“Abbandonare il dialogo con Roma”

“Abbandonare il dialogo con Roma”

Da Cdt.ch l Gobbi alla NZZ: le discussioni sul fisco tra la Svizzera e l’Italia sono inutili

Le discussioni sul fisco tra la Svizzera e l’Italia sono “inutili”. È quanto ha dichiarato il presidente del governo ticinese Norman Gobbi in un’intervista pubblicata oggi dalla Neue Zürcher Zeitung.

Il consigliere di Stato leghista si dice quindi favorevole alla loro interruzione. L’accesso al mercato italiano sarebbe benefico per i servizi finanziari ticinesi, ha sottolineato Gobbi. Tuttavia questo aspetto non è trattato nelle trattative con l’Italia, ha deplorato il rappresentante leghista in governo.

“Se non si include la questione dell’accesso al mercato, i negoziati sono inutili”, ha aggiunto Gobbi, precisando che “l’accordo sui frontalieri non corrisponde a ciò che il governo ticinese si attendeva”. A suo avviso, Berna dovrebbe pertanto porre fine al dialogo con Roma.

Il tema dell’accordo sui frontalieri con l’Italia era stato al centro di un incontro a fine agosto tra il governo ticinese e la ministra delle finanze Eveline Widmer-Schlumpf. Questa nuova convenzione punta a rendere il Ticino meno attrattivo per i lavoratori italiani delle zone di confine.

Nell’intervista concessa alla NZZ, Gobbi ha difeso la posizione del Consiglio di Stato ticinese, sostenendo in particolare che i frontalieri che intendono venire a lavorare in Ticino devono fornire un estratto del loro casellario giudiziale alle autorità cantonali.

Berna ha criticato questa misura, precisando che essa viola l’accordo sulla libera circolazione delle persone con l’UE e ha messo in guardia da possibili reazioni da parte italiana. Il presidente del governo ticinese ha dichiarato di comprendere le critiche della Confederazione, ma a suo avviso “il Consiglio federale ha già giocato tutte le sue carte migliori” e la delegazione elvetica “non ha più nulla di concreto in mano”.

Per una Svizzera più forte e sovrana, lista 5 LEGA e Battista Ghiggia

Per una Svizzera più forte e sovrana, lista 5 LEGA e Battista Ghiggia

Lo so. Vi ho inondato di richieste di sostegno alla mia persona per le elezioni cantonali dello scorso aprile. Ne sono cosciente e vi ringrazio di cuore per il grande risultato ottenuto sia dal sottoscritto che dalla Lega dei Ticinesi. Ora però dobbiamo impegnarci con la stessa forza per l’importante sfida sotto la cupola di Palazzo federale, poiché – come indicano alcuni sondaggi – le posizioni potrebbero cambiare e indebolire il nostro fronte.

Si tratta di decidere che futuro dare al nostro Paese: quello sempre più piegato (poco a poco, così da non far male) al volere di Bruxelles con la ripresa automatica del diritto comunitario, oppure quello fondato sulla Libertà e la Sovranità della nostra amata Svizzera? Io non ho dubbi: scelgo la Libertà e la Sovranità! Questa scelta non è facile come la soluzione relativa all’adeguamento incondizionato verso cui oggi il Governo federale ci spinge, ma richiede ad ognuno di noi impegno, responsabilità e amore per il nostro Paese; richiede ad ognuno di noi di lottare per difendere la Svizzeri i valori sui quali è stata fondata!

È per questo motivo che vi invito a sostenere chi per questi valori si impegna – non solo sotto le elezioni – a favore di una Svizzera libera, forte e sovrana. Vi invito quindi a votare lista n.5 Lega dei Ticinesi al Consiglio Nazionale, e Battista Ghiggia al Consiglio degli Stati. Il 18 ottobre 2015 decidiamo di restare padroni in casa nostra!

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«Verhandlungen mit Rom sind überflüssig»

«Verhandlungen mit Rom sind überflüssig»

Da NZZ.CH l Tessiner Regierungspräsident Gobbi. Gewähre Italien den Schweizer Finanzdienstleistern nicht den vollen Marktzutritt, seien die Verhandlungen mit Rom abzubrechen, sagt Lega-Staatsrat Norman Gobbi.

Interview: Peter Jankovsky, Simon Gemperli

Herr Gobbi, als Regierungspräsident scheinen Sie so richtig aufzublühen.

Ich geniesse mein Amt als Staatsrat. Jeder Tag bringt gerade im Tessin neue Herausforderungen, das ist einfach spannend. Und ich habe das Glück, zu Beginn einer neuen Legislaturperiode Regierungspräsident zu sein: Das Setzen von Zielen motiviert mich total.

Welche Ziele haben Sie schon erreicht?

Die grenzüberschreitende Kriminalität ist im Tessin nachweislich zurückgegangen. Die Polizei ist präsenter und sichtbarer. Die Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden funktioniert in diesem Bereich sehr gut. Dasselbe gilt für die Kooperation zwischen Grenzwachtkorps und Polizei, nicht nur bei der grenzüberschreitenden Kriminalität, sondern auch beim Menschenschmuggel insbesondere.

Aber die Grenze zu Italien ist offen, auch für Kriminelle.

Das stimmt so nicht. Da wir nicht in der Zollunion der EU sind, gibt es weiterhin Kontrollen. Eine Motion von Nationalrätin Roberta Pantani, vom Bundesrat angenommen, will zudem bewirken, dass in Zukunft viele sekundäre Grenzübergänge in der Nacht geschlossen werden. Auf diese Weise könnten wir die Ressourcen effizienter auf den Hauptachsen einsetzen.

Zurzeit richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Flüchtlinge auf der Balkanroute. Die Südgrenze geriet aus den Schlagzeilen. Herrscht Ruhe vor dem Sturm?

Zurzeit gehen die meisten Flüchtlinge nach Österreich. Nach dem Wahlsieg der FPÖ in Oberösterreich ist es denkbar, dass auch Wien die Grenze schliesst. Die Flüchtlinge würden dann einen anderen Weg finden: über Triest nach Mailand und dann in die Schweiz. In diesen Tagen hat sich die Zahl der Migranten in Mailand erhöht.

Was bedeutet das für das Tessin?

Wien hat 2 Millionen Einwohner und ist mit der Ankunft von 30 000 Flüchtlingen pro Tag überfordert. Zum Vergleich: Chiasso hat 8000 Einwohner. Wenn 1000 Asylbewerber pro Tag eintreffen, müssen sie irgendwo übernachten, bis die erste Befragung stattfindet und sie auf andere Asylzentren verteilt werden können. Im Verfahrenszentrum in Chiasso hat es nur Platz für 300 Personen. Wir müssen Zivilschutzanlagen öffnen, notfalls auch Turnhallen.

Sind Sie für eine Kündigung des Schengen-Abkommens?

Ein Austritt aus Schengen-Dublin ist für mich eine Option. Man könnte sich davon auch eine Initialzündung für die Reformierung des Systems versprechen.

Was ist für das Tessin die grössere Herausforderung: die Flüchtlinge oder die Personenfreizügigkeit?

Die Personenfreizügigkeit. Hier haben die kantonalen Behörden kaum Spielraum, um an der Schraube zu drehen. Aber wir nützen jede Gelegenheit aus.

Sie sprechen von Ihrer Verfügung, dass Grenzgänger und B-Aufenthalter einen Strafregisterauszug vorweisen müssen, wenn sie eine Bewilligung beantragen?

Ja, zum Beispiel. Aber das ist keine Gobbi-Regelung. Der Grosse Rat hat auch diese Massnahme ausdrücklich unterstützt.

Wenn Sie von italienischen Grenzgängern einen Strafregisterauszug verlangen, ist das dasselbe, wie wenn die Zürcher Behörden von deutschen Grenzgängern einen Aids-Test verlangten. Einverstanden?

Nein. Wir haben konkrete Hinweise auf ausländische Personen mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität. Wir wollen wissen, wer im Tessin arbeitet und wohnt. Das ist keine diskriminierende Massnahme.

Die Kriminalität ist aber bereits vor dieser Massnahme gesunken. Das zeigt doch, dass es sich vor allem um eine Schikane gegenüber den Grenzgängern handelt.

Dieser Schluss ist falsch. Erstens taucht die organisierte Kriminalität selten in der normalen Kriminalitätsstatistik auf. Und zweitens sind in unserem Kanton Grenzgänger sowie Italiener mit B-Bewilligungen öfter für Raubüberfälle und ähnliche Straftaten verantwortlich. Die Zahl der Grenzgänger – heute sind es mehr als 60 000 – geht im Übrigen nur bei einer konsequenten Anwendung der Zuwanderungsinitiative zurück.

In Liechtenstein sind 50 Prozent der Arbeitstätigen Grenzgänger. Die Einstellung der Bevölkerung ihnen gegenüber ist viel positiver als im Tessin.

Wenn die Grenzgänger Arbeiten übernehmen, welche die Einheimischen nicht wollen, gibt es keine Probleme. Das ist heute bei uns anders. Die Grenzgänger arbeiten immer mehr auch im Dienstleistungssektor.

Wie kann man die Situation verbessern?

Der Tessiner Staatsrat hat einen konkreten Vorschlag gemacht: die Einführung einer Arbeitsmarkt-Schutzklausel, dank der unter präzisen, messbaren Umständen in bestimmten Sektoren und regional begrenzt inländische Arbeitskräfte bevorzugt werden können. Er hat Professor Ambühl von der ETH Zürich das Mandat erteilt, konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung einer solchen Schutzklausel auszuarbeiten. Wichtig ist zudem das soziale Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen.

Sie spielen auf die Aufkleber an, mit denen die Unternehmen deklarieren, wie viele beziehungsweise wie wenige Grenzgänger bei ihnen arbeiten?

Zum Beispiel. Der Regierungsrat und der Grosse Rat haben dieses Labelling ausdrücklich unterstützt. Die Unternehmen realisieren übrigens, dass die Wertschöpfung im Tessin nicht durch billige Arbeit zustande kommt.

Mit solchen Massnahmen hindere der Kanton Tessin die Schweiz daran, mit Italien ins Reine zu kommen, heisst es in Bern. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?

Das kann ich. Aber das Problem ist, dass der Bundesrat alle guten Karten gespielt hat. Nun hat die schweizerische Delegation nichts mehr in der Hand.

Und was soll der Bundesrat jetzt tun?

Für unsere Finanzdienstleister wäre der volle Zugang zum italienischen Markt wertvoll. Aber das ist in den bilateralen Gesprächen mit Rom gar nicht vorgesehen. Ohne diesen Marktzugang sind diese Verhandlungen überflüssig, zumal das Grenzgängerabkommen nicht dem entspricht, was die Tessiner Regierung erwartet hat.

Ist der Abschluss eines Marktzutritts-Abkommens denn realistisch?

Nein, bilateral nicht. Italiens Finanzplatz verträgt keine direkte Konkurrenz aus der Schweiz. Wenn es eine Lösung gibt, dann über den Umweg eines Finanzdienstleistungsabkommens mit der EU.

Das heisst, der Bund soll die bilateralen Verhandlungen mit Italien im Fiskal- und Steuerbereich auf Eis legen?

Ja. Wir haben alle Anforderungen erfüllt, damit die Schweizer Firmen von den schwarzen Listen genommen werden. Wir haben die OECD-Standards erfüllt und das Bankgeheimnis gegenüber dem Ausland aufgehoben. Mehr Vorleistungen machen wir nicht.

Dank der Neat rückt das Tessin näher an die Deutschschweiz. Welche Vorteile sehen Sie für Ihren Kanton?

Das Tessin hofft, dass dadurch die Wirtschaft gestärkt wird und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Reisezeit von Bellinzona nach Zürich wird sich so deutlich verkürzen, dass auch viele Tages-Arbeitspendler denkbar sind. Anderseits könnten die italienischen Grenzgänger bis Zürich vordringen. Wenigstens würde man dann unsere Probleme mit ihnen besser verstehen.

Es könnte eine Sogwirkung entstehen.

Wenn sehr viele Tessiner als Arbeitspendler im Norden tätig wären, schliesse ich ein Nachrücken von noch mehr Grenzgängern nicht aus.

Bewirkt die Neat eine politische und gesellschaftliche Annäherung des Tessins an die Deutschschweiz?

Das ist keine Frage: Die Schweiz verdankt ihre Existenz der Gotthardachse. Eine Stärkung des Gotthards stärkt die Schweiz und deren inneren Zusammenhang. Als Leventiner und Drei-Achtel-Berner richtete ich den Blick stets auch nach Norden. Anderseits ging schon beim Bau der Gotthardbahn die Angst um, das Tessin würde germanisiert. Heute besteht eher die Befürchtung, die Tessiner Löhne würden wegen der vielen Grenzgänger «lombardisiert». Da ziehe ich den Druck aus dem Norden vor.

Sie sehen also die Annäherung eher als eine, die aus der Not geboren wurde.

Die Neat wird eine klare Folge haben: Wollen junge Tessiner ihre Chance auf dem Arbeitsmarkt packen, müssen sie Deutsch können. Dann sind sie im Vorteil gegenüber den Grenzgängern.

Ihr Kanton ist eine Schnittstelle zwischen zwei Kultur- und Wirtschaftsräumen. Die Tessiner sollten also Brückenbauer sein.

Das historische Bewusstsein der Tessiner ist folgendes: Wir sind ein Stück Schweiz in der Lombardei mit all seinen Vor- und Nachteilen als Schnittstelle. Bern sollte uns bei seinen Verhandlungen mit Rom einbeziehen – wenn jemand die Italiener versteht und durchschaut, dann wir Tessiner.

Die Lega und ihr Staatsmann
Der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi (38) stammt aus einer freisinnigen Leventiner Familie. Aber bereits mit 15 Jahren orientierte er sich an der Lega dei Ticinesi. Ab 1999 sass er für die Rechtspopulisten im Kantonsparlament und ab 2010 vorübergehend im Nationalrat, bevor er 2011 zum Staatsrat gewählt wurde. Er steht dem kantonalen Justiz- und Polizeidepartement vor. Gobbi ist ein guter Kommunikator: Er hat dieses Handwerk an Luganos Universität gelernt und als PR-Berater perfektioniert. Im
Sommer hatte Gobbi angesichts der anhaltenden Flüchtlingswelle systematische Kontrollen an der Südgrenze verlangt. Überdies will Gobbi den Kriminalitäts-Tourismus aus Italien, vor allem im Hinblick auf das organisierte Verbrechen, weiter eindämmen. So verlangt er seit April von Ausländern, die eine Aufenthaltsbewilligung B oder G im Tessin beantragen, einen Auszug aus dem Strafregister. Diese Massnahme beurteilt der Bund als illegal, jedoch sind ihm aufgrund der kantonalen Kompetenz-Hoheit die Hände gebunden. Norman Gobbi stärkt den pragmatischen Flügel der Lega. Er gebärdet sich als veritabler Staatsmann, der darum bemüht ist, mit seiner Arbeit konkrete Resultate zu erzielen – ohne aber massiv von der Parteidoktrin abweichen zu müssen. Letztere propagierte bisher der rebellisch-polemische Flügel der Lega mit viel Getöse und eher wenig Taten. Seit 2011 sind zwei von fünf Tessiner Staatsräten Legisten. Zudem stellen die Rechtspopulisten in Lugano, der wirtschaftlich wichtigsten Tessiner Stadt, drei der sieben Stadtoberen. Wird da der aufmüpfige Lega-Flügel nicht zum Hemmnis? Man könne sehr gut mit beiden Fraktionen weitermachen, befindet Gobbi. Es gebe regelmässig Dispute, aber am Ende gehe auch der Protest-Flügel pragmatische Kompromisse ein. Wenn man mehr Regierungsverantwortung habe, müsse man handeln können.

http://www.nzz.ch/schweiz/verhandlungen-mit-rom-sind-ueberfluessig-1.18622353

Ecco il preventivo 2016: disavanzo di 87,9 milioni

Ecco il preventivo 2016: disavanzo di 87,9 milioni

Da Tio.ch l Rispettato il limite finanziario imposto, l’equilibrio dei conti è pianificato per la fine della legislatura (Articolo di D.M., Foto Ti-Press)

Il preventivo 2016 è pubblico. Il Consiglio di Stato lo ha presentato oggi a Palazzo delle Orsoline: il disavanzo d’esercizio è pari a 87.9 milioni di franchi e, grazie alle misure decise dal Governo negli ambiti di sua competenza e a quelle sottoposte per approvazione al Parlamento, rispetta il limite finanziario imposto dal freno al disavanzo. Limite che nel 2016, per la prima volta, si riduce a 97.2 milioni di franchi per effetto della quota d’ammortamento del conto di compensazione, stimata in 30.1 milioni di franchi.

Di rilievo è anche l’evoluzione del conto di compensazione che stima per il 2016 un disavanzo cumulato di 208.1 milioni di franchi a fronte di una soglia massima stabilita in 286.3 milioni di franchi.

Dovessero realizzarsi le previsioni di perdita il capitale proprio negativo si assesterebbe a circa mezzo miliardo di franchi, dato definito allarmante e preoccupante. Proprio questo meccanismo evidenzia già a preventivo 2016 che i margini residui sono molto esigui e che un importante miglioramento del risultato d’esercizio si impone nel breve termine.

Il Consiglio di Stato si dice “ben cosciente” della difficile situazione finanziaria nella quale il Cantone si trova, e afferma di essersi posto l’obiettivo di “ridurre il disavanzo di preventivo 2016 almeno a 90 milioni di franchi”. È stata pure condivisa e confermata l’urgenza di riuscire a portare i conti nuovamente in equilibrio entro la fine di questa legislatura.

Le misure per far ciò riguardano praticamente tutte le voci di spesa e di ricavo e hanno permesso di ridurre il disavanzo iniziale stimato in 251.9 milioni di franchi di ben 164 milioni di franchi, attraverso delle revisioni di tendenza, delle misure strutturali ma anche puntuali per il 2016.

Per poter dare seguito al secondo obiettivo di riequilibrio finanziario entro la fine della presente legislatura, già a partire da inizio ottobre, si avvieranno i lavori di analisi e valutazione di un pacchetto di misure strutturali il cui impatto finanziario sarà già integrato nei conti del nuovo piano finanziario di legislatura 2016 – 2019, che il Consiglio di Stato si impegna a presentare entro fine aprile 2016.

Il Consiglio di Stato, convinto che le scelte e le misure proposte siano “necessarie, sopportabili e sostenibili poiché non modificano nella sostanza le singole politiche settoriali”, passa la palla ora al Parlamento.

“Il muro è anche per il bene dell’Europa”

“Il muro è anche per il bene dell’Europa”

Da Ticinonews.ch l Ieri l’ambasciatore ungherese ha incontrato Gobbi in Ticino. Radio3i ha fatto con loro il punto sull’emergenza migranti.

L’Ungheria, paese che in questi giorni è al centro del ciclone per l’emergenza migranti. Il controverso muro alla frontiera con la Serbia ha fatto discutere l’Europa e il Mondo, perché da lì ora non si passa più. Le norme sono sempre più severe: chi entra illegalmente nel paese, finisce in galera. L’emergenza in questi giorni sta diventando sempre più incandescente e ribolle al confine serbo-ungherese. Le immagini parlano da sole: folle di profughi disperati che a piedi si accalcando davanti all’invalicabile barriera.

Problematiche che distano oltre 1’000 km, ma oggi molto vicine. “Noi siamo la frontiera dell’Europa, come voi lo siete della Svizzera”. Così si è confidato a microfoni spenti Istvan Nagy, ambasciatore dell’Ungheria a Berna. Ieri era a Bellinzona anche per fare il punto sulla situazione del fenomeno migrazione.

“Vogliamo fare le cose in maniera giusta, sicuramente aiutare la gente che ha bisogno, ma in modo che sia gestibile anche per gli altri paesi europei.” Molte sono però le critiche, ricevute da più parti d’Europa, per il muro costruito alla frontiera. “Io penso che le critiche nei nostri confronti non sono giuste – ha replicato Nagy – Non abbiamo fatto un muro per chiudere l’Ungheria, ma per bloccare quei territori che non sono controllati da nessuno.”

Anche gli ultimi dati sono però allarmanti: nelle sole ultime 24 ore in Ungheria sono giunti 5.335 profughi. E il flusso non sembra arrestarsi: “Le ultime cifre totali parlano di 240mila… è difficile farli entrare in Europa, come fare?”

Per il direttore delle istituzioni Norman Gobbi, un’occasione per monitorare la situazione migranti: “Sicuramente per il Ticino questa è un’occasione di dialogo e di scambio d’idee, soprattutto con una figura che è vicina al governo ungherese. In questo modo possiamo avere una visione degli eventi letta con gli occhi ungheresi e non con quelli occidentali, spesso molto critici nei confronti di quanto fatto da questo paese.”

In queste settimane Austria e Germania hanno ristabilito temporaneamente i controlli alle frontiere. Anche in Svizzera è ampio il fronte di chi vuole chiudere le frontiere, a partire dal Ministro Gobbi. Radio3i ha quindi chiesto all’ambasciatore se lui ritiene che Schengen sia a rischio: “Noi siamo un paese ex comunista, che finalmente ha trovato la libertà in Europa. Per noi Schengen è molto importante e non vorremo perdere i suoi vantaggi. Se noi non facciamo attenzione potremmo però perderli.”

http://www.ticinonews.ch/ticino/251866/il-muro-e-anche-per-il-bene-dell-europardquo

Incontro con gli istruttori militari ticinesi

Incontro con gli istruttori militari ticinesi

Venerdì 25 settembre 2015 si è tenuto, nell’Aula del Gran Consiglio a Bellinzona, l’annuale incontro tra il Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi e gli istruttori militari professionisti ticinesi o attivi in Ticino. L’appuntamento, suddiviso in una parte istituzionale e un momento conviviale, è stato organizzato nell’ottica di favorire il dialogo tra le Autorità cantonali, le Autorità militari e chi opera da professionista nel settore della formazione nell’Esercito svizzero.

Nel suo intervento, il Consigliere di Stato Norman Gobbi ha fatto il punto della situazione sugli attuali progetti militari nel nostro Cantone, fornendo un resoconto dell’incontro avuto con il Capo dell’Esercito il 21 settembre scorso. Ha inoltre ribadito l’importanza di promuovere e garantire l’italianità all’interno dell’Esercito, mantenendo almeno tre corpi di truppa ticinesi nelle principali missioni delle forze armate (aiuto in caso di catastrofe, supporto alle autorità civili in compiti di sicurezza e difesa).

All’evento è poi intervenuto il brigadiere Jean-Philippe Gaudin, Capo del Servizio informazioni militare, il quale ha illustrato il quadro dell’attuale situazione mondiale relativa ai conflitti, alle minacce tecnologiche e naturali, e ai conseguenti flussi migratori. Un momento privilegiato di informazione globale.

Regio Insubrica, aut aut di Gobbi

Regio Insubrica, aut aut di Gobbi

Dal Corriere del Ticino l Norman Gobbi striglia Province e Regioni: «Se non pagate le quote sociali entro fine 2015 ci autosospendiamo» Tra contributi annuali mancanti e arretrati, durante l’assemblea generale sono emersi scoperti per 205.000 euro.

Pronti a sbattere la porta se i partner italiani non salderanno i debiti. Un ultimatum. È quello lanciato dal presidente del Governo Norman Gobbi alle Province della Regio Insubrica. «Se non saranno pagate le quote sociali entro fine anno, il Cantone si autosospenderà». L’aut aut è giunto in occasione dell’assemblea generale, durante la quale è stato annunciato che, tra quote e arretrati, mancano all’appello oltre 200.000 euro. In base ai nuovi statuti della Regio, in fase di concretizzazione, saranno le Regioni Lombardia e Piemonte a farsi carico degli scoperti annuali.

E ora il Ticino alza la voce. Il pagamento delle quote sociali 2015 in seno alla Regio Insubrica, tutt’ora non avvenuto da parte italiana, ha spinto il presidente del Governo Norman Gobbi a lanciare un ultimatum ai membri del Comitato direttivo inadempienti, ossia le cinque province lombarde e piemontesi coinvolte o, in loro sostituzione, le Regioni. «Se non arrivano i soldi entro fine anno ci autosospendiamo» ha dichiarato senza mezzi termini, a nome del Consiglio di Stato, al termine dell’assemblea generale della Comunità di lavoro transfrontaliera. In dettaglio, mancano ancora all’appello 150.000 euro, di cui 90.000 a carico delle province di Como, Lecco e Varese, e 60.000 dovuti da quelle di Novara e di Verbano-Cusio-Ossola.
Non bastasse. All’ordine del giorno a Mezzana v’era altresì l’approvazione del Consuntivo 2014; procedura dalla quale sono emersi ulteriori arretrati per circa 55.000 euro: sono in effetti scoperti 30.000 euro di quota sociale per l’anno in oggetto della provincia di Verbano-Cusio-Ossola, debitrice con Novara per ulteriori 25.000 euro relativi a uno studio realizzato nel 2012. Cifre che hanno spinto Gobbi a interrogare i presenti: «Qualche domanda sulla lealtà di alcune province sorge spontanea» ha rilevato, per poi parlare di «preoccupazione in presenza del mancato ossequio di doveri statutari: un atteggiamento che fa male a questa comunità di lavoro».

Un nuovo statuto
A determinare la situazione d’impasse, v’è il riassetto istituzionale che in Italia ha fatto seguito all’entrata in vigore della Legge Delrio, con le Province private di molte risorse finanziare e costrette a riorganizzare le proprie competenze. A tal proposito il segretario della Regio Insubrica Giampiero Gianella ha fatto il punto sulla bozza di nuovo statuto organizzativo-istituzionale della comunità di lavoro. Questa, dopo le promesse e le richieste dei rispettivi governatori Roberto Maroni e Sergio Chiamparino, farebbe della Lombardia e del Piemonte dei membri di diritto con potere deliberativo. Con le quote annuali delle Province naturalmente prese a carico dalle Regioni, oggi aventi solo il ruolo d’osservatore. «La modifica statutaria con l’entrata delle due Regioni – ha spiegato Gianella – potrà riassumersi a livello di delibera di Giunta (il Governo regionale, ndr) e non a Roma: questo facilita di molto il processo di ratifica e dall’altro la garanzia che le quote siano agevolmente versabili».

«È l’abc delle associazioni»
Detto questo, dopo l’intervento sui conti 2014 Gobbi non le ha mandate a dire neppure sulla riorganizzazione statutaria e sui relativi tempi di realizzazione. E addirittura non è mancato uno scambio di pareri piuttosto acceso con il rappresentante di un Comune di confine, in merito a un progetto di Park&Ride promesso ma non ancora realizzato. «Tra due settimane apriremo questi posteggi: seppur con fatica, qualche risultato lo portiamo anche con i Comuni» ha interrotto e ricordato a Gobbi il diretto interessato. Pronta la replica del presidente del Governo: «Non stavo criticando, ma parlando di competenze che devono essere date a chi ha anche i soldi per pagare le quote. E qui non mi sembra che ci siano, se proprio vogliamo parlare dell’abc di un’associazione». Gobbi non si è poi risparmiato sulle discussioni in corso in seno alla Regio: «Così non si può andare avanti. Quest’incertezza non è di oggi o di ieri, ma è di avantieri: i primi decreti Delrio datano infatti del 2012. E, volenti o nolenti, in questi tre anni l’attività della Regio ne ha risentito. Ora l’intenzione del Consiglio di Stato è quella di fare un passo in avanti, e con il coinvolgimento delle Regioni lo si potrà fare in maniera più chiara e costruttiva dal momento che, per una questione di competenze e di risorse impiegabili sul territorio, il Cantone deve spesso confrontarsi con un assessore regionale e raramente con uno provinciale». In prospettiva il Governo mira quindi a un dialogo su due piani: «Con le Regioni vogliamo avere un tavolo di discussione strategico dove prendere degli accordi e sviluppare ambiti sensibili con un esito “win-win”. La loro implementazione sarà invece demandata ai tavoli tecnici e operativi composti dalle Province, dai Comuni e dal Cantone, più sensibili alle questioni di frontiera e quindi garanti di conoscenze e capacità operative indispensabili».

Le firme sulla nuova dichiarazione d’intesa, stando a quanto indicatoci da Gianella, dovrebbero in tal senso essere apposte nell’ambito di un’assemblea straordinaria auspicata per novembre. E questo alla luce del consenso di massima delle Province, dettesi concordi con la bozza di nuovo statuto che contemplerebbe la loro presenza nel Comitato direttivo. Come evidenziato dalla presidente della Regio Insubrica Rita Maria Livio, «è necessario che le Province mantengano la propria capacità operativa e delle importanti competenze a livello di gestione territoriale». Sul mancato versamento delle quote annuali, Livio – presidente della Provincia di Como – ha invece precisato che «tali difficoltà prescindono dalla nostra volontà». Per poi aggiungere: «Ad ogni modo non si può mettere a rischio la Regio per mere questioni finanziarie».

26.09.2015, MASSIMO SOLARI

Riviera, “Un progetto esemplare”

Riviera, “Un progetto esemplare”

Da Cdt.ch l Dal presidente del Consiglio di Stato Norman Gobbi l’imprimatur all’aggregazione – Iragna, Osogna, Cresciano e Lodrino spronati a compiere un passo verso il futuro

«Quello che i cittadini di Iragna, Osogna, Cresciano e Lodrino spero vorranno compiere il 18 ottobre non sarà assolutamente un salto nel buio, ma un passo verso il futuro. Un passo secondo la gamba, come quelli che hanno sempre compiuto i vostri avi nel costruire con fatica ma anche con tanta saggezza questo territorio». Il presidente del Consiglio di Stato, nonché direttore del Dipartimento delle istituzioni, Norman Gobbi non ha dubbi: quello per la nascita del futuro Comune di Riviera che verrà sottoposto al giudizio popolare fra quattro settimane è un fulgido esempio di come dev’essere un progetto aggregativo: nato dal basso per volontà dei Municipi, avallata dai Consigli comunali e sul quale si esprimerà ora la popolazione tutta. Popolazione una cui folta rappresentanza si è data appuntamento sabato al Meeting Center di Iragna per l’ultimo appuntamento informativo, seguito da una festa, prima dell’appuntamento con le urne. A fare gli onori di casa il sindaco Dino Mele che ha ribadito l’obiettivo principe del progetto aggregativo avviato nell’autunno di tre anni fa: dar vita ad un ente locale con maggior peso contrattuale che, valorizzando le peculiarità del proprio territorio, sia in grado di trovare le soluzioni più adeguate a problematiche che già oggi hanno sempre più una valenza sovracomunale. Un nuovo Comune, gli ha fatto eco il suo omologo di Osogna Alberto Pellanda, le cui basi poggeranno sul principio di uguaglianza dei futuri quattro quartieri. E che sarà in grado, ha aggiunto il sindaco di Cresciano Ferruccio Tognini, di assicurare un futuro migliore alle nuove generazioni. Sarà il frutto di un progetto costruito con il cuore, ha dal canto suo affermato il sindaco di Lodrino Carmelo Mazza, ricordando come il tutto è partito all’indomani del fallimento della prospettata aggregazione tra Biasca, Pollegio e Iragna. «Siamo alla vigilia della finale – ha aggiunto Carmelo Mazza utilizzando una metafora calcistica – , il 18 ottobre speriamo di poter alzare la coppa. Una coppa dotata di un premio partita – tanto per restare in metafora – non particolarmente generoso, ha obiettato qualcuno dalla sala riferendosi ai 3,8 milioni che il Cantone verserà quale contributo se l’aggregazione andrà in porto. Il versamento di questo contributo, ha risposto Norman Gobbi, non esclude che attraverso altre leggi settoriali il Cantone contribuisca allo sviluppo del futuro Comune di Riviera. Cantone che già oggi è al fianco degli amministratori locali per concretizzare l’operazione finalizzata alla creazione di un polo tecnologico dell’aviazione all’aerodromo di Lodrino.

Di Spartaco De Bernardi

Conferenza consultiva sulla sicurezza: nono incontro

Conferenza consultiva sulla sicurezza: nono incontro

Si è riunita questo pomeriggio a Bellinzona, per la prima volta dall’entrata a regime della Legge sulla collaborazione tra la Polizia cantonale e le Polizie comunali il 1 settembre u.s., la Conferenza cantonale consultiva sulla sicurezza presieduta dal Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi.

Durante l’incontro si è voluto fare il punto della situazione sull’introduzione delle convenzioni di collaborazione tra la Polizia cantonale e le Polizie comunali negli 8 poli regionali. Allo stato attuale, 71 Comuni hanno visto ratificata dal Consiglio di Stato la propria convenzione e 29 hanno presentato istanza alla Sezione degli enti locali e attendono la ratifica. I restanti Comuni stanno portando a termine la procedura. Resta da definire la situazione dei 5 Comuni della Valle Verzasca, dopo la sentenza del Tribunale federale che ha accolto il ricorso contro l’aggregazione presentato da Lavertezzo. Dal canto suo, il Municipio di Biasca ha licenziato il messaggio municipale relativo alla Convenzione con il Cantone concernente le modalità di collaborazione e di conduzione del Posto di polizia misto ed è in trattative con il Comune di Faido per il servizio garantito del Corpo intercomunale misto.

Il comandante della Polizia cantonale Matteo Cocchi ha inoltre presentato lo stato della Scuola cantonale di polizia, iniziata il 1. marzo 2015 per 46 aspiranti che giureranno fedeltà alla Costituzione e alle Leggi il 27 febbraio 2016. Il 1. marzo 2016 avrà inizio un nuovo corso per 40 aspiranti: 25 in forza alla Polizia cantonale e 15 a disposizione delle Polizie comunali. Anche la funzione degli Ausiliari di polizia ha meritato una particolare attenzione all’interno della conferenza odierna; sono stati infatti chiaramente definiti i loro compiti così come l’obbligo della loro subordinazione ad un Corpo di polizia strutturato e, soprattutto, l’aver frequentato con successo l’apposito corso di formazione. ll Primotenente Marco Zambetti ha infine presentato la nuova organizzazione delle deleghe relative alla Legge federale sugli stupefacenti e i vari livelli operativi, che a seguito dell’entrata in vigore della Legge sulla collaborazione tra la Polizia cantonale e le Polizie comunali hanno subito alcuni cambiamenti.

La conferenza consultiva sulla sicurezza tornerà a riunirsi venerdì 11 dicembre 2015.

Diplomati tre nuovi Agenti di custodia ticinesi

Diplomati tre nuovi Agenti di custodia ticinesi

Il 18 settembre ha avuto luogo a Friburgo l’annuale cerimonia di consegna dei diplomi di Agente di custodia con attestato professionale federale, organizzata dal Centro svizzero di formazione per il personale dei penitenziari.

Tre ticinesi hanno ottenuto il riconoscimento: Katiuscia Emma, Roberto Gasparoli e Elisa Papa. Alla cerimonia, oltre ai neo diplomati, hanno presenziato, in rappresentanza della Direzione delle Strutture carcerarie, Enrico Ghilardi e Jean-Claude Corazzini collaboratori dello Staff.

“Gli agenti di custodia rappresentano nelle strutture dove vengono scontate le pene, la dignità e la legalità dello Stato: la legge oltre che la sicurezza della società” dichiara il Dipartimento delle Istituzioni, il cui Direttore Norman Gobbi si unisce alla Direzione delle Strutture carcerarie, augurando ai neo diplomati una carriera ricca di soddisfazioni e successi professionali.