Ricomincia la scuola: facciamo ancora più attenzione

Ricomincia la scuola: facciamo ancora più attenzione

Comunicato stampa

La ripresa delle attività sui banchi di scuola è da sempre un momento speciale per allievi e genitori. Il Dipartimento delle istituzioni con il progetto “Strade sicure” e la Polizia cantonale congiuntamente alle polizie comunali tornano quindi a sensibilizzare gli utenti della strada con consigli di prevenzione della circolazione stradale rivolti sia a coloro che accompagnano i bambini e le bambine presso gli istituti scolastici sia ai conducenti di veicoli, ai quali viene chiesta un’accresciuta attenzione in questo particolare periodo dell’anno.

In base alle più recenti statistiche, lo scorso anno 40 bambini e bambine si sono infortunati a seguito di incidenti sulle strade ticinesi (36 nel 2021). Di questi, 13 erano pedoni (15), con 5 bimbi/e (7) investiti sulle strisce pedonali. Nel 2022 si è riscontrata dunque una sostanziale stabilità della situazione.
Per questo motivo è necessario mantenere sempre alta la guardia, con l’obiettivo di diminuire gli incidenti con coinvolti i più giovani. Anche in questo ambito la prevenzione gioca un ruolo di primo piano per evitare tragedie derivanti dalla disattenzione e dai comportamenti sbagliati alla guida, ma anche per chi si sposta a piedi.

Rammentiamo quindi alcuni consigli di comportamento:

Nel tragitto casa-scuola a piedi
Per i bambini e le bambine che si spostano a piedi la regola d’oro è mai correre o giocare né in strada né sul marciapiede.  

Quando ci si sposta in gruppo
In fila indiana, per una maggiore visibilità e un migliore controllo, il bambino o la bambina più grande chiude la fila. Negli altri casi, si cammina a coppie con il/la più grande sul lato della strada dove vi è potenzialmente maggiore pericolo.

Quando si attraversa la strada
Prima di attraversare la strada e in presenza di traffico, assicurarsi sempre che il conducente ci abbia visto e verificare che il suo veicolo sia completamente fermo. Inoltre ricordarsi le fondamentali norme comportamentali da applicare in caso di attraversamento della strada sulle strisce pedonali: mi fermo e aspettoguardo e ascoltoattraverso.  

Nel tragitto casa-scuola in auto
Per genitori o conoscenti che accompagnano i bambini e le bambine a scuola in auto si ricorda di non fermarsi vicino al perimetro scolastico bensì nei parcheggi ufficiali. Maggiore prudenza va inoltre posta nel corso delle manovre in retromarcia, oltre che al rispetto della segnaletica stradale con particolare riferimento ai luoghi dove vige il divieto di fermata. Per evitare spiacevoli conseguenze, occorre prestare attenzione nell’assicurare correttamente bambini e bambine con gli appositi sistemi di sicurezza all’interno dell’abitacolo.  

Questi e altri consigli sono consultabili sull’opuscolo “Tutti a scuola”, già distribuito nelle scuole ad allievi e allieve, e sul sito www.stradesicure.ch  

Protezione civile: in Ticino la riforma preoccupa

Protezione civile: in Ticino la riforma preoccupa

Dal 2026 gli organizzatori di eventi non potranno più contare sull’impiego sui militi del servizio – L’impatto sarà rilevante in termini di budget

In Ticino c’è una certa preoccupazione tra gli organizzatori di eventi che tra due anni non potranno più contare come prima sull’impiego della Protezione civile (PCI) per compiti di logistica, sicurezza e servizio d’ordine. A partire dal 2026 infatti non saranno più concesse deroghe all’applicazione della riforma “Plus” voluta dal Consiglio federale, in seguito alla quale si prevede una diminuzione fino al 40% dei militi.
Le ripercussioni di questa riforma le sentiranno soprattutto coloro che si occupano di organizzare manifestazioni: la PCI costa meno rispetto ai privati, ricorda Alan Facchini, comandante della protezione civile di Lugano, “dai 40 ai 100 franchi giornalieri per persona”. Sarà dunque più faticoso per gli organizzatori rispettare i propri bilanci.

https://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Protezione-civile-in-Ticino-la-riforma-preoccupa-16468003.html

Da www.rsi.ch/news

Eine Zeitreise in den Rachen des Berges

Eine Zeitreise in den Rachen des Berges

Die Gänge und Kavernen der einst streng geheimen Gotthardfestung sind heute Themen von Goethe bis Guisan gewidmet

Schon vieles ist dem Gotthard, diesem Mythos unter den Schweizer Bergen, angehängt und angedichtet worden. Seinem Umfeld entspringt nebst Rhein, Rhone, Reuss und Tessin so manche Ausgeburt der menschlichen Phantasie. Der Berg, der Norden und Süden verbindet und zugleich trennt, hat alles geduldig ertragen – so tüchtig es auch rumort haben mag in seinen Eingeweiden.
In diese ist der Mensch in den letzten zwei Jahrhunderten tief vorgedrungen, er hat sie perforiert, um Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Mobilität und Energie- und Wasserversorgung zu gewährleisten. Der erste Eisenbahntunnel von 1882 war seinerzeit der längste der Welt, ebenso der 1980 eröffnete Strassen- und erst recht und weiterhin der 57 Kilometer lange Basistunnel von 2016.

Bollwerk im Kalten Krieg
Nicht ganz so berühmt ist die weitläufige Gotthardfestung im Berginnern beim Pass, in deren Labyrinth wir an diesem Sommertag vorstossen. General Guisan initiierte sie im Zweiten Weltkrieg als Pfeiler seines Reduitplans, gemäss dem es die Alpen und damit das ganze Land gegen die möglichen Eindringlinge aus Deutschland oder Italien zu schützen galt.
60 bis 100 Arbeiter schufteten vier Jahre lang im Vierschichtbetrieb. Und als sie das damals 10 Millionen Franken teure Werk mit 2,4 Kilometern an Stollen, Schächten und Kavernen gegen Ende 1944 vollendeten, war der Krieg fast vorbei. Doch die für bis zu 400 Mann konzipierte Festung mit einer Nutzfläche von 8000 Quadratmetern überdauerte ihn um Jahrzehnte, auch dank dem Kalten Krieg. Über ein halbes Jahrhundert lang war diese «Sasso da Pigna» auf Gemeindegebiet von Airolo in Betrieb – unter strengster Geheimhaltung. Erst 2001 wurde sie, drei Jahre nach dem Auszug der letzten Truppen, definitiv stillgelegt.
Doch die Geschichte dieser Höhlenwelt war damit zum Glück nicht zu Ende. Zu verdanken ist dies einer Gruppe um Martin Immenhauser, den letzten Kommandanten der Festung. Er wurde Gründungspräsident der privaten Stiftung Sasso San Gottardo, die sich 2004 die Erhaltung und Öffnung der Anlage zum Ziel setzte, nicht nur für militärhistorisch interessierte Besucher. Vor elf Jahren ist der Umbau, dessen Kosten von 13 Millionen Franken zu einem Drittel die öffentliche Hand trug, abgeschlossen worden. Seither hat man die Themenwelt rund um die Geschichte des Gotthards schrittweise erweitert.
So ist eine Mischung aus Museum, mit Detailliebe eingerichtet, und historischer Stätte unter Tag entstanden. Von Anfang Juni bis Mitte Oktober kann jedermann sie für ein Eintrittsgeld von 25 Franken erkunden, was rund 17 000 Besucher pro Saison tun. Etwa ein Zehntel von ihnen ist laut Zingg englischsprachig – ihr Anteil habe sich stetig erhöht mit der Eröffnung des Luxushotels «Chedi» im nahen Andermatt. Und in diesen Tagen, da wegen der unfallbedingten Sperrung des Bahntunnels alle Züge über die alte Gotthardroute verkehren, könnte sich ein Abstecher besonders anbieten.
Man betritt die Unterwelt auf der Passhöhe, gut 2000 Meter ü. M., mit Blick auf die alte Sust, wo früher die Säumer die Pferde wechselten, das einst von Kapuzinern betriebene Hospiz und gigantische Windräder mit Rotoren von fast hundert Metern Durchmesser. Zwischen Felsen, grün gemustert und weiss gefleckt vom Schnee, wartet ein quadratisches Tor, darüber das Schweizerkreuz, flankiert von Uristier und Tessiner Wappen. Sesam, öffne dich!
Den 300 Meter langen Eingangstunnel säumen Tafeln mit Namen privater und institutioneller Gönner. Sie zählen ebenso zu den Einnahmequellen wie der Café-Kiosk, an dem Militärbiskuits und ein Westschweizer «Generalswein» zu Ehren von Guisan zu kaufen sind. Stolz zeigt Damian Zingg eine der Flaschen vor. Das Zuger Multitalent mit Jahrgang 1967, ein Allrounder mit autodidaktischem Flair, führt das Sasso San Gottardo seit neun Jahren. Kaum ein anderer Museumsdirektor verwaltet eine solche Vielfalt an Themen und Materialien, und seine Geschichten und Anekdoten erwecken selbst Granit zum Leben.

Eine spezielle G-Kraft
Wir erreichen die ersten Kavernen, da waren einst unter anderem die Küche, ein kleines Spital, ein Minikraftwerk eingerichtet, dessen Raum man noch heute mit geschlossenen Augen am Dieselduft erkennt. In einigen Teilen sind die Mauern herausgerissen. Hier entsteht eine Kunstinstallation, dort realisiert die ETH Lausanne bald ihre analoge Weltraummission Asclepios II, welche die Bedingungen einer Forschungsstation am Südpol des Mondes simulieren soll.
Ausserhalb der Öffnungszeiten trifft man auf eine Ruhe, die zumindest für Grossstädter ein rar gewordenes Gut ist. Sie wird aber auch für Besucher kultiviert, mit «Sessionen» in einer mit Liegestühlen ausgestatteten, gewiss zwölf Meter hohen Kaverne, deren tolle Akustik sie auch für Konzerte prädestiniert. Sie ist letzten Sommer eingeweiht worden (zum 10-Jahr-Jubiläum, moderiert von Christa Rigozzi, die als Tessiner Urgestein zu bezeichnen natürlich unverschämt wäre).
Das Matterhorn mag in Zeiten von Instagram von der höheren Erkennbarkeit profitieren, doch kein anderer Mythos ist so eng mit der Schweizer Identität verwoben wie jener des Gotthards. Hier liess die Landesregierung im Zweiten Weltkrieg zu ihrem Schutz eine unterirdische Burg einrichten, diesen Bundesratsbunker wandelte später ein privater Käufer in einen Tresor um. Und in dieser Region, Schauplatz des Schwurs der ersten Eidgenossen 1291, fasste Goethe auch Feuer für die Tell-Sage, die Friedrich Schiller auf seine Anregung hin in ein Drama goss.
Über den Dichterfürsten, der diese Region als «die liebste und interessanteste Gegend» bezeichnete, die er kenne, ist ebenfalls letztes Jahr in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Schweiz eine Dauerausstellung entstanden: Dreimal zog es Goethe auf den Gotthard, begonnen im Sommer 1775 auf seiner ersten Schweizreise. Warum kehrte er ausgerechnet hier um, auf der europäischen Hauptwasserscheide, dem ersehnten Süden nah wie nie zuvor? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Schau, ergänzt um einen Sektor zum Mythos Gotthard. So wirkt eine ganz besondere G-Kraft in diesem Mikrokosmos – in Form einer Häufung der entsprechenden Initialen: Gotthard, Granit, Gneis, Guisan, Goethe. Zu dessen Faszination für Geologie und Gestein passt eine mit Perserteppichen ausgelegte Wunderkammer, in deren Vitrinen Kristalle zu bewundern sind, eine beinahe sakral anmutende Erfahrung.
Wenngleich das «Sankt» vor «Gotthard» heutzutage in einer Mischung aus Sprachökonomie, Religionsferne und Geschichtsvergessenheit meist verschluckt wird: Eine fast schon transzendentale Wirkung hat dieses Massiv, benannt nach einem deutschen Bischof, der in Italien heiliggesprochen wurde: Godehard von Hildesheim.
Tief und tiefer dringen wir in das System aus feucht-kühlen Gängen ein, als idealen Zufluchtsort in der Sommerhitze – aber auch «Therapiestollen gegen Klaustrophobie», wie Zingg lächelnd anmerkt. So manchen, die sich für immun gegen die Angst vor engen Räumen halten, wird es trotz Beleuchtung mulmig zumute, wenn sie nicht gar ein leises Gruseln packt. Wer Videogames wie «Resident Evil» kennt, fühlt sich daran erinnert, wappnet sich gegen Zombies, die um die Ecke biegen könnten. Wen wundert’s, dass die Anlage schon als Kulisse für Fantasyfilme gedient hat?
Ein abgelegener Sektor ist nur für Abenteuertouren in Gruppen mit Stirnlampen zugänglich. Und vom Museum ausgeschriebene Stellen werden als «Job mit Abenteuerflair» angepriesen. Zwei Kilometer tief in den Berg hinein führt dieses Labyrinth, über 220 Höhenmeter hinweg. 20 davon überwinden wir auf dem 400 Meter langen Verbindungsstollen, der zur historischen Festung führt, doch ist die Steigung mangels Referenzpunkten fürs Auge kaum erkennbar. Nur der Puls beschleunigt sich leicht beim Aufwärtsgehen – und ein Mann flitzt uns auf dem Velo entgegen, ohne in die Pedalen treten zu müssen. Die Angestellten bewegen sich gerne auf zwei Rädern durch die Anlage.
Spätestens jetzt wähnen wir uns im Bauch des Berges, wenngleich klar ist: Wir sind bestenfalls im Rachen des gewaltigen Massivs angelangt. Die letzten 80 Meter Höhendifferenz wären auf gegen 500 Stufen zu bewältigen, käme nicht die «höchstgelegene U-Bahn des Tessins» zu Hilfe: Die konzessionierte Standseilbahn mit dem stolzen Namen «Metro del Sasso», 2012 vom Waren- zum Personentransport umgerüstet, führt im Handumdrehen hinauf zum Teil mit den original erhaltenen Truppenunterkünften.

Die Zeit steht still
Hier oben scheint die Zeit stillgestanden zu sein. Wir tauchen ab in eine Epoche, in der Telefone noch ratternd zurückschnellende Wählscheiben hatten – ein Fall für den Friedhof der ausgestorbenen Geräusche. Zu besichtigen gibt es Schlafsäle und -zimmer – je höher der Dienstgrad, desto geringer die Anzahl Mitnutzer –, aber auch eine kleine Ausstellung zum Kalten Krieg, der hohen Zeit der Militarisierung, und einen Schauraum mit Vitrinen, in denen Objekte und Zeitungsausschnitte unter anderem General Guisan gewidmet sind.
In diesem Trakt sind – natürlich ungeladen – die zwei mächtigen Kanonen nach aussen gerichtet, der Hauptzweck dieser Anlage: Mit dem Artilleriewerk sollte die Infanterie draussen bei der Landesverteidigung unterstützt werden. In Kritzeleien auf der Wand haben sich die letzten hier im Einsatz gewesenen Kanoniere verewigt, einer hielt am 1. Oktober 1996 einen Rekord im Schnellladen des gewaltigen Rohrs fest: 6 Schuss innert 37 Sekunden. Alle Achtung!
Unweit dieser geballten Waffenkraft bietet eine Aussenterrasse eine atemraubende Panoramasicht in die Bergwelt, auf den ersten Blick karg wie von einem anderen Planeten. Linker Hand ragt ein Kanonenrohr gespenstisch aus einem Kettenvorhang, man denkt unvermittelt an den richtigen Krieg, der in nicht so weiter Ferne tobt. Doch wer genau hinschaut, wie es Goethe getan hat, sieht Leben blühen: Die Wundertüte Gotthardpass ist auch ein Biotop für tapfere Pflanzen, von der Alpenaster bis zur Silberdistel, von Arnika über Enzian bis zum Thymian.

Da www.nzz.ch (12 agosto 2023)

Tifo violento: “Solo chi vuole rispettare le regole può entrare allo stadio”

Tifo violento: “Solo chi vuole rispettare le regole può entrare allo stadio”

I disordini causati domenica dai tifosi del Lucerna in trasferta a San Gallo ha riacceso il dibattito sul biglietto nominale. Gobbi: “Non si tratta di discutere, ma di affrontare un problema che danneggia anche le società”.
Gli ultras del FC Lucerna oltre ai fuochi pirotecnici domenica hanno riacceso il dibattito sullo svolgimento di alcune partite a porte chiuse, così come sul biglietto nominale. Nonostante la chiusura del settore ospiti, alcuni supporter hanno infatti deciso di andare a San Gallo per assistere alla partita, occupando altre zone dello stadio e mettendo in pericolo i presenti. Un comportamento che non è piaciuto alle autorità, la Conferenza dei direttori cantonali di giustizia e polizia (Cddgp) ha affermato che se dovessero esserci altri problemi “si potrebbe arrivare all’esclusione totale del pubblico” dagli incontri tra le due squadre. Il tutto, ricordiamo, è nato lo scorso 20 maggio quando tra le due tifoserie si erano verificati pesanti scontri che avevano portato al ferimento di quattro persone. Da qui la decisione di chiudere il settore ospiti di entrambe le società per ogni sfida della stagione in corso.
 
Gobbi: “la città di San Gallo ha sbagliato”
La Conferenza dei direttori cantonali di giustizia e polizia ha deciso di non intervenire immediatamente perché, ha spiegato a Ticinonews Norman Gobbi, direttore del Dipartimento delle Istituzioni ticinese, “a San Gallo non sono state adottate tutte le misure previste”. Questo, per Gobbi, “è un grave errore commesso dalle autorità cittadine sangallesi che si sono sempre dimostrate molto tolleranti per quanto riguarda il tifo violento”. Non avendo attuato alcuna misura per limitare il tifo ospite “hanno permesso ad alcuni tifosi di creare questa situazione che ha messo in difficoltà le società sportive e le autorità di Polizia”. Un agire che per il consigliere di Stato “porterà verso una valutazione favorevole al biglietto nominale soprattutto per le partite di calcio, perché non si tratta di mettere in discussione il tifo organizzato, ma di mandare fuorigioco i violenti”.
 
La situazione in Ticino
Il biglietto nominale è da anni un tema caldo sui tavoli delle società sportive ticinesi. C’è infatti chi lo ritiene un ostacolo e un costo supplementare, vista la logistica che andrebbe messa in campo. “Non si tratta di discutere, ma di affrontare un problema che crea problemi anche ai club”, ha continuato Gobbi. “Questi tifosi violenti danneggiano lo sport, l’immagine del tifo organizzato e fanno perdere attrattività allo stadio, soprattutto per le famiglie. Bisogna lottare tutti insieme contro questi ultrà che non vogliono ascoltare ragione. Per queste persone esiste solo una soluzione: chi vuole rispettare le regole può entrare allo stadio, altrimenti resta alla larga dal campo”, ha concluso il direttore del DI.
 

Da www.ticinonews.ch

Il vino contraffatto resta bloccato

Il vino contraffatto resta bloccato

Il tribunale aveva deciso di metterlo all’asta, ma i tempi giudiziari si allungano: almeno uno degli imputati ricorre contro la condanna

Sono ancora bloccate le 30’000 bottiglie di vino contraffatto sequestrate in Ticino nel quadro dell’indagine sulla truffa che, un mese fa, ha portato a quattro condanne in prima istanza.
Il giudice Amos Pagnamenta a fine giugno aveva deciso di far mettere all’asta l’ingente quantitativo. Una decisione non digerita da chi nel settore ci lavora, che ne chiede invece la distruzione per non inondare il mercato di vino certamente bevibile e non pericoloso per la salute, ma nemmeno pregiato, e soprattutto di provenienza non certificata. Con la distruzione si potrebbe inoltre procedere a recuperare tasse e dazi doganali. Mercoledì i rappresentanti dell’interprofessione del vino e della vite ticinese hanno avuto un breve incontro con Norman Gobbi per ribadire la loro posizione. Una posizione condivisa a titolo personale dal consigliere di Stato, ma bisognerà attendere l’esito del processo in appello: la difesa di almeno uno degli imputati, infatti, ha annunciato ricorso.
L’allungamento dei tempi giudiziari potrebbe avere un influsso anche sul contenuto delle bottiglie, che nel frattempo rischia di ossidarsi e quindi – afferma Andrea Conconi direttore dell’interprofessione, “difficilmente arriverà sul mercato”.

https://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Il-vino-contraffatto-resta-bloccato-16441144.html

Da www.rsi.ch/news

Camion non in regola, autista denunciato

Camion non in regola, autista denunciato

Freni difettosi, cronotachigrafo non aggiornato, eccesso di velocità: sono alcune delle infrazioni commesse da un 48enne turco intercettato lunedì

È lunga la lista delle infrazioni imputate all’autista di un camion con targhe polacche, controllato lunedì dopo che si era immesso attorno verso le 19.30 nell’area di sosta “al Motto” di Sant’Antonino, nonostante il divieto di circolazione per autocarri.

Durante l’ispezione al centro di controllo di Giornico sono emersi freni difettosi sul terzo asse del semirimorchio, pedane non fissate e omissioni nell’aggiornamento del cronotachigrafo, che per 19 volte non riportava il cambiamento di nazione. È venuto alla luce anche un eccesso di velocità: in un tratto limitato a 80 km/h, il mezzo pesante era transitato a 95 km/h.

L’autista, un 48enne turco, è stato denunciato per grave infrazione alla legge sulla circolazione stradale. Versato un importo di 1’160 franchi per le spese, il camion potrà ripartire dopo le riparazioni del caso in officina.

https://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Camion-non-in-regola-autista-denunciato-16441753.html

Da www.rsi.ch/news

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Migranti, entrate illegali in aumento.

Migranti, entrate illegali in aumento.

Gobbi: “Basta parole, servono fatti. Berna riconosca l’impegno e le sfide del Ticino”
Il Direttore del Dipartimento Istituzioni: “Le cifre non mentono: dati allarmanti in Ticino con 846 persone fermate nelle ultime due settimane di luglio”

L’entrata illegale di migranti sta conoscendo un aumento importante negli ultimi mesi e in particolare nelle ultime settimane. Le cifre non mentono: nelle ultime due settimane di luglio sono stati fermati alle frontiere svizzere 1’784 persone, con un aumento del 35% rispetto alle prime due settimane del mese, quando i fermi erano stati 1’321. Il dato è ancora più significativo e nello stesso tempo allarmante per il Cantone Ticino.

In effetti quasi il 50% del totale dei migranti fermati, ossia 846 persone, hanno tentato di entrare illegalmente dall’Italia verso il Ticino. Tra queste persone 23 hanno dichiarato di voler chiedere asilo in Svizzera; 798 sono state respinte o rimpatriate a conferma della mole di lavoro fornita dall’Ufficio federale della dogana e della sicurezza dei confini, in collaborazione con la Polizia cantonale. Per comprendere la crescita marcata subita in Ticino basti dire che nelle prime due settimane di luglio erano stati 474 i migranti a tentare di entrare dal confine meridionale, circa la metà dunque rispetto alle due ultime settimane di luglio.

Il Ticino è purtroppo abituato a gestire queste situazioni. Ricordo che già negli anni 2015/2016 – solo per parlare dei tempi più recenti – la pressione migratoria sul confine meridionale ebbe uno sviluppo molto marcato. I picchi registrati in quei periodi sono paragonabili a quelli attuali. L’esperienza quindi non ci manca, così come gli aspetti di collaborazione con l’autorità federale, preposta a gestire le entrate illegali. Anche se ormai da alcuni anni, sulla scorta dell’esperienza accumulata, vado ripetendo che la gestione delle situazioni di crisi dovrebbe avere una preparazione preventiva migliore da parte di Berna.

Negli ultimi giorni sia la consigliere federale Elisabeth Baume-Schneider sia il suo collega Albert Rösti hanno riconosciuto anche pubblicamente la particolare e problematica situazione che viviamo in Ticino su questo fronte. I miei frequenti contatti con la responsabile del Dipartimento federale di giustizia e polizia mi fanno dire che la consigliera federale ha a cuore questa situazione. È una buona cosa. Ma occorre passare dalle parole ai fatti.

E qui penso al rafforzamento e alla diversificazione del dispositivo di controllo e di gestione dei migranti problematici. Una parte minoritaria di tutti i richiedenti l’asilo che giungono in Svizzera. Però un numero di persone che rende la vita difficile in particolare a Chiasso, rischiando di minare la politica d’asilo elvetica. Senza lanciare inutili e facili allarmismi – come qualcuno potrebbe essere tentato di fare alla vigilia delle elezioni federali, cavalcando una percezione soggettiva della situazione –  sono dell’opinione che la gestione di queste criticità sia fattibile attraverso appropriati accorgimenti.

A Chiasso il punto più delicato ruota attorno a Piazza Indipendenza. Mi ricorda un po’ la situazione d’emergenza nata alcuni anni fa nelle vicinanze della stazione ferroviaria di Locarno. Una strategia coordinata messa in atto dalla Polizia cantonale e comunale ebbe e ha benefici evidenti. L’altra strada da percorrere è quella di una modifica legislativa, che dia la possibilità di un inasprimento delle possibilità di intervento dal profilo amministrativo e penale sui richiedenti recalcitranti. 

La Berna federale potrebbe infine ammettere non solo a parole quanto viene fatto in Ticino sul fronte dell’asilo a beneficio di tutti gli altri Cantoni svizzeri e passare anche a un riconoscimento finanziario effettivo. Purtroppo abbiamo capito che questo passo potrà essere fatto solo a partire dal 2024, quando cioè entrerà in vigore la modifica di legge in base a una mozione presentata dal Consigliere agli Stati Abate, quindi 6 anni fa! I tempi della politica…

Da www.liberatv.ch

Anche la Lega è pronta per le Federali

Anche la Lega è pronta per le Federali

Comunicati i due nomi che mancavano all’appello: Giorgio Grandini e Alessandro Mazzoleni completano la lista per il Consiglio nazionale – Sostegno a Chiesa (UDC) per gli Stati

La Lega dei Ticinesi non manca al tradizionale appuntamento del Primo d’agosto per presentare ufficialmente tutti e gli otto nomi in lista per le Federali di ottobre. Alla squadra in parte già avallata lo scorso giugno si aggiungono ora il notaio Giorgio Grandini, indipendente ed ex presidente PLR Lugano, e l’avvocato Alessandro Mazzoleni.
I due affiancheranno l’uscente Lorenzo Quadri e i gran consiglieri Maruska Ortelli, Daniele Caverzasio, Michele Guerra, Sam Genini e Omar Balli alla corsa per il Consiglio nazionale. L’obiettivo: rinforzare il centrodestra e recuperare il seggio leghista perso nel 2019 alla Camera bassa.
Nessun nome per il Consiglio degli Stati, dove la Lega supporta il candidato d’area Marco Chiesa (UDC).
La formazione, presentata a Faido sullo sfondo dei festeggiamenti nazionali, sarà fiancheggiata anche da quattro sottoliste: donne, giovani leghisti, over 60 e una chiamata “Nei comuni”. In quest’ultima rosa si segnalano i nomi di Michele Foletti, sindaco di Lugano, Bruno Buzzini, titolare dicastero opere pubbliche della città di Locarno e Mauro Minotti, municipale di Bellinzona.
Il partito mobilita così tutte le forze a disposizione per riconquistare lo scranno perso quattro anni fa, come ha spiegato il Consigliere di Stato Norman Gobbi: “Quattro anni fa la Lega dei Ticinesi ha perso il seggio proprio per una manciata di schede: uno degli errori che abbiamo riconosciuto era la mancanza di sottoliste”.
Una scelta quasi imposta dal sistema elettorale stesso, chiosa Daniele Caverzasio: “Se per confermare o per avere più possibilità di riconquistare i due seggi è necessario presentare più liste, noi lo facciamo”, ha spiegato. “Non lo facciamo solo noi: sono le regole del gioco e noi a queste ci atteniamo”.

Da www.rsi.ch/news

https://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Anche-la-Lega-%C3%A8-pronta-per-le-Federali-16436935.html

Una Lega più forte per difendere il nostro Ticino

Una Lega più forte per difendere il nostro Ticino

Nella giornata della Festa della Patria festeggiata a Faido, la Lega dei Ticinesi ha dato inizio alla campagna elettorale per le Elezioni federali di ottobre. È stata l’occasione per presentare agli oltre 400 presenti in Leventina gli obiettivi elettorali e svelare gli otto candidati della lista principale per il Consiglio nazionale e quelli che compongono le quattro sottoliste tematiche a supporto.

Nei loro interventi ufficiali Norman Gobbi (a nome del Consiglio esecutivo della Lega dei Ticinesi) e Lorenzo Quadri (candidato uscente al Consiglio nazionale) si sono soffermati sul quadro politico in Ticino e più in generale in Svizzera, evidenziando quanto siano attuali e importanti i valori che caratterizzano da sempre il popolo Leghista, prima di definire gli obiettivi del Movimento per questa tornata elettorale: per il Consiglio nazionale, in primis la conferma di Lorenzo Quadri nella Camera bassa e la volontà di riprendersi il secondo seggio leghista (perso quattro anni orsono per una manciata di schede), mentre per il Consiglio degli Stati la conferma del candidato di area Lega-Udc, l’uscente Marco Chiesa.

In questo modo il nostro Movimento di destra sociale potrà dare un contributo tangibile al rafforzamento dell’area di destra a Palazzo federale, dove il cosiddetto “centro” si conferma sempre più succube della sinistra rossoverde su quasi tutte le questioni fondamentali, con esiti allarmanti per il destino del Paese; ed in particolare del Ticino che, come regione di frontiera confinante con l’Italia, si trova confrontato con difficoltà e sfide che nessun altro Cantone deve affrontare.

Si tratta di obiettivi ambiziosi, ma raggiungibili grazie a un’“alleanza chiara e consolidata” con l’UDC nel rispetto dell’accordo elettorale preso nell’imminenza delle elezioni cantonali dello scorso aprile. Tutti traguardi che solo con un fronte comune forte e impegnato potranno essere raggiunti: nulla va però lasciato intentato o dato per scontato, perché nessuna delle altre forze politiche se ne starà con le mani in mano.

Le elezioni federali non vanno infatti sottovalutate: a Berna vengono prese decisioni che il Ticino è poi costretto a seguire.

La grafica della campagna è stata pensata per non lasciare nulla di sottinteso: Ticinés a sottolineare che a Berna i ticinesi siamo noi – la Lega è infatti l’unico Movimento politico interamente ticinese, che non deve rispondere a dirigenze nazionali –  mentre il payoff Leghisti. Liberi e Svizzeri a dare vigore alla nostra identità e a indicare alcuni dei temi che più ci stanno a cuore.

I temi principali da portare avanti durante la campagna, in parte già affrontati assieme all’UDC nell’ultima legislatura, sono legati all’immigrazione incontrollata, al caos asilo, ai rapporti con l’Unione Europea, al frontalierato, alla sovranità nazionale, alla neutralità, all’indipendenza, alla difesa del reddito dei cittadini, all’affermazione dei nostri valori, delle nostre tradizioni e delle nostre specificità, all’opposizione ad ideologie climatiste e tassaiole.

Senza dimenticare le istanze delle piccole e medie imprese, spina dorsale della nostra economia, l’annoso problema dei premi di cassa malati, gli automobilisti sempre più mobbizzati dalla maggioranza politica, l’urgenza di garantire a cittadini ed imprese l’energia di cui abbisognano.

Temi fondamentali; temi che da sempre caratterizzano l’azione politica di Lega e UDC che puntualmente si smarcano dai partiti cosiddetti storici, propensi – questi ultimi – a coltivare interessi di parte, a buttarsi tra le braccia dell’Unione europea ed a contraddire le dichiarazioni fatte in Ticino al momento di votare sotto le cupole federali, piegandosi ai diktat delle rispettive dirigenze nazionali.

 

Le liste sono così composte:

Lega dei Ticinesi
Lorenzo Quadri (uscente), Omar Balli, Daniele Caverzasio, Sem Genini, Giorgio Grandini (indipendente), Michele Guerra, Alessandro Mazzoleni, Maruska Ortelli.

Lega dei Ticinesi – Donne
Samantha Albertini, Athena Andrighetto, Maria Balbi Del Bello, Natascia Caccia, Valérie Camponovo, Tanya Cattani, Katia Fabris, Maruska Gianinazzi.

Lega dei Ticinesi – Giovani Leghisti
Alessio Allio, Raffaele Darani, Stefano Olgiati, Kevin Pagnoncini, Kevin Pidò, Joel Quattrini, Christian Tresoldi, Alex Valsangiacomo.

Lega dei Ticinesi – Over 60
Orlando Anastasi, Gian Antonio Baffelli, Sergio Bedulli, Roberto Ferrari, Mario Muschietti, Aldo Pedroni, Donatello Poggi, Giancarlo Seitz.

Lega dei Ticinesi – Nei Comuni
Claudia Boschetti, Bruno Buzzini, Antonio Caggiano, Marco Cattani, Patrizio Farei, Norma Ferrari, Michele Foletti, Mauro Minotti.              

Democrazia viva, viva la democrazia

Democrazia viva, viva la democrazia

Questo anno elettorale, che va dalle elezioni cantonali alle elezioni comunali, passando da quelle imminenti federali, riporta in primo piano il tema della partecipazione popolare e della fiducia verso le nostre istituzioni democratiche. Il barometro tende ormai da anni al brutto, tanto che ho già avuto modo di parlare di «democrazia in pericolo ». È un fenomeno che non riguarda solo il Ticino. Proprio per questo abbiamo l’obbligo di intervenire anche al nostro livello per tentare di invertire questa preoccupante tendenza. Lo possiamo fare con atti concreti che personalmente individuo su tre piani. Il primo piano è quello che chiamerei «strutturale» e ha una valenza culturale e politica di ampio respiro. La parola «democrazia» sarà quella più usata nei discorsi del 1.

Agosto. Giustamente, perché la nostra democrazia diretta è un vanto. Il sistema politico svizzero prevede che siano i cittadini a «fare lo Stato». E la partecipazione è condizione indispensabile. Senza questa tutto cade, tutto si ferma. Si tratta quindi in buona sostanza di seminare sul tessuto sociale cantonale quelle buone pratiche che permettano alla cittadinanza di ritornare attore protagonista della scena democratica. Partire dal primo livello, ossia dai Comuni, è essenziale, anzi, direi naturale. Con la Sezione degli enti locali abbiamo iniziato un lavoro assieme ad alcuni Comuni-pilota per aumentare la compartecipazione delle cittadine e dei cittadini alla costruzione e quindi alla realizzazione dei progetti che più stanno loro a cuore. Si tratta di un insieme di strumenti e procedure che servono ad assicurare un’adeguata conduzione politica del Comune, coinvolgendo i cittadini e gli attori economici presenti sul territorio per rispondere ai loro bisogni. Tutto questo confluirà in una proposta di modifica dell’attuale Legge organica comunale (LOC), riforma che rimane uno degli obiettivi di questa nuova legislatura per il Dipartimento delle istituzioni. Nello stesso tempo però, sempre grazie alla Sezione degli enti locali, il Governo ha accolto la nostra proposta di sviluppare il progetto «Democrazia viva», che agirà in modo sempre più incisivo su questo tema essenziale.

Il secondo piano è più «funzionale». Ritengo che per ravvivare l’interesse intorno alla politica, e quindi aumentare la partecipazione, anche un cambiamento del sistema elettorale sia indispensabile. Per questo all’inizio di quest’anno ho avviato la discussione in Consiglio di Stato sull’introduzione del maggioritario per l’elezione del Governo a livello cantonale e dei Municipi a livello comunale. Stiamo ora aspettando alcuni approfondimenti. Poi la discussione sarà rilanciata tra i partiti e soprattutto tra la cittadinanza.

Il terzo e ultimo piano è quello «personale ». È attraverso la testimonianza diretta che un messaggio passa. Così come il buon docente lo si riconosce perché crede nella missione educativa e formativa dei ragazzi e la esplicita portando tutto sé stesso in classe, così il politico – di ogni livello – può essere un buon politico se testimonia il suo impegno, spesso di milizia, nel prendere a cuore ogni tematica che porta a un miglioramento della qualità di vita di tutti coloro che compongono la comunità. La testimonianza diventa così un valore da imitare. Alla vigilia del 1. Agosto potremmo dunque – noi politici – prenderci questo impegno.

Opinione pubblicata nell’edizione di sabato 29 luglio 2023 del Corriere del Ticino