Kantone sind mehrheitlich für europäische Lösung

Kantone sind mehrheitlich für europäische Lösung

Da NZZ.CH l Erste Reaktionen deuten darauf hin, dass sich die Kantone hinter den Entscheid des Bundesrates stellen, die Schweiz an der Verteilung von 120 000 Flüchtlingen in der EU zu beteiligen. Einzig das Tessin und Genf kritisieren den Bundesrat.

Für die Kantone hätten die Beschlüsse des Bundesrates keine unmittelbare Änderung der Situation zur Folge. Dieser Ansicht ist der Berner Regierungsrat und Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD), Hans-Jürg Käser (fdp.). Noch stehe eine Einigung der EU-Länder, die für eine Schweizer Beteiligung massgeblich sei, nicht bevor. Das Vorgehen des Bundesrates sei jedoch zu begrüssen: «Es braucht in der Flüchtlingsfrage eine europäische Lösung», sagte Käser.

Der Kanton Luzern habe die Offenheit für diese Zusage, meint der Luzerner Sozialdirektor Guido Graf. Er erwarte aber vom Bund, dass dieser mit einem schnellen Ausbau seiner Strukturen Mitverantwortung trage und den Kantonen die nötigen Mittel zur Verfügung stelle.

«Selbstverständlich machen wir mit, sollte die Schweiz 4000 bis 5000 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen», sagt auch der sankt-gallische Justizdirektor Fredy Fässler. Das Empfangszentrum des Bundes in Altstätten sei jedoch längst nicht mehr in der Lage, die über die Grenze bei Buchs ankommenden Flüchtlinge aufzunehmen. «Wir machen mit unseren Strukturen zurzeit den Job des Bundes», betont Fässler.

Steve Maucci, Chef der Dienststelle für Bevölkerung des Kantons Waadt, nimmt die Ankündigung des Bundes gelassen: «Diesen Anstieg der Zahl der Asylsuchenden können wir bewältigen, auch wenn die Suche nach Unterkünften jetzt schon schwierig ist.»

Kritik kommt dagegen aus den Kantonen Tessin und Genf: Es sei besorgniserregend, wie der Bundesrat weiterhin blind der EU vertraue, wenn einige ihrer Staaten die eigenen Vereinbarungen verletzten, sagt der Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi. Die Schweiz müsse die Situation konstant überwachen. Nötig seien systematische Grenzkontrollen. Und der Genfer Sozialdirektor Mauro Poggia wirft dem Bundesrat vor, humanitäre Zusagen auf dem Buckel der Kantone zu machen.

http://www.nzz.ch/schweiz/kantone-fuer-europaeische-loesung-1.18615609

Nervosität in den Kantonen steigt

Nervosität in den Kantonen steigt

Da NZZ.CH l Flüchtlingskrise. Die Kantone sehen sich ausserstande, einen Anstieg der Asylgesuche allein abzufedern. Sie fordern mehr Plätze in den Zentren des Bundes.

In den Kantonen laufen die Vorbereitungen für den Fall einer grösseren Flüchtlingswelle an. Der Bund hatte die Sozial- und Polizeidirektoren am Montag schriftlich darauf hingewiesen , dass der Zustrom von Flüchtlingen auch in der Schweiz stark ansteigen könne – womit den Kantonen vom Bund mehr Asylsuchende zugewiesen würden (NZZ 16. 9. 15). Für diese Personen müssen nun Unterkünfte bereitgestellt werden. Die Kantone zeigen sich allerdings nicht bereit, einen wachsenden Zustrom alleine abzufedern. Der Solothurner Regierungsrat Peter Gomm, Präsident der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren, meint: «Sollte die Zahl der Asylsuchenden in kurzer Zeit stark ansteigen, muss primär der Bund für die notwendigen Kapazitäten sorgen.»

Mehr Geld gefordert
Die Regierung des Kantons St. Gallen schreibt ihrerseits in einer Antwort auf einen politischen Vorstoss, gefordert sei in erster Linie das Staatssekretariat für Migration (SEM). Der Luzerner Sozialdirektor Guido Graf äusserte sich im Luzerner Parlament ähnlich. Graf, der den Bund wegen seiner Asylpolitik schon früher kritisiert hatte, verlangt, das SEM müsse die Kapazitäten für Notunterkünfte rasch auf 5000 Plätze erhöhen. Eine Aufstockung von 2000 auf 3000 Plätze ist in den letzten Monaten bereits erfolgt, doch diese Massnahme sei zu bescheiden, sagt auch Fiona Elze, Leiterin der Asylkoordination des Kantons Schwyz. Hans-Jürg Käser, Sicherheitsdirektor des Kantons Bern und Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren (KKJPD), hat für diese Forderung ebenfalls Verständnis.

«Der Bund spielt mit dem Feuer», kommentiert der Genfer Sozialdirektor Mauro Poggia das Vorgehen des SEM. Der Bund müsse den Kantonen in dieser Notsituation stärker unter die Arme greifen. Erstens fordert Poggia eine grössere finanzielle Beteiligung des SEM für seinen Kanton, in dem der Platz beschränkt und die Unterbringung folglich teurer sei als anderswo. Zweitens möchte er die Militärkaserne Vernets im Zentrum von Genf in eine Asylunterkunft umwandeln . Bis anhin ist der Kanton Genf mit diesem Anliegen jedoch bei Verteidigungsminister Ueli Maurer abgeblitzt.

Unberechenbare Lage
Wie Genf sind auch andere Kantone mit ihren Möglichkeiten bei der Unterbringung am Limit: Diese Woche trafen die ersten Flüchtlinge in der von der Armee provisorisch errichteten Zeltstadt beim Durchgangsheim in Lyss/Kappelen (BE) ein. Im Vergleich etwa zur Grenze zwischen Österreich und Ungarn, die allein am Montag von 20 000 Flüchtlingen passiert wurde , sind die Dimensionen in der Schweiz aber bescheiden. In den letzten Tagen seien zwischen 14 und 80 Asylsuchende pro Tag über die Ostgrenze eingereist, heisst es vonseiten der St. Galler Regierung. Der Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi beurteilt die Situation zwar als kritisch, aber nicht als alarmierend. Der Kanton Bern ist laut Käser derzeit in der Lage, wöchentlich hundert zusätzliche Plätze bereitzustellen – was etwa der Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge entspreche.

Sorgen bereitet jedoch die Unberechenbarkeit der Lage. Weil die Migrationswege über den Balkan immer schlechter funktionierten, könnten sich die Flüchtlinge dazu entschliessen, wieder zu Tausenden über das Adriatische Meer nach Italien zu gelangen, befürchtet Gobbi. Das Tessin wäre in diesem Fall das Einfallstor in die Schweiz.

von Daniel Gerny, Andrea Kucera16.9.2015

http://www.nzz.ch/schweiz/nervositaet-in-den-kantonen-steigt-1.18614388

“Fosse per me sospenderei Schengen”

“Fosse per me sospenderei Schengen”

Da Ticinonews.ch l  Germania e Austria hanno deciso di chiudere le frontiere. Cosa ne pensa il consigliere di Stato Norman Gobbi?

La chiusura delle frontiere adottata da Germania e Austria, dopo l’ondata di profughi che continua a riversarsi in Europa, non ha lasciato indifferente il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi.

“La situazione che si sta sviluppando negli ultimi giorni nei Paesi europei ci sta dando ragione” afferma Gobbi, che lo scorso giugno, ricordiamo, aveva paventato la chiusura delle frontiere per far fronte all’emergenza migranti.

La proposta è ancora attuale, chiediamo noi? “Fosse per me lo farei subito, e sospenderei Schengen” ci spiega Gobbi, “ma è una decisione che spetta alla Confederazione.”

Ma in Ticino – alla frontiera sud della Svizzera – la situazione è preoccupante come nei dei due paesi? “Per ora” ci dice Gobbi “la situazione è sotto controllo. Ma non abbassiamo la guardia”.

“Certo è” continua il direttore del DI “che dopo la chiusura dei valichi sul fronte est (Germania-Austria), i migranti tenteranno la via a sud che da Milano arriva al Ticino”. “Se la situazione peggiorerà bisognerà adottare misure d’emergenza anche qui” conclude Gobbi, e la proposta della chiusura delle frontiere tornerà a bussare sempre più forte a Berna.

http://www.ticinonews.ch/ticino/249999/fosse-per-me-sospenderei-schengen

“Valutare non siginifica abolire”

“Valutare non siginifica abolire”

Dal Corriere del Ticino l … Sì perché come ha fatto notare il Presidente del Consiglio di Stato Norman Gobbi, “il nostro Paese è formato da molteplici regioni che a loro volta hanno diversi partner oltre la frontiera. E se auindi il Ticino richiede e mette in atto determinate misure è perchè si ritiene esposto a dinamiche economiche, territoriali e politico-amministrative differenti rispetto ad altri Cantoni, i quali non hanno i nostri stessi problemi”. 

Anche in questo modo il Direttore del Dipartimento delle istituzioni si è posto in difesa del provvedimento legato alla richiesta dell’estratto del casellario giudiziale e dei carichi pendenti introdotto in aprile. Nel corso dell’incontro a Palazzo delle Orsoline Gobbi ha quindi ha ribadito alle autorità federali di voler mantenere in vigore la relativa procedura provvisoria. “Una valutazione sulla misura sarà poi realizzata in ottobre” ci ha spiegato a margine della conferenza stampa.  Precisando però che “questo non significa la sua abolizione, anche perchè da quando è stata attivata non è emerso nessun caso sospetto. Il che vuol dire chiaramente che il provvedimento sta funzionando”.

Di Giovanni Galli

Chiasso, task force migranti

Chiasso, task force migranti

Da RSI.CH l La Confederazione mette in piedi un gruppo di lavoro per combattere le bande internazionali

La Confederazione vuole istituire una Task-Force per combattere le bande internazionali che indirizzano e trasportano i migranti verso l’Europa. L’obiettivo è fermare, arrestare e condannare i passatori. Il primo gruppo di lavoro sarà operativo nei prossimi giorni a Chiasso.

Lo ha dichiarato oggi, venerdì, Olivier Pecorini, vicedirettore dell’Ufficio federale di polizia, ai microfoni della Radio svizzerotedesca SRF. Il gruppo sarà composto da guardie di confine, agenti della polizia cantonale e federale, oltre che da rappresentanti delle autorità giudiziarie.

La Svizzera è per molti profughi un importante paese di transito, ma anche di destinazione. Le vie principali utilizzate dai migranti sono due: dall’Italia attraverso il Ticino verso la Germania via Basilea, l’altra sempre dall’Italia via Sempione verso la Francia.

ATS

9 febbraio: un nuovo voto non risolverà i problemi del Ticino!

9 febbraio: un nuovo voto non risolverà i problemi del Ticino!

È dannoso e controproducente mettere in discussione la volontà del Popolo. Il 9 febbraio 2014, il Popolo svizzero si è espresso in modo chiaro: basta all’immigrazione di massa! Un segnale forte e soprattutto un mandato ben preciso, che obbliga le Autorità politiche a dover agire per rispettare la volontà dei cittadini. In Ticino – lo ripeto, visto che in talune occasioni qualcuno sembra esserselo dimenticato –, quasi il 70% della popolazione ha accettato l’iniziativa, contribuendo in maniera decisiva all’esito finale della votazione federale. Le trattative per mettere in pratica la volontà popolare sono iniziate, non senza qualche difficoltà dato l’atteggiamento scontroso dell’Unione europea e l’approccio fin troppo remissivo dei rappresentanti del nostro Paese. Il Canton Ticino, in particolare nella sua presa di posizione in merito al progetto proposto dal Consiglio federale per concretizzare i contingenti votati dal Popolo, ha già detto la sua: occorre rivedere l’Accordo sulla libera circolazione delle persone, in modo che in esso siano previste delle limitazioni per quanto concerne i cittadini degli Stati UE, che creano anche delle distorsioni al nostro mercato del lavoro. Questo è il punto centrale della discussione; questo è il mandato del Popolo svizzero che le Autorità politiche devono perseguire con tutte le loro forze.

Ora, proprio nel bel mezzo delle trattative, qualcuno ha pensato bene di mettere in discussione la volontà del Popolo svizzero che, a detta dei promotori dell’iniziativa RASA (“Fuori dal vicolo cieco”) porterà la Svizzera alla rovina. Ma siamo sicuri che nel vicolo cieco non ci stiano portando proprio i promotori di questa campagna per riportare i cittadini alle urne? Mentre la congiuntura economica sfavorevole, unita agli effetti negativi sul nostro mercato del lavoro dovuti alla libera circolazione delle persone, mette in ginocchio l’occupazione e la piazza finanziaria del nostro Cantone, chi sta pensando a tutelare gli interessi dei Ticinesi? Chi sta pensando al Ticino, che negli ultimi tempi ha dovuto pure assumersi l’onere – dato il fallimento dimostrato dall’Unione europea in questo ambito – riguardante la gestione dell’emergenza migranti? Non di certo coloro che hanno promosso la raccolta delle firme per ritornare a votare e che ignorano la realtà ticinese! Voglio essere schietto e sincero come mio solito: un nuovo voto non risolverà i nostri problemi! Anzi, rischia di mettere il nostro Paese in una posizione di svantaggio al tavolo delle trattative, con gli euroburocrati di Bruxelles che avrebbero il coltello dalla parte del manico.

Questo è il momento in cui dobbiamo restare uniti, senza dare l’idea di essere divisi su una questione così fondamentale per il futuro della Svizzera. I Ticinesi l’hanno capito, e difatti le firme a sostegno dell’iniziativa RASA provenienti dal nostro Cantone sembrerebbero essere poche. I Ticinesi vogliono risposte chiare e concrete alle loro preoccupazioni: questo è l’obiettivo sul quale dobbiamo focalizzarci. La volontà del Popolo è un principio cardine della democrazia svizzera e, di conseguenza, metterla in dubbio, come ha fatto l’iniziativa RASA, è dannoso. Con il voto del 9 febbraio, tanta gente ha nutrito la speranza di poter cambiare le cose nel nostro Paese e nel nostro Cantone: non sarà quindi certo annullando le decisioni prese senza nemmeno aver provato ad attuarle che i problemi dei Ticinesi troveranno una soluzione. Dobbiamo provarci; e non dobbiamo mollare! Io continuerò ad impegnarmi e a lottare, in particolare difendendo la volontà del 68% dei Ticinesi ogniqualvolta sarò chiamato – come nel caso degli innumerevoli incontri con le Autorità federali – a rappresentare il nostro Cantone e gli interessi dei suoi cittadini.

Norman Gobbi
(Mattino della domenica, 23.08.2015)

Sulla sicurezza e il rispetto dei cittadini non si può ironizzare

Sulla sicurezza e il rispetto dei cittadini non si può ironizzare

Personalmente non pensavo che il quotidiano La Regione utilizzasse la lettera di risposta che il sottoscritto ha inviato al Segretario di Stato per la migrazione Mario Gattiker per strumentalizzare la misura introdotta dal mio Dipartimento lo scorso aprile relativa all’obbligo di presentazione del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti per il rinnovo e il rilascio dei permessi di dimora B e di lavoratore frontaliere G. Innanzitutto, tengo a spegnere il taglio ironico con cui La Regione ha tendenziosamente impostato l’intero articolo pubblicato oggi. Dire infatti che “si scopre solo oggi” la natura straordinaria e temporanea della mia decisione è falso, dato che più volte ho ribadito la straordinarietà della misura, legata appunto al contesto straordinario vissuto negli ultimi mesi a livello di sicurezza. Sicurezza, un argomento messo in dubbio dal quotidiano, che cita alcuni passaggi dell’editoriale con il quale, come Direttore del Dipartimento delle istituzioni, introducevo ad inizio anno il Rapporto d’attività 2014 della Polizia cantonale.
Le cifre estrapolate dal Rapporto e riportate nell’articolo sono parziali e non dicono tutto. Ad esempio, non considerano la criminalità economica, che non è diminuita rispetto al 2013, e che danneggia fortemente l’immagine della nostra piazza finanziaria. E soprattutto ben si son guardati di indicare la provenienza degli autori di questi reati quali truffa, appropriazione indebita, amministrazione infedele e falsità in documenti: il 61% di loro sono cittadini stranieri, con oltre la metà di questi reati commessi da persone di nazionalità italiana; inoltre, non considerano che la criminalità in generale è diminuita solo grazie ai notevoli sforzi messi in campo dal nostro Cantone nel globale, e dal Dipartimento diretto dal sottoscritto nel particolare. 

Non sto ad elencare le misure introdotte perché sono sicuro che tutti se le ricordano; i media le hanno riportate più volte e sono state parte integrante del dibattito politico della scorsa legislatura cantonale e dell’attuale legislatura federale. Aggiungo però che fra quelle misure è integrato anche l’obbligo di presentazione del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti. Analizzare quest’ultimo come se fosse un provvedimento a sé rappresenta un esercizio miope e fuorviante. Il provvedimento è, e così è sempre stato dichiaratamente, una misura straordinaria. Di fronte a situazioni come quelle vissute dal Ticino negli ultimi mesi, le misure introdotte devono poter essere accompagnate – e questo è un aspetto che ho ricordato alle Autorità federali – da misure straordinarie che permettano di continuare a garantire la sicurezza e l’ordine pubblico del nostro Cantone e di tutti i suoi cittadini.

Sulla sicurezza non bisogna mai abbassare la guardia. In qualità di responsabile politico e istituzionale della sicurezza nel nostro Cantone, il sottoscritto deve pensare alla tranquillità di tutti i cittadini, messa a repentaglio da persone che approfittano del contesto d’apertura – ahimè causato dagli accordi internazionali firmati dal nostro Paese – per entrare a delinquere sul nostro territorio. Sicurezza e tranquillità che, nel caso di questa misura, fanno rima con rispetto. Rispetto per tutti i Ticinesi ma anche per tutti i cittadini stranieri che vogliono dimorare o lavorare onestamente nel nostro Cantone, e che sono quindi anch’essi tutelati dalla mia decisione (prova ne è che nessuno si è lamentato, anzi). Sulla sicurezza e il rispetto dei cittadini non si può ironizzare; ed è proprio per questo che ho difeso e continuerò a difendere la mia decisione presso le Autorità federali, così come presso quelle europee e italiane.

Se questo mio comportamento non trova l’approvazione di alcune testate giornalistiche come La Regione o Il Caffé, pazienza. La sicurezza e il benessere del Popolo ticinese sono sempre state fra le mie priorità. Obiettivi a cui mi sono dedicato nella passata legislatura (durante la quale ho deciso l’introduzione di questo provvedimento, e se ne stiamo ancora discutendo significa che non si è trattato, come supposto da qualcuno, di una manovra elettorale), assicurando al cittadino che lo avrei fatto anche se mi avesse concesso un secondo mandato. Il Popolo ticinese mi ha confermato la sua fiducia, al di là di ogni dubbio. Non tenere fede a quanto detto in campagna elettorale sarebbe stato deludente e irriverente per chi mi ha sostenuto con il suo voto. È per questo che adotterò ogni provvedimento che riterrò necessario, anche se scomodo ad alcuni ambienti, per aumentare il livello della sicurezza nel nostro Cantone.

Norman Gobbi

I Direttori dei Dipartimenti cantonali di giustizia e polizia in visita in Ticino

I Direttori dei Dipartimenti cantonali di giustizia e polizia in visita in Ticino

È stata mostrata loro l’area di confine e s è parlato della questione migranti. Giovedì 20 e venerdì 21 agosto i membri del Comitato della Conferenza dei direttori cantonali di giustizia e polizia si sono riuniti a Chiasso, su invito del Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi. L’invito era finalizzato a mostrare direttamente “i problemi cui, specialmente negli ultimi tempi, si trova confrontato, il Canton Ticino”.

L’accento è stato posto in particolare sui flussi migratori, una questione già evidenziata dal Consigliere di Stato Norman Gobbi, che nel mese di giugno scorso aveva reso partecipi i membri del Comitato sulla criticità della situazione. Le preoccupazioni ticinesi sono state sostenute dalla Conferenza, che aveva postulato alle Consigliere federali Eveline Widmer-Schlumpf e Simonetta Sommaruga un rafforzamento dei controlli alla frontiera associato a un aumento del numero delle guardie di confine in Ticino.

I rappresentanti della Polizia cantonale, del Centro di Cooperazione di Polizia e Doganale di Chiasso e del Corpo delle guardie di confine hanno illustrato la situazione attuale e hanno poi guidato i membri del Comitato in una visita alla dogana della stazione ferroviaria di Chiasso e al Centro di registrazione situato in Via Motta.

“Queste visite hanno permesso di rendere attenti i membri del Comitato della Conferenza sull’onere significativo di cui si fa carico il Canton Ticino nell’ambito della difesa e del controllo di quella che è la Porta Sud della Svizzera”. Si tratta di un onore, aggiunge il Dipartimento delle istituzioni, “che presuppone una stretta collaborazione tra le Autorità cantonali e quelle federali, che dovrà essere ulteriormente rafforzata in modo da continuare a garantire la salvaguardia della sicurezza e dell’ordine pubblico del nostro Paese”.

Oggi, infine, si è tenuta la consueta riunione del Comitato presso il Centro di Cooperazione di Polizia e Doganale.

Gobbi risponde picche a Berna

Gobbi risponde picche a Berna

Da ticinonews.ch l Il consigliere di Stato ha risposto a Mario Gattiker. “Le comunico che sui permessi non intendo fare marcia indietro”.

“Le comunico che non intendo farlo.” Così il consigliere di Stato Norman Gobbi ha risposto al segretario di Stato della migrazione Mario Gattiker, che con una missiva inviata a Bellinzona durante lo scorso mese di giugno gli aveva chiesto di abolire la richiesta dell’estratto del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti per il rilascio dei permessi B (dimoranti) e G (frontalieri).

Nella sua risposta, riportata oggi dal Corriere del Ticino, Gobbi fa presente a Gattiker che “occorre relativizzare la portata discriminante della misura – un aspetto fin troppo enfatizzato dalle autorità italiane – in quanto essa si applica a tutti i cittadini UE/AELS, indipendentemente dalla loro nazionalità.”

Il direttore del Dipartimento delle istituzioni ricorda inoltre che la misura è volta a tutelare la sicurezza e non a limitare l’esercizio di libera circolazione: “Quale responsabile politico e istituzionale della sicurezza nel Canton Ticino, non posso permettere che vengano a ripresentarsi situazioni di disagio come quelle vissute negli scorsi mesi, situazioni che, oltre a mettere a repentaglio la sicurezza e l’ordine pubblico del nostro Cantone, denotano una mancanza di rispetto sia nei confronti dei cittadini del nostro Paese, sia delle persone straniere che vogliono dimorare e lavorare onestamente sul suolo elvetico.”

Gobbi conclude ribadendo che si tratta di una misura a titolo provvisorio “che verrà rivalutata nel corso dell’autunno, quando disporremo di elementi oggettivi e dati statistici riscontrabili”.

http://www.ticinonews.ch/ticino/247560/gobbi-risponde-picche-a-berna