«Norman, bist du’s?»

«Norman, bist du’s?»

Da Blick | So hungerte Staatsrat Gobbi 35 Kilo weg

Der Lega-Politiker speckte in neun Monaten 35 Kilo ab. Wie? Das verriet der Direktor des Tessiner Innen- und Justizdepartements dem BLICK.

Myrte Müller

Norman Gobbi macht sich zum 40. Geburtstag ein ungewöhnliches Geschenk. Der Tessiner Staatsrat will abspecken. Anfang Februar geht er zu einem Spezialisten in Locarno TI. Die Waage zeigte damals 138 Kilo an!

Zu viel für den 1,85 Meter grossen Politiker. Zu hoch der Blutdruck. Der Arzt verpasst Norman Gobbi eine Superdiät. In neun Monaten nimmt der Direktor des kantonalen Departements für Inneres, Polizei und Justiz stolze 35 Kilo ab. «Zehn müssen noch runter, sagt der Arzt», so Gobbi, «doch ich bin schon sehr zufrieden.» Normalgewicht, das erlebt der Tessiner aus Faido TI zum ersten Mal. «Ich war immer rund, habe schon mit dreizehn Jahren 82 Kilo gewogen.»

Kein Brot, keine Pasta, keine Schokolade

Die Diät braucht starke Nerven. Ein Gipfeli zum Frühstück? Tempi passati. Morgens gibts eine Kiwi, mittags gekochtes Gemüse und mageres Fleisch, abends ein Viertel Fenchel. Dazu Wasser und ein Glas Wein am Tag. Keine Pasta, kein Brot, keinen Risotto, kein Bierchen. Kaffee und Tee weder mit Zucker noch mit Milch natürlich. Das sei ihm «verdammt schwergefallen», sagt Gobbi. Vor allem die Schokolade fehle ihm. «Wenn ich sündige, muss ich es die zwei Tage darauf wieder abhungern.»

«Ich schlafe besser und stehe mit Energie auf»

Begleitet wird die Diät von Akupunktur. Die rege den Stoffwechsel an und schwäche das Hungergefühl, so Gobbi, «ich schlafe seitdem besser, stehe morgens mit mehr Energie auf, schaffe Sport mit mehr Leichtigkeit». Und: «Ich marschiere in die Berge, gehe schwimmen und ins Fitnessstudio. Dort muss ich an meiner Haltung und am Gleichgewicht arbeiten. Schliesslich habe ich lange einen grossen Bauch vor mir hergetragen», sagt Norman Gobbi weiter.

Jetzt vor Weihnachten brechen allerdings harte Zeiten an. «Ein offizielles Festessen jagt das nächste. Da muss ich sehr aufpassen», so der Politiker.

Trotz kargen Speiseplans: Gobbis «Geburtstagsgeschenk» ist alles andere als billig. «Alle zwei Monate muss ich komplett meine Garderobe wechseln, jedes Mal mindestens drei neue Anzüge kaufen. Denn die Alten sind viel zu gross. Das geht ganz schön ins Geld», sagt er.

«Von hinten erkennen mich viele nicht mehr»

Nicht alle sind restlos begeistert von Gobbis Abmagerungskur. Ehefrau Elena vermisst hin und wieder ihren rundlichen Ehemann. «Als wir zusammenkamen – das war vor 16 Jahren – da wog ich 43 Kilo mehr als heute», sagt Gobbi, «meine Frau mahnt schon: Nimm nicht zu viel ab, sonst erkenne ich dich nicht mehr.»

Das geht nicht nur ihr so. Norman Gobbi: «Es passiert mir, dass Bekannte mich von hinten nicht erkennen. Und wenn sie mich von vorne sehen, dann fragen sie vorsichtshalber: Bist du es, Norman?»

«Die Tessiner haben eine soziale Seele»

«Die Tessiner haben eine soziale Seele»

Da Die Weltwoche | Der Tessiner Lega-Staatsrat Norman Gobbi hat 35 Kilogramm abgenommen. Dies habe er mit Willenskraft und Disziplin erreicht. Auf ein Glas Wein verzichte er nicht. Er sagt, was das Tessin vom neuen Bundesrat Ignazio Cassis erwartet und was die Schweiz von Italien unterscheidet. Von Philipp Gut

Herr Gobbi, Sie haben 35 Kilogramm abgenommen. Wie haben Sie das geschafft?
Mit Willenskraft und Disziplin. Und in der Politik diszipliniert zu sein, ist nicht so einfach.

Sie denken an die vielen Apéros und an die Weissweinfraktion im Bundeshaus?
Das Glas Wein habe ich beibehalten, ich verzichte auf das Gebäck, das Bier und die schweren Alkoholika. Ich unterwerfe mich einem strengen Diätregime. Entscheidend war ein Arztbesuch Anfang dieses Jahres. Der Arzt wollte mir Pillen gegen den Bluthochdruck verschreiben. Dagegen sträubte ich mich, lieber wollte ich abnehmen.

Wie fühlt sich der neue Körper an?
Es ist einfacher beim Wandern und Treppensteigen, das habe ich sofort gespürt. Negativ ist: Ich musste die Garderobe erneuern, das geht ins Geld.

Beeinflusst das Körpergewicht Geist und Charakter eines Menschen?
Mein Charakter hat sich nicht gross geändert. Meine Körperfülle war aber immer ein Markenzeichen von mir, ich musste also ins Marketing investieren und den Leuten sagen, dass ich immer noch der Norman bin.

Es soll Leute geben, die Sie gar nicht mehr erkannt haben.
So ist es.

Werden Sie jetzt anders wahrgenommen?
Man kann mich wegen meines Gewichts zumindest nicht mehr attackieren, wie es die Linksextremen gern getan haben.

Gibt es so etwas wie ein Idealgewicht für einen Politiker?
Ich habe mich bis Ende vergangenes Jahr wohl gefühlt und mich dann entschieden, eine Kehrtwende zu machen.

Mit Ignazio Cassis hat das Tessin endlich wieder einen Bundesrat. Wie wurde die Wahl von Ihren Tessiner Landsleuten aufgenommen?
Ich war in diesem Moment nicht im Tessin, ich war in Bern.

Aber Sie kennen die Befindlichkeit der Tessiner Volksseele.
Die Wahl von Ignazio Cassis wurde mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, aber sicher nicht von allen. Das liegt in der Natur der Sache: Das Tessin ist fast immer gespalten. Einhelligkeit ist nicht unser Ding.

Wer sieht Cassis kritisch? Ihre eigene Partei, die Lega dei Ticinesi?
Wenn wir seine Wahlresultate in der Vergangenheit anschauen, dann war da nie Hochglanz. Die Unterstützung der SVP für Ignazio Cassis ist kein Blankoscheck. Sie wird genau beobachten, was er als Aussenminister entscheidet.

Was erwarten Sie von Cassis?
Wir müssen im Tessin – und das gilt auch für die anderen Grenzregionen – mit unterschiedlichen Wirtschaftssystemen entlang der Grenze leben. Für unsere spezifischen Probleme erhoffen wir uns von Bundesrat Cassis Gehör. Zur Schweiz gehören verschiedene Sprachregionen und Minderheiten. Ihr Einbezug ist wichtig, das war auch eines meiner Themen, als ich vor zwei Jahren selbst für den Bundesrat kandidierte.

Trauern Sie dieser verpassten Chance nach?
Nein, das bringt nichts. Ich sage immer: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort
sein. Ich war nicht zur richtigen Zeit dort, Herr Cassis war es.

Haben Sie ihm durch Ihre Kandidatur den Weg geebnet?
Es wäre noch unverständlicher gewesen, jetzt nicht den Tessiner zu wählen. Der Durchbruch erfolgte 2015 mit drei Welschen. Jetzt war es einfacher, dass ein Tessiner nachrückte.

Die Solidarität unter den Lateinern spielte in diesem Fall allerdings gar nicht.
Die lateinische Schweiz lebt nur, wenn die Interessen der Romands zum Zug kommen. Als Tessiner treffen wir meist auf mehr Verständnis bei Deutsch- als bei Westschweizern. Unsere innen- und aussenpolitische Haltung seit der EWR-Abstimmung 1992 ist ein Hemmnis für engere Beziehungen zur Westschweiz.

Ist die Idee einer lateinischen Schweiz ein Konstrukt?
Mit den Romands verbindet uns eine gewisse kulturelle Nähe, aber geografisch sind wir Tessiner Teil der Gotthardachse. Diese geografische Nähe wird immer wichtiger. Wir arbeiten mit den Innerschweizern zusammen, zum Beispiel in Polizei- und Sicherheitsfragen oder auch in der Asylfrage.

Wo sehen Sie die drängendsten Probleme Ihres Kantons?
Nehmen Sie die Löhne: Ein junger Schweizer Ingenieur von der ETH Zürich hat eine erste Lohnerwartung von 6000 bis vielleicht 7000 Franken monatlich. Ein Italiener, der das Polytechnikum Mailand abschliesst – es ist von der Qualität her nicht so schlecht, es zählt zu den besten zehn Universitäten in Europa –, erwartet einen Anfangslohn von 1200 Euro. Wenn er im Tessin eine Arbeit für 2000 Franken kriegt, ist er mehr als zufrieden. Für uns ist das untragbar. Weiter erleben wir eine Verschlechterung unserer beruflichen Kultur. Wir verlieren an Know-how. Auch wenn die Ausbildungsqualität in Italien vergleichbar ist mit der unseren – die Ausführung, die Umsetzung, die Regeln in der Schweiz und in Italien sind nicht dieselben. Am Schluss bleiben die Tessiner nördlich des Gotthards, und die Italiener ziehen zu uns. Dass diese Entwicklung nicht gut ist, liegt auf der Hand.

Ist Cassis der Richtige, um die Probleme des Tessins im Bundesrat zu lösen?
Er ist Teil der Landesregierung und muss als Teil dieser Regierung agieren. Sicher hoffen wir auf mehr Gehör. Aber es ist immer noch die Aufgabe der Tessiner Kantonsregierung, unserem Kanton Gehör zu verschaffen. Und zwar bei allen Bundesräten,
nicht nur bei unserem Tessiner Landsmann. Es wäre eine Verminderung seiner Rolle, wenn Ignazio Cassis nur für die Tessiner da wäre.

Die Tessiner Behörden haben gegenüber Italien im Steuerstreit verschiedentlich Mittel ergriffen, die rechtlich umstritten waren und in Bern auf Kritik stiessen. So wurde ein Strafregisterauszug für Grenzgänger verlangt, und ein Teil der bei den Grenzgängern erhobenen Steuern wurde vorübergehend blockiert. Funktioniert diese Widerstandsmethode? Wie muss man mit Italien umgehen, um Erfolg zu haben?
Für mich ist das die einzige Methode, um bei den Italienern etwas zu bewirken. Wenn wir immer «ja, ja» sagen und uns darauf einlassen, die Dinge später zu regeln, erreichen wir nichts. Das Später-Regeln «vergessen» die Italiener gerne. Das haben wir etwa bei der Freizügigkeit der Finanzdienstleister gesehen, die man in einer späteren Phase regeln wollte. Doch dann haben die Italiener eine Gesetzgebung gemacht, die diese Freizügigkeit nur für Firmen erlaubt, die einen Sitz in Italien haben – unter italienischen Regeln notabene. Das ist keine grenzüberschreitende Dienstleistung mehr. Punto. Das zeigt, wie die Italiener agieren: Es geht immer nur um den Schutz von eigenen Interessen. Das müssen wir als Schweizer nicht nur zur Kenntnis nehmen, wir
müssen darauf konsequent reagieren.

Sind die Deutschschweizer in den Verhandlungen mit Italien zu naiv, zu korrekt?
Das ist meine Überzeugung. Ignazio Cassis hat es auch gesagt: Wenn die Schweizer Behörden mit den italienischen Behörden auf Englisch diskutieren, dann verlieren sie schon einen Teil der Informationen und der Spitzfindigkeiten, die auf der italienischen Sprache basieren. Wir müssen hart, aber fair mit den Italienern verhandeln: fair in der Form, hart in den Inhalten. Sonst gewinnen wir nichts. Ich bleibe bei meinen Positionen: Der Strafregisterauszug wird weiter gefordert, nicht nur für die Grenzgänger, auch vor allem für diejenigen, die bei uns wohnen möchten. Diese Haltung wurde von den Betroffenen fast nie in Frage gestellt, nur von den italienischen Behörden. Das beweist: Es ist mehr eine Grundsatzfrage für die Italiener, operativ ist es überhaupt kein Problem.

Das Tessin gilt als Hochburg von Clans, die teils über Generationen dominieren. Wie wichtig sind sie noch?
Heute ist das nicht mehr so wichtig, die Gesellschaft ist offener geworden. Es gab einflussreiche Gruppierungen, die teilweise auch hinter den Kulissen das Geschehen beeinflussten. Mit dem Aufstieg der Lega ist dieses Spiel ein bisschen gestört worden. Viele haben darunter gelitten: Sie haben nie Verantwortung übernommen, aber Politik «von hinten» betrieben.

Aus der Protestbewegung der Lega ist eine Partei mit Regierungsverantwortung geworden. Wo führt ihr Weg noch hin?
Wir müssen unseren Weg weitergehen, das heisst kritisch bleiben, auch gegenüber meiner
Tätigkeit oder der Tätigkeit meiner Kollegen in der Regierung. Wir sind die einzige politische Kraft im Tessin, die das Referendum ergriffen hat gegen eine Vorlage eines eigenen Staatsrats, nämlich bei der Abfallsteuer. Das Beispiel zeigt, wie wichtig die direkte Demokratie für uns ist. Oder nehmen Sie das Ja zum Staatskundeunterricht am letzten Wochenende: Die Lega und die SVP waren die einzigen Parteien, die sich von Anfang an dafür eingesetzt haben. Wir spüren besser, was die Bevölkerung will.

Was unterscheidet einen Tessiner von einem Deutschschweizer?
Es gibt Differenzen. Wir haben es bei der Abstimmung über die Rentenreform gesehen: Die Tessiner haben eine soziale Seele. Wir sind zwar katholisch, haben eine südländische Kultur, aber gegenüber den Behörden sind auch wir kritisch. Zudem sind die Tessiner treu. Es ist nicht zuletzt den Stimmen aus dem Tessin zu verdanken, dass die Schweiz vor 25 Jahren nicht dem EWR beitrat. Seitdem haben wir uns in der politischen Haltung ein bisschen von den Romands entfernt und mehr den Deutschschweizern angenähert, vor allem bei der Migration und in aussenpolitischen Angelegenheiten.

Inwiefern unterscheidet sich die Tessiner Mentalität von der italienischen?
Zum Glück haben wir noch eine schweizerische Tradition bei uns. Ich denke vor allem an den Umgang mit den Institutionen und die Korrektheit. Wir dürfen nie vergessen, dass wir für die Bürger da sind und nicht die Bürger für uns. In Italien ist es umgekehrt: Der Staat sieht in den Bürgern Diebe und Betrüger, und wenn diese negative Haltung besteht, ist auch die Gegenreaktion der Bürger verständlich: die Untreue gegenüber dem Staat.

Was regt Sie an den Deutschschweizern auf?
In den 1970er und 1980er Jahren befürchteten viele Tessiner eine Verdeutschschweizerung des Tessins. Doch das sind tempi passati. Das Zusammenleben zwischen Tessinern und confederati funktioniert seit Jahren sehr gut. Problematischer ist oft die Koexistenz unter den Deutschschweizern selber, wenn ich auf die vielen Beschwerden für Bauvorhaben schaue, die Deutschschweizer im Tessin gegen Deutschschweizer einreichen.

Letzte Frage: Fast noch wichtiger als die politischen Gräben scheinen im Tessin die sportlichen zwischen den Eishockeyvereinen Ambri-Piotta und HC Lugano.
Das ist so. Das geht viel tiefer als die Politik. Ein paar Monate, bevor ich Kantonsratspräsident wurde, trat ich in den Vorstand von Ambri- Piotta ein. Mich fragte nie jemand, wie es im Grossen Rat läuft, alle wollten wissen, wie es mit unserem Ambri steht. Das zeigt uns Politikern, wo die Leidenschaften der Bevölkerung liegen. Es relativiert unsere Rolle und ist gut für unsere geistige Gesundheit. Wir dürfen uns nicht zu ernst nehmen.

Bignasca: «Lascio a breve» Si apre la corsa al successore

Bignasca: «Lascio a breve» Si apre la corsa al successore

Dal Giornale del Popolo | Borradori: «La persona giusta è Norman» – Gobbi: «Ne parleremo»

Il coordinatore ci ha confermato la volontà di lasciare alla fine di ottobre. Il sindaco di Lugano lancia la volata al consigliere di Stato.

Ce lo aveva detto già nel mese di maggio e ce lo ha confermato mercoledì. Attilio Bignasca è intenzionato a lasciare la conduzione della Lega dei ticinesi. E lo farà dopo il suo compleanno (che è il 1. novembre). «Ormai compio 74 anni e non ho più la forza di coordinare un movimento come la Lega. Me ne accorgo ogni volta che devo fare una riunione importante, poi mi ci vuole molto tempo per recuperare. Sono stanco e come ho detto nei mesi scorsi, a fine ottobre, lascerò».

Parole che, tuttavia, sembrano finire nel vuoto e che non hanno ancora scosso gli animi degli altri responsabili del movimento di via Monte Boglia, se non qualche mezza frase del tipo: «Lo ha già detto tante volte, ma alla fine resta sempre». Eppure, questa volta, sembra proprio fare sul serio.

E allora vediamo come reagiscono alcuni esponenti di spicco della Lega a cominciare dal sindaco di Lugano Marco Borradori. «Fin dall’inizio Attilio aveva dichiarato che non avrebbe fatto il coordinatore per molto tempo. Se dovesse abbandonare mi dispiacerebbe, ma lo comprenderei. Lui ha ripreso in mano la Lega dal Nano e sotto la sua direzione il movimento ha ottenuto molti successi elettorali». Lo stesso Borradori aggiunge: «Se dovesse lasciare per la Lega si aprirebbe un periodo non facilissimo perché trovare una persona che abbia le caratteristiche per condurre il movimento non è semplice. Secondo me l’identikit ideale del futuro coordinatore è il seguente: dovrebbe avere tra i 37 e i 45 anni. Possedere un’esperienza istituzionale insieme a un temperamento barricadero. Da tempo la Lega ha queste due anime e dovrebbero essere presenti anche nel nuovo coordinatore. Inoltre deve essere ammirato e rispettato all’interno del movimento. Personalmente credo che solo Norman Gobbi abbia tutte queste caratteristiche. Non nascondo che ne ho già parlato con lui e mi ha detto che il lavoro da consigliere di Stato lo impegna parecchio. Lo capisco bene. Ma se mi si chiede chi vedo in quel ruolo, dico senza dubbio Gobbi».

Invece Borradori non potrebbe ricoprire quella carica? «No, perché ho un’età che non mi permette di essere sindaco e coordinatore contemporaneamente. E poi, per natura, ho un’anima istituzionale. Mi piace l’anima barricadera della Lega, ma non è nelle mie corde».

Il consigliere di Stato Norman Gobbi non si espone personalmente, ma non ha comunque detto di No all’invito di Borradori. Pure lui ci traccia un identikit simile a quello fatto dal sindaco di Lugano. «Il nuovo coordinatore dovrà sicuramente essere riconosciuto come tale dalle due anime della Lega e già oggi essere un punto di riferimento. Inoltre non dimentichiamo che dovrà portare la Lega a elezioni importanti come quelle del 2019 e del 2020. Dobbiamo comunque ancora parlarne», conclude.

Da parte sua Boris Bignasca, da noi contattato, non ha voluto rilasciare dichiarazioni sulla questione.

(Articolo di Nicola Mazzi)

Rete – Quei politici alle prese con i social

Rete – Quei politici alle prese con i social

Dal Corriere del Ticino | Gli aneddoti, i vantaggi e i numerosi pericoli: ecco le esperienze di Beltraminelli, Bertoli, Gobbi e Vitta Tra l’effetto boomerang e i fraintendimenti prevale la possibilità di comunicare con i propri elettori

Il popolo dei social network ha superato la soglia dei tre miliardi di persone. Un mezzo per comunicare questo che ha cambiato non solo la nostra quotidianità, ma anche la politica. Tanto che persino il presidente americano Donald Trump affida spesso l’informazione a Twitter. Ma come e quanto i social hanno influenzato il modo di fare politica? Lo abbiamo chiesto a Oscar Mazzoleni, mentre i consiglieri di Stato Paolo Beltraminelli, Manuele Bertoli, Norman Gobbi e Christian Vitta ci rivelano come e quanto usano le reti sociali. Per contro Claudio Zali non è presente sui social.

LE DOMANDE
1.
Perché e quando ha deciso di aprire un profilo Facebook?
2. Che cosa pensa in generale di questi mezzi di comunicazione?
3. In media quanto tempo pensa di passare sulle reti sociali?
4. Twitter, Facebook, Snapchat, Instagram: quale rete preferisce oppure non ama? Perché?
5. Quali i rischi per un politico che usa i social?
6. E le opportunità?
7. Per lei è un problema il fatto che questi mezzi di comunicazione vengano usati per veicolare messaggi politico-istituzionali?
8. Ritiene che le diano una mano in più a raggiungere l’elettorato?
9. Si è mai pentito di avere postato qualcosa e di non essere riuscito a ritirarlo in tempo?

Paolo Beltraminelli
1. Se non vai con il tempo con il tempo te ne vai. Oggi moltissime persone sono presenti su Facebook, che quindi è un ottimo sistema per comunicare direttamente e senza intermediari le tue idee, ricevere apprezzamenti, critiche e commenti. Sono stato tra i primi ad utilizzare Facebook, all’inizio le critiche non sono mancate, oggi lo utilizzano tutti.
2. Facebook, Twitter e altri strumenti sono importanti ma devono essere usati in modo accorto perché ciò che è scritto resta. Evidentemente non sono gli unici, hanno il grande pregio (e rischio) della tempestività.
3. Nei momenti liberi, non dettano il ritmo alla mia agenda e non mi creano dipendenza. Utilizzo di regola la pagina Facebook comune (limitata a 5.000 amici), ma con notizie pubbliche, è più simpatica, coinvolgente e famigliare.
4. Twitter è eccellente per comunicare immediatamente una notizia o un pensiero rapido e per leggere notizie riassuntive, con Facebook si può approfondire e commentare.
5. I rischi sono legati alla tempestività, allo scrivere troppo velocemente, comunicando notizie non confermate.
6. Comunicare le tue idee e le tue passioni a moltissime persone, direttamente e in tempo reale, soprattutto a chi, e sono sempre di più, giovani ma non solo, si informa maggiormente sui social rispetto ai media tradizionali.
7. No, naturalmente nel rispetto delle regole della collegialità che valgono anche per gli altri media.
8. Certamente si raggiungono molte persone, comunicando regolarmente non puoi però nasconderti, la gente ti conosce meglio, con tutti i rischi connessi.
9. Certamente, ma cosa fatta capo ha. Anche se prima di scrivere ci penso bene, il rischio di essere frainteso, strumentalizzato di non essere ben compreso esiste, ma fa parte dei rischi del nostro mestiere.
Manuele Bertoli
1. Sono su Facebook da alcuni anni, di sicuro comunque quando un buon numero di persone aveva già iniziato ad usare questo canale di comunicazione. Trovo che possa essere un buon mezzo per colloquiare con la gente, cosa di una certa rilevanza per un politico.
2. Penso che possono essere utili per un contatto più diretto con le persone, ma che, se usati male, possono produrre conseguenze spiacevoli.
3. Poco, quello necessario per postare alcune considerazioni, quando lo reputo opportuno o interessante.
4. Non uso le immagini, o molto poco, e per i testi reputo che un minimo di spazio per esprimere un pensiero sia necessario. Quindi utilizzo piuttosto Facebook. Eventualmente Twitter per lanciare dei post.
5. Il rischio a mio avviso è quello di perdersi in cose banali, poco dignitose per la funzione che si ricopre.
6. I social media permettono di sicuro di dire alcune cose in modo meno ingessato e offrono anche l’opportunità di rispondere direttamente a chi ci contatta.
In un tempo in cui poi si diffondono facilmente informazioni false permette in alcuni casi di poter intervenire celermente per tentare di evitare che una scintilla non divampi in incendio.
7. Credo che lo Stato debba scegliere con cura quali servizi debbano usare questi mezzi e quali no e le modalità con cui questa comunicazione può essere fatta.
8. Possono di sicuro aiutare a raggiungere una certa cerchia di persone, è però difficile sapere se in misura importante o meno.
9. Non direi. Va detto che l’uso che faccio dei social mi permette di agire dopo un lasso di tempo di riflessione.
Norman Gobbi
1. Come la maggior parte degli utenti, ho aperto per curiosità un profilo Facebook quando anche alle nostre latitudini è esplosa la moda. In seguito ho trasformato il mio profilo in pagina: la modalità più appropriata per interagire con un pubblico più ampio. Ritengo importante per un politico essere presente su questo nuovo media perché mi permette di interagire in modo diretto con i cittadini.
2. Sono interessanti, hanno un nuovo tipo di approccio rispetto ai loro predecessori. Chiunque sui social media può prendere la parola all’interno di un discorso, indipendentemente dal proprio status.
3. È difficile dirlo, anche perché con gli smartphone si ha sempre la possibilità di dare un’occhiata veloce. Succede diverse volte in giornata, ma piuttosto per brevi attimi.
4. Twitter è probabilmente il mio preferito. Ho creato un feed che mi permette di essere informato su quanto accade ad ampio raggio, quindi non solo in Ticino o in Svizzera ma anche nel resto dell’Europa e del mondo. Di Twitter mi piace molto la modalità di comunicazione: veloce e diretta. Da qualche tempo poi mi sto appassionando anche a Instagram, con il quale posso raccontare qualcosa di me attraverso le immagini. Il voto più basso invece lo do a Snapchat, ma probabilmente solo perché faccio parte di una generazione che non comprende il senso di creare dei contenuti che dopo 24 ore scompaiono.
5. Come dicevo prima, tutti possono partecipare al discorso, tutto è reso pubblico e senza una gerarchia che ne definisca l’importanza. Questo può portare a una deformazione della realtà e alla creazione di casi che nemmeno si basano su informazioni non veritiere ma che provocano una vera e propria esecuzione pubblica.
6. Quello che più apprezzo è il contatto diretto con ogni cittadino e le sue necessità. Cittadini che si sentono più vicini e in confidenza proprio grazie allo stile di comunicazione utilizzato in questi media.
7. Assolutamente no, anzi, sono felice che ci sia anche questa possibilità, più democratica.
8. Non direi elettorato, ma popolazione. Quello che cerco sui social più che il consenso, è il confronto.
9. No, anche perché sono dell’idea che una cosa diventa pubblica dal primo secondo dopo la sua pubblicazione: in ogni caso il tentativo di ritirarlo difficilmente va a buon fine e anzi, rischia di creare un effetto boomerang.
Christian Vitta
1. Se ben ricordo, nel 2010. Sono da sempre molto interessato al mondo tecnologico e a tutte le novità che emergono nell’ambito e quindi, pur se in quel momento Facebook esisteva già da qualche anno, incuriosito ho aperto il mio profilo.
2. I social media sono uno strumento interessante, che permette di restare in contatto con diverse fasce di utenti. La potenza e la velocità di comunicazione che hanno raggiunto, però, non sono da sottovalutare. Ritengo, inoltre, che se ne debba fare un utilizzo equilibrato per evitare di perdere il contatto con la realtà.
3. È difficile da quantificare. Utilizzo principalmente i social media quale fonte di informazione e mi connetto nei tempi morti della giornata, che sono pochi, per tenermi aggiornato o per inserire delle nuove informazioni.
4. Il social media che preferisco, e che utilizzo maggiormente, è Twitter. Mi permette infatti di condividere informazioni mirate, principalmente di carattere politico, che possono poi essere riprese velocemente dai media. Inoltre, con Twitter mi posso informare sulle tematiche d’attualità che riguardano la mia attività.
5. I social media sono un canale di comunicazione interattivo e potente, da utilizzare con cura. Ogni atto di comunicazione è pubblico e può avere un’influenza immediata: sbagliare un post, o un tweet, può essere dannoso per un politico. Bisogna inoltre prestare particolare attenzione agli eventuali commenti che la discussione sui social potrebbe generare.
6. Permettono sia di raggiungere diverse fasce della popolazione in modo estremamente rapido e dinamico, sia di tenersi costantemente aggiornati sui principali temi d’attualità.
7. No, fermo restando che il dibattito politico non deve limitarsi al mondo dei social media. Per le comunicazioni ufficiali, di un certo peso e di una certa valenza politica, ritengo preferibile l’utilizzo di canali ufficiali.
8. Penso che non siano l’elemento centrale ma va riconosciuto che, al giorno d’oggi, aiutano in modo importante, soprattutto per avvicinarsi ad alcune fasce di popolazione che, altrimenti ,si raggiungerebbero con più difficoltà.
9. No.

(Articolo di Michelle Cappelletti)

Il segreto della dieta di Gobbi

Il segreto della dieta di Gobbi

Da RSI.ch | Il consigliere di Stato ha perso 30 chili in meno di sei mesi e, passeggiando per Bellinzona, ci spiega come ha fatto

Il video dell’intervista su: http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Il-segreto-della-dieta-di-Gobbi-9334051.html

“Sono ancora sopra il quintale. Ma da febbraio ad oggi, in poco meno di sei mesi, sono passato da un’obesità grave ad essere ‘persona in sovrappeso’, perdendo 30 chili”.

Lo hanno visto tutti, quanto è dimagrito di recente il consigliere di Stato Norman Gobbi. Il motivo di una dieta così drastica? Il rischio di malattie cardiovascolari. “Ad inizio anno – spiega il ministro – mi sono sottoposto ad una visita durante la quale il medico di famiglia mi ha consigliato di prendere delle pasticche per tenere bassa la pressione. In quel momento ho deciso di non prendere le pastiglie, ma di ridurre il peso”.

Una questione di salute fisica insomma, ma non solo. “L’ho fatto anche perché ho due figli piccoli, che sono impegnativi da gestire. E da genitore penso sia importante dare il buon esempio”, prosegue.

Quale dunque il segreto di questa formidabile perdita di peso, seguita da uno specialista con programma specializzato? “L’agopuntura associata ad una dieta senza carboidrati (riso, pasta, zuccheri, patate) e all’inizio pure senza formaggi. Insomma: verdure, legumi, alcuni frutti, carne ed è permesso anche qualche bicchiere di vino”.

(Articolo e intervista di Joe Pieracci)

«Le rivalità le ho vissute sulla mia pelle»

«Le rivalità le ho vissute sulla mia pelle»

Dal Corriere del Ticino | C’è un ticinese che può spiegare cosa significa correre per il Consiglio federale: si tratta del consigliere di Stato Norman Gobbi. In questa intervista al Corriere del Ticino ricorda (senza rimpianti) quella fase intensa della fine del 2015 quando uscì sconfitto lui e il Ticino. L’eletto fu il romando Guy Parmelin. Gobbi ricorda le rivalità che ha vissuto sulla sua pelle, a partire dal no secco del PS. Dà qualche consiglio a PLR, lanciando però qualche frecciatina.

Con quale spirito sta seguendo le prime mosse ticinesi in vista dell’elezione di un nuovo consigliere federale?

«Come tanti cittadini ticinesi seguo l’evolversi della situazione e il dibattito in corso sui media, soprattutto quelli d’oltre San Gottardo che hanno pubblicato diverse interviste e valutazioni. Ovviamente con la speranza che il ticinese o la ticinese che un giorno andrà in Governo a Berna possa rappresentare con entusiasmo il nostro Cantone».

Lei è stato l’ultimo protagonista di una corsa verso la stanza dei bottoni per diventare uno dei cosiddetti sette saggi. Ogni tanto le capita ancora di pensarci?

«Onestamente no. Non sono una persona che si sofferma sui fatti passati. Incassato il risultato e digerita l’amarezza per la mia mancata elezione, ho guardato avanti e ho dedicato il mio impegno e il mio entusiasmo alla carica che ricopro in Consiglio di Stato».

L’operazione Gobbi fallì a causa di quale fattore?

«Il partito socialista ticinese brigò affinché io non venissi sostenuto dal loro gruppo alle Camere federali, tant’è che l’unico ordine di voto palese dato dal PS svizzero fu proprio quello di non votare Norman Gobbi. La Romandia ha saputo cogliere l’occasione di focalizzarsi su un loro terzo consigliere federale, in questo caso democentrista. Anche se poi, vedendo i risultati nelle recenti votazioni cantonali in Vallese, e nei cantoni Neuchâtel e Vaud l’UDC non è riuscita ad approfittare della spinta ottenuta grazie all’elezione di Parmelin».

Ritiene di avere compiuto qualche errore tattico?

«In molti mi hanno riconosciuto di aver fatto bella figura nelle audizioni davanti ai gruppi parlamentari. Purtroppo a conti fatti questo non è bastato: contano molto di più le tattiche di partito, soprattutto degli altri».

Allora staccò, da leghista fino al midollo, la tessera dell’Unione democratica di centro (UDC) per poter essere formalmente della partita. Successivamente l’ha poi sempre rinnovata?

«Certamente. E ho anche partecipato alle assemblee del partito che si sono tenute in Ticino e nella Svizzera interna. Ricordo che la Lega dei ticinesi e l’UDC intrattengono ottimi rapporti e negli scorsi anni hanno siglato un accordo di collaborazione almeno fino al 2019».

I rumors delle ultime settimane lasciano sperare che sia tornato il turno del Ticino dopo tanti (c’è chi dice troppi) anni d’assenza. Ci credeva più quando in lizza c’era lei o le condizioni sono maggiormente favorevoli oggi?

«È difficile dirlo: le dinamiche di un’elezione federale sono sempre imprevedibili. Nel 2015 oltre alla voglia di riscatto per il nostro Cantone sentivo il sostegno di tante persone, cosciente che le tattiche parlamentari erano decisive. La grande sfida per il PLRT – stando alle voci di corridoio e a quello che si sente e si legge sui media – sarà capire se puntare su più nomi o trovare un candidato che faccia l’unanimità del partito. Ma su questo ultimo punto storicamente si sa che il partito liberale radicale ha sempre faticato».

Sulla carta quel posto tocca al PLR e i papabili emersi in queste settimane sono Ignazio Cassis, Christian Vitta e Laura Sadis. Oggi è attesa la scelta ufficiale. Lei, che non teme mai di dire ciò che pensa, chi sceglierebbe?

«Ho avuto modo di lavorare con tutti e tre nella mia carriera politica: con Ignazio in Consiglio nazionale mentre con Laura e Christian in Consiglio di Stato e in Gran Consiglio. Sono tre figure molto differenti tra di loro e con un’impostazione che non ha nulla a che vedere con la mia persona. Ovviamente come leghista preferirei scegliere fuori dal PLR. Ma per rispetto della mia carica preferisco non esprimermi, in fondo non toccherà a me dover decidere».

Con il collega di Consiglio di Stato Vitta avete discusso di cosa significa correre per Berna?

«Al di fuori di qualche battuta non abbiamo tematizzato la questione. Immagino che Christian dovrà valutare con attenzione e conoscendolo pondererà accuratamente i pro e i contro di una simile esperienza. Una scelta non facile, parlo proprio con la consapevolezza di chi ci è passato. E ovviamente bisogna capire come intende muoversi il suo partito».

A parole c’è tanta voglia di un ticinese in Consiglio federale. Ma questa realtà supera ogni possibile scoglio d’ordine politico e partitico?

«Purtroppo no, e l’ho vissuto sulla mia pelle. Alcune rivalità regionali e partitiche non vengono a cadere nemmeno di fronte all’esigenza e alla voglia di avere un rappresentante ticinese nel Governo federale».

Ma col vento che tira in Ticino un leghista o un liberale radicale non fa alcuna differenza?

«In realtà c’è differenza: noi leghisti abbiamo un approccio diverso, più pragmatico rispetto ai partiti storici. Lo abbiamo dimostrato in più occasioni. Le cito la votazione sul casellario giudiziale: il collega Claudio Zali ed io abbiamo sostenuto gli interessi delle nostre cittadine e dei nostri cittadini. Anche in Consiglio federale sarebbe questo lo spirito che porterebbe un leghista: pensare prima di tutto al benessere del Ticino. Mi auguro ovviamente che anche chi correrà per la carica a Berna metta questo al primo posto. Ma posso garantire sui leghisti, non sugli altri».

Il Ticino, lo sappiamo noi ma anche al Nord delle Alpi, è politicamente propenso al litigio. Significa che i nostri avversari avranno anche questa volta terreno facile nell’evidenziare questa realtà per portare acqua al proprio mulino?

«Più che la propensione al litigio l’impressione che ho avuto, partecipando regolarmente alle riunioni oltre San Gottardo, ma soprattutto durante la campagna come candidato per il Consiglio federale, è che spesso non comprendano fino in fondo l’essenza del nostro Cantone, dell’essere ticinese. I romandi in maniera particolare non ci hanno mai perdonato il voto del 1992 contro lo Spazio economico europeo, e in generale l’euroscetticismo presente a Sud delle Alpi; credo invece che il Ticino abbia in quell’occasione salvato la Svizzera dall’adesione all’UE. Sono convinto che nella Svizzera francese non molleranno tanto facilmente il loro terzo seggio. In quell’eventualità dovremo quindi continuare come consiglieri di Stato a lavorare per gli interessi del Ticino, come i fatti hanno dimostrato in questi ultimi anni, anche senza un consigliere federale ticinese».

Lei fu contestato da sinistra, mentre il Mattino ha già iniziato il tiro al bersaglio sul PLR. Vuole lanciare un messaggio al settimanale del suo partito, o, in fondo, questa è dialettica e sana contrapposizione?

«L’ha detto lei: si tratta di sana dialettica e fa parte del gioco delle parti e – passatemi il gioco di parole – ne facciamo parte tutti noi politici. Preferisco la schiettezza al finto sostegno di facciata, e parlo per esperienza».

Meglio presentarsi a Berna con un solo candidato o sarebbe opportuno potarne almeno due?

«Conoscendo le dinamiche a Palazzo federale, e percependo dai media l’aria che tira a Berna in queste settimane sulla candidatura di un o una ticinese, credo sia più saggio avere una rosa di più nomi tra i quali scegliere. Un’unica candidatura potrebbe non essere vissuta bene dai parlamentari, che potrebbero intenderla come un’imposizione e quindi boicottarla. È vero, in passato ci sono state delle eccezioni, ma ricordo anche candidature “selvagge” che comunque sono andate a buon fine».

 

(Intervista di Gianni Righinetti)

“Pane e sale”, cantava Zucchero… e Norman Gobbi si restringe

“Pane e sale”, cantava Zucchero… e Norman Gobbi si restringe

Da Ticinotoday.ch | Il consigliere di Stato Norman Gobbi è in fase di restyling.

“Pane e sale” è il titolo di una hit del ’96 del cantautore emiliano Zucchero Fornaciari. Ma a volte eliminare un po’ di pane dalla propria dieta ha effetti straordinari. Norman si è ristretto. Il consigliere di Stato leghista, capo del Dipartimento delle Istituzioni, è in palese dimagrimento (come mostra la foto scattata in occasione dei festeggiamenti per la Giornata del Latte a Bellinzona). Chi pensa che siano le preoccupazioni derivanti dagli scandali dell’Ufficio migrazione ad averlo fatto dimagrire, sbaglia. A quanto sembra Gobbi ha perso una ventina di chili solo “tagliando” i carboidrati.

Il consigliere di Stato “arietino” sta vivendo un anno di restyling della sua immagine. Prima la barba, creando la moda dei politici con barba e baffi, ora anche lo snellimento, che sarà difficile per altri politici eguagliare. Adesso vedremo se il politico leventinese vorrà attuare altri cambiamenti nella propria immagine, magari dotandosi di una chioma alla rockabilly.

Per il momento il ministro leghista si limita a rilanciare la moda degli occhiali a specchio tanto in auge negli anni ’80.

L’articolo su Ticino Today: http://www.ticinotoday.ch/content/pane-e-sale-cantava-zucchero-e-norman-gobbi-si-restringe

La barba di Norman Gobbi. Chiacchierata informale con il ministro durante una seduta di rasatura nel salone di Rosi.

La barba di Norman Gobbi. Chiacchierata informale con il ministro durante una seduta di rasatura nel salone di Rosi.

Da LiberaTV | MINUSIO – A fronte di tante professioni storiche che scompaiono sotto il rullo compressore della modernizzazione ce n’è una che sta tornando in voga: quella del barbiere. Un mestiere che per secoli ha segnato la vita popolare delle città e dei paesi di tutta Europa, unendo la cura estetica del viso alla socializzazione, e che ora sta tornando in auge grazie al fenomeno che più di altri ha segnato a livello mondiale il cambiamento del look maschile: il ritorno della barba.

La bottega del barbiere era un po’, sul fronte maschile, quello che per le donne era l’incontro al lavatoio… La massima celebrazione artistica di questo antico mestiere è arrivata nei primi anni dell’Ottocento, quando Gioachino Rossini ha messo in musica la commedia del drammaturgo francese Pierre-Augustin de Beaumarchais. E il personaggio di Figaro, il ‘barbiere di Siviglia’, nonché “factotum della città”, è diventato simbolo universale della professione.

Una delle più attente osservatrici ticinesi delle evoluzioni del look, Rosi Dafond-Campisi, titolare dello studio Total Look di Minusio, aveva già anticipato in questa rubrica il grande ritorno della barba, e nel suo negozio ha dato ampio spazio a questa tendenza già da alcuni anni. Tanto che, racconta, prossimamente creerà un ‘barber corner’ installando una vecchia poltrona da barbiere completamente restaurata.
Tra i vip che hanno contribuito a diffondere la tendenza della barba in Ticino c’è sicuramente il ministro Norman Gobbi, che abbiamo seguito ‘in diretta’ durante una seduta di rasatura da Rosi.

“L’idea della barba mi è venuta per comodità più che per il vezzo di seguire la moda – racconta il consigliere di Stato -. Me la sono lasciata crescere nei giorni di Natale dell’anno scorso, poi, su consiglio di Rosi ho deciso di tenerla”.

“Con Norman abbiamo valutato e deciso insieme la forma da dare alla sua barba – spiega Rosi -, e con il passare dei mesi si è reso conto che il suo nuovo look piace a molti. Credo che nella sua carriera politica abbia imparato l’importanza della cura del look, non per stupire, perché non è un attore o un cantante, ma per trasmettere più sicurezza e vicinanza alla gente che incontra. Devo dire che Norman è stato molto bravo a curarsi la barba da solo, e ogni tre settimane, quattro al massimo, viene in negozio per farsela regolare”.

“Curare la barba non è difficile, ci vuole solo un po’ di costanza – interviene Gobbi -. Basta una buona macchinetta elettrica… Poi però almeno una volta al mese ci vogliono la mano dell’esperta…e chiaramente schiuma e rasoio”.

Gobbi racconta che quella della barba è stata la più importante ‘rivoluzione’ di look dei suoi primi 40 anni. “Anche se devo ammettere che a 16 anni mi ero fatto crescere i capelli e avevo messo anche l’orecchino. Ma quella fase è durata poco…”.

L’articolo su LiberaTV: http://www.liberatv.ch/it/article/34932/la-barba-di-norman-gobbi-chiacchierata-informale-con-il-ministro-durante-una-seduta-di-rasatura-nel-salone-di-rosi-l-idea-di-farmela-crescere-mi-venuta-per-comodit-pi-che-per-il-vezzo-di-seguire-la-moda-un-importante-cambiamento-di-look-ma-a-16-anni-mi-feci-crescere-i-capelli-e-misi-l-orecchino

Comunicato stampa della Fondazione Alpina per le Scienze della Vita

Comunicato stampa della Fondazione Alpina per le Scienze della Vita

La Fondazione Alpina per le Scienze della Vita (FASV), con sede ad Olivone/Blenio e attiva dal 2005, comunica quanto segue:

– Avvicendamenti nel Consiglio di Fondazione:
Il Consiglio di Stato ha nominato il Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi in qualità di rappresentante del Cantone nel Consiglio di Fondazione, in sostituzione del dimissionario (per raggiunti limiti) Gianni Moresi; parallelamente la Fondazione ha preso atto delle dimissioni dell’avv. Luca Borner. Il Presidente della Fondazione Marino Truaisch e i membri del Consiglio ringraziano i due uscenti per l’impegno profuso in questi anni a favore della FASV, salutando nel contempo la qualificata entrata del Consigliere di Stato che assume la vicepresidenza della Fondazione.

– Avvicendamenti alla Direzione della FASV:
Il Consiglio di Fondazione ha deciso di procedere ad alcuni avvicendamenti alla direzione della FASV. Dopo aver dato avvio alla oltre decennale attività della FASV ed essendone stato il motore trainante, nell’ambito della normale pianificazione della successione delle funzioni chiave, Ario Conti lascia la direzione della Fondazione. Il Consiglio di Fondazione ringrazia calorosamente e con profonda gratitudine il dr. Ario Conti per il suo impegno profuso in questi anni nel sviluppare le attività della Fondazione, che ricordiamo vanno dalle analisi chimiche e tossicologiche, al laboratorio didattico frequentato regolarmente dagli istituti scolastici ticinesi e non. Il Consiglio di Fondazione ha deciso di affidare la direzione della FASV ai due responsabili dello IACT (Istituto Alpino di Chimica e di Tossicologia) Maria Teresa Pinorini ed Elia Grata, i quali condurranno la Fondazione con una co-direzione sino alla fine del 2017.

Per ulteriori informazioni si può contattare il signor Marino Truaisch, Presidente del Consiglio di Fondazione.