parte della popolazione campionese. Cosa l’ha portata ad esprimere una dichiarazione così ‘forte’?
Sono un convinto fautore dei processi democratici che tengano in debita considerazione le preoccupazioni e le volontà dei cittadini. In quanto tale, a titolo personale e pur sapendo gli ostacoli giuridici e politici che si frappongono all’ipotesi di una modifica territoriale tra Stati, ho ritenuto fosse importante porre la questione campionese sotto i riflettori, proprio in vista dell’imminente cambio di statuto doganale e dell’inerzia della politica.

Fuori dai denti, crede che un picchetto delle Guardie di confine all’arco di Campione sia una risorsa ‘persa’, che potrebbe essere utilizzata in una forma più efficace in altri ambiti, con costi peraltro non indifferenti? Ripeto, la modifica dello statuto doganale dell’enclave ha prevedibilmente portato e porterà a una maggiore burocrazia e quindi maggiori costi di gestione, che avremmo potuto risparmiarci. Ovviamente la sicurezza è per me da porre al centro, soprattutto in momenti di vuoto istituzionale come quello vissuto ora da Campione.

L’Italia nel cancellare il codice di avviamento postale 6911 della posta o paventare la conclusione di alcuni servizi ticinesi a favore dei campionesi, ha giustificato la decisione sulla scorta di una asserita volontà svizzera. C’è diversamente la possibilità che, su richiesta italiana, la Confederazione e il Canton Ticino continuino ad elargire questi importanti e necessari servizi, mantenendo, ad esempio, sulla scorta di specifico accordo italo-svizzero, per i cittadini di Campione le patenti e le targhe svizzere, come in essere da molti decenni?
La volontà della Svizzera e del Cantone di collaborare in modo solidale con le autorità italiane e campionesi non può venire messa in discussione. Ricordo che il Ticino ha mantenuto l’erogazione dei servizi a Campione malgrado il Comune, in dissesto finanziario, abbia contratto debiti significativi nei confronti del Cantone. I limiti dati nel continuare l’erogazione di determinati servizi dopo il 1° gennaio non sono dipesi dalla volontà della Svizzera bensì dal quadro normativo svizzero e italiano e dalla portata delle richieste italiane.

Ritiene, quale esponente del governo del Canton Ticino, che possano essere precisati e regolamentati alcuni aspetti ‘svizzeri’ della vita dei campionesi sulla base di accordi sottoscritti in via preliminare tra il Comune di Campione e il Canton Ticino in ossequio agli accordi bilaterali del 2011, poi ovviamente da ratificare dai rispettivi governi?
Se il Comune di Campione dovesse richiedere di rivedere determinati accordi con il Cantone non mancheremo certo di entrare in materia e cercare le migliori soluzioni nell’interesse dei nostri rispettivi territori.

Pretura di Mendrisio Sud: designazione del Pretore supplente

Pretura di Mendrisio Sud: designazione del Pretore supplente

Comunicato stampa

Oggi pomeriggio il Dr. iur Avv. Matteo Salvadè ha dichiarato fedeltà alla Costituzione e alle leggi, per assumere, a partire dal 1. febbraio 2020 e sino al 29 febbraio 2020, la carica di Pretore supplente della Giurisdizione di Mendrisio-Sud, nella misura del 100%. Andrà a sostituire temporaneamente il Pretore titolare avv. Enrico Pusterla, assente per infortunio.
Il Dr. iur Avv. Matteo Salvadè è attivo presso la Pretura di Mendrisio-Sud dal 2011 in qualità di Segretario assessore. In questa autorità giudiziaria ha già svolto il ruolo di Pretore supplente per un breve periodo nel 2017, mentre dal mese di luglio dello scorso anno e sino a oggi, 31 gennaio 2020, è stato Pretore aggiunto supplente nella misura del 50%.
Il Pretore supplente della Giurisdizione di Mendrisio-Sud assumerà la carica dal
1. febbraio in sostituzione del Pretore titolare avv. Enrico Pusterla, assente per infortunio e al quale vengono trasmessi i migliori auguri di pronto ristabilimento. 
Alla cerimonia di dichiarazione di fedeltà alla Costituzione e alle leggi svoltasi oggi a Mendrisio hanno partecipato il Direttore del Dipartimento delle istituzioni, Norman Gobbi, la Direttrice della Divisione della giustizia, Frida Andreotti e il Pretore di Mendrisio-Nord Andrea Alberti.

Didascalia: da sinistra Frida Andreotti, Norman Gobbi, Matteo Salvadè e Andrea Alberti.

Sicurezza a 360 gradi tra pubblico e privato

Sicurezza a 360 gradi tra pubblico e privato

Opinione pubblicata nell’edizione di giovedì 9 gennaio 2020 del Corriere del Ticino

Iniziamo dalla notizia: il Consiglio di Stato ha approvato la nuova legge sulle prestazioni private di sicurezza (LPPS), che andrà a sostituire, nelle nostre intenzioni, l’attuale legge sulle attività private di investigazione e di sorveglianza (LAPIS). Ora il messaggio è stato trasmesso al Gran Consiglio. Nell’ambito della gestione della sicurezza per le persone e per i loro beni questa legge incide notevolmente, in senso positivo, perché le agenzie private contribuiscono in modo fattivo ad aumentare il livello di protezione. Grazie alle loro specificità, le agenzie private consentono pure di sgravare da determinati compiti la polizia, sia essa cantonale o comunale. Ciò permette alla polizia di concentrare le forze in quei campi – penso alla criminalità organizzata, alla lotta agli stupefacenti, alle truffe oggi sempre più «Cyber» – che necessitano di un impegno molto importante.

Non è un caso che negli anni tra il 2011 e il 2016 vi sia stato un aumento più rapido degli effettivi delle forze di sicurezza nel settore privato (+20,5%) rispetto a quello del settore pubblico (+8%).
Oggi, circa il 70 per cento delle persone che in Svizzera lavorano nell’ambito della sicurezza dipende dal settore pubblico, mentre il restante 30 per cento da quello privato. Coordinare al meglio queste potenzialità rappresenta un obiettivo politico e operativo.

La nuova legge cantonale sulle prestazioni private di sicurezza si inserisce in questo quadro. Lo scopo è quello di avere agenzie private all’altezza dei compiti a cui vengono chiamate.

In Ticino, anche se in generale possiamo contare su agenzie che osservano gli standard qualitativi richiesti, il caso Argo 1 ha fatto emergere delle criticità, a cui oggi vogliamo rispondere proprio con questa nuova legge. Un esercizio, tra l’altro, richiesto anche dal Gran Consiglio con una serie di mozioni (ben tre), figlie del caso Argo 1.

Tra le principali novità, è stato introdotto un nuovo regime autorizzativo, che rimane la misura più efficace a disposizione dell’autorità per esercitare la sorveglianza sul settore della sicurezza privata. Inoltre sono state definite in modo più chiaro e dettagliato le attività di sorveglianza e si è rivista la formazione, imponendo ai responsabili standard più elevati sia per quanto riguarda i requisiti personali, sia per quelli professionali. Infine, anche per rispondere alle critiche che giungono puntuali da alcune forze politiche, sono stati precisati formalmente i compiti che l’ente pubblico potrà delegare alle agenzie o agli indipendenti.

Il tema delle agenzie di sicurezza private è stato discusso pure a Berna nell’ultima sessione invernale delle Camere federali. Gli Stati hanno respinto la mozione Seiler Graf che voleva disciplinare a livello nazionale le prestazioni di sicurezza private.

Capisco la reticenza della maggioranza dei senatori, perché le particolarità cantonali possono sconsigliare un regime nazionale. In Ticino ci siamo mossi tenendo conto delle nostre esigenze, anticipando anche i tempi. Non per essere i primi della classe, ma per rispondere con sollecitudine ai problemi e offrire così un sistema sicurezza efficace per la nostra gente, in una società che nasconde molti rischi, come possiamo spesso constatare e come abbiamo toccato con mano anche in questi giorni con il fatto di sangue di Viganello.

“Quante volte abbiamo lasciato che un amico…”

“Quante volte abbiamo lasciato che un amico…”

Da www.liberatv.ch

Le riflessioni tra privato e politico del ministro delle Istituzioni: “Disattenzione, velocità e spesso alcol: dobbiamo fare di tutto per richiamare in modo forte che la guida comporta responsabilità!”

Dopo la strage della strada in Val Pusteria, esprimo qui un paio di riflessioni. La prima è quella più personale: la tragedia di sei giovani vite spezzate da un folle ubriaco mi fa pensare alla fragilità della persona umana; un giovane uomo apparentemente tranquillo si mette alla guida con un tasso di alcol nel sangue tale da annullare ogni capacità. Una persona fragile e incosciente, senza rispetto in primo luogo per la propria vita, ma soprattutto per quella degli altri.
Un abisso quello in cui si è trovato l’autore della strage, che rivela l’incapacità spesso di molte persone di avere una responsabilità individuale in grado di sconsigliare derive del genere.

Cosa possiamo fare di fronte a questo? Forse chiederci quante volte abbiamo lasciato che un amico o un’amica guidasse in condizioni non idonee e capire che in quelle circostanze avremmo dovuto responsabilmente intervenire. E farlo ancora prima che l’amico assumesse un quantitativo smisurato di alcol.

La seconda riflessione – quella di politico responsabile della sicurezza in Ticino – tocca invece l’ambito della sensibilizzazione e della prevenzione verso tali comportamenti in auto. L’ho sempre detto e oggi non posso che ripeterlo: ogni morte sulle strade è una morte di troppo. Disattenzione, velocità e spesso alcol: dobbiamo fare di tutto per richiamare in modo forte che la guida comporta responsabilità!

In questo senso le campagne condotte in Ticino cercano di aumentare questa responsabilità individuale. Il Consiglio di Stato ha sempre dato appoggio alle mie richieste di investimenti su campagne stradali e sull’impegno della nostra Polizia su questo fronte. Sarà così anche in futuro. Ognuno di noi può fare qualcosa. Come politico ne tengo conto giornalmente.