Il casellario giudiziale rimane in vigore!

Il casellario giudiziale rimane in vigore!

Dal Mattino della domenica l La misura ha permesso di vietare l’entrata in Ticino a 33 potenziali criminali

33. È questo il numero di criminali a cui nell’ultimo anno è stato negato il permesso di soggiorno per venire a vivere o a lavorare nel nostro Cantone. Tra queste persone figurano persone condannate per reati quali appropriazione indebita, omicidio, rapina, detenzione illegale di armi e munizioni nonché “distruzione di cadavere continuato”. Leggendo quest’ultimo termine mi sono chiesto a cosa si riferisse. Sono andato a verificare. Questa persona a cui abbiamo negato il permesso di entrata in passato aveva strangolato un anziano di 90 anni e in seguito aveva dato fuoco al suo cadavere! Non propriamente reati lievi, quindi, che permettono di comprendere l’importanza della misura straordinaria concernente l’obbligo di presentazione dell’estratto del casellario giudiziale per il rilascio e il rinnovo dei permessi di dimora B e per frontalieri G.
Una misura pienamente sostenuta dai cittadini in particolare attraverso le 12’192 raccolte mediante la petizione promossa dalla Lega dei Ticinesi, da sempre in prima linea per difendere la sicurezza del nostro Cantone e di tutta la popolazione.

Più sicurezza sul nostro territorio! È questo il risultato che abbiamo ottenuto grazie all’introduzione di questa misura straordinaria. Un provvedimento che ha fatto discutere, soprattutto oltre confine, ma che si è rivelato molto efficace. Un’efficacia riconosciuta da tutto il Governo, che ha deciso di mantenere questa misura in vigore, incaricando il Dipartimento delle istituzioni da me diretto di approfondire possibili misure alternative che consentano di ottenere analoghi risultati. Una misura, tengo a sottolineare, di sicurezza e di ordine pubblico, non economica, come qualcuno ha voluto far credere. Inoltre, non si tratta assolutamente di un atto discriminatorio, come dimostrano i dati statistici riferiti al primo anno della sua applicazione. Su un totale di 17’468 domande esaminate dall’Autorità cantonale, 17’276 hanno portato infatti al rilascio o al rinnovo del permesso. Insomma, come ho sempre ripetuto: chi non ha nulla da nascondere non ha nulla da temere! Proprio per questo motivo la misura ha trovato pure la comprensione da parte dei cittadini stranieri che vogliono lavorare o dimorare onestamente sul nostro territorio.

Il mantenimento della richiesta dell’estratto del casellario giudiziale è da salutare positivamente, poiché permetterà di continuare a salvaguardare la sicurezza del Ticino e dei Ticinesi. I fatti ci dicono che la conoscenza approfondita di una persona che vuole entrare nel nostro Paese è di vitale importanza per tutelarci anche di fronte a fenomeni gravi e preoccupanti come ad esempio il crimine organizzato oppure le attività terroristiche; fenomeni che oggi purtroppo possono toccare da vicino anche la Svizzera. Il concetto è molto semplice: chi farebbe entrare a vivere nella propria casa una persona senza conoscere meglio il suo vissuto? Credo proprio nessuno. E questo non per una chiusura tout court, come indicano i soliti fautori del “buonismo” a tutti costi, che a livello pratico non consente però di trovare delle soluzioni concrete ai problemi ai quali siamo confrontati. Fin dal mio primo giorno in Consiglio di Stato ho messo la sicurezza al centro del mio operato; un obiettivo che continuerò a perseguire anche in futuro. Perché la sicurezza, oltre ad essere un bene primario, rappresenta un valore fondamentale del nostro Paese. Un valore che lo Stato è chiamato a garantire ogni giorno, anche attraverso decisioni come quella da me presa nell’aprile 2015. Una decisione efficace, un atto dovuto nei confronti di tutti i cittadini!

Norman Gobbi

Tessin will Grenzgänger-Regelung beibehalten

Da SRF.ch l Rund ein Jahr nach der umstrittenen Einforderung von Strafregisterauszügen bei Niederlassungsbewilligungen der Kategorie B und G hat die Regierung des Kantons Tessin eine erste Bilanz gezogen. Weil die Massnahme mehr Sicherheit gebracht habe, soll auch in Zukunft so verfahren werden.

In 33 Fällen seien im vergangenen Jahr Bewilligungen B (Aufenthaltsbewilligung) und G (Grenzgängerbewilligung) nicht erteilt worden, weil die Antragssteller eine kriminelle Vorgeschichte hatten, sagte Staatsrat Norman Gobbi (Lega) vor Medienvertretern in Bellinzona.

Grenzübergang nach Como, Italien.
Nach einem Jahr Erfahrungen will die Tessiner Regierung die umstrittene Grenzgänger-Regelung beizubehalten. Keystone / Archiv

Die Gesamtzahl aller untersuchten Anträge im vergangenen Jahr lag bei 17’468. Von diesen seien 192 Fälle aufgrund begangener Straftaten näher untersucht worden. Die 33 abgelehnten Anträge stammten unter anderem von Personen, die «ein erhebliches Sicherheitsrisiko» darstellten, sagte Gobbi – flüchtig sei von ihnen jedoch keiner gewesen. Der Staatsrat nannte einen konkreten Fall, bei dem der Antragssteller bereits zu insgesamt 30 Jahren Haft verurteilt worden war, unter anderem wegen Mordes.

Von den abgelehnten Personen, hatten 29 einen Antrag für eine G-Bewilligung gestellt, waren also Grenzgänger aus dem benachbarten Italien. Vier zurückgewiesen Personen hatten sich dagegen um die Aufenthaltsbewilligung B beworben.

Regierung unterstützt die Massnahme

Es handle sich um eine «effiziente» und keinesfalls diskriminierende Massnahme, sagte Regierungspräsident Paolo Beltraminelli (CVP). Die Regierung habe sich deshalb einstimmig dafür entschieden, sie weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Sicherheitsdepartement von Norman Gobbi habe nun Auftrag erhalten, weitere Varianten auszuarbeiten, die mit internationalem Recht kompatibel sein sollen.

Spätestens bis zum Inkrafttreten des bereits paraphrasierten Abkommens zwischen der Schweiz und Italien solle die Ersatzmassnahme gelten. Über das gesamte Vorgehen werde die Tessiner Kantonsregierung in den kommenden Tagen auch Bundesrat Ueli Maurer (SVP) informieren.

SEM kritisierte Tessiner Vorgehen

Im September 2015 hatte Staatsrat Gobbi für seine Massnahme breite Rückendeckung durch das Tessiner Kantonsparlament erhalten. Der Grosse Rat forderte darüber hinaus, Strafregisterauszüge für Aufenthaltsbewilligungen künftig landesweit einzufordern.

Im Juni vergangenen Jahres erklärte das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Tessiner Vorstoss für nicht zulässig. Das generelle und flächendeckende Einfordern von Strafregisterauszügen, auch auf kantonaler Ebene, widerspreche dem Personenfreizügigkeitsabkommen und dem europäischen Gemeinschaftsrecht, hiess es damals.

http://m.srf.ch/news/schweiz/tessin-will-grenzgaenger-regelung-beibehalten

Der Druck von Süden

Der Druck von Süden

Da NZZ.ch l Das Tessin und Flüchtlingsströme. In Italien könnten in diesem Jahr 300 000 Migranten ankommen – doppelt so viele wie 2015. Das Tessin liebäugelt deshalb mit einer Teilschliessung der Grenze.

Kürzlich ist es wieder einmal zu einem Aufmarsch der Bundesräte im Tessin gekommen. Justizministerin Simonetta Sommaruga war auf Stippvisite im Asylzentrum von Losone, und Finanzminister Ueli Maurer nahm Augenschein beim Grenzwachtkorps in Chiasso. Die dahinterstehende Absicht ist klar: Angesichts der zu erwartenden neuen Flüchtlingswelle will Bundesbern gegenüber den Tessinern Solidarität beweisen und sie auf die Abstimmung vom 5. Juni über die Beschleunigung der Asylverfahren einstimmen.

Der Tessiner Regierungspräsident Paolo Beltraminelli (cvp.) äusserte in Losone seine Zufriedenheit über die geplante Asylgesetzrevision. Sie berichtige den «historischen Fehler», zu viele Aufgaben im Flüchtlingsbereich den Kantonen zu überlassen. Beltraminelli hofft zudem, das geplante Bundesasylzentrum für die Süd- und Zentralschweiz komme möglichst nahe der «heiklen Südgrenze» bei Chiasso zu stehen – um illegalen Übertritten entgegenzuwirken.

Wegen der Schliessung der Balkanroute werden syrische Flüchtlinge spätestens mit Beginn wärmeren Wetters wieder vermehrt übers Meer nach Italien kommen. Auf diese Weise verstärken sie massiv den südlichen Migrantenstrom in Richtung Mittel- und Nordeuropa, der vor allem aus Menschen afrikanischer Herkunft besteht. Italien befürchtet, heuer könnte sich die Flüchtlingszahl auf 300’000 Personen verdoppeln.

Dies dürfte die schweizerische Südgrenze wieder besonders stark belasten. Wie in früheren Jahren könnte sie im Minimum von rund der Hälfte aller Migranten überschritten werden, die in der Schweiz einen Asylantrag stellen. Der Bund rechnet im Rahmen seiner Notfallplanung heuer mit mindestens 40’000 Gesuchen – es könnten aber auch deutlich mehr werden. Im schlimmsten Fall ist damit zu rechnen, dass innert weniger Tage mehrere Zehntausend Menschen über die Südgrenze kommen.

«Die Leute erwarten eine Reduzierung der Anzahl Asylsuchender», sagt Biascas Sindaco.
Im Tessin bestehen drei Aufnahmezentren: Jenes in Chiasso weist Platz für 130 Personen auf, während in der Ex-Militärkaserne von Losone 170 Menschen untergebracht werden können; in Biasca schliesslich sind 50 Plätze vorhanden. Wie beurteilen nun die Sindaci dieser drei Gemeinden die Angst der Bevölkerung vor einem möglichen Ansturm neuer Flüchtlinge?

Gelassenheit in Losone

Losones Sindaco Corrado Bianda (cvp.) weiss darauf keine direkte Antwort. Er nimmt aber an, die Menschen in seiner Gemeinde unterschieden sich punkto Ansichten über Asylsuchende nicht von der restlichen Schweizer Bevölkerung. Auf alle Fälle stellt Bianda fest, dass nach anfänglichen Ängsten wegen der Eröffnung des Asylzentrums in der ehemaligen Militärkaserne die Erfahrung der Bevölkerung mit Migranten mehrheitlich positiv sei. Konfliktsituationen habe es nur wenige innerhalb des Kasernengeländes gegeben. Da die im Herbst 2014 eröffnete Flüchtlingsunterkunft vor Ende 2017 an die Gemeinde übergehen und anderen Zwecken dienen wird, dürfte Losones Bevölkerung eher gelassen bleiben.

Gemäss dem Stadtpräsidenten von Chiasso herrscht eine gewisse Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle. Das sei aber grösstenteils auf die vielen Medienberichte zurückzuführen als auf konkrete Anzeichen, sagt FDP-Mann Bruno Arrigoni. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als angetrunkene Asylsuchende Passanten belästigten, sei ein guter Teil der Bevölkerung auf die jetzigen wie auch künftigen Flüchtlinge gut vorbereitet und zeige sich gelassen.

Laut Arrigoni erwarten Chiassos Bevölkerung und Behörden vom Bund, dass dieser die Aufnahmeprozeduren der Asylsuchenden möglichst schnell abwickelt und überzählige Migranten an andere Orte in der Schweiz schickt. Gerade wenn es zu einem Ansturm auf die Südgrenze komme, sollte der «Abfluss» der Flüchtlinge reibungslos funktionieren.

Biasca will weniger Asylsuchende

Die deutlichsten Worte findet Biascas freisinniger Sindaco Loris Galbusera. Während man früher auf Gemeindegebiet kaum Flüchtlinge angetroffen habe, seien es gegenwärtig insgesamt 170 Personen, die sich in verschiedenen Stadien des Aufnahmeverfahrens befänden und zum Teil in Mietwohnungen oder touristischen Unterkünften lebten. Eine ansehnliche Zahl, so Galbusera. Dennoch habe man nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem friedlichen Zusammenleben gefunden.

Aber Biascas Gemeindepräsident stellt eine gewisse Besorgnis in der Bevölkerung fest, was neue Flüchtlinge anbelangt. Im Falle einer weiteren Welle müssten Bund und Kanton ihren Notfallplan rasch umsetzen und die Menschen weiterleiten: Biasca habe keine verfügbaren Plätze mehr. Galbusera hat zudem den Kanton aufgefordert, die Plätze in Privatwohnungen und Hotels auf rund hundert zu beschränken. «Die Leute erwarten eine Reduzierung der Anzahl Asylsuchender auf unserem Gemeindegebiet.»

Flüchtlinge auch am Wochenende registrieren

An die Befindlichkeit der Bevölkerung knüpft auch der Chef des Tessiner Justiz- und Polizeidepartements Norma Gobbi (Lega) an. Falls sich in dieser «historischen Phase» das subjektive Sicherheitsgefühl der Leute verschlechtern sollte, könnte das die angestrebte Wirkung des Aufnahme- und Überwachungsdispositivs im Südkanton zunichte machen.

In einer Notfallsituation sei es dem Tessin nicht möglich, eine schier endlose Menge von Flüchtlingen unterzubringen, sagt Gobbi weiter. Deshalb hat er zusammen mit Amtskollegen anderer Grenzkantone den Bund aufgefordert, eine Höchstzahl der aufzunehmenden Migranten festzulegen.

Italien befürchtet eine Verdoppelung der Flüchtlingszahlen, Österreich und Frankreich planen die Einführung von Grenzkontrollen – da wird in Gobbis Augen die Schweiz zum letzten «offenen Tor» für den Weg nach Deutschland und Skandinavien. Deshalb nimmt der Staatsrat mit Befriedigung zur Kenntnis, dass Bundesrätin Sommaruga die Registrierung von Flüchtlingen nun auch übers Wochenende durchführen will. Nach Tessiner Erfahrung kommen just dann die meisten Migranten in Chiasso an.

Flüchtlinge abschrecken

Doch dies genügt Gobbi nicht. Vor allem mit Blick auf Österreich, das möglicherweise den Grenzübergang am Brenner schliesst, fordert er Massnahmen zur wirkungsvollen Abschreckung von Migranten. Will der Tessiner Magistrat also noch immer die Südgrenze schliessen, wie er vergangenen Sommer verlauten liess?

Diese Option dürfe man angesichts der zu erwartenden Flüchtlingszahlen in Betracht ziehen, lautet die Antwort. Gobbi stellt sich Massnahmen vor, die man auf die Lenkung der Migrantenströme begrenzt, ohne den normalen grenzüberschreitenden Personen- und Handelsverkehr zu beeinträchtigen.

Bundesrat Maurer wiegelt ab

Auf diesen Punkt hatten die Tessiner Medien Bundesrat Maurer in Chiasso angesprochen. Momentan kämen in der Grenzstadt etwa dreissig Flüchtlinge pro Tag an, von denen man 20 Prozent nach Italien zurückschicke; ausserdem sei ein Zustrom an Syrern vom Balkan her zurzeit nicht feststellbar, liess die Grenzwacht verlauten. Eben darum bezeichnete Maurer selbst eine Grenzschliessung als hypothetische ultima ratio. Gleichzeitig gab der Bundesrat zu, dass alles möglich sei; dennoch hoffe er, das Dichtmachen der Südgrenze vermeiden zu können.

Übrigens weist Staatsrat Gobbi noch auf ein besonderes Problem Italiens mit Flüchtlingen hin. Falls der Migrantenstrom vom Balkan her stark anschwelle, könne man vor allem in Süditalien die ordentliche Registrierung der Flüchtlinge aufgrund der schieren Masse nicht mehr vornehmen. Bundesbern müsse alles tun, damit dieses Problem nicht zu einem schweizerischen werde, mahnt Gobbi. So wird vollends klar: Das Tessin fürchtet den Druck aus Süden.

von Peter Jankovsky, http://www.nzz.ch/schweiz/das-tessin-und-fluechtlingsstroeme-der-druck-von-sueden-ld.16525

Prova di forza al Brennero

Prova di forza al Brennero

L’Austria ha presentato il proprio piano di ‘gestione del confine’. Tensione con l’Italia per i controlli

Una rete lunga 370 metri e alta quattro contro i migranti. Anche l’esercito al confine ‘se servirà’. Giro di vite pure nella politica d’asilo.

Bolzano – Trecentosettanta metri di rete alta quattro al Brennero, per separare due pezzi d’Europa che anche lì si era riunita. Sullo slancio della vittoria dell’estrema destra nel primo turno delle Presidenziali, l’Austria ha ulteriormente alzato i toni e scoperto le proprie carte: se Roma non consentirà ai poliziotti austriaci di salire sui treni già in Italia per eseguire controlli contro l’ingresso di migranti, la frontiera sarà blindata.

Per dire del clima: nelle stesse ore, il parlamento austriaco ha approvato (quattro voti contrari) la legge che inasprisce il diritto d’asilo. In caso di “stato d’emergenza”, i confini potranno essere completamente chiusi a migranti e profughi.

«Non sarà un muro e non ci sarà filo spinato – ha detto il capo della polizia della regione del Tirolo Helmut Tomac –, ma sarà una recinzione per incanalare gli eventuali flussi di migranti». Per respingerli, per la precisione.

Vane, per ora le reazioni indispettite del governo italiano, che si attende un qualche appoggio dalle istituzioni europee. Piuttosto blando anch’esso: «Quello che sta avvenendo tra Austria e Italia deve essere spiegato e chiarito da Vienna», ha detto il commissario europeo per la migrazione, Dimitris Avramopoulos. «Capiamo che i Paesi hanno difficoltà e subiscono pressioni – ha aggiunto –, ma ciò che ci preoccupa è che si mette in discussione Schengen sulla libera circolazione dei cittadini».

Tomac ha presentato ieri proprio al Brennero il “Grenzmanagement”, la gestione di confine. Al valico, nello spazio di 300 metri passano autostrada, statale e ferrovia. «L’Austria non intende isolarsi, ma effettuerà serrati controlli e permetterà l’ingresso solo agli aventi diritto», ha ribadito Tomac. Sul versante austriaco non ci sarà nessun centro di accoglienza. I richiedenti asilo saranno immediatamente identificati, registrati e portati a Innsbruck, mentre l’Italia dovrà farsi carico dell’assistenza degli altri. Tomac ha ricordato che l’Austria ha stabilito per il 2016 un tetto di 37’500 richieste di asilo.

Sull’autostrada ci saranno quattro corsie – due per i Tir e due per le auto – per “controlli a vista” dei mezzi che dovranno transitare al massimo a 30 km/h. «Mezzi sospetti – ha spiegato il capo della polizia tirolese – saranno deviati in un’apposita zona di controllo, riducendo in questo modo il più possibile rallentamenti alla circolazione». Al valico saranno in servizio 250 poliziotti austriaci e “in caso di necessità” anche soldati.

Il nodo dei controlli austriaci in Italia non è stato sciolto, ed è stato rinviato all’incontro dei ministri degli Interni Alfano e Sobotka oggi a Roma.

LO SCENARIO
‘Il Gottardo non ha da temere’

Quali ripercussioni potrebbero manifestarsi sull’asse autostradale del Gottardo, nel caso di una ‘chiusura’ del Brennero? «Quanto sta facendo l’Austria è legato soprattutto, per non dire esclusivamente, ai flussi migratori: i camion vengono quindi controllati per scongiurare l’entrata di clandestini. Detto questo – aggiunge il consigliere di Stato ticinese Norman Gobbi, capo del Dipartimento istituzioni –, non credo che per quel che concerne il traffico pesante vi saranno degli effetti sull’asse del Gottardo. Vuoi perché per i Tir passare dalla Svizzera è economicamente più caro per certi aspetti, vuoi perché da noi i controlli di polizia sono maggiori. Senza poi dimenticare la presenza a Erstfeld del centro di controllo del traffico pesante in transito». Raggiungiamo telefonicamente Gobbi nel Canton Uri. Ieri ad Altdorf, informa il Consiglio di Stato, i governi ticinese e urano hanno discusso di temi “legati in particolare alle reti di trasporto attraverso le Alpi”. «Se un effetto ci sarà, sarà a livello migratorio – riprende –. Riguardo ai nostri confini, le cifre di questa settimana indicano la solita crescita stagionale. Continuiamo a monitorare».

«Svizzera porta per il nord Europa» Berna invia 2000 soldati al confine

«Svizzera porta per il nord Europa» Berna invia 2000 soldati al confine

Da Libero l È assodato che la Svizzera si prepara a mobilitare l’esercito per una possibile emergenza immigrazione sui suoi confini con l’Italia. Il consigliere per la sicurezza del Canton Ticino, Norman Gobbi, ha confermato il prossimo schieramento di 2000 soldati dell’armata elvetica, per la precisione appartenenti a unità corazzate, lungo i principali valichi, pronti a chiuderli se necessario. Decisione presa dal Consiglio Federale, e in particolare dal ministro del- la Difesa Guy Parmelin, nel timore che, con la progressiva chiusura dei valichi austriaci, i rifugiati e/o clandestini, che dir si voglia, possano deviare verso ovest, scegliendo la Svizzera come terra di destinazione o anche di passaggio verso Germania o Scandinavia. «Se l’Austria chiude il Brennero – ha chiosato Gobbi intervistato dal giornale austriaco Kronen Zeitung – la Svizzera di- verrà l’unica porta d’accesso per l’Euro- pa del Nord. Prima che ciò accada, dobbiamo proteggerci».

Il Consiglio Federale prevede che in primavera ed estate gli sbarchi in Italia possano portare 30.000 migranti ad affollarsi lungo le frontiere sul versante lombardo e piemontese. Il piano operativo elvetico prevede che i soldati stiano a disposizione delle guardie confinarie in caso di rischi d’ordine pubblico e terrorismo e con un numero di domande d’asilo inferiore alle 10.000 nell’arco di un mese. Se ci fossero però 30.000 domande d’asilo in poche settimane, come teme Berna, l’esercito sarebbe auto- rizzato a intervenire per conto suo su tutto il confine, se necessario attivando un battaglione aggiuntivo di 700 uomini. Nel caso peggiore, la Svizzera potrebbe chiudere ai migranti la trentina di valichi, grandi e piccoli, distribuiti sul confine italiano, la maggioranza con- centrati nelle province lombarde di Varese, Como e Sondrio.

Per il giornale svizzero Blick, a molti militari in servizio sono state sospese licenze e ferie per le prossime settima- ne, proprio per tenersi pronti a ogni evenienza. In teoria il piano d’emergenza prevede lo schieramento per un massi- mo di tre settimane, tempo però prorogabile a volontà dal Parlamento federale. Già il 20 aprile, inoltre, il consigliere federale Ueli Maurer ha ispezionato insieme al brigadiere Jurg Noth il valico di Chiasso, uno dei possibili luoghi “caldi” in caso di crisi. Maurer ha ammesso: «Ho fatto il punto della situazione sul confine anche in relazione con eventuali ondate migratorie eccezionali». Finora la Svizzera ha ricevuto 8355 richieste d’asilo nei primi tre mesi del 2016, di cui 1992 nel solo marzo. Quantità gestibile, che però gli elvetici non vogliono si moltiplichi per dieci. Il dipartimento immigrazione del governo ha disposto che la capacità d’accoglienza nei municipi vicini al confine aumenti da 4600 a 9000 posti. Ma quando non ci sarà più spazio, si resterà oltre il confine, cioè in Italia. Di certo le manovre svizzere sono anche un monito al governo “accoglienzista” italiano. Non è impossibile una coordinazione segreta fra paesi del Nord, dato che il 14 apri- le, pochi giorni prima di predisporre il piano d’emergenza, il ministro della Di- fesa svizzero Parmelin ha incontrato a Stoccolma il collega svedese Peter Hultqvist. Ufficialmente per parlare di forni- ture di armi, ma forse toccando anche, sottovoce, l’intreccio sicurezza-immigrazione-terrorismo. In tutto il 2015 la Svizzera ha avuto 40.000 domande d’a- silo, il doppio che l’anno prima, in un crescendo che Berna non intende più subire.

LIBERO24APRILE2016

Switzerland Prepares Army for Worst Case Migrant Scenario

Switzerland Prepares Army for Worst Case Migrant Scenario

Da Sputniknews.com | According to Swiss federal authorities, up to 2,000 soldiers are ready for mobilization to the country’s mountainous borders if the migrant flow exceeds the designated limit.

According to Norman Gobbi, security director for the Swiss canton of Ticino, the Swiss government expects a dramatic increase in migrant flow this summer. “If Austria now closes off the Brenner Pass, Switzerland will become the only gateway to Northern Europe. Before that, we have to protect ourselves,” he said. Austria has fallen under criticism from the EU earlier this month for constructing a 250-meter anti-refugee barrier on its border with Italy at Brenner Pass.

To increase security, the Swiss Army will deploy up to 2,000 soldiers to national border crossings for maximum period of three weeks. Should circumstances call for this period to be extended, a special decision by the Parliament will be required.

A scenario involving the mobilization of the army is considered to be worst-case. In this scenario, over 30,000 migrants would arrive in a span of few days. The lightest scenario projects no more than 10,000 migrants over 30 days.

This decision is based on the Kosovo crisis in 1999, when over 9,000 asylum seekers came to Switzerland in the span of one month. The Swiss migration office said it will increase its accommodation capacity from 4,600 to 9,000, in the event of the worst-case scenario, using municipal and military buildings.

Following the Brussels attacks, the Swiss government reformed its Army, reducing its size while raising its funding, to prepare a well-trained force for fast mobilization. However, since these reforms caused significant controversy in Swiss parliament, they will not come into effect until 2018.

The Greek military faced a shelter shortage at the end of March, after its temporary facilities were filled. Greece began returning refugees to Turkey on April 4. According to the president of the European Commission Jean-Claude Juncker, “[On 18 March] the Commission approved another €30 million of support for the Greek army as it helps the [total] 45,000 refugees in the country. This brings our support to Greece to a total of €180 million since last year.”

Asilo: cantoni chiedono lumi

Asilo: cantoni chiedono lumi

Da RSI.ch l Tetto massimo o no? E che succederà se altri chiuderanno le frontiere?

I cantoni chiedono al Consiglio federale d’esaminare “tutte le soluzioni immaginabili” per controllare o limitare l’afflusso di migranti, eventualmente fissando un tetto massimo. La richiesta è contenuta in due lettere, una firmata anche dal consigliere di Stato ticinese Norman Gobbi, inviate al Governo di cui riferisce giovedì la Basler Zeitung.

La conferenza dei responsabili dei Dipartimenti di giustizia e polizia fa notare che nel piano d’emergenza messo a punto con Confederazione e comuni, in cui si prevedono tre scenari di gravità diversa, mancano provvedimenti nel senso indicato.

Va in particolare chiarito come la Svizzera dovrebbe reagire se, per esempio, Stati vicini dovessero chiudere le frontiere e adottare quote per profughi. E chi confina con l’Italia richiama l’attenzione sulle allarmanti cifre provenienti da Roma e le relative decisioni già adottate, o che stanno per esserlo, da Vienna e Parigi.

ATS/dg22

Asyl: Kantone fordern Zugangsbeschränkung

Da Bazoline.ch l Zwei der BaZ exklusiv vorliegende Briefe fordern vom Bundesrat Massnahmen, mit welchen die unbegrenzte Asylzuwanderung begrenzt werden kann.

Die drei Sicherheitsdirektoren der Kantone Graubünden (Christian Rathgeb, FDP), Tessin (Norman Gobbi, Lega) und Wallis (Oskar Freysinger, SVP) fordern vom Bundesrat Massnahmen, um notfalls eine anhaltend hohe Zuwanderungszahl von Asylsuchenden steuern und begrenzen zu können. Dasselbe fordert der Berner FDP-Regierungsrat Hans-Jürg Käser im Namen der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD). Beide unmissverständlich formulierten Briefe an den Bundesrat liegen der BaZ vor.

In beiden Schreiben loben die Verfasser eingangs die Notfallplanungen, auf die sich Bund, Kantone, Städte und Gemeinden vergangene Woche einigten. Dabei geht es um Aufnahme, Unterbringung und Betreuung einer im Vergleich zu heute bedeutend höheren Anzahl Asylbewerber. Die beiden Briefe vom 15. April (KKJPD) und vom 18. April (GR, TI, VS) machen nun aber deutlich, dass diese Notfallplanungen den Sicherheitsverantwortlichen in den Kantonen nicht genügen. Sie wollen wissen, wie der Bundesrat die Asyl­zuwanderung steuert und nötigenfalls begrenzt, sollte eine starker Asylstrom über längere Zeit anhalten.

«Alle Möglichkeiten prüfen»

In seinem Brief an den Bundesrat unterstreicht Käser vorab, «alle beteiligten Akteure demonstrierten eine bemerkenswerte Einigkeit in der Absicht, die Unterbringung und Registrierung einer grossen Zahl von Asyl­suchenden im Fall einer Notlage pragmatisch und schnell sicherzustellen». In der Diskussion sei aber auch Kritik laut geworden, «dass die Notfallplanung keine Massnahmen zur Steuerung und allenfalls auch zur Begrenzung der Zahl der einreisenden Asylsuchenden enthält». Die KKJPD sei der Ansicht, dass die Schweiz auch in diesem Bereich Vorbereitungen treffen müsse. Sie ersucht deshalb den Bundesrat, «unter Einbezug der Kantone alle denkbaren Möglichkeiten für eine Steuerung oder zahlenmässige Begrenzung der Zugänge im Asylbereich zu prüfen».

Noch deutlicher werden die drei Regierungsräte Rathgeb, Gobbi und Freysinger in ihrem Schreiben. Sie verweisen auf die neusten Asylzahlen aus Italien. Diese deuteten aufgrund des ersten Quartals 2016 auf eine Zunahme von 300 Prozent für das gesamte Jahr hin – dies im Vergleich zu 2015. Hätten im April 2015 noch 16’068 Asyl­suchende Italien erreicht, seien es allein in den ersten zwölf Apriltagen dieses Jahres bereits 22’140 gewesen.

Die drei Sicherheitsdirektoren wollen vom Bundesrat Auskunft über dessen Massnahmen, um die Asylzuwanderung in die Schweiz begrenzen zu können. Sorge bereitet den drei Sicherheitsdirektoren insbesondere der Umstand, dass Österreich und Frankreich abhaltende Grenzkontrollen planen oder bereits eingeführt haben. Damit bliebe für Migranten nur noch das Tor zur Schweiz offen, lautet die Befürchtung. Nötig sei deshalb die Planung von Massnahmen, um Migrationsflüsse begrenzen zu können.

Gestern hat der Bundesrat das Verteidigungsdepartement beauftragt, Massnahmen für die Unterstützung ziviler Behörden in einer Asylnotlage zu treffen. Im Vordergrund stehen dabei gemäss Bundesratsmehrheit um Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) aber vor allem Logistik-Aufträge an die Armee, nicht aber notfalls die Verhinderung illegaler Grenzübertritte in Zusammenarbeit mit der Grenzwache.
(Basler Zeitung)

Von Beni Gafner, http://bazonline.ch/news/standard/asyl-kantone-fordern-zugangsbeschraenkung/story/16100657

Asilo Pronti in duemila per aiutare le guardie

Asilo Pronti in duemila per aiutare le guardie

Dal Corriere del Ticino del 21 aprile 2016

In caso di emergenza l’esercito potrà essere inviato alle frontiere allo scopo di sostenere le autorità civili Possibili anche impieghi a livello logistico e di trasporti – Gobbi: «Un po’ deluso» – Critiche dell’UDC

L’esercito si prepara a sostenere le autorità civili in caso di emergenza profughi. Dopo aver adeguato le date dei corsi di ripetizione di quattro battaglioni durante la prossima estate, il Dipartimento delle difesa è stato incaricato formalmente dal Governo di adottare tutte le misure in vista di un eventuale impiego sussidiario. In concreto, duemila militari saranno messi a disposizione delle guardie di confine in caso di afflusso massiccio di migranti in Svizzera. Giovedì scorso Confederazione, Cantoni, città e Comuni hanno adottato una pianificazione d’emergenza nel settore dell’asilo. Questa prevede tre scenari e ripartisce i vari compiti tra i diversi attori. L’esercito interverrebbe solo in casi estremi: in presenza di 30 mila attraversamenti di frontiera in pochi giorni oppure, su richiesta delle guardie confine, se a fronte di un numero elevato di domande d’asilo ci fosse una minaccia terroristica di notevole portata. In Svizzera tuttavia, sottolinea il Consiglio federale, non si sono mai verificati scenari del genere, nemmeno durante la crisi nel Kosovo, al cui apice le domande d’asilo registrate erano state 9.649 (giugno 1999). Nel marzo 2016 il loro numero era pari a circa 2.000.
Anche se attualmente il Governo «non ravvede la necessità di un intervento del genere da parte dell’esercito», con la decisione presa ieri dice di essersi assicurato di poter intervenire senza indugio con i militi se fosse necessario. Al Dipartimento della difesa è pure stato chiesto di sopperire ad eventuali bisogni supplementari delle autorità civili con un ulteriore battaglione (circa 700 militari) nell’eventualità di «un evento grave». Soldati di milizia potrebbero essere impiegati nella protezione delle ambasciate estere per consentire ai professionisti della sicurezza militare di intervenire, se del caso, a sostegno delle guardie di confine.
Il Governo precisa poi che se dovessero essere chiamati in servizio più di 2.000 militari o se l’intervento dovesse durare più di tre settimane, l’Assemblea federale dovrà dare la sua approvazione nella sessione successiva alla decisione dell’impiego. Oltre al servizio d’appoggio alle guardie di confine, l’esercito potrà anche sostenere la Segreteria di Stato della migrazione (SEM) o le autorità sanitarie mettendo a disposizione truppe e materiale per compiti legati alla sanità, alla logistica e ai trasporti. Da parte sua, la SEM dovrà mettere a disposizione 6.000 posti d’alloggio a lungo termine, fino a 9.000 nello scenario dei 30 mila arrivi. L’anno scorso la segreteria aveva peraltro già aumentato il numero di posti portandolo da 2.200 a 4.600.
Niente Leopard
L’impiego reale dell’esercito è quindi molto diverso da quello dipinto da alcuni media internazionali (come mostra la scheda a fianco) che hanno indotto il governatore della Lombardia Roberto Maroni a dichiarare pubblicamente che la Svizzera ha schierato i carri armati alla frontiera.
Sull’impiego dell’esercito, il giudizio del capo del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi è ambivalente. «Sono soddisfatto che sia stata presa questa decisione. Mi lascia però un po’ deluso l’ambito limitato in cui è previsto l’impiego dell’esercito. Non vorrei che questa fosse l’unica possibilità di utilizzarlo. Le risorse delle guardie di confine e delle autorità cantonali non sono illimitate. Quale unica riserva strategica, l’esercito dovrebbe essere impiegato correttamente». Gobbi non vede invece nessun impiego possibile da parte di chi presta servizio civile. «Non sono strutturati in formazioni gerarchiche né hanno una formazione. A sentire queste proposte mi viene da dubitare della preparazione di certi politici federali in materia di politica di sicurezza».
Ancora più critica invece l’UDC nazionale, secondo la quale l’esercito non deve fungere da comitato di ricevimento. «Non si sa assolutamente quale missione debba compiere nel quadro di un servizio d’assistenza», dice. Secondo l’UDC, l’esercito deve essere impiegato alle frontiere per fermare le persone che vogliono entrare illegalmente in Svizzera pur venendo da un Paese sicuro e per combattere le attività delle bande criminali di passatori. Le decisioni del Consiglio federale «hanno una volta ancora l’obiettivo di accogliere e di alloggiare il maggior numero di richiedenti, indipendentemente dal fatto che l’integrità fisica e la vita di queste persone siano minacciate o meno».

ecco come è nata la bufala dei carri
«Blick», edizione del 14 aprile
All’inizio fu il «Blick», con il titolo «Granatieri carristi al confine».
Krone.at, edizione del 14 aprile
La notizia è stata ripresa e distorta dal sito dell’austriaca «Kronen Zeitung», con il titolo «La Svizzera vuole piazzare i panzer al confine con l’Italia».
«il giornale» online, edizione del 19 aprile
È la volta de «Il Giornale», che titola: «La Svizzera non vuole i migranti: Carri armati al confine con l’Italia».
Roberto maroni, 19 aprile
L’ultima parola va al governatore della Regione Lombardia Roberto Maroni: «Siamo riusciti in questo capolavoro di costringere i Paesi confinanti con l’Italia a schierare l’esercito, i carri armati al confine con l’Italia».

La Svizzera teme un’invasione: militari per controllare il confine

La Svizzera teme un’invasione: militari per controllare il confine

Da IlGiornale.it l Se i flussi migratori dall’Italia aumenteranno 2mila uomini dell’esercito pronti a intervenire

L’emergenza migranti spaventa l’Europa. Se l’Italia si prepara ad una nuova ingente ondata di sbarchi e l’Austria ha deciso di mettere una barriera al valico del Brennero, ora anche la Svizzera cerca di premunirsi. Dopo la chiusura del corridoio balcanico e l’inasprimento dei controlli al confine tra Italia e Austria, la Svizzera si cautela tenendo pronti duemila militari da inviare lungo al confine nel corso dell’estate se la situazione dovesse precipitare.

Il piano è stato discusso nei giorni scorsi dal direttore del Dipartimento istituzioni Norman Gobbi e dal suo omologo federale Guy Parmelin che ha fornito rassicurazioni sulle misure da adottare. Il confine ticinese infatti potrebbe diventare molto caldo alla luce degli ultimi sviluppi specie se con la bella stagione gli arrivi di barconi sulle coste italiani si moltiplicheranno come da previsioni. Per questo è stato rivisto il piano ferie di duemila militari, appositamente sospeso in modo tale da tenere pronto un contingente di uomini da impiegare lungo il confine per coadiuvare gli agenti doganali nelle eventuali operazioni di filtraggio e smistamento. «L’esercito deve essere in grado di appoggiare le autorità civili nella gestione di una situazione straordinaria causata da un aumento del flusso migratori. Per tale ragione vengono adeguate le date di quattro corpi di truppa», si legge sul sito internet ufficiale dell’esercito della confederazione svizzera. Il piano al vaglio del governo elvetico prevede una suddivisione dei compiti tra Cantoni, dipartimenti e Comuni e sarà pronto a scattare nel momento in cui le richieste di asilo dovessero diventare troppe e quindi difficili da gestire.

Nessuna misura imminente quindi e nemmeno un allarme preciso o dettagliato. Solo la volontà da parte svizzera di non farsi cogliere impreparata in caso la situazione al confine si facesse complicata nel corso dei prossimi mesi. Soprattutto avere un piano concreto ed efficace per l’identificazione, la registrazione e l’accoglienza dei profughi anche in caso di forte afflusso. «Vogliamo evitare che i profughi siano costretti a trascorrere la notte sotto i ponti», ha detto il consigliere di Stato bernese Hans-Jürg Käser. Riguardo all’utilizzo dell’esercito, Käser spiega che il compito dei militari sarebbe esclusivamente di supporto alle guardie di confine e di gestione delle attività di logistica e trasporto.

«Nei giorni lavorativi della scorsa settimana si sono presentate a Chiasso una cinquantina di persone; fra sabato e domenica 113. Serve un approccio adatto alla situazione», ha detto Gobbi, che ha espresso preoccupazione per quello che potrebbe accadere nel corso dell’estate. Lo scorso anno i richiedenti asilo in Svizzera sono stati 40mila ma la cifra potrebbe aumentare di molto. A preoccupare in particolare la chiusura della rotta balcanica che era stata finora utilizzata per i migranti in arrivo dal Medioriente, la barriera in fase di costruzione al valico del Brennero con una sorta di recinzione lunga 250 metri ed annessi controlli molto più accurati sui mezzi in transito ed anche, o soprattutto, l’incremento degli sbarchi in Italia. Con l’estate infatti è previsto l’arrivo di migliaia di profughi dal Nord Africa e il confine svizzero potrebbe diventare la porta principale dei migranti verso il Centro Europa.

Matteo Basile, http://www.ilgiornale.it/news/politica/svizzera-teme-uninvasione-militari-controllare-confine-1248796.html