«Keine Ausnahmen für Touristinnen»

«Keine Ausnahmen für Touristinnen»

Da tagesanzeiger.ch l Ab 1. Juli gilt im Tessin das Burkaverbot. Lega-Politiker und Justizdirektor Norman Gobbi sagt, wie man künftig mit verhüllten Gästen aus dem Arabischen Raum umgeht.

Norman Gobbi, wann haben Sie das letzte Mal eine vollverschleierte Frau gesehen?Letzten Sommer in Lugano.

Was hat Sie daran gestört?
Eigentlich nichts.

Frauen mit Burka oder Niqab sind in der Schweiz ein Randphänomen. Weshalb braucht es das Verhüllungsverbot, das ab 1. Juli im Tessin gilt?

Die Verschleierung gehört nicht zu unserer Kultur. Das Gesetz schützt unsere Werte, die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Ausserdem ist das Gesicht ein wichtiges Erkennungsmerkmal. In der Schweiz besteht im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern keine Ausweispflicht.

Zu den Schweizer Werten gehört auch die Religionsfreiheit.

Wir zwingen niemanden, zum Christentum zu konvertieren. Zudem geht es nicht nur um die Religion, es ist auch eine Frage der öffentlichen Sicherheit. Das Gesetz gilt nicht nur für Niqab- und Burka-Trägerinnen, sondern auch für Demonstranten oder Fussballfans, die sich vermummen.

Am Mittwoch sind Polizisten und andere Gemeindeangestellte darüber informiert worden, wie sie das Verhüllungsverbot umsetzen sollen. Werden sie eine strenge Linie fahren?

Wir haben den Gemeindepolizisten empfohlen, vorsichtig und mit guter Gesinnung zu handeln. Sie werden nicht gleich Bussen verteilen, sondern den Leuten erst nahelegen, die Verhüllung freiwillig abzulegen.

Was, wenn das nichts bringt?

Dann können Bussen ausgesprochen werden. Wie hoch diese ausfallen, können die Gemeinden selber entscheiden. Die Verordnung der Regierung sieht in ordentlichen Fällen eine Busse von 100 bis maximal 1000 Franken vor.

Aus Frankreich, wo seit einigen Jahren ein Burkaverbot gilt, sind Fälle bekannt, in denen verschleierte Frauen alle paar Wochen angehalten und gebüsst werden. Das ist wenig nachhaltig.

Damit dies nicht passiert, werden bei uns alle kontrollierten Personen in das kantonale Polizeiregister eingetragen. So erkennen wir, ob eine verschleierte Person bereits einmal kontrolliert wurde. In schwerwiegenden Fällen oder im Wiederholungsfall gibt es die Möglichkeit, höhere Bussen bis 10’000 Franken festzulegen. Grundsätzlich ist auch ein Einschreiten der Staatsanwaltschaft denkbar.

In Frankreich kommt es auch immer wieder vor, dass verschleierte Frauen sich heftig wehren, wenn sie kontrolliert werden.

Ich war letztes Jahr in Frankreich. Viele arabische Frauen waren nicht verschleiert. Das zeigt mir, dass nur diejenigen, die provozieren wollen, sich nicht an die Regeln halten. Und solche Provokationen werden wir bestrafen. Nora Illi (die Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats, Anm. d. R.) etwa hat bereits angekündigt, dass sie am 1. Juli vollverschleiert nach Bellinzona kommen werde, um gegen das Verbot zu protestieren.

Die französische Polizei legt das Verbot grosszügig aus gegenüber vollverschleierten Touristinnen, die sich nur ein paar Tage im Land aufhalten. Wird es auch im Tessin Ausnahmen geben – etwa für saudische Familien, die nach Lugano zum Shoppen kommen?

Nein, bei uns gibt es keine Ausnahmen für Touristinnen. Das Gesetz gilt für alle.

Sie könnten damit zahlungskräftige Gäste verärgern.

Touristen, die sich verschleiern, werden vielleicht künftig nach Como gehen. Das tut mir leid, aber deswegen dürfen wir dem Druck von aussen nicht nachgeben. Bei uns zählt der Souverän, und dieser hat an der Urne entschieden, dass die Vollverschleierung nicht toleriert werden darf. Die Leute sind klug genug, sich anzupassen. Wenn wir nach Saudiarabien oder in den Iran fliegen, halten wir uns auch an die lokalen Kleiderregeln.

Werden nun im Tessin Tafeln aufgestellt, die darauf hinweisen, dass keine Burkas und Niqabs getragen werden dürfen?

Nein, informieren werden vor allem die Tourismusbüros. Zudem haben wir gemeinsam mit dem Aussendepartement des Bundes eine Sprachregelung formuliert. Die saudische Botschaft hat ihre Staatsangehörigen bekanntlich bereits über die neue Kleiderregelung im Tessin informiert. Andere Reaktionen gab es bisher nicht.

Vollverschleierte Frauen sind für die meisten Schweizer etwas Unvertrautes. Haben Sie einmal mit einer Frau gesprochen, die Burka trägt?

Nein.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Tiro: valori, tradizione e scoperta del territorio

Tiro: valori, tradizione e scoperta del territorio

Dal Mattino della Domenica del 5 giugno 2016
L’estate ticinese sarà animata dalla Festa cantonale di tiro

Dopo 14 anni il Ticino è pronto ad ospitare l’evento che riunirà sul nostro territorio le tiratrici e i tiratori di tutta la Svizzera: la Festa cantonale di tiro ticinese. L’ultima edizione fu organizzata con grande successo nel 2002 nella splendida cornice della Valle Leventina. Quest’anno la festa – che avrà luogo dal 7 al 24 luglio nei fine settimana – si sposta a sud, nello spettacolare paesaggio del Mendrisiotto. Il nostro Cantone è da sempre legato al Tiro, uno sport con una lunga tradizione e che incarna i valori fondanti del nostro Paese, a cominciare dalla Libertà di cui noi svizzeri andiamo fieri e che oggi siamo chiamati a tutelare. Una disciplina che custodisce un sano patriottismo. “Liberi e Svizzeri” gridarono nell’Ottocento i giovani ticinesi quando il nostro territorio rischiava di essere annesso alla Lombardia. Lo stesso urlo che risuonò a gran voce anche durante i conflitti del secolo scorso. Proprio per questo motivo “Liberi e Svizzeri” è diventato il motto di molte società di tiro ticinesi, che saranno protagoniste di questa importante manifestazione.
Nello specifico, saranno dodici le giornate di competizione e di divertimento, accompagnate da momenti gastronomici alla scoperta delle nostre tradizioni culinarie e del nostro magnifico territorio. Grazie alle numerose attività che saranno organizzate accanto alla manifestazione come concerti, commedie dialettali e degustazioni di prodotti locali, questa festa diventa un’occasione imperdibile non solo per gli amanti del tiro ma anche per tutta la popolazione ticinese e d’oltre Gottardo.
Un evento che permetterà a tutti di conoscere più da vicino questo sport nazionale e il nostro splendido Ticino! Un appuntamento che offre pure l’opportunità di gareggiare per la prima volta da tutte le distanze. Una competizione con diverse declinazioni del tiro che costituisce una prima a livello svizzero: si potrà infatti sparare dai 300, dai 50 e dai 25 metri, così come ai poligoni interni dove si spara ad aria compressa.
Il tiro è da sempre presente nella mia vita: verrebbe da dire dalla culla fino al Consiglio di Stato! Sin da piccolo sono infatti stato affascinato da questo mondo, al quale mi sono avvicinato grazie a mio papà militare professionista ed esperto tiratore e a mio nonno appassionato cacciatore. All’età di sedici anni ho iniziato a cimentarmi nel tiro sportivo con il fucile d’assalto, il famoso “fass90” che ha unito tanti giovani svizzeri, prima come giovani tiratori e poi nella scuola reclute. Uno sport nel quale ho potuto confrontarmi con me stesso, allenare il controllo dei sensi e sviluppare un’alta capacità di concentrazione. Una passione che mi ha permesso di conoscere molte persone e di stringere amicizie vere anche fuori dagli allenamenti. La macchina organizzativa sta lavorando a pieno regime per offrire alla popolazione una festa memorabile nel nostro Ticino, animato da un Popolo che ha sempre difeso con orgoglio i valori e le tradizioni del nostro Paese. Un evento che accoglierà migliaia di cittadini svizzeri sulle rive del Lago Ceresio e che ci farà ricordare l’indispensabile necessità di salvaguardare i valori fondanti della Svizzera, la nostra Svizzera!
Ancora oggi, dunque, fieri di essere “Liberi e Svizzeri”! Vi aspetto quindi numerosi, pistole e fucili alla mano, alla Festa cantonale di tiro ticinese.
Norman Gobbi

Keine Zwischenfälle bei Eröffnungsfeier

Keine Zwischenfälle bei Eröffnungsfeier

Da NeueLuzernerZeitung.ch l Streng bewacht: Um eine reibungslose Feier zu gewährleisten, waren Tessiner und Urner Polizeikräfte schon vor dem grossen Tag an den Tunneleingängen und auf dem Festgelände präsent. (Archivbild)
Durch Aufklärungs- und Kontrollarbeiten sei im Vorfeld die Grundlage für eine sichere Feier geschaffen worden, teilte die Gesamteinsatzleitung am Mittwoch in einem Communiqué mit. Vom 31. Mai bis 1. Juni galt ausserdem im “Grossraum Gotthard” eine Verkehrssperre für die Zivilluftfahrt und für die Luftwaffe.

Zudem wurde im Tessin eine Hauptstrasse in der Nähe des Festgeländes bei Pollegio für den Verkehr gesperrt und der gesamte Verkehr auf die Autobahn A2 umgeleitet. Deshalb wurde auf einem Teilabschnitt die Vignettenpflicht aufgehoben.

Im längsten Tunnel der Welt waren ebenfalls Vorkehrungen getroffen worden. Die 57 Kilometer lange Röhre war auf kompletter Länge mit Spürhunden abgesucht worden, wie der Sprecher der Urner Kantonspolizei, Gustav Planzer, auf Anfrage sagte.

Am Tag der Eröffnungsfeier selbst mussten alle Gäste eine von Flughäfen bekannte Sicherheitszone passieren, um auf das Festgelände zu gelangen. Gemäss dem Verteidigungsdepartement (VBS) waren 2000 Armeeangehörige beim Gross-Anlass im Einsatz.

“Wir sind sehr zufrieden, dass die Zusammenarbeit bei den Polizeikräften so gut funktioniert hat”, sagte der Tessiner Sicherheitsdirektor Norman Gobbi (Lega) am Mittwoch auf Anfrage. Er erinnerte daran, dass eine derart enge Kooperation zwischen dem Tessin und Uri in Sicherheitsfragen ein Novum darstelle. (sda)

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/ur/uri/Keine-Zwischenfaelle-bei-Eroeffnungsfeier;art97,749296

AlpTransit – Al Governo il taglio del nastro

AlpTransit – Al Governo il taglio del nastro

Un articolo del Corriere del Ticino del 1. giugno 2016 a cura di Michelle cappelletti

Paolo Beltraminelli inaugurerà la galleria ferroviaria – Lo ha rivelato Norman Gobbi a Piazza del Corriere Il direttore delle Istituzioni su Renzi: «Un partner difficile, sembra un po’ gigione ma è molto vendicativo»

Anche il Ticino sarà protagonista all’inaugurazione odierna di AlpTransit: il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi ha rivelato ieri a Piazza del Corriere che il presidente del Consiglio di Stato Paolo Beltraminelli taglierà il nastro dando il via alle celebrazioni della nuova galleria ferroviaria più lunga al mondo, anche se non terrà nessun discorso ufficiale. Dopo le rimostranze dell’Esecutivo gli organizzatori hanno deciso di dare una sorta di contentino al Ticino. «Può essere un segnale di distensione», ha aggiunto Gobbi sollecitato dal conduttore Gianni Righinetti : «Oggi verrà consegnata una forbice?». E Gobbi scherzosamente ha risposto: «Ho consigliato a Beltraminelli di portarne comunque una nuova in tasca». Ma al di là delle battute, il direttore delle Istituzioni ha ricordato che «si tratta di un’opera nazionale, anche se Ticino e Uri hanno sopportato il cantiere». Ricordando poi che pure «all’inaugurazione del primo traforo ferroviario del 1882 che si era svolta a Lucerna, il Governo urano non era stato invitato, salvo poi presentarsi di propria iniziativa e tenere un discorso». Ma il consigliere di Stato oggi a Pollegio si terrà al protocollo evitando azioni dimostrative.

Una bonifica da 57 chilometri
L’organizzazione per garantire la sicurezza nei giorni dell’inaugurazione del traforo, soprattutto oggi quando saranno presenti numerose personalità di spicco – tra cui il premier italiano Matteo Renzi, la cancelliera tedesca Angela Merkel e il presidente francese François Hollande – rappresenta una sfida per le polizie cantonali di Ticino e Uri. «Ricordo che quando arrivò papa Wojtyla a Lugano, subito dopo l’attentato di Roma a piazza San Pietro, per garantire la massima sicurezza erano stati bonificati persino tutti i tombini dall’aeroporto di Agno fino a Cornaredo», ha spiegato Gobbi. «Per la festa del 1. giugno sono stati bonificati dagli agenti unitamente ai militari metro per metro tutti i 57 chilometri della galleria».

Casellario e dintorni
Ma AlpTransit non è stato l’unico tema posto sul tavolo da Righinetti. Il 1. giugno potrebbe infatti anche essere il momento propizio per discutere con Renzi della decisione del Governo di mantenere la richiesta sistematica del casellario giudiziale per i frontalieri, oltre magari a rispondere con una battuta alla gaffe relativa alla paternità di AlpTransit. «Renzi sembra un po’ gigione ma è molto vendicativo», ha sottolineato Gobbi, «è un partner difficile che porta però anche alla luce i limiti della capacità diplomatica svizzera. Abbiamo un sistema da Ancien régime in cui si fanno inchini e riverenze, mentre nel trattare con l’Italia occorrono maggior scaltrezza, durezza e qualche bluff». Insomma, sta dicendo ai colleghi bernesi che Renzi li sta fregando?, ha domandato con un pizzico d’ironia Righinetti. Ferma la risposta di Gobbi: «La dimostrazione è che nonostante sia in corso un trattativa fiscale, Renzi ha proposto una seconda voluntary disclosure».
Comunque, per il consigliere la misura del casellario giudiziale si è confermata efficace: «Sono stati rifiutati 33 permessi, ovvero 2 ogni 1.000. Può sembrare poco ma si tratta di persone che hanno commesso reati gravi». In relazione alle dichiarazioni del governatore della Lombardia Roberto Maroni che aveva definito il casellario giudiziale una «provocazione inutile che va cancellata», Gobbi ha sottolineato: «In Italia sono molto formali quando si tratta di principi, ma lo sono meno nella loro applicazione. Faccio fatica a comprendere questa condotta e poi il casellario è una piccola barriera che non limita l’Accordo di libera circolazione. Anzi, garantisce la sicurezza con un vicinato che non è privo di problematiche, tra cui ad esempio la criminalità organizzata».

Nelle domande ad ampio respiro di Righinetti c’è stato però anche spazio per le imminenti votazioni del 5 giugno, in particolare sulla tassa di collegamento: «Un leghista fa fatica ad approvare una tassa, non lo fa volentieri. Ma permette di migliorare la mobilità».

Incontro i funzionari dirigenti   –  Discussa la riorganizzazione del Dipartimento

Incontro i funzionari dirigenti – Discussa la riorganizzazione del Dipartimento

È stato un pomeriggio dedicato all’incontro e al dialogo quello che martedì scorso a Faido ha visto il Consigliere di Stato Norman Gobbi confrontarsi con i funzionari dirigenti del Dipartimento delle istituzioni. Al centro della discussione, la riorganizzazione di alcuni dei servizi dell’Amministrazione cantonale.
Nella prima parte della giornata è stata presentata in dettaglio ai funzionari dirigenti la riorganizzazione dell’Ufficio della migrazione e del Settore esecuzioni, misure contenute nella manovra per il risanamento delle finanze cantonali presentata dal Governo nelle scorse settimane. Il Consigliere di Stato Norman Gobbi ha sottolineato l’importanza dello sforzo per riequilibrare i conti dell’ente pubblico, e affermato la necessità di ottimizzare le risorse presenti in tutto il territorio, tenendo conto dell’evoluzione delle richieste e delle crescenti sollecitazioni alle quali sono confrontati gli uffici del Dipartimento.

La giornata dipartimentale è poi proseguita allo stand di tiro di Faido, dove i partecipanti alla giornata hanno avuto l’opportunità di sfidarsi in una competizione di tiro sportivo, con una gara alla pistola e al fucile. I funzionari dirigenti – opportunamente istruiti e accompagnati dai Carabinieri Faidesi – si sono così cimentati nel programma del Tiro federale in campagna, che per il pubblico si svolgerà dal 27 al 29 maggio in tutti i poligoni svizzeri e ticinesi. Vincitore della competizione in combinata è stato il responsabile della sezione formazione della Polizia cantonale Cristiano Nenzi. L’Ufficiale di polizia è risultato migliore anche nella classifica individuale al fucile precedendo il Capo Dipartimento Norman Gobbi. Il migliore tiratore della gara alla pistola è stato invece il capitano del I Reparto Mendrisiotto della Gendarmeria Edy Gaffuri.

Déjeuner au Château con provocazione: il Governo crei il Dipartimento dell’enogastronomia

Déjeuner au Château con provocazione: il Governo crei il Dipartimento dell’enogastronomia

Dal portale Liberatv.ch, un articolo di Marco Bazzi

Gli chef stellati di “Sapori Ticino” al Castello di Morcote, tra lago, vigneti e antica pietra.Cronaca di una giornata di grandi sapori. E sul Dipartimento non stiamo affatto scherzando: il Ticino ne avrebbe tanto bisogno

VICO MORCOTE – Il luogo è: il Castello di Morcote, tra la collina che domina Vico e il fitto bosco che sale fino all’alpe Vicania. Una tenuta spettacolare dove ti sembra che i vigneti affondino le radici nel lago.

Su quella terra ricca di frammenti di porfido rosso, originati da antichissima lava vulcanica, sorge, a strapiombo sul Ceresio, che lì si stringe tra il San Giorgio e l’Arbostora, un castello medievale dove si narra abbia soggiornato anche il Barbarossa.

In questo incantevole scenario, tra vigneti che producono vini di grande intensità, si è svolto ieri il Déjeuner au Château, uno degli appuntamenti della rassegna di alta gastronomia “Sapori Ticino”.

E se il luogo è il Castello di Morcote, i nomi sono: Gaby Gianini, la padrona di casa, Michele Conceprio, l’enologo della tenuta, e Dany Stauffacher, padre e anima di Sapori Ticino.

Ai fornelli si sono confrontati quattro chef “stellati” di altrettanti ristoranti italiani: Emanuele Scarello, Philippe Léveillé, Alfio Ghezzi ed Enrico Recanati.

Il tema era il pesce, declinato tra mare e acqua dolce: dal biscotto ghiacciato di scampi ai tortelli di granzoporo con brodo di asparagi, fino al temolo con frutta e verdura in agrodolce. Per chiudere con un capolavoro di pasticcieria firmato da Recanati. Esperienza enogastronomica fantastica e profumi e sapori dei piatti e dei vini esaltati da un paesaggio incantevole. Non potevano mancare il sindaco di Vico, Giona Pifferi, e il ministro Norman Gobbi, al quale il Governo dovrebbe affidare – dopo averlo creato, scorporando dalla Sezione agricoltura il vasto mondo dei prodotti del territorio – il Dipartimento dell’enogastronomia. E non stiamo affatto scherzando: il Ticino ne avrebbe tanto bisogno.

A Gudo il meglio della lotta svizzera

A Gudo il meglio della lotta svizzera

A 45 anni dall’ultimo grande evento organizzato in Ticino (nel 1971 a Sementina), la lotta svizzera si appresta a fare il suo ritorno a Sud delle Alpi.

L’evento, come scrive La Regione, è in programma sabato 25 e domenica 26 giugno al campo sportivo di Gudo, dove 120 atleti si sfideranno nell’ambito della prima “Festa ticinese di lotta svizzera”.

Si tratterà quasi esclusivamente di atleti provenienti da Oltralpe, ma ci saranno comunque anche 5 o 6 ticinesi affiliati all’Associazione cantonale di lotta svizzera, che si allenano al Centro sportivo nazionale della gioventù di Tenero.

Padrino della manifestazione sarà il consigliere di Stato Norman Gobbi. Per il pubblico saranno a disposizione circa 1’000 posti a sedere, oltre a una ricca offerta culinaria e numerose attività collaterali, tra cui una suggestiva esibizione del Coro delle Alpi.

Per maggiori informazioni: www.festalottasvizzera.ch

Tessin will Grenzgänger-Regelung beibehalten

Da SRF.ch l Rund ein Jahr nach der umstrittenen Einforderung von Strafregisterauszügen bei Niederlassungsbewilligungen der Kategorie B und G hat die Regierung des Kantons Tessin eine erste Bilanz gezogen. Weil die Massnahme mehr Sicherheit gebracht habe, soll auch in Zukunft so verfahren werden.

In 33 Fällen seien im vergangenen Jahr Bewilligungen B (Aufenthaltsbewilligung) und G (Grenzgängerbewilligung) nicht erteilt worden, weil die Antragssteller eine kriminelle Vorgeschichte hatten, sagte Staatsrat Norman Gobbi (Lega) vor Medienvertretern in Bellinzona.

Grenzübergang nach Como, Italien.
Nach einem Jahr Erfahrungen will die Tessiner Regierung die umstrittene Grenzgänger-Regelung beizubehalten. Keystone / Archiv

Die Gesamtzahl aller untersuchten Anträge im vergangenen Jahr lag bei 17’468. Von diesen seien 192 Fälle aufgrund begangener Straftaten näher untersucht worden. Die 33 abgelehnten Anträge stammten unter anderem von Personen, die «ein erhebliches Sicherheitsrisiko» darstellten, sagte Gobbi – flüchtig sei von ihnen jedoch keiner gewesen. Der Staatsrat nannte einen konkreten Fall, bei dem der Antragssteller bereits zu insgesamt 30 Jahren Haft verurteilt worden war, unter anderem wegen Mordes.

Von den abgelehnten Personen, hatten 29 einen Antrag für eine G-Bewilligung gestellt, waren also Grenzgänger aus dem benachbarten Italien. Vier zurückgewiesen Personen hatten sich dagegen um die Aufenthaltsbewilligung B beworben.

Regierung unterstützt die Massnahme

Es handle sich um eine «effiziente» und keinesfalls diskriminierende Massnahme, sagte Regierungspräsident Paolo Beltraminelli (CVP). Die Regierung habe sich deshalb einstimmig dafür entschieden, sie weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Sicherheitsdepartement von Norman Gobbi habe nun Auftrag erhalten, weitere Varianten auszuarbeiten, die mit internationalem Recht kompatibel sein sollen.

Spätestens bis zum Inkrafttreten des bereits paraphrasierten Abkommens zwischen der Schweiz und Italien solle die Ersatzmassnahme gelten. Über das gesamte Vorgehen werde die Tessiner Kantonsregierung in den kommenden Tagen auch Bundesrat Ueli Maurer (SVP) informieren.

SEM kritisierte Tessiner Vorgehen

Im September 2015 hatte Staatsrat Gobbi für seine Massnahme breite Rückendeckung durch das Tessiner Kantonsparlament erhalten. Der Grosse Rat forderte darüber hinaus, Strafregisterauszüge für Aufenthaltsbewilligungen künftig landesweit einzufordern.

Im Juni vergangenen Jahres erklärte das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Tessiner Vorstoss für nicht zulässig. Das generelle und flächendeckende Einfordern von Strafregisterauszügen, auch auf kantonaler Ebene, widerspreche dem Personenfreizügigkeitsabkommen und dem europäischen Gemeinschaftsrecht, hiess es damals.

http://m.srf.ch/news/schweiz/tessin-will-grenzgaenger-regelung-beibehalten

Tir di notte, Gobbi dice “no!”

Tir di notte, Gobbi dice “no!”

Da ticinonews.ch l “Dovremmo riflettere su temi tabù come il divieto di circolazione notturno dei mezzi pesanti” ha affermato il consigliere federale Ueli Mauer per allentare il problema del traffico sulle strade svizzere (vedi correlato). Una dichiarazione che in Ticino sta già scatenando un polverone.

La proposta non piace a quelli che per mesi hanno avversato il risanamento della galleria del San Gottardo. Ma non è stata accolta con favore neppure da chi, come Norman Gobbi, il risanamento l’ha sempre caldeggiato.

“Credo sia una proposta sbagliata e irrispettosa nei confronti dei cittadini che hanno votato il risanamento del San Gottardo con la certezza che ciò non sarebbe avvenuto” ha affermato il ministro ai microfoni di TeleTicino. “Penso ci siano altri mezzi per regolare il traffico, per esempio aumentando i costi di transito attraverso il nostro paese, soprattutto per il traffico pesante”.

Se la proposta andrà oltre la boutade, il Ticino farà muro, ha già annunciato il ministro. “Saremo contrari all’aumento della capacità di transito attraverso le Alpi. Ci siamo impegnati in prima persona per il risanamento del San Gottardo, ma a determinate condizioni e garanzie”.

Per maggiori dettagli guarda il servizio di TeleTicino nel video allegato.

http://www.ticinonews.ch/ticino/283996/tir-di-notte-gobbi-dice-ldquonordquo

Der Druck von Süden

Der Druck von Süden

Da NZZ.ch l Das Tessin und Flüchtlingsströme. In Italien könnten in diesem Jahr 300 000 Migranten ankommen – doppelt so viele wie 2015. Das Tessin liebäugelt deshalb mit einer Teilschliessung der Grenze.

Kürzlich ist es wieder einmal zu einem Aufmarsch der Bundesräte im Tessin gekommen. Justizministerin Simonetta Sommaruga war auf Stippvisite im Asylzentrum von Losone, und Finanzminister Ueli Maurer nahm Augenschein beim Grenzwachtkorps in Chiasso. Die dahinterstehende Absicht ist klar: Angesichts der zu erwartenden neuen Flüchtlingswelle will Bundesbern gegenüber den Tessinern Solidarität beweisen und sie auf die Abstimmung vom 5. Juni über die Beschleunigung der Asylverfahren einstimmen.

Der Tessiner Regierungspräsident Paolo Beltraminelli (cvp.) äusserte in Losone seine Zufriedenheit über die geplante Asylgesetzrevision. Sie berichtige den «historischen Fehler», zu viele Aufgaben im Flüchtlingsbereich den Kantonen zu überlassen. Beltraminelli hofft zudem, das geplante Bundesasylzentrum für die Süd- und Zentralschweiz komme möglichst nahe der «heiklen Südgrenze» bei Chiasso zu stehen – um illegalen Übertritten entgegenzuwirken.

Wegen der Schliessung der Balkanroute werden syrische Flüchtlinge spätestens mit Beginn wärmeren Wetters wieder vermehrt übers Meer nach Italien kommen. Auf diese Weise verstärken sie massiv den südlichen Migrantenstrom in Richtung Mittel- und Nordeuropa, der vor allem aus Menschen afrikanischer Herkunft besteht. Italien befürchtet, heuer könnte sich die Flüchtlingszahl auf 300’000 Personen verdoppeln.

Dies dürfte die schweizerische Südgrenze wieder besonders stark belasten. Wie in früheren Jahren könnte sie im Minimum von rund der Hälfte aller Migranten überschritten werden, die in der Schweiz einen Asylantrag stellen. Der Bund rechnet im Rahmen seiner Notfallplanung heuer mit mindestens 40’000 Gesuchen – es könnten aber auch deutlich mehr werden. Im schlimmsten Fall ist damit zu rechnen, dass innert weniger Tage mehrere Zehntausend Menschen über die Südgrenze kommen.

«Die Leute erwarten eine Reduzierung der Anzahl Asylsuchender», sagt Biascas Sindaco.
Im Tessin bestehen drei Aufnahmezentren: Jenes in Chiasso weist Platz für 130 Personen auf, während in der Ex-Militärkaserne von Losone 170 Menschen untergebracht werden können; in Biasca schliesslich sind 50 Plätze vorhanden. Wie beurteilen nun die Sindaci dieser drei Gemeinden die Angst der Bevölkerung vor einem möglichen Ansturm neuer Flüchtlinge?

Gelassenheit in Losone

Losones Sindaco Corrado Bianda (cvp.) weiss darauf keine direkte Antwort. Er nimmt aber an, die Menschen in seiner Gemeinde unterschieden sich punkto Ansichten über Asylsuchende nicht von der restlichen Schweizer Bevölkerung. Auf alle Fälle stellt Bianda fest, dass nach anfänglichen Ängsten wegen der Eröffnung des Asylzentrums in der ehemaligen Militärkaserne die Erfahrung der Bevölkerung mit Migranten mehrheitlich positiv sei. Konfliktsituationen habe es nur wenige innerhalb des Kasernengeländes gegeben. Da die im Herbst 2014 eröffnete Flüchtlingsunterkunft vor Ende 2017 an die Gemeinde übergehen und anderen Zwecken dienen wird, dürfte Losones Bevölkerung eher gelassen bleiben.

Gemäss dem Stadtpräsidenten von Chiasso herrscht eine gewisse Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle. Das sei aber grösstenteils auf die vielen Medienberichte zurückzuführen als auf konkrete Anzeichen, sagt FDP-Mann Bruno Arrigoni. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als angetrunkene Asylsuchende Passanten belästigten, sei ein guter Teil der Bevölkerung auf die jetzigen wie auch künftigen Flüchtlinge gut vorbereitet und zeige sich gelassen.

Laut Arrigoni erwarten Chiassos Bevölkerung und Behörden vom Bund, dass dieser die Aufnahmeprozeduren der Asylsuchenden möglichst schnell abwickelt und überzählige Migranten an andere Orte in der Schweiz schickt. Gerade wenn es zu einem Ansturm auf die Südgrenze komme, sollte der «Abfluss» der Flüchtlinge reibungslos funktionieren.

Biasca will weniger Asylsuchende

Die deutlichsten Worte findet Biascas freisinniger Sindaco Loris Galbusera. Während man früher auf Gemeindegebiet kaum Flüchtlinge angetroffen habe, seien es gegenwärtig insgesamt 170 Personen, die sich in verschiedenen Stadien des Aufnahmeverfahrens befänden und zum Teil in Mietwohnungen oder touristischen Unterkünften lebten. Eine ansehnliche Zahl, so Galbusera. Dennoch habe man nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem friedlichen Zusammenleben gefunden.

Aber Biascas Gemeindepräsident stellt eine gewisse Besorgnis in der Bevölkerung fest, was neue Flüchtlinge anbelangt. Im Falle einer weiteren Welle müssten Bund und Kanton ihren Notfallplan rasch umsetzen und die Menschen weiterleiten: Biasca habe keine verfügbaren Plätze mehr. Galbusera hat zudem den Kanton aufgefordert, die Plätze in Privatwohnungen und Hotels auf rund hundert zu beschränken. «Die Leute erwarten eine Reduzierung der Anzahl Asylsuchender auf unserem Gemeindegebiet.»

Flüchtlinge auch am Wochenende registrieren

An die Befindlichkeit der Bevölkerung knüpft auch der Chef des Tessiner Justiz- und Polizeidepartements Norma Gobbi (Lega) an. Falls sich in dieser «historischen Phase» das subjektive Sicherheitsgefühl der Leute verschlechtern sollte, könnte das die angestrebte Wirkung des Aufnahme- und Überwachungsdispositivs im Südkanton zunichte machen.

In einer Notfallsituation sei es dem Tessin nicht möglich, eine schier endlose Menge von Flüchtlingen unterzubringen, sagt Gobbi weiter. Deshalb hat er zusammen mit Amtskollegen anderer Grenzkantone den Bund aufgefordert, eine Höchstzahl der aufzunehmenden Migranten festzulegen.

Italien befürchtet eine Verdoppelung der Flüchtlingszahlen, Österreich und Frankreich planen die Einführung von Grenzkontrollen – da wird in Gobbis Augen die Schweiz zum letzten «offenen Tor» für den Weg nach Deutschland und Skandinavien. Deshalb nimmt der Staatsrat mit Befriedigung zur Kenntnis, dass Bundesrätin Sommaruga die Registrierung von Flüchtlingen nun auch übers Wochenende durchführen will. Nach Tessiner Erfahrung kommen just dann die meisten Migranten in Chiasso an.

Flüchtlinge abschrecken

Doch dies genügt Gobbi nicht. Vor allem mit Blick auf Österreich, das möglicherweise den Grenzübergang am Brenner schliesst, fordert er Massnahmen zur wirkungsvollen Abschreckung von Migranten. Will der Tessiner Magistrat also noch immer die Südgrenze schliessen, wie er vergangenen Sommer verlauten liess?

Diese Option dürfe man angesichts der zu erwartenden Flüchtlingszahlen in Betracht ziehen, lautet die Antwort. Gobbi stellt sich Massnahmen vor, die man auf die Lenkung der Migrantenströme begrenzt, ohne den normalen grenzüberschreitenden Personen- und Handelsverkehr zu beeinträchtigen.

Bundesrat Maurer wiegelt ab

Auf diesen Punkt hatten die Tessiner Medien Bundesrat Maurer in Chiasso angesprochen. Momentan kämen in der Grenzstadt etwa dreissig Flüchtlinge pro Tag an, von denen man 20 Prozent nach Italien zurückschicke; ausserdem sei ein Zustrom an Syrern vom Balkan her zurzeit nicht feststellbar, liess die Grenzwacht verlauten. Eben darum bezeichnete Maurer selbst eine Grenzschliessung als hypothetische ultima ratio. Gleichzeitig gab der Bundesrat zu, dass alles möglich sei; dennoch hoffe er, das Dichtmachen der Südgrenze vermeiden zu können.

Übrigens weist Staatsrat Gobbi noch auf ein besonderes Problem Italiens mit Flüchtlingen hin. Falls der Migrantenstrom vom Balkan her stark anschwelle, könne man vor allem in Süditalien die ordentliche Registrierung der Flüchtlinge aufgrund der schieren Masse nicht mehr vornehmen. Bundesbern müsse alles tun, damit dieses Problem nicht zu einem schweizerischen werde, mahnt Gobbi. So wird vollends klar: Das Tessin fürchtet den Druck aus Süden.

von Peter Jankovsky, http://www.nzz.ch/schweiz/das-tessin-und-fluechtlingsstroeme-der-druck-von-sueden-ld.16525