“Es braucht Zusammenhalt und Verantwortung”

“Es braucht Zusammenhalt und Verantwortung”

Intervista pubblicata nel’edizione di venerdì 15 maggio 2020 della Tessiner Zeitung

Soeben hat Norman Gobbi (Lega) das Amt des Tessiner Regierungspräsidenten übernommen.
Im Interview äussert er sich zur aktuellen Situation

 

Herr Gobbi, Sie übernehmen dieses Amt in einer für den Kanton Tessin besonders schwierigen Zeit. Nach fast zwei Monaten Lockdown befinden wir uns in der Phase der Wiederaufnahme vieler Aktivitäten, die obligatorischen Schulen sind teilweise wieder geöffnet worden. Mit welchem Bewusstsein gehen Sie diese Phase 2 an?
Im Bewusstsein, dass wir vor einer sehr schwierigen Aufgabe stehen, weil die Situation wirklich aussergewöhnlich ist. Die politische Klasse – von der Regierung bis zum Parlament, von der Tessiner Deputation in Bern bis zu den Gemeinden – ist aufgerufen, kohärent zu handeln, auf der Suche nach dem Gemeinwohl. Der Zusammenhalt und das Verantwortungsgefühl, die sich in der akuten Phase der Krise bewährt haben, muss auch diese zweite Phase bestimmen. Dies ist mein Wunsch.
Stimmt es, dass Sie einen langsameren Neustart vorgezogen hätten?
Der von den Bundesbehörden vorgesehene Zeitplan sah eine stufenweise Öffnung für diverse Branchen vor. Dies hätte eine genauere Analyse ermöglicht, welche Öffnungen welche Konsequenzen haben, wie auch der Kantonsarzt Giorgio Merlani betonte. Daher hoffe ich, dass die von Bern gewünschte Beschleunigung keine negativen Folgen für das Tessin haben wird, das eine dramatischere Situation erlebt hat als viele andere Schweizer
Kantone.
Viele kleine Geschäftsleute quälen grosse Sorgen, befürchten einen Konkurs, einige Gastrobetriebe werden nicht mehr öffnen. Welche Zukunft sehen Sie für die Wirtschaft im Tessin?
In Bezug auf das Gaststättengewerbe befürchte ich, dass einige Betriebe wohl definitiv schliessen werden. Der Tourismus, eine der Schlüsselbranchen unserer Wirtschaft, wird unter dieser Situation stark leiden. Ganz allgemein: Wir müssen wichtige Massnahmen zur Unterstützung unserer Wirtschaft ergreifen; diese muss aber auch Eigeninitiative zeigen. Ich kann die Zukunft nicht vorhersehen. Jeder ist aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten. Wir müssen auch den nationalen und internationalen Kontext berücksichtigen und vielleicht Produkte, die den Binnenhandel befriedigen, wiederentdecken und aufwerten.
Ein Blick zurück auf die akute Phase: Das Einkaufsverbot für über 65-Jährige wurde sehr kontrovers diskutiert. Diese Massnahme musste zurückge-nommen werden, auch weil sie mit dem übergeordneten Bundesrecht unvereinbar war. War dieses Verbot ein Fehler?
Es war insofern kein Fehler, als die Gruppe von Personen, die am stärksten vom Virus betroffen und am stärksten schutzbedürftig ist, die Risiken verstanden hat, die der Kontakt mit anderen Menschen mit sich bringt, vielleicht sogar mit asymptomatischen Personen. Das Verbot wurde in eine Empfehlung umgewandelt, weil die Gemeinden und viele Freiwillige eine lobenswerte Bereitschaft zeigten, für unsere älteren Menschen einkaufen zu gehen. Es ist kein Zufall, dass gegen die wenigen älteren Menschen, die das Verbot übertreten haben, keine Geldstrafe verhängt wurde. Die Massnahme war dreieinhalb Wochen in Kraft (vom 20. März bis 14. April), bis das morgendliche Zeitfenster für die über 65-Jährigen eingeführt wurde. Wir sind uns bewusst, dass wir ein grosses Opfer verlangt haben, aber es verfolgte einen Zweck, der zu Gunsten der älteren Menschen selbst war.
Zu Ostern wurde die Botschaft an die Deutschschweizer, nicht ins Tessin zu kommen, immer wieder wiederholt. Mehrere Touristiker befürchten, dass diese Botschaft negative Folgen für künftige Gäste jenseits des Gotthards haben wird. Wurde da nicht übertrieben?
Nein, denn die Botschaft war immer begleitet von der klaren und starken Bereitschaft des Tessins und der Tessiner Bevölkerung, Gäste von ennet des Gotthards zu empfangen, sobald die Notlage beendet ist. Zu Ostern waren wir in Not.
Man kann wieder zum Friseur und ins Nagelstudio gehen, aber nicht zur Messe in die Kirche. Gottesdienste bleiben bis zum 8. Juni verboten. Sehen Sie eine Chance, diesen Termin vorzuziehen?
Ich habe mich gemeinsam mit dem kantonalen Krisenstab verpflichtet, mit Bern Gespräche zu führen, um die Öffnung der Kirchenfür Gottesdienste im Beisein der Gläubigen zu beschleunigen. Ich glaube, dass wir mit den notwendigen Vorkehrungen zur Messe zurückkehren können. Wir werden sehen.
Haben wir in den letzten Wochen genug für unsere «spirituelle und mentale Gesundheit » getan?
Was die spirituelle Gesundheit betrifft, so kann jeder selbst eine Antwort geben. Für die psychische Gesundheit hat der Krisenstab eine Expertengruppe eingerichtet, die den Bürgern in schwierigen Zeiten hilft. Auch im Bereich des Schutzes häuslicher Gewalt haben unsere «Ableger » im Territorium – vor allem unsere Polizei – gute Arbeit geleistet.
Immer noch sind einige Grenzübergänge geschlossen, was für Grenzgänger lange nfahrtswege bedeuten kann. Können Sie die Kritik aus Italien an dieser Massnahme verstehen?
Ich kann diese in gewisser Weise nachvollziehen. Aber ich kann nicht verstehen, warum gewisse wirtschaftliche und politische Akteure in Italien fordern, dass die Schweiz ihre Grenzen noch mehr öffnen sollte, während der italienische Staat seine Grenzen vollständig geschlossen hält. In beiden Fällen handelt es sich um Massnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Ansteckung mit dem Virus. Jedes Land entscheidet über die besten Lösungen. Die Grenzgänger sollten sich nicht beschweren – und ich glaube, das tun sie auch nicht -, wenn sie etwas länger warten müssen. Denn so werden Kontrollen gewährleistet, die letztlich auch ihnen zugutekommen, aber vor allem der Bevölkerung des Tessins und damit dem Gebiet, das ihnen Arbeit gibt,
Die Coronakrise hat deutlich gemacht, wie wichtig die Präsenz von Grenzgängern für das Gesundheitssystems im Tessin ist. Welche Auswirkungen wird diese Krise auf das Verhältnis zwischen den Tessinern und den Grenzgängern haben?
Wenn jemand auf diese Notlage warten musste, um zu verstehen, dass das schweizerische Gesundheitssystem – und nicht nur das Tessiner – stark vom Ausland abhängig ist, hat er offenbar in denletzten 30 Jahren nicht in der Schweiz gelebt. Ich hoffe einfach, dass diese Krise viele Menschen dazu bringt, unser Verhältnis zu den Grenzgängern zu überdenken. Ist der Grenzgänger immer unentbehrlich? Gibt es keine Einwohner im Tessin, welche eine Stelle von Grenzgängern besetzen könnten?
Im September werden wir über die SVP-Begrenzungsinitiative abstimmen. Glauben Sie, dass die Coronakrise Auswirkungen auf diese Abstimmung auf das Abstimmungsverhalten der Tessiner haben wird?
Ich denke, sie wird Konsequenzen für die ganze Schweiz haben. Wir sollten die Tessinerinnen und Tessiner nicht immer als eine separate Einheit sehen, die sich vom Rest unserer Schweizer Mitbürger unterscheidet. Eine Krise legt den Fokus auf die Stärke der einzelnen Länder, auf die Autonomie und Fähigkeit, das Wohl der eigenen Bürgerinnen und Bürger zu fördern und zu garantieren. Sie hinterfragt die – positiven und negativen – Folgen einer massiven Präsenz von Ausländern in der Schweiz und die Wirksamkeit unseres Sozial- und Wirtschaftssystems. Die Belastbarkeit eines Systems hängt auch von seiner Fähigkeit ab, die Einwanderung zu steuern und nicht zu sehr von Dritten abhängig zu sein. Welche Ziele haben Sie sich für Ihr Präsidentschaftsjahr gesetzt?
Das ganze Jahr über werden wir mit den Folgen der Coronakrise konfrontiert sein, die nach der gesundheitlichen eine wirtschaftliche, soziale und finanzielle Krise ausgelöst hat. Die Förderung der Zusammenarbeit und des Dialogs zwischen den institutionellen Ebenen wird von entscheidender Bedeutung sein. Heute bauen wir unsere Zukunft auf. Ich werde hart daran arbeiten, das Engagement der Regierung in allen Bereichen zu koordinieren. Ich will die Schwierigkeiten nicht verstecken; wir müssen alle gemeinsam Reife und Verantwortung zeigen. Wir fordern dies und haben es von unseren Mitbürgern gefordert: Deshalb müssen wir als erste ein Beispiel geben.

Zur Person
Norman Gobbi (43) wurde im April 2011 erstmals zum Staatsrat des Kantons Tessin gewählt. Seither leitet er das Kantonale Departement für Inneres, Justiz und Polizei (Dipartimento delle istituzioni). Er ist Exponent der Bewegung Lega dei Ticinesi. Im November 2015 wurde er von der SVP Schweiz offiziell als Bundesratskandidat lanciert, unterlag aber bei den Wahlen im Dezember 2015 Guy Parmelin. Gobbi ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Airolo.
Internet: www.normangobbi.ch

 

Ripresa del reclutamento per il servizio militare e della Protezione Civile a partire dal 25 maggio 2020

Ripresa del reclutamento per il servizio militare e della Protezione Civile a partire dal 25 maggio 2020

Comunicato stampa

La Sezione del militare e della protezione della popolazione, Comando di circondario, a seguito della decisione dell’esercito conferma che il reclutamento per il servizio militare e per la Protezione civile riprenderà a partire da lunedì 25 maggio 2020 nel rispetto delle norme igieniche accresciute e di distanza sociale. Pertanto tutti i convocati al reclutamento che hanno previsto di svolgere la scuola reclute nell’estate del 2020 verranno contattati personalmente nei prossimi giorni per informarli della nuova data prevista. Per evitare incomprensioni i convocati al reclutamento ai quali è stata annullata la convocazione riceveranno un’informazione personale e sarà loro trasmessa una nuova convocazione.   

Dopo 60 giorni viene liberata la compagnia sanitaria 2, ma l’appoggio dell’esercito al Ticino continua

Dopo 60 giorni viene liberata la compagnia sanitaria 2, ma l’appoggio dell’esercito al Ticino continua

Comunicato stampa

Oggi, giovedì 14 maggio, alla Caserma del Monte Ceneri, si è svolta la cerimonia della resa della bandiera della compagnia sanitaria 2 che oggi verrà liberata dal servizio. Alla cerimonia, svoltasi in forma ridotta nel rispetto delle norme igieniche accresciute, hanno preso parte, tra gli altri, il Presidente del Consiglio di Stato, Norman Gobbi e il divisionario Lucas Caduff, comandante della divisione territoriale 3.

Tra le prime truppe chiamate a far fronte all’emergenza Coronavirus, la compagnia sanitaria 2 (cp san 2) del capitano Marco Spacio è entrata in servizio sulla piazza di mobilitazione di Ambrì il 17 marzo 2020. Da allora, acquartieratasi nella caserma del Monte Ceneri, ha fornito il suo sostegno alle autorità del Canton Ticino rilevando le truppe delle Scuole sanitarie 42 di Airolo che dai primi giorni della crisi avevano offerto spontaneamente il loro aiuto. Dopo un breve periodo di formazione specifica all’impiego per il COVID-19, il 21 marzo, quale primo compito, i soldati della cp san 2 hanno montato una tenda sanitaria militare davanti all’ospedale Civico.

Svariate le attività svolte dagli uomini del capitano Spacio, per la maggior parte concentrate su compiti d’appoggio agli ospedali: triage dei pazienti, monitoraggio dei parametri vitali, supporto logistico e trasporto di materiale sanitario tra i nosocomi. Non sono mancati anche compiti più impegnativi: ad esempio, alcuni soldati hanno prestato servizio nei reparti di chirurgia, medicina, oncologia e in pronto soccorso. Fino a un massimo di 60 militari sono stati impiegati contemporaneamente; a loro vanno aggiunti inoltre tutti i militi il cui lavoro in cucina, magazzino ed ufficio ha garantito il buon funzionamento della compagnia. Oltre agli ospedali Beata Vergine (Mendrisio), Italiano, Civico (Lugano), San Giovanni (Bellinzona) e La Carità (Locarno), anche la clinica Moncucco, la fondazione Madonna di Re, la Clinica Santa Chiara e la Clinica Malcantonese di Castelrotto così come i centri per richiedenti l’asilo di Chiasso e Balerna hanno usufruito del sostegno dei militari.
“La compagnia sanitaria 2 si è fatta trovare pronta e il duro lavoro svolto nei corsi di ripetizione passati ha dato i propri frutti. Nelle varie strutture sanitarie e in caserma avete lavorato in maniera professionale e diligente dando sempre il massimo delle vostre capacità. Sono consapevole del fatto che avete vissuto delle situazioni difficili. Non si è mai abbastanza pronti a confrontarsi con il dolore e la morte dell’essere umano. Ho un profondo rispetto del lavoro svolto e di come avete gestito le varie situazioni.” Sono le parole che il capitano Spacio ha rivolto ai suoi uomini. Hanno inoltre preso la parola il comandante del battaglione d’ospedale 5, il cappellano e un soldato. Il divisionario Lucas Caduff, comandante della divisione territoriale 3 responsabile dell’impiego militare in Canton Ticino, nel ringraziare tutti i militari per lo straordinario impegno dimostrato, si è detto orgoglioso di come ognuno abbia prontamente risposto alla chiamata mettendosi a disposizione con professionalità e spirito di sacrificio in questo difficile momento. Ha infine preso la parola il Presidente del Consiglio di Stato Norman Gobbi che, nel ringraziare i militari per il servizio reso al Ticino e ai Ticinesi, ha affermato: “L’impiego coordinato di tutte le nostre migliori forze di primo intervento predisposto dallo SMCC ha dimostrato le ottime capacità del Canton Ticino di affrontare un’emergenza tanto subdola come quella legata al virus Covid-19. E in questo contesto l’Esercito ha prestato un contributo sussidiario di prim’ordine. Voi soldati avete dato tanto a favore dei vostri concittadini ticinesi. Sono convinto che abbiate ricevuto un equivalente ritorno di benefici in quanto a esperienza e motivazione. Fatene tesoro per la vostra vita quotidiana”.
Domani, venerdì 15 maggio, dopo 60 giorni di servizio, la compagnia sanitaria 2 verrà licenziata, ma non tutti i suoi uomini torneranno subito a casa: un distaccamento di volontari si è offerto di continuare il lavoro restante. Questi militari verranno attribuiti pertanto alle Scuole sanitarie 42 di Airolo che oggi hanno rilevato la compagnia sanitaria 2 nell’adempimento delle richieste cantonali che restano pendenti: l’appoggio sanitario al centro richiedenti l’asilo di Balerna e il rinforzo al servizio ambulanze.

 

Didascalia:
Immagine 1: La compagnia sanitaria 2 al completo.
Immagine 2: Il presidente del Governo Norman Gobbi consegna al capitano Spacio (e in seguito a tutti i militi) una bottiglia di Merlot di Mezzana con etichetta commemorativa e firmata in ricordo dell’impiego in Ticino della cp san 2.
Immagine 3: Un momento dell’intervento del presidente del Governo Norman Gobbi.
Immagine 4: Il comandante della divisione territoriale 3 Lucas Caduff in primo piano al momento del Salmo Svizzero. Alle sue spalle il capo dello Stato Maggiore Cantonale di Condotta Matteo Cocchi.

Sanzionati Sindaco e Municipali del Comune di Gambarogno

Sanzionati Sindaco e Municipali del Comune di Gambarogno

Comunicato stampa

Nelle scorse settimane il Consiglio di Stato, quale Autorità di vigilanza sui Comuni, ha sanzionato con un ammonimento i membri del Municipio di Gambarogno. La sanzione è da ricondurre all’agire del Municipio relativamente ad un sorpasso di spesa di 810 mila franchi per l’ampliamento e la manutenzione del Centro sportivo comunale, non approvato dal Consiglio comunale. La risoluzione non è ancora diventata definitiva, essendo aperti i termini di ricorso al TRAM.

Nel 2014 il Consiglio comunale di Gambarogno ha approvato un credito pari a 2,8 milioni di franchi per ampliare ed eseguire una serie di lavori di manutenzione straordinaria al Centro sportivo comunale.
Durante l’esecuzione dei lavori sono subentrate modifiche progettuali, che hanno comportato maggiori oneri. Sono stati disposti interventi non originariamente previsti nel progetto iniziale e integrati altri che il Consiglio comunale aveva deciso di non realizzare. Infine non è stata rispettata la tempistica prevista dalla legge per sottoporre a posteriori al Consiglio comunale la richiesta di credito suppletorio.
Interpellato a posteriori, in una seduta del giugno 2019, il Consiglio comunale non ha avallato l’agire municipale e non ha pertanto ratificato i maggiori oneri di fr. 810’000.–.
Nel frangente l’operato municipale non è stato in linea con le disposizioni della Legge organica comunale. Il Consiglio di Stato ha quindi deciso di emanare un ammonimento nei confronti di tutti i membri del Municipio, pur sottolineando che gli interventi non erano stati criticati dal profilo della qualità e dell’opportunità e che le relative spese sono sostenibili finanziariamente per il Comune.
L’Esecutivo è stato invitato a essere in futuro rigoroso e coerente nel rispettare le procedure previste dalla Legge organica comunale che coinvolgono il Consiglio comunale.
Con una risoluzione di questi giorni il Governo ha infine concluso la pratica, approvando parzialmente d’ufficio il credito suppletorio e rinviando alcune spese non ancora effettuate ad una nuova eventuale decisione del Consiglio comunale.

Valico Valmara, Gobbi gela i sindaci  «Per i frontalieri disagio sopportabile»

Valico Valmara, Gobbi gela i sindaci «Per i frontalieri disagio sopportabile»

Da www.laprovinciadicomo.it

Il presidente del Consiglio di Stato ed esponente della Lega dei Ticinesi dopo la protesta dei sindaci per riaprire la dogana di Lanzo

I sindaci della Val d’Intelvi lunedì 11 maggio si sono appellati al presidente del Consiglio, Giuseppe Conte, per favorire la riapertura del valico di Valmara (Lanzo Intelvi). Martedì 12 maggio è arrivata anche la presa di posizione del neo presidente del Consiglio di Stato e leader della Lega dei Ticinesi Norman Gobbi. «La situazione è conosciuta e i canali diplomatici sono attivati – sottolinea il neo presidente del governo di Bellinzona – Personalmente ritengo ancora prioritario garantire ancora la sicurezza (e dunque i controlli) a favore dei lavoratori tutti, siano essi ticinesi o frontalieri. E visto che per fare i controlli occorre il personale, l’amministrazione federale delle dogane – unica competente in materia – deve fare delle scelte, che hanno portato già ad un buon numero di aperture e conseguente riduzione dei disagi». Il presidente del Consiglio di Stato afferma inoltre che «allungare il percorso come capita ai cittadini della Val d’Intelvi per raggiungere il posto di lavoro in Ticino può essere penalizzante, ma comunque sopportabile, tenuto conto del contesto nel quale stiamo operando». Il concetto di fondo, su cui pone l’accento Gobbi, è che «quella in essere è una situazione transitoria, dovuta a questa emergenza ed al pericolo di un ritorno di contagi». Da qui l’appello ai frontalieri ed agli amministratori intelvesi: «Meglio andarci cauti ed essere pazienti». Intanto Berna ha fatto sapere che i controlli alle frontiere verranno allentati.
Presentato il progetto “Vivi il tuo Ticino”

Presentato il progetto “Vivi il tuo Ticino”

Comunicato stampa

È stato presentato oggi “Vivi il tuo Ticino”, un importante progetto sviluppato con l’obiettivo di incentivare la stagione turistica estiva.

Dopo aver già adottato diverse misure urgenti a favore del settore turistico ticinese – come la sospensione dell’incasso delle rate dei mutui concessi ai sensi della Legge sul turismo (LTur), la cessione dei crediti per sussidi LTur agli istituti bancari, la sospensione della riscossione della tassa esercizi pubblici per l’anno 2020 e altre misure – il Consiglio di Stato, per il tramite e su iniziativa del Dipartimento delle finanze e dell’economia (DFE), ha sviluppato delle nuove misure per incentivare la stagione turistica estiva.
In questo senso è nato, in collaborazione con BancaStato e con l’Agenzia Turistica Ticinese (ATT), il progetto “Vivi il tuo Ticino”. Quest’ultimo si compone di due prodotti distinti, denominati “Soggiorna in Ticino” e “Gusta il Ticino”, per il periodo che va dal 22 giugno al 30 settembre 2020.
Grazie al prodotto “Soggiorna in Ticino” i cittadini residenti nel nostro Cantone potranno pernottare in tutte le strutture ricettive beneficiando di uno sconto del 20%, così come beneficiare dei vantaggi legati a Ticino Ticket.
Attraverso, invece, il prodotto “Gusta il Ticino”, la popolazione maggiorenne residente in Ticino potrà beneficiare di un buono di 25 franchi da consumare cenando presso qualsiasi ristorante.
A questi sconti se ne possono aggiungere altri di partner che vorranno partecipare al progetto, sia per l’iniziativa “Soggiorna in Ticino” che per quella denominata “Gusta il Ticino”. Per quanto riguarda, ad esempio, BancaStato, la sua clientela privata potrà usufruire di uno sconto supplementare del 20% per i pernottamenti e di un buono supplementare di 50 franchi per una cena.
Il progetto “Vivi il tuo Ticino”, la cui gestione operativa sarà curata dall’ATT con il supporto del DFE, ha un costo complessivo di circa 6.2 milioni di franchi, finanziati da BancaStato con circa 2 milioni di franchi del proprio budget “marketing”; il rimanente costo andrà ad incidere, a dipendenza dell’andamento dei conti del Gruppo, sulla distribuzione dell’utile da riversare al Cantone nel 2021.
Si calcola che il progetto “Vivi il tuo Ticino” avrà un indotto di circa 20 milioni di franchi a favore del settore turistico ticinese. In questo modo sarà possibile realizzare un duplice obiettivo: contribuire, da un lato, al rilancio delle strutture ricettive e della ristorazione, e far sì, dall’altro lato, che i ticinesi riscoprano le bellezze del proprio territorio, diventandone in maniera ancora più consapevole dei veri e propri ambasciatori.
Nelle prossime settimane seguiranno indicazioni più dettagliate sul progetto.
La conferenza stampa – a cui hanno partecipato, oltre al Presidente del Governo Norman Gobbi e al Consigliere di Stato e Direttore del DFE Christian Vitta, anche il Presidente della Direzione generale di BancaStato Fabrizio Cieslakiewicz e il Direttore dell’ATT Angelo Trotta – è infine stata l’occasione per anticipare i primi dettagli di quella che sarà la campagna di marketing verso la clientela svizzera, tradizionale bacino di riferimento del settore turistico ticinese. Turisti che potranno continuare a beneficiare anche del Ticino Ticket, prodotto che s’intende consolidare e rendere ancora più allettante.

Il settore turistico ticinese
Secondo lo Studio sull’impatto economico del turismo pubblicato nel 2015 dal DFE, il settore rappresenta circa l’11% del PIL, dà lavoro a oltre 22’000 persone e crea un valore aggiunto lordo di 2.1 miliardi di franchi.
I pernottamenti alberghieri annuali sono circa 2.4 milioni, mentre i pernottamenti totali sono circa 8.2 milioni.
Nuovamente in sella alla moto ma prudenti, protetti e distanziati

Nuovamente in sella alla moto ma prudenti, protetti e distanziati

Comunicato stampa

La bella stagione è alle porte e come tradizione Strade Sicure, Polizia cantonale e polizie comunali tornano a sensibilizzare i motociclisti affinché diminuiscano gli incidenti che li vedono coinvolti. Nelle scorse settimane abbiamo assistito a una loro leggera crescita con, purtroppo, la morte di un conducente di una due ruote. Quest’anno, vista l’attuale situazione legata al COVID-19, oltre a consigliare prudenza alla guida e di indossare abbigliamento protettivo, li si invita pure a prestare attenzione, specialmente durante le soste, al rispetto della distanza sociale e delle regole di igiene.

Per quanto riguarda gli incidenti che vedono coinvolti motociclisti in Svizzera si assiste a una diminuzione dei centauri deceduti, passati dai 42 del 2018 ai 30 del 2019, come pure dei feriti gravi, passati dai 1’068 del 2018 ai 990 dello scorso anno. Pure in Ticino abbiamo assistito, a fronte di 408 incidenti, a una diminuzione dei centauri deceduti: 3 rispetto ai 6 di due anni fa. I feriti gravi hanno invece raggiunto quota 92 (95 nel 2018). La riduzione, anche dovuta agli sforzi in materia di prevenzione degli ultimi anni, non deve però indurre ad abbassare la guardia. I conducenti di motoveicoli sono infatti tra i più vulnerabili quali utenti della strada ed è quindi di primaria importanza continuare ad insistere nel richiedere di rispettare pochi e semplici consigli quali il rispettare le regole della strada, i limiti di velocità, le distanze nonché di adottare una guida difensiva. La sicurezza passa pure dalle precauzioni che devono essere prese prima di inforcare la due ruote.

  • L’equipaggiamento che indossate: deve essere integro e con le dovute protezioni, compreso il casco.
  • Lo stato del veicolo: controllate i livelli e la pressione delle ruote, nonché il funzionamento dei freni.
  • L’attitudine alla guida della moto: iniziate con percorsi facili e conosciuti.
  • Mantenete una velocità che vi permetterà di reagire in caso d’emergenza.
  • Rispettate le regole della strada e adottate una guida difensiva prevedendo le varie situazioni e rinunciando, se del caso, alla precedenza se vi è sentore di pericolo.

A partire da ieri, lunedì 11 maggio 2020, l’allentamento dei provvedimenti decretati dalle autorità federali permette nuovamente di effettuare delle gite in moto. Bisogna comunque rispettare la distanza sociale di 2 metri durante le soste nonché evitare l’assembramento di più di 5 persone per gruppo. Resta pure valida la regola fondamentale relativa all’igiene delle mani. Sempre per motivi di igiene, si deve evitare lo scambio occasionale di guanti e casco. Gli incidenti sulle due ruote possono capitare, una banale scivolata, una caduta improvvisa o una precedenza non rispettata, potrebbero avere conseguenze anche gravi quali il ricovero in ospedale. Il virus, come già rilevato in altre circostanze, ha messo a dura prova l’intero sistema sanitario. Un incidente avrebbe quindi quale conseguenza di ulteriormente sovraccaricare il lavoro delle forze dell’ordine, impegnate nel far rispettare le direttive federali e cantonali, nonché le strutture sanitarie confrontate con un incremento delle loro attività a tutela della salute pubblica. Ribadiamo infine di rispettare i suggerimenti e le precauzioni sopraelencate per 
affrontare il viaggio in moto in sicurezza. Inoltre, se state per affrontare un percorso lungo, non dimenticate le pause rigeneratrici dopo un periodo di guida ininterrotta. 

Distanti ripartiamo: continuiamo a proteggerci

Distanti ripartiamo: continuiamo a proteggerci

Comunicato stampa

Lo Stato Maggiore Cantonale di Condotta (SMCC), a fronte delle nuove riaperture previste in data odierna, raccomanda di continuare a rispettare le regole di distanza fisica e di igiene accresciuta per proteggere se stessi e gli altri, con particolare riguardo per le categorie più vulnerabili. Per garantire un’informazione univoca e aggiornata a tutta la popolazione, si invitano gli enti pubblici e privati a ritirare il materiale informativo delle ultime settimane e a sostituirlo con le indicazioni aggiornate divulgate dal Cantone e dalla Confederazione.

Con l’entrata in vigore della seconda fase delle misure di allentamento annunciate dalla Confederazione oggi, lunedì 11 maggio, possiamo ripartire. In questa fase la campagna di sensibilizzazione cantonale prosegue con il messaggio “Mi proteggo, ti proteggo”, ribadendo l’importanza del rispetto di semplici regole di igiene accresciute e di sicurezza. Con gli spostamenti e le riaperture delle attività aumentano, infatti, i contatti sociali. In questo nuovo contesto è dunque ancora più importante mantenere alta la guardia, continuare proteggersi e a per proteggere gli altri, mantenere la distanza fisica, lavarsi frequentemente le mani e usare la mascherina se non è possibile tenersi a distanza durante un contatto prolungato.  Le nuove raccomandazioni cantonali per l’utilizzo delle mascherine suggeriscono l’uso di mascherine protettive in caso di contatti prolungati e laddove le distanze fisiche non possono essere garantite. Nei casi in cui il contatto è breve e le distanze sono garantite, la mascherina non ha utilità. Quando invece la distanza non può essere garantita durante brevi contatti, o in caso di contatti prolungati garantendo la distanza, la mascherina può essere utile.  

La distanza fisica di sicurezza minima è 2 metri. Il tempo considerato come breve è per contatti inferiori ai 15 minuti. Incrociarsi (ad esempio all’entrata di un negozio o attraversando la strada) non costituisce un contatto. Le disposizioni valgono sia in ambiente interno sia in ambiente esterno. Sono fatte eccezioni a queste raccomandazioni per il personale socio-sanitario, le persone che presentano sintomi, le persone particolarmente vulnerabili, le persone ammalate e chi lavora in ambiti professionali con direttive igieniche settoriali. In caso di sintomi influenzali ricordiamo di non recarsi al Pronto soccorso e di contattare il proprio medico di famiglia.  

Lo SMCC comunica che un servizio minimo di aiuto a domicilio continua a essere garantito almeno per tutto il mese di maggio. Essere informati sull’evoluzione epidemiologica è altrettanto importante: tutti gli ultimi aggiornamenti sono disponibili sul sito www.ti.ch/coronavirus e sui canali social del Servizio di promozione e valutazione sanitaria del DSS (https://www.facebook.com/promozionedellasalute e https://www.instagram.com/promozione_salute/).  

Si ricorda inoltre che è sempre a disposizione l’hotline per il Canton Ticino e per il Grigioni italiano al numero 0800 144 144 attiva dalle 7.00 alle 22.00 e l’hotline dell’Ufficio federale della sanità pubblica al numero 0041 58 463 00 00 attiva 24 ore su 24.