Liebäugeln mit dem Ex-Zockerparadies

Liebäugeln mit dem Ex-Zockerparadies

Aus dem Neue Zürcher Zeitung E-Paper vom 21.09.2019

Lega-Staatsrat Norman Gobbi zieht einen Anschluss von Campione d’Italia an die Schweiz in Betracht

Campione d’Italia – dieser Name stand für das wohl schönste und reichste Zockerparadies auf italienischem Boden, umgeben von Tessiner Territorium. Über etliche Jahrzehnte finanzierte sich die italienische Exklave am Luganersee praktisch nur durch ihre Spielbank. Doch dann kam der 27. Juli 2018: Wegen Missmanagements musste die Spielbank von Campione ihre Tore schliessen. Und diese bleiben auf unbestimmte Zeit zu. Die Exklave ist seither pleite und wird von einem Kommissär verwaltet, weil niemand mehr Bürgermeister oder Gemeindeparlamentarier sein will. Campione hofft nun auf die baldige Überweisung der Nothilfe von maximal fünf Millionen Euro jährlich, welche der italienische Senat vor einiger Zeit per Dekret beschlossen hat.
Punkto Infrastruktur ist Campione von der Schweiz abhängig. So wird unter anderem die Abwasserklärung und die Müllentsorgung von Tessiner Dienstleistern besorgt. Die Schulden wachsen und belaufen sich mittlerweile auf etwa vier Millionen Franken – und seit Juli hält die Tessiner Kantonsregierung einen Teil des Grenzgänger-Finanzausgleichs für Italien zurück, bis die Schulden beglichen sind. Jedoch werden die dringend notwendigen Dienstleistungen für Campione weiterhin erbracht. Der Kanton Tessin zahlt auch nach wie vor Arbeitslosengelder aus.

Keine neue Idee
Dieser Tage sorgte der Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi, Mitglied der Lega, für Schlagzeilen. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera» erklärte er Folgendes: Angesichts der prekären Situation Campiones und der engen Verflechtung mit der Eidgenossenschaft könne die Angliederung Campiones an die Schweiz eine überlegenswerte Option sein. Ein solcher «Abkauf» von Italien erscheine auch deswegen denkbar, weil die italienische Exklave politisch führungslos und ohne mittelfristige Perspektiven sei.
So brandneu ist diese Idee nicht. Just vor einem Jahr äusserte sich der Chef des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Ignazio Cassis, ebenfalls zu dieser Thematik. Das tat er auf eine parlamentarische Anfrage des Tessiner CVP-Nationalrates Marco Romano hin: Dieser wollte damals wissen, ob der Bund möglicherweise das Thema einer Angliederung Campiones an die Schweiz in Gesprächen mit Italien thematisieren würde. Bundesrat Cassis antwortete, dies sei unter Umständen vorstellbar – doch zuvor müsste eine entsprechende Anfrage seitens der Tessiner Regierung vorliegen. Auf Anfrage erklärt das EDA, bisher keinen solchen Antrag erhalten zu haben.
Den Campionesen selber scheint die Idee, Teil der Schweiz zu werden, sehr zu gefallen. Am vergangenen 27. Juli, als sie ihre Gemeinde während einer Demonstration symbolisch zu Grabe trugen, hatten viele Teilnehmer einen Anschluss ans Tessin als den Ausweg aus der schweren Krise bezeichnet. Im Übrigen äusserten in den letzten Jahren so einige italienische Gemeinden, die an das Tessin grenzen, den Wunsch nach einer Eingliederung in die Schweiz.

Bald im EU-Zollgebiet
Dieses Liebäugeln mit dem Ex-Zockerparadies verwerfen italienische Politiker in Rom wie auch in der Region Lombardei natürlich heftig, wie den Medien zu entnehmen war. Doch sie werden sich mit der engen Beziehung der Schweiz zu Campione bald aus einem pragmatischen Grund beschäftigen müssen: Per 1. Januar 2020 wird Campione Teil des EU-Zollgebiets. Daher gilt es, offene Fragen punkto Besteuerung und Verzollung zu klären. Auch ist noch ungewiss, welche Dienstleistungen, die derzeit von der Schweiz erbracht werden, indirekt vom Übergang Campiones betroffen und neu zu verhandeln wären – oder gar hinfällig würden.
Laut dem Tessiner Staatsrat Gobbi waren offenbar mit der alten, vor wenigen Wochen abgetretenen italienischen Regierung Gespräche im Gang, um Campiones Beitritt zum EU-Zollraum zu verschieben. Denn die Behörden der italienischen Exklave würden es nicht schaffen, alle nötigen Vorkehrungen rechtzeitig zu treffen, betont Gobbi.
In diesem weit gefassten Zusammenhang kommt natürlich auch das neue Grenzgängerabkommen mit Italien ins Spiel. Es würde Rom, den italienischen Grenzgemeinden und in geringerem Ausmass auch dem Tessin Mehreinnahmen bescheren. Das Abkommen ist 2015 von Bern und Rom paraphiert worden – doch während die Schweiz zur Unterzeichnung bereit ist, scheint es Italien diesbezüglich nicht eilig zu haben.
Weil sich nun die Vorbedingungen für das Abkommen seit 2015 geändert hätten, will Gobbi eine Neuverhandlung. Diese sollte die Möglichkeit der einseitigen Aufkündigung des Abkommens durch die Schweiz thematisieren. Um hierbei mehr Druck auszuüben, möchte der Chef des Tessiner Justiz- und Polizeidepartements die Möglichkeit nicht ausschliessen, die Auszahlung des Grenzgänger-Finanzausgleichs an Italien zu blockieren. So geschah es unter ähnlichen Begleitumständen bereits 2011, als die damalige Kantonsregierung die Hälfte des Betrages zurückhielt.
Die alte Rede vom Tessiner Malaise gegenüber Italien könnte jetzt wieder Auftrieb erhalten. Denn für Unmut sorgt nicht nur das Zögern Italiens, das Abkommen zu unterschreiben. Die Zahl der «billigen und willigen» Grenzgänger hat mit über 66 000 Personen einen neuen Höchststand erreicht; fast jeder dritte Arbeitsplatz im Tessin wird von einem «Frontaliere» belegt. So wächst die Furcht vor noch mehr Druck auf die Tessiner Löhne und Arbeitsbedingungen.

Grande successo per la seconda Ice Fondue

Grande successo per la seconda Ice Fondue

Da www.tio.ch

Ben 650 persone si sono date appuntamento sul ghiaccio della Valascia.
Tra di loro anche Lombardi, Gobbi, Cattaneo e Romano, nonché una delegazione russa.

Si è svolta oggi la seconda edizione dell’Ice Fondue, dopo il successo registrato dalla prima. E sono (ancora una volta) stati tanti gli appassionati (e golosi) biancoblù che si sono ritrovati sotto le volte della Valascia per partecipare all’evento proposto dal Gruppo di Sostegno dell’Ambrì Piotta. «La pista era piena come un uovo», scrive il club in una nota precisando che «i partecipanti sono stati 650, ovvero 200 più rispetto la passata edizione». 

Tra di loro non potevano naturalmente mancare il presidente della squadra sopracenerina Filippo Lombardi e il grande tifoso – nonché leventinese doc – Norman Gobbi.
Ma non solo. Perché tra i presenti spiccano anche 40 vecchie glorie dell’HCAP che hanno consegnato al presidente una pregevole pergamena firmata da coloro che hanno scritto la storia del club biancoblù.

Delegazione russa alla Valascia – Ospite d’onore in occasione del 220esimo anniversario del passaggio del San Gottardo da parte delle truppe del Generale Suvorov – con la loro epica vittoria contro i Francesi al Ponte del Diavolo – una delegazione del senato russo guidata dal vicepresidente Yuri Vorobiev e accompagnata dall’ambasciatore russo a Berna Sergei Garmonin, nonché una milizia storica russa in costume d’epoca.

Ad accogliere questi ospiti – oltre a Lombardi, Gobbi e ai due consiglieri nazionali Rocco Cattaneo e Marco Romano – era presente la milizia napoleonica di Aquila guidata dal presidente Vittore Devittori.
«Esibendosi insieme – precisa il club biancoblù in una nota – le due milizie hanno dimostrato quanto le ferite del passato si possano rimarginare e come lo sport possa oggi affratellare anche popoli che si sono combattuti nella storia.

La giornata è iniziata alle 12.00 con l’aperitivo servito direttamente sul ghiaccio ed è proseguita con il pranzo a base di fondue e il dessert. I soldi ricavati dall’evento – ricordiamo – andranno in favore del settore giovanile dell’Ambrì-Piotta. 

(immagine: www.hcap.ch)

“Ecco come si migliora la Giustizia ticinese”

“Ecco come si migliora la Giustizia ticinese”

Passi misurati per ottimi risultati

Pur essendo stato accolto all’unanimità, il potenziamento del Tribunale d’Appello ha dato la stura in Parlamento alle solite critiche di chi vorrebbe a tutti i costi risolvere i problemi della magistratura semplicemente dando più risorse. Sentiamo il capo del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi: “Beh, in primo luogo incasso l’unanimità di consenso espresso dal Gran Consiglio per questo potenziamento che garantirà al Tribunale d’Appello un funzionamento migliore, soprattutto pensando alla lotta contro la criminalità, in particolar modo quella finanziaria obiettivo che vogliamo perseguire prioritariamente”. Sul tema della riforma generale per potenziare la Giustizia ticinese? “La cosa più semplice – sottolinea Gobbi – sarebbe quella di accogliere tutte le istanze di potenziamento che ogni ordine e grado del potere giudiziario avanza. Ma non è il modo giusto di intervenire, anche se sarebbe quello più comodo. È indispensabile procedere attraverso una verifica dell’efficienza e dell’efficacia dei processi che portano a una sentenza. E quando parlo di efficacia ed efficienza mi riferisco anche a quanto dettomi dal presidente del Tribunale federale, che constata come le sentenze del nostro Tribunale d’appello siano tra le più lunghe di tutta la Svizzera.  È una richiesta che il mio Dipartimento e in ultima analisi il Governo chiedono alla nostra Magistratura, affinché vi sia un impiego giustificato e consono dei soldi dei contribuenti ticinesi”.

“In questi ultimi anni e mesi – prosegue il consigliere di Stato Gobbi – seguendo questo modus operandi e mantenendo un costante dialogo con la Magistratura siamo riusciti a ottenere buoni risultati. L’ultimo esempio è il messaggio approvato settimana scorsa dal Consiglio di Stato sul potenziamento,  questa volta, del Ministero pubblico, messaggio che ora verrà esaminato dal Gran Consiglio. Ciò può avvenire perché sullo sfondo di tutto vi è il lavoro prodotto grazie al progetto di “Giustizia 2018”, che non è stato chiuso in un cassetto, ma anzi ci ha mostrato carenze, opportunità e priorità da seguire. Tra le priorità ricordo che abbiamo messo il tema delle Autorità regionali di protezione (ARP), ambito molto sensibile su cui stiamo lavorando. Ho capito – e con me il Governo e gli stessi magistrati – che non si può sognare una rivoluzione in un settore – la Giustizia cantonale – che ha bisogno di grande stabilità”, conclude il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi.

 

Non solo una boutade, l’annessione è un’opzione

Non solo una boutade, l’annessione è un’opzione

Articolo pubblicato nell’edizione di sabato 21 settembre 2019 del Corriere del Ticino

Norman Gobbi ribadisce la necessità di risolvere la situazione dell’enclave: «Ma la soluzione ideale sarebbe far slittare l’entrata del paese nello spazio doganale europeo»
Secondo la portavoce del Gruppo residenti «i referenti sono e rimangono le istituzioni italiane»

Negli anni d’oro i campionesi l’avevano chiesta a gran voce per diventare una nuova Livigno (una zona extra-doganale con privilegi fiscali), ma ora rischia di costargli cara. Stiamo parlando dell’entrata nello spazio doganale dell’Unione europea prevista per l’enclave il 1. gennaio prossimo. Una novità che non preoccupa solo gli abitanti di Campione ma anche il direttore del Dipartimento delle Istituzioni Norman Gobbi che, qualche giorno fa, ha dichiarato come «l’annessione alla Svizzera sarebbe una soluzione dato che l’Italia non riesce a risolvere la crisi di Campione».
Una provocazione, ci conferma Gobbi, ma non solo. Il consigliere di Stato stava lavorando insieme ad esponenti del precedente Governo italiano per far slittare l’entrata nello spazio doganale e stipulare degli accordi con le aziende ticinesi fornitrici di servizi nell’enclave. Le discussioni però si sono interrotte con lo stravolgimento politico a Roma.
E adesso? Gli scenari – spiega Gobbi – sono tre: l’entrata di Campione nello spazio doganale UE fra tre mesi, la sua posposizione accompagnata da accordi ad hoc per garantire la funzionalità del paese e il processo di adesione alla Svizzera. «L’ideale – continua – sarebbe il secondo perché ci permetterebbe di regolamentare i servizi gestiti da aziende ticinesi».

Via la targa rossocrociata
Senza accordi, ad esempio, rifiuti e acque luride di Campione dovranno essere portati oltre confine per lo smaltimento. Le auto, che oggi hanno targa svizzera, dovranno essere esportate e immatricolate in Italia. A preoccupare Gobbi è anche la sicurezza. «Con la crisi, a Campione sono rimasti pochissimi agenti di polizia e la situazione potrebbe favorire il proliferare di attività illegali». Siamo pronti ad avere una dogana all’entrata del paese, ma senza accordi sarà dura. È qui che entra in gioco l’ipotesi adesione. «È l’ultima opzione, ma è un’opzione ed era già stata avanzata Berna dal deputato Marco Romano (e anche il consigliere federale Ignazio Cassis aveva definito immaginabile una Campione svizzera, n.d.r.). «Nel rispetto del principio di autodeterminazione, la volontà deve partire dai residenti e una petizione in questo senso era stata lanciata». La raccolta firme era partita nel 2018 come provocazione e poi ritirata. In pochi giorni aveva raccolto centinaia di adesioni, a dimostrazione che il tema non lascia indifferenti gli abitanti dell’enclave.
Quella di Gobbi è una posizione che stride con quanto urlato a gran voce da Lorenzo Quadri sul leghista Mattino della domenica. «Io non sono a capo del mio partito e ragiono come direttore del DI – risponde – e come tale sono preoccupato per la situazione che si verrebbe a creare con l’entrata nello spazio doganale UE senza accordi. In ogni caso, l’adesione non sarebbe un regalo all’Italia ma un tentativo di risolvere un problema».

Almeno attira l’attenzione
Non si potrà mai dire che le esternazioni di Gobbi non siano servite a nulla. «Nel bene o nel male quelle dichiarazioni sono riuscite ad attirare nuovamente l’attenzione su una situazione drammatica che da oltre un anno si sta trascinando», dice Caterina Ferrari, portavoce e del Gruppo residenti di Campione d’Italia: «Nel bene o nel male quelle dichiarazioni sono riuscite ad attirare nuovamente l’attenzione su una situazione drammatica che da oltre un anno si sta trascinando». Perché «quella che per qualcuno può essere una semplice boutade destinata a creare un polverone, ha sollevato la questione di un vuoto politico che oltre a gravare sulla vita di un’intera comunità ha anche provocato la perdita di un’ingente somma di denaro pubblico». Per quanto grati alla Svizzera, per i residenti «i referenti sono e rimangono le istituzioni italiane» con cui il Gruppo «è in stretto contatto».

@polizia_ti: la Polizia cantonale da oggi è su Instagram

@polizia_ti: la Polizia cantonale da oggi è su Instagram

Comunicato stampa

Da oggi, 19 settembre, la Polizia cantonale sarà attiva con un profilo ufficiale sulla piattaforma sociale Instagram.
Questa novità si aggiunge alla già consolidata presenza della Polizia cantonale su altri media sociali, ossia Facebook e Twitter, che contano oggi rispettivamente oltre 19’000 e 2’600 follower.
Il profilo polizia_ti va così a completare la comunicazione e l’informazione tradizionale dei canali istituzionali, al fine di migliorare ulteriormente la comunicazione pubblica con la popolazione e con i media in modo più diretto e toccando un pubblico sempre più ampio.

Nella società contemporanea i media sociali si sono ormai attesati quali strumenti di comunicazione trasversale, incoraggiando il dialogo, la trasparenza e le relazioni interpersonali. Su queste basi e su impulso della Polizia cantonale, la scorsa primavera il Consiglio di Stato ha incaricato il gruppo di lavoro interdipartimentale di valutare l’opportunità di stabilire una presenza ufficiale dell’Amministrazione cantonale su Instagram. Nel suo rapporto il Gruppo ha proposto l’avvio di un periodo di sperimentazione della durata di un anno e mezzo, individuando due servizi dell’Amministrazione cantonale idonei e interessati a utilizzare questa piattaforma. Si tratta della Polizia cantonale e della Pinacoteca cantonale Giovanni Züst. Infatti Instagram negli ultimi anni ha riscontrato una forte crescita di utenti, in particolare tra i più giovani, e offre la possibilità di avvicinarsi maggiormente al contesto legato alla sicurezza. Per tale motivo è stata ritenuta opportuna, dal Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi e dal Comandante della Polizia cantonale Matteo Cocchi, la presenza del Corpo su questa piattaforma sociale. In particolare, il profilo polizia_ti consentirà agli utenti di seguire da vicino le attività quotidiane della Polizia cantonale tramite le immagini che saranno pubblicate. L’intento è di restituire quindi uno spaccato delle esperienze del Corpo dall’interno, il tutto in una forma più accessibile e informale, rispettando l’essenza dei social media. Il profilo Instagram della Polizia cantonale permetterà inoltre agli utenti di ottenere utili informazioni su manifestazioni ed eventi con la presenza del Corpo. Le risorse impiegate nella gestione del nuovo profilo polizia_ti saranno quelle già attualmente presenti in seno al Servizio comunicazione, media e prevenzione della Polizia cantonale.

 

Il Governo fissa il moltiplicatore d’imposta 2019 di Astano

Il Governo fissa il moltiplicatore d’imposta 2019 di Astano

Comunicato stampa

Il Consiglio di Stato ha fissato d’ufficio il moltiplicatore d’imposta del Comune di Astano per l’anno 2019 al 130%. Questa decisione annulla di fatto la risoluzione dell’Assemblea comunale del 27 maggio 2019 che si era invece determinata a favore di un moltiplicatore d’imposta pari al 100%. L’intervento del Cantone si è reso necessario in ragione del mancato rispetto della LOC da parte dell’Assemblea di Astano e per evitare il dissesto finanziario di una realtà comunale in evidente difficoltà.
Il Comune di Astano versa in una situazione finanziariamente critica, frutto di una serie di disavanzi che lo hanno condotto ad erodere interamente il capitale proprio. In base a quanto stabilito dalla Legge organica comunale (art. 178 cpv. 2 LOC), l’Assemblea comunale avrebbe dovuto aumentare di conseguenza il moltiplicatore di imposta. Non avendo dato seguito, a tre riprese, a questo obbligo, è toccato al Consiglio di Stato, in base al capoverso 3 dell’art. 178 LOC, sostituirsi al Legislativo comunale e fissare il moltiplicatore di Astano per il 2019 al 130%, soluzione di compromesso tra quanto votato dal Legislativo di Astano (100%) e il moltiplicatore aritmetico necessario per chiudere in pareggio i conti del comune alla fine del 2019 (160%).
La norma in questione è in vigore dal 1.1.2017 ed è specificata dall’art. 29 del Regolamento sulla gestione finanziaria e sulla contabilità dei comuni (RGFCC). Essa si prefigge di recuperare in 4 anni il capitale proprio negativo di un comune, evitando una spirale di risultati che potrebbero portare al dissesto finanziario. Il Consiglio di Stato confida non di meno che i comuni abbiano a reagire con misure adeguate ben prima che il capitale proprio sia del tutto esaurito.
Nel caso di Astano, il Governo valuta come la situazione sia in definitiva di carattere strutturale, risolvibile in modo definitivo da un processo di aggregazione del Comune. In tal senso confida che il Municipio di Astano intraprenda prioritariamente i passi necessari in questa direzione, l’unica che potrebbe garantire un futuro istituzionale adeguato al Comune malcantonese. In quest’ottica il Governo si impegnerà nei prossimi mesi a incentivare la procedura aggregativa con gli strumenti a sua disposizione.

(immagine: www.astano.ch)

«Pronti ad annettere Campione d’Italia»

«Pronti ad annettere Campione d’Italia»

Da www.cdt.ch

La preoccupazione del consigliere di Stato leghista in un’intervista al Corriere della Sera: «In Italia c’è un vuoto politico, si può pensare a un riscatto di questo Comune da parte delle autorità elvetiche e ticinesi»

Dopo aver affrontato il «caso» Campione d’Italia in occasione dell’assemblea della Regio Insubrica, il direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi torna a parlare dell’enclave in un’intervista apparsa oggi sul sito del Corriere della Sera in cui sostiene: «L’Italia non riesce a risolvere la crisi di Campione, l’annessione alla Svizzera sarebbe una soluzione».
«Con il precedente Governo italiano – aveva spiegato Gobbi in occasione dell’assemblea della scorsa settimana – stavano discutendo per far slittare la data dell’entrata di Campione d’Italia il prossimo 1. gennaio nello spazio doganale dell’Unione europea. Ma essendo cambiato l’Esecutivo tutto diventa più complicato. La proroga della data è necessaria, anche perché le autorità di Campione in questi quattro mesi non riusciranno ad adempiere a tutte le formalità necessarie». Questo potrebbe portare a problemi e complicazioni, per esempio, i campionesi che guidano auto immatricolare in Ticino.
«La realtà di Campione – continua il consigliere di Stato sul foglio del Belpaese -, pur trattandosi di un Paese italiano, è stata retta dal diritto consuetudinario negli ultimi 150 anni. Sostanzialmente è un Comune che usufruisce quasi totalmente dei servizi svizzeri, anche se di sovranità italiana. Credo che questa situazione di vuoto politico, visto che da tempo non c’è una giunta comunale, ma anche di assenza di prospettive a breve termine, sicuramente può indurre a una considerazione: pensare cioè a un riscatto di questo Comune da parte delle autorità elvetiche e ticinesi».
Laddove non arriva l’Italia, in sostanza, secondo il consigliere di Stato della Lega dei ticinesi potrebbe arrivare benissimo la Svizzera, conclude l’articolo del Corriere italiano.

Le reazioni
Non è mancata la reazione d’oltreconfine. La parlamentare comasca del PD Chiara Braga, sempre sul corriere.it, commenta: «L’Italia non vende i suoi paesi, ma ne risolve i problemi».
«In questo momento l’enclave è stata un po’ trascurata, a causa di un problema complesso, ma Campione è italiana e tale rimane», le ha fatto eco il neo alleato Giovanni Currò, deputato del Movimento 5 Stelle.

Torniamo ad essere padroni in casa nostra!

Torniamo ad essere padroni in casa nostra!

L’agenda politica elvetica è ormai dettata dai burocrati di Bruxelles

Non ci voleva uno studio scientifico per mostrare ciò che è già sotto gli occhi di tutti: a dettare l’agenda politica in Svizzera sono organismi stranieri, Unione europea in primis. Lo studio in questione è stato eseguito da ricercatori dell’Università di Ginevra e riguarda tutti i quasi 2’000 atti legislativi sottoposti a referendum trattati dal Parlamento federale tra il 1987 e il 2015. “Peccato nell’analisi che ci si fermi al 2015 – osserva il Consigliere di Stato Norman Gobbi. Se fino a quell’anno il 22% delle nuove leggi o revisioni di legge erano una diretta conseguenza di una “imposizione” esterna, sono certo che in questi ultimi 4 anni tale percentuale sia progredita ulteriormente! Questo significa, come sempre sostenuto, che non siamo più padroni in casa nostra. La maggior parte dei cambiamenti legislativi a livello svizzero non sono più richiesti dal parlamento o al Consiglio federale (o dai Cantoni!). No, a dettare l’agenda politica ormai sempre di più è l’Unione europea”.
In queste settimane in cui la campagna per le elezioni federali sta entrando nel vivo ci si rende conto che se non ci fossero Lega e UDC a livello ticinese e svizzero ben pochi metterebbero a tema la difesa della sovranità nazionale. “Beh, un esempio clamoroso – sottolinea Gobbi – è stato dato dalla recente votazione (19 maggio) sulla modifica della legge federali sulle armi. Siamo rimasti praticamente soli a batterci contro questa ennesima ingerenza di Bruxelles. E nonostante questo, anche se soli, siamo riusciti a ottenere il sostegno della maggioranza dei ticinesi che si è recata a votare. Se fosse stato per il Ticino, quel giorno Bruxelles avrebbe ricevuto un sonoro schiaffo. Così non è stato e abbiamo visto come è andata”.
Cioè, cosa intende dire? “Il mese di giugno è stato emblematico nei rapporti Svizzera-UE; ci siamo lasciati prendere a pesci in faccia per quanto riguarda le trattative sull’accordo quadro. Addirittura sino a giungere a togliere l’equivalenza borsistica per Zurigo. Salvo poi constatare – detto per inciso e con soddisfazione – che tale ripicca sinora ha giovato agli affari elvetici”.
Ritorniamo all’accordo quadro. “Non smetterò mai di contrastarlo. Lo giudico pessimo per il futuro della nazione. Non per nulla anche la risposta del Consiglio di Stato alla consultazione voluta da Berna è stata negativa e chiede di rispingerlo. (I consiglieri di Stato leghisti in Governo hanno fatto la loro parte, eccome!). Spero che in questa campagna elettorale si riesca a convincere il maggior numero di cittadini sul fatto che tale accordo sarà davvero dannoso per tutti noi. Minaccia la nostra sovranità nazionale e ci impone di continuare ad adattare la nostra legislazione sulla base delle scelte che vengono fatte a Bruxelles. La Svizzera non ha proprio bisogno di seguire i dettami dell’UE, di questa Unione Europea centralista e verticistica, così lontana dal nostro federalismo e dai reali bisogni della gente!”, conclude il consigliere di Stato Norman Gobbi.

Puigdemont sbarca a Lugano

Puigdemont sbarca a Lugano

Da www.liberatv.ch

Incontro privato a Palazzo Civico con le autorità prima della conferenza al Festival Endorfine
Dopo l’incontro, il leader catalano in esilio ha posato in compagnia di Claudio Franscella, Gobbi, Borradori, Badaracco e Chiesa

Carles Puigdemont è sbarcato a Lugano. Ieri sera il leader catalano in esilio ha incontrato le autorità comunali a Palazzo Civico, dove si è poi intrattenuto per la classica foto di rito in compagnia del presidente del Gran Consiglio Claudio Franscella, del ministro Norman Gobbi, del sindaco Marco Borradori, del capo Dicastero cultura, sport ed eventi Roberto Badaracco e del Consigliere Nazionale Marco Chiesa.
Questo pomeriggio, Puigdemont terrà una conferenza pubblica alle 14:30 al Padiglione Conza intitolata “identità catalana” nell’ambito della prima edizione del Festival Endorfine, un evento dedicato al pensiero e alla creatività in programma da ieri a domenica 15 settembre.
L’incontro con il leader catalano – hanno fatto sapere gli organizzatori con una nota su Facebook – ha già registrato il tutto esaurito. Restano ancora pochissimi posti che verranno assegnati, in base alla disponibilità, a chi si presenterà direttamente all’evento.