Schweizer Tunnelblicke

Schweizer Tunnelblicke

L’Handelsblatt mi ha intervistato nelle scorse settimane sul tema del risanamento autostradale del San Gottardo. Ecco l’articolo, integrale dove si possono leggere anche le mie risposte.

Der Streit um eine zweite Autoröhre durch den Gotthard entzweit die Schweizer. Es geht um die Unversehrtheit ihres Berges – und um ihre Souveränität. Eine Annäherung an den Mythos Gotthard von Holger Alich.

Es ist ein unwirtlicher Ort, tief unten im Berg. Schmutz klebt auf den einstmals weißen Kacheln.Fahles Neonlicht fällt von
der an ungezählten Stellen ausgebesserten Decke. Unablässig rollen Autos und Laster vorbei, die Wände lassen den Lärm iderhallen.
Der Tunnel rauscht wie ein wütendes Meer. Jürg Röthlisberger machen Lärm und Staub nichts aus. Im dunklen Anzug wirft er sich in Pose, blickt Richtung Italien, dreht sich um die eigene Achse. Der 51-Jährige leitet das Schweizer Bundesamt
für Straßen (Astra), er hat zum Fotoshooting geladen. Denn Röthlisberger ist im Wahlkampf. Für seinen Tunnel. Durch den Gotthard. Es ist eine historische Wahl, die die Schweizer am 28. Februar fällen. Oberflächlich geht es um Baupläne, Teer und Schutt. Man muss aber nicht tief bohren, um zu erkennen: Unterschwellig geht es um innerste Schweizer Befindlichkeiten.
Um die Unversehrtheit ihres Berges. Um ihre Souveränität. Was also, bitte, steht zur Wahl? Der Straßentunnel durch den Gotthard aus dem Jahr 1980, der Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Tessin verbindet, muss saniert werden. Die Regierung will den Tunnel in dieser Zeit sperren – und vorher eine zweite Röhre in das Felsmassiv bohren, um das Tessin während der Bauarbeiten nicht abzuschneiden.
Der Plan stößt auf eine bunt gemischte Gegnerschaft. Ex-Minister, Bau-Ingenieure und Umweltschützer, sogar die „Neue Zürcher Zeitung“, die sich sonst eher staatstragend gibt, protestieren: Das Vorhaben sei zu teuer, obendrein letztlich überflüssig. Tatsächlich sollen Tunnel und Sanierung 2,8 Milliarden Franken kosten. Aber vor allem glauben die Gegner der Regierung nicht, dass sie später beide Röhren mit nur je einer Spur betreiben wird. Sie fürchten Verkehr auf vier Spuren. Und mehr Spuren im Berg heißen mehr Laster im Berg.
Röthlisberger versichert zwar, man könne das durch Verfassung und Gesetz verhindern. Aber: „Was einmal gebaut wird, das wird eines Tages auch genutzt“, warnt Manuel Herrmann. Er trägt Bartstoppel im Gesicht und rote Turnschuhe. Herrmann spricht für die Alpenschutz-Initiative, einen der lautesten Gegner der zweiten Röhre. Ein vierspuriger Straßentunnel wäre ein gewichtiger
Konkurrent für den neuen Gotthard-Basistunnel der Bahn, der im Juni eröffnet (siehe Kasten).
Doch Herrmann hat noch mehr zu sagen: „Warum sollten wir der Europäischen Union gratis eine neue Transitstrecke für ihre Lkws bauen?“
Das ist der kritische Punkt, um den es in den Augen vieler Schweizer letztendlich geht: um ihr Verhältnis zur EU. Dass
sich dieser Punkt nun am Gotthard manifestiert, macht die Sache nicht einfacher, im Gegenteil. Die Zeitungen sind
voll mit Kommentaren, kaum ein Schweizer, der sich noch nicht zum Bauexperten erklärt hat.
Der Gotthard ist eben ein Mythos. Das Massiv zählt zu den Gründungslegenden des Landes, die Region gilt als Wiege der Schweiz. Als die Armee im Zweiten Weltkrieg eine Alpenfestung in das Massiv sprengte, wurde dieses sogenannte Reduit zum Symbol der Eidgenossen zur Verteidigung ihrer Unabhängigkeit.
In gewisser Weise haben es die Schweizer dem Gotthard sogar zu verdanken, dass ihr Land die Wirren der Geschichte berdauerte, wie André Holenstein, Professor für Schweizer Geschichte an der Universität Bern, erklärt:
Der Historiker verweist auf den Wiener Kongress von 1815, als Europa neu geordnet wurde. Die Schweiz bekam die Rolle des neutralen Pufferstaates zugewiesen. Sie sollte kritische Verkehrswege über die Alpen wie den Gotthard kontrollieren.
Zwei Tage dauerte es damals mit der Kutsche von Basel nach Mailand. Schon seit dem 13. Jahrhundert ist das Gotthard-
Massiv passierbar, aber bis ins 19. Jahrhundert ging es nur über den Pass nach Italien. 1882 eröffnete dann der erste Eisenbahntunnel – 15 Kilometer lang und seinerzeit der längste Tunnel der Welt. Es sollte noch mal fast 100 Jahre dauern, bis erstmals Autos durch den Berg rollten. Durch jenen StraßenStraßentunnel, der heute erneut die Gemüter der Eidgenossen erhitzt.
In einem schlichten Besprechungsraum im Betriebszentrum neben dem Tunneleingang in Göschenen ergreift nun Röthlisberger das Wort und eine Fernbedienung. „Fangen wir mit dem Fakt an, den niemand bestreitet“, sagt er und lässt per Knopfdruck die erste
Seite seiner Präsentation zur Tunnelsanierung an die Wand werfen. Eine Million Laster und fünf Millionen Autos im Jahr haben dem Tunnel arg zugesetzt:
Die Zwischendecke muss erneuert werden, ebenso der Fahrbahnbelag, ganz zu schweigen von Lüftung, Rettungstunnel, Stromanlage und, und, und.
Die Arbeiten an sich seien nicht kompliziert, sagt Röthlisberger. „Was die Dinge schwierig macht, ist die Tatsache, dass der Tunnel 17 000 Meter lang ist.“Über 200 Varianten haben seine Leute untersucht, „der zweite Tunnel ist die beste Variante“. Dann seien auch spätere Sanierungen einfacher und billiger.
Vor allem aber gehe es um Sicherheit: Ohne Gegenverkehrt sinke die Unfallgefahr gewaltig. Wer erinnert sich nicht an
die schrecklichen Bilder jener Katastrophe von 2001, als zwei Laster frontal ineinanderrasten und ausbrannten. Innerhalb
von Minuten stiegen die Temperaturen im Tunnel auf 1000 Grad Celsius, elf Menschen starben.
Röthlisberger referiert besonnen, man merkt ihm an, dass er den Vortrag schon oft gehalten hat. Und doch lässt auch den Spitzenbeamten das Thema Gotthard nicht kalt.
Bei Fragen zu der Kritik seiner Gegner wird er schnell emotional. Was ist zum Beispiel mit dem Argument, die Sanierung werde teurer als nötig, weil ja der Tunnel an neue technische Normen angepasst werden müsse? „Unfug.“ Wäre mehr Autoverkehr auf der Schiene keine Alternative zum Bau einer zweiten Röhre? Nein, niemand wolle die Grundstücke für die notwendigen Verladeterminals verkaufen. „Das haben wir alles geprüft.“ Seine Überzeugung, dass der Gotthard eine zweite Röhre braucht, ist so unverrückbar wie das Massiv.
Felsenfest ist auch die Überzeugung von Manuel Herrmann. Zum Gespräch in einem Café in Altdorf, wenige Kilometer vom Eingang zum Straßentunnel entfernt, ist er mit einer dicken Aktenmappe angerückt, gefüllt mit Daten und Zahlen.
Unweit von hier hat man auf einer Brücke eine gute Aussicht auf das Gotthard-Massiv – und die Straße, die sich in das Alpenpanorama frisst.
Herrmann blickt auf die Laster hinab, die unter ihm hindurchrollen. Sie machten aus der Schweiz eine „Transit-Hölle“, warnt seine Initiative. Die Alpenschützer hatten schon 1994 durchgesetzt, Lkw-Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Per Gesetz ist die Zahl der Transit-Laster auf 650 000 begrenzt, aber die Zahl wird längst überschritten.
Wenn Herrmann von der Hölle spricht, hat er allerdings mehr im Sinn als den Dreck und Lärm der Laster.
Herrmann verdächtigt die Regierung, eine versteckte Agenda zu haben. „Die Tunnelnutzung mit vier Spuren kann als Faustpfand in den Verhandlungen mit der EU eingesetzt werden“, vermutet er.
Es gibt ja nicht gerade wenige Streitfragen mit der EU zu klären – man denke nur an jenen Beschluss der Schweizer, die Zuwanderung auch aus der EU wieder zu begrenzen. Die Frage der Tunnelnutzung könnte im politischen Gemenge quasi zum Tausch angeboten werden, fürchtet Herrmann.
Ganz klar: Die Europäer haben ein Interesse an einer problemlosen Passage durch die Schweiz, und ein bilaterales Abkommen verbietet es der Schweiz, die Straßenkapazitäten durch die Alpen künstlich zu beschränken. Allerdings hat die EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc der Schweiz in einem Brief versichert, dass es das Abkommen nicht verletzen würde, später beide Röhren mit nur je einer Spur zu nutzen. Die Kapazität des Tunnels bliebe ja im Vergleich zur heutigen
Situation die gleiche.
Doch was ist ein Brief wert von einer EU-Kommissarin, die bei Fertigstellung des Tunnels wohl nicht mehr im Amt ist?
Längst haben sich erfahrene Kämpfer zu den Alpenschützern gesellt.
Auch Thomas Minder sagt: „Solche Zusagen halte ich nicht für sehr belastbar.“ Der Unternehmer, dessen Name in der Schweiz vor allem für Zahnpasta und andere Kosmetikprodukte steht, ist auch Politiker – einer der wenigen, die jenseits der Alpen bekannt sind. Er lancierte die „Abzocker-Initiative“, die 2013 eine Mehrheit fand; öffentlichkeitswirksam unterstützte er auch die europaweit umstrittene Volksinitiative „Gegen Masseneinwanderung“.
Seit 2011 vertritt Minder im Ständerat den Kanton Schaffhausen ganz im Norden.
Er befürchtet, dass sich die Schweiz mit dem Bau einer zweiten Röhre gegenüber der EU „erpressbar“ mache. Er entwirft
dafür ganz eigene Szenarien: „Sollte eines Tages der Brenner-Pass zum Beispiel nach einen Erdbeben gesperrt werden
müssen, wird der Druck von der EU massiv werden, alle vier Spuren im Tunnel zu öffnen, um den Alpentransit zu gewährleisten.“
Auch betriebswirtschaftlich hält er nichts von der zweiten Röhre. „Es ist doch finanzpolitischer Unfug, für 1,4 Milliarden Franken einen Standstreifen zu bauen“, empört er sich. Minder ist parteilos, sitzt aber im Parlament bei den Abgeordneten der nationalkonservativen SVP – die wiederum sind für die zweite Röhre. Der Tunnel entzweit politisch Gleichgesinnte, so wie er auch die Fronten zwischen den politischen Lagern verschiebt.
Das beobachtet Norman Gobbi, der von Süden aus auf den Tunnel blickt. Er amtiert im Kanton Tessin als Regierungspräsident, vergleichbar mit einem deutschen Ministerpräsidenten, und wundert sich: „Die Linken, die sonst für eine offene Schweiz und eine Annäherung an die EU plädieren, sind gegen die neue Röhre. Die Bürgerlichen, die eher EU-skeptisch sind wie ich, sind dafür.” Die Schweizer so durcheinander zu bringen, das schafft nur der Gotthard.

Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni: proposte alcune modifiche

Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni: proposte alcune modifiche

Il Consiglio di Stato ha deciso di sottoporre al Gran Consiglio il messaggio che propone alcune modifiche alla Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni (LAggr). L’obiettivo è di rendere possibile la separazione coatta di una frazione o parte di un Comune per aggregarla in un nuovo Comune.

Proponendo l’inserimento di un nuovo articolo 9a e l’adattamento degli articoli 2b, 5 e 6 della Laggr, il Governo ha seguito l’indicazione rilasciata dal Tribunale federale nella sentenza dell’agosto del 2015 riguardo al progetto di aggregazione che interessava la Valle Verzasca. La massima istanza, proprio per l’assenza di una base legale sufficiente, aveva infatti accolto il ricorso del Comune di Lavertezzo, contrario alla separazione dalla sua frazione di valle e alla sua inclusione – insieme ai territori vallerani del Comune di Cugnasco-Gerra – nel progetto aggregativo che interessava le località verzaschesi di Brione Verzasca, Corippo, Frasco, Sonogno e Vogorno.

«La polenta fatta da lucernesi non sarà la stessa cosa»

«La polenta fatta da lucernesi non sarà la stessa cosa»

Da GdP.CH l Oltre alla delusione per la scelta del catering per l’inaugurazione di AlpTransit, si è discusso di lavoratori distaccati e chiusura dei valichi commerciali. Il capo del Governo Gobbi e la consigliera nazionale Pantani. (foto Crinari)

Al consueto incontro tra la deputazione ticinese alle Camere e il Governo, in preparazione della sessione federale primaverile, a tenere banco sono stati diversi temi, dai lavoratori distaccati alle dogane commerciali.

A fare le veci di Merlini – assente per malattia – era presente la vice presidente della deputazione, Roberta Pantani (Lega), che ha sottolineato come uno dei punti focali per il Ticino, durante la prossima sessione delle Camere, sarà quello relativo alla Legge sui lavoratori distaccati, con un inasprimento del tetto massimo delle sanzioni da 5mila a 30mila franchi per chi infrange le regole.

Abusi dei distaccati

«Il tema – ha ricordato Pantani – sarà in discussione il 1. marzo al Nazionale. Si tratta di misure importanti, che potranno aiutare l’economia ticinese». Opinione ribadita anche dal capo del Governo Norman Gobbi, che ha sottolineato come questo tema confermi «il buon lavoro di squadra svolto». «Se oggi possiamo dire che raggiungeremo qualcosa in più nell’ambito della lotta agli abusi che danneggiano la nostra economia locale – ha detto Gobbi – è perché è stata portata avanti una manovra su più fronti da parte dei nostri deputati alle Camere, cercando anche di presentare diversi atti parlamentari, coordinati con il Consiglio di Stato».

I valichi commerciali

Un altro tema caldo per il Ticino è quello della paventata chiusura del valico commerciale di Ponte Tresa, un tema affrontato in mattinata dalla deputazione, come ha confermato Roberta Pantani: «Abbiamo ricevuto già diverse prese di posizione, queste misure saranno in consultazione fino al 18 marzo, quindi abbiamo un po’ di tempo per inoltrare le nostre osservazioni. Abbiamo deciso che ne parleremo con il consigliere federale Maurer, in un incontro previsto il 9 marzo».

«Delusi per il catering»

Disappunto è invece stato espresso da Norman Gobbi, in merito alla scelta del catering per l’inaugurazione di AlpTransit. «Il CdS si è mosso per tempo – ha spiegato Gobbi – e ha segnalato la nostra disponibilità nell’offrire prodotti ticinesi. Siamo delusi e già il 3 febbraio scorso abbiamo espresso questo sentimento in una lettera in cui ricordavamo l’importanza politica di riconoscere il ruolo del catering al Ticino».

«Farci preparare il risotto e la polenta da svizzero tedeschi non sarà la stessa cosa» – ha aggiunto Gobbi – che ha anche ribadito l’importanza di «vigilare affinché l’Ufficio federale dei trasporti promuova il nostro territorio e i prodotti ticinesi» per un’opera che in ogni caso avrà «ricadute economiche rilevanti per il Ticino».

Clausola di salvaguardia

Un cenno infine, anche alla clausola di salvaguardia. «Stiamo lavorando attivamente dietro le quinte, presentando il modello ai deputati e agli alti funzionari dell’amministrazione federale per preparare il terreno in vista della presentazione ufficiale del modello. Per coinvolgere le Camere federali, sarà indispensabile il lavoro della deputazione».

(MS)

http://www.gdp.ch/cronache/ticino/la-polenta-fatta-lucernesi-non-sara-la-stessa-cosa-id110843.html

Piattaforma di dialogo Cantone-Comuni

Piattaforma di dialogo Cantone-Comuni

 

17La Piattaforma di dialogo Cantone-Comuni ha tenuto oggi a Bellinzona la prima seduta del 2016 – la 37. dalla sua costituzione – alla presenza del Consiglio di Stato, accompagnato dal Cancelliere dello Stato Giampiero Gianella e dal capo della Sezione enti locali Elio Genazzi, e dei rappresentanti dei Comuni ticinesi. La riunione ha consentito di affrontare alcuni temi di particolare attualità.

Il Consiglio di Stato – come anticipato durante l’ultima riunione della Piattaforma – ha anzitutto fornito alcune indicazioni di massima sulla manovra finanziaria di rientro per il periodo 2017/2019. È stato confermato che il piano di intervento riguarderà sia le uscite sia le entrate – per un impatto di circa 180 milioni di franchi sui conti del Cantone, a partire dal 1. gennaio 2017 – e che i suoi contenuti verranno presentati nel prossimo mese di aprile, dopo il rinnovo dei poteri comunali.

Per quanto riguarda le misure che interessano gli enti locali, il Consiglio di Stato ha anticipato che l’operazione avrà un impatto finanziario neutro per l’insieme dei Comuni; l’obiettivo di fondo è che la manovra risulti coerente e coordinata con il riordino di flussi e competenze previsto dalla riforma istituzionale «Ticino 2020».

È stato quindi deciso di rinviare alla prossima riunione della Piattaforma la discussione sul Rapporto strategico sul progetto «Ticino 2020»; le parti hanno comunque colto l’occasione per esprimere preliminarmente la loro soddisfazione per la solidità del lavoro presentato dal Gruppo di lavoro allargato.

Legge sulla protezione della popolazione

Il Dipartimento delle istituzioni ha quindi fornito alcune indicazioni sulla revisione parziale della Legge sulla protezione della popolazione, in particolare nella gestione delle situazioni di emergenza. Sono stati presentati la nuova struttura dello Stato maggiore cantonale – che prevede una responsabilità accresciuta per la Polizia cantonale – e i compiti che, a livello locale, saranno assegnati ai responsabili per l’approvvigionamento economico comunale. È stato chiarito che il cambiamento normativo non avrà conseguenze finanziarie per i Comuni.

Altri argomenti

Il Consiglio di Stato ha aggiornato i rappresentanti dei Comuni sulla revisione della Legge cantonale sui pompieri. Nel corso dell’anno il progetto dovrebbe essere portato a conclusione.

Il Dipartimento della sanità e della socialità ha fornito alcuni aggiornamenti in merito all’afflusso e alla gestione dei richiedenti l’asilo sul territorio cantonale. È stato chiarito che la situazione per il Cantone rimane al momento sotto controllo, come negli ultimi mesi. Occorrerà continuare a vigilare sulle quote di attribuzione dei rifugiati al Ticino, e mantenere un alto grado di prontezza per reagire a eventuali repentini cambiamenti, che potrebbero mettere sotto pressione in particolare i Cantoni di frontiera. È stata attirata l’attenzione sull’incremento negli arrivi di minorenni non accompagnati, e sulla necessità di assicurarne la scolarizzazione.

La Piattaforma ha infine preso atto delle conseguenze – per i docenti degli istituti comunali – della modifiche alla Legge sugli stipendi dei dipendenti cantonali e dei docenti, approvate dal Gran Consiglio nell’ambito del preventivo 2016 del Cantone. È stata approvata la comunicazione che verrà trasmessa a tutti i Municipi e ai Consorzi interessati, con l’invito ad applicare le modifiche normative.

I rappresentanti dei Comuni hanno inoltre chiesto e ottenuto una proroga generalizzata a fine agosto 2016 del termine per esprimersi in merito alla Legge sulla protezione delle acque.

La prossima seduta della Piattaforma è prevista per mercoledì 16 marzo.

Il risanamento del Gottardo tra miti e leggende

Il risanamento del Gottardo tra miti e leggende

Un mio articolo d’opinione pubblicato su LaRegione del 10 febbraio 2016

Nelle ultime settimane si è infiammato il dibattito sul tema del risanamento del tunnel autostradale del San Gottardo. Non poteva essere altrimenti per un massiccio mitico che risveglia da sempre forti emozioni nell’animo dei cittadini svizzeri e in particolare di noi ticinesi, poiché “la via delle genti” rappresenta un pilastro imprescindibile della coesione nazionale. Benché sia naturale e salutare che il dibattito politico si sviluppi attorno a due schieramenti opposti e parecchio agguerriti, è fondamentale che l’analisi politica – e di conseguenza il voto – si concentri su fatti certi e accertabili, senza lasciarsi trascinare da racconti di fantasia.

La prima leggenda, vero e proprio cavallo di battaglia dei contrari al risanamento, profetizza che lo stesso aumenti la capacità della galleria autostradale e con essa il traffico sulle strade. Ma questo non accadrà! La Costituzione svizzera e le nostre leggi, infatti, lo proibiscono. Come previsto dalle attuali norme di sicurezza sia stradali che ferroviarie, i veicoli viaggeranno finalmente su una sola corsia all’interno dei due tunnel separati fisicamente (chi di noi non ha mai gettato uno sguardo preoccupato sulla corsia in senso contrario?). Io stesso, abitando alle radici del San Gottardo, sarei il primo a oppormi a strade e autostrade maggiormente trafficate, e come me molti altri concittadini, leventinesi e non. Se poi le future generazioni vorranno modificare la capacità della galleria, dovranno lanciare un’iniziativa popolare, raccogliere le firme necessarie e ottenere poi la maggioranza di consensi della popolazione e dei Cantoni. Verrebbe da dire: è il sistema elvetico, bellezza! Il nostro segreto, la nostra grande forza. Per questo mettere in dubbio la certezza di questa procedura significa svilire l’essenza stessa della nostra – invidiata – democrazia diretta.

La seconda leggenda narra che votare “no” al risanamento migliorerà la situazione viaria nel Sottoceneri. Anche questo però non accadrà! Le code e gli intasamenti giornalieri sulle strade del Mendrisiotto e del Luganese sono direttamente legati al traffico interno e transfrontaliero, che negli ultimi dieci anni è raddoppiato fino a raggiungere oltre 50mila veicoli al giorno. A questo proposito il Consiglio di Stato si sta impegnando per cercare soluzioni volte a diminuire il traffico a sud del Ticino, ben consci che il problema non giunge dal San Gottardo.

La leggenda numero tre sostiene che, in fondo, “la situazione non è grave come ci dicono, il risanamento del San Gottardo non è necessario”. Chi lo afferma probabilmente sottovaluta che un’infrastruttura realizzata negli anni 70 del secolo scorso non può più garantire gli attuali standard di sicurezza. I fatti dicono infatti che servono interventi sostanziali, da eseguire comunque al più tardi entro il 2035. In politica occorre tuttavia essere pragmatici e previdenti, anticipando gli eventi proprio perché è lo stesso Ufficio federale delle strade che sottolinea come sia sufficiente un incidente grave per generare un incendio che da solo potrebbe accelerare il sensibile peggioramento infrastrutturale, imponendo un brusco anticipo della chiusura totale. Bocciare il progetto del Consiglio federale significa spingere il nostro Cantone nelle mani dell’incertezza.

Leggenda numero quattro, “ça va sans dire”, i soldi. In termini finanziari, i contrari hanno escogitato alternative miracolose, in grado di farci risparmiare parecchi soldi. In realtà, invece, costruire un secondo tunnel significa investire 2,8 miliardi di franchi per una soluzione definitiva – quindi lungimirante – ai futuri risanamenti, necessari ogni 30-40 anni. L’“autostrada viaggiante”, per contro, ci farebbe spendere 1,7 miliardi per ogni risanamento, poiché dovrà essere ricostruita a nuovo e poi smantellata. Una soluzione inefficiente e precaria con notevoli ripercussioni, soprattutto sul nostro territorio.

Infine, quinta e ultima leggenda, che si potrebbe definire la “leggenda tecnologica” delle soluzioni perlomeno futuristiche come i “guardrail retrattili” e i veicoli autonomi, in grado fra pochi anni di risolvere i problemi di sicurezza dell’attuale tunnel. In questo contesto non possiamo però permetterci di giocare con ipotesi tecnologiche che attualmente non danno sufficienti garanzie. Relativizzare l’esigenza di separare i due sensi di marcia continua a costare vite umane. Dal 1980 a oggi nella galleria autostradale del Seelisberg i morti registrati con l’utilizzo monodirezionale dei due tunnel sono 3, contro i 36 morti del San Gottardo.

Da sempre mi batto per la sicurezza del cittadino, quando egli è nella sua abitazione così come quando è alla guida di un veicolo. Il tunnel di risanamento è quindi la soluzione migliore per il Ticino e per la Svizzera. Sfatiamo dunque queste leggende, che minano la vera e solida storia del nostro Paese e del nostro Cantone incarnata dal nostro San Gottardo. Per questo motivo, il sottoscritto e il governo vi invitano il prossimo 28 febbraio a votare un convinto “sì” al risanamento del San Gottardo (e allo smantellamento dei miti).

Nuova Bellinzona:licenziato il messaggio che propone l’aggregazione dei 13 Comuni favorevoli

Nuova Bellinzona:licenziato il messaggio che propone l’aggregazione dei 13 Comuni favorevoli

Il Consiglio di Stato ha approvato il messaggio che propone l’aggregazione dei Comuni di Bellinzona, Camorino, Claro, Giubiasco, Gnosca, Gorduno, Gudo, Moleno, Monte Carasso, Pianezzo, Preonzo, Sant’Antonio e Sementina nel nuovo Comune di Bellinzona.

Lo scorso 18 ottobre 2015, diciassette Comuni dell’agglomerato di Bellinzona si sono espressi in votazione consultiva sul progetto relativo alla costituzione di un’unica nuova città. Tredici di questi hanno accolto l’aggregazione, mentre quattro di loro – Arbedo- Castione, Cadenazzo, Lumino e Sant’Antonino – l’hanno respinta.

Il Messaggio governativo propone l’aggregazione dei 13 comuni che hanno aderito al progetto illustrando i motivi per i quali questa soluzione è conforme a tutti i requisiti posti dalla Legge sulle aggregazioni e separazioni dei Comuni. In particolare in quanto il comprensorio è territorialmente coerente, non necessita in questo momento di essere esteso ad ulteriori comuni e perché la soluzione proposta non si discosta sostanzialmente dal progetto votato.

L’aggregazione dei 13 comuni favorevoli riunisce tutti gli elementi necessari a realizzare una città solida, articolata, integralmente promossa dal basso e fondata quindi sulla volontà locale. Un progetto ritenuto estremamente importante per l’assetto istituzionale dell’intero Cantone.

Prima della votazione, il Governo aveva definito un aiuto cantonale di 52,6 milioni di franchi per l’aggregazione dei 17 comuni, da rivedere in caso di aggregazione parziale. Considerato che i 13 comuni favorevoli includono la sostanza dell’agglomerato e andranno a costituire il polo urbano di riferimento per i progetti strategici di valenza regionale e cantonale nel Bellinzonese, di cui beneficeranno anche i quattro comuni che non vengono aggregati, i sostegni vengono confermati come segue:

– 5,0 milioni di franchi per risanare i bilanci di Moleno e Gorduno (previsti 5,0 mio);
– 20,6 milioni per compensare il calo del contributo di livellamento (previsti 22,6 mio);
– 4,0 milioni per le spese di riorganizzazione del nuovo Comune (previsti 5,0);
– 20,0 milioni per investimenti a favore dello sviluppo sociale e culturale del nuovo Comune (previsti 20,0 mio).

In totale l’insieme degli aiuti ammonta a 49,6 milioni di franchi, per poter dare progettualità alla nuova città e a tutta la regione del bellinzonese. La diminuzione rispetto a quanto prospettato nel progetto originario deriva dal ricalcolo sui contributi perequativi, senza impatto negativo per il nuovo Comune, nonché dalla riduzione di un milione di franchi del contributo di riorganizzazione.

L’entrata in funzione del nuovo Comune, con l’elezione del Municipio e del Consiglio comunale, avverrà dopo la crescita in giudicato della decisione del Gran Consiglio. Tenuto conto del calendario, le elezioni comunali differite per la costituzione del nuovo Comune di Bellinzona verranno fissate per domenica 2 aprile 2017, rispettivamente domenica 30 aprile 2017 per l’elezione del sindaco, riservati referendum e procedure ricorsuali.

Macroregione alpina, parla Norman Gobbi

Macroregione alpina, parla Norman Gobbi

Da Cdt.ch l Il presidente del Consiglio di Stato è intervenuto in Slovenia a nome della Svizzera nel quadro del progetto che coinvolge sette Nazioni europee

Il Presidente del Consiglio di Stato Norman Gobbi è intervenuto oggi a Brdo (Slovenia) alla prima assemblea generale della Strategia per la macroregione alpina (Eusalp), presentando la posizione dei Cantoni elvetici sul nascente progetto di sviluppo economico e sociale che coinvolge sette Nazioni europee e 48 regioni dell’arco alpino.

Il Presidente del Governo ticinese – accompagnato per l’occasione dal Cancelliere dello Stato Giampiero Gianella e dal Delegato per i rapporti transfrontalieri Francesco Quattrini – ha partecipato all’assemblea generale di Eusalp come unico delegato della Conferenza dei Governi dei Cantoni alpini, e ha preso posizione a nome di tutti i 26 Cantoni della Confederazione.

Nel suo intervento, ha anzitutto sottolineato la pertinenza dei tre ambiti di intervento sui quali si basa la Strategia Eusalp: la Crescita economica e l’innovazione, la mobilità e la connettività, e l’ambiente e l’energia. Il Presidente del Consiglio di Stato ha quindi chiesto – a nome dei Cantoni elvetici – che le prossime fasi di elaborazione della strategia accordino un ruolo centrale ai temi dello sviluppo economico e dei collegamenti per il trasporto di merci e persone, con riferimento all’imminente apertura della galleria di base del San Gottardo e all’importanza del completamento dei collegamenti a Nord e a Sud della Svizzera.

È stato inoltre posto l’accento sull’esigenza che le relazioni fra le regioni alpine e le confinanti aree metropolitane siano organizzate in base al principio della solidarietà – in un’ottica di partenariato paritario – e sull’importanza di salvaguardare le competenze dei Cantoni e delle Regioni, secondo le loro specificità.

Per quanto concerne la governanza di Eusalp, Gobbi ha ribadito l’importanza dell’approccio dal basso che pone Paesi, Regioni e Cantoni su un piano di uguaglianza decisionale.

http://www.cdt.ch/ticino/cantone/147487/macroregione-alpina-parla-norman-gobbi

Norman Gobbi presidente della Regio insubrica

Norman Gobbi presidente della Regio insubrica

Questa mattina a Mezzana sono stato nominato Presidente della Regio insubrica. Carica che assumerò fino al mese di giugno. Di seguito il testo integrale del comunicato stampa ufficiale.

Comunicato stampa
In un clima cordiale e collaborativo si è tenuta questa mattina a Mezzana (Cantone Ticino) la prima riunione dell’Ufficio Presidenziale e del Comitato Direttivo della Comunità di lavoro Regio Insubrica dopo l’entrata in vigore l’11 dicembre scorso della nuova Dichiarazione d’Intesa e del nuovo Regolamento Finanziario.
Considerato che di norma il Presidente di turno viene nominato nel mese di giugno in occasione dell’Assemblea generale, si è deciso che il Presidente del Consiglio di Stato del Cantone Ticino, Norman Gobbi assuma la carica sino a tale data per poi passare le consegne ad un rappresentante delle due Regioni per il periodo 2016/2017.
Si è preso atto con piacere che la Regione Piemonte sarà rappresentata in Ufficio Presidenziale dal Vice Presidente Aldo Reschigna, mentre la Regione Lombardia dall’Assessore post EXPO e città metropolitana, Francesca Brianza.

Due tunnel per un Paese più unito

Dal Corriere del Ticino di martedì 12 gennaio 2016 un mio articolo d’opinione sul risanamento del tunnel del San Gottardo

Il motto «Unus pro omnibus, omnes pro uno» – impresso sulla cupola di Palazzo federale – accompagna la Svizzera da oltre sette secoli, fin dalla lotta dei Cantoni fondatori del 1291. In occasione del tradizionale incontro con i consiglieri di Stato della Svizzera, avvenuto qualche giorno fa a Interlaken, il Ticino ha voluto ribadire questo messaggio di unione e di solidarietà, nella speranza che echeggi attraverso il Paese anche il 28 febbraio, quando ci esprimeremo sul risanamento del tunnel autostradale del San Gottardo.
Il San Gottardo va risanato. Su questo punto non vi sono dubbi. La costruzione di un secondo tunnel scelta da Consiglio federale e Parlamento – dopo lunga e minuziosa analisi di tutte le varianti – è l’unica che evita al Ticino un isolamento di quasi tre anni dal resto della Svizzera. Questo elemento, da solo, dovrebbe bastare per convincere non solo i cittadini ticinesi, ma anche tutti i concittadini svizzeri. Nessun cantone, infatti, accetterebbe mai di restare senza un collegamento stradale con il resto della nazione. Senza il secondo tunnel, verrebbe messa a rischio pure la coesione nazionale del nostro Paese, per la quale il Ticino – minoranza linguistica e culturale – gioca un ruolo fondamentale.
Non dobbiamo poi dimenticare che la costruzione di un secondo tubo è anche l’unica soluzione che permette realmente di accrescere la sicurezza nella galleria, eliminando il rischio di scontri frontali che negli ultimi anni hanno causato ancora troppi incidenti. La separazione delle direzioni di marcia – non solo sulle autostrade ma anche nei tunnel ferroviari – è cruciale per la sicurezza dei viaggiatori. Un aspetto, quest’ultimo, che sarebbe pericoloso relativizzare e che al contrario deve essere messo al centro delle decisioni sull’avvenire del San Gottardo. Un elemento fondante del nostro Paese, che incarna i valori sui quali la Svizzera – la nostra Patria – è stata forgiata.
Sostenere questo progetto è quindi un gesto di solidarietà confederale, ma anche un gesto di responsabilità nei confronti delle future generazioni. La variante di risanamento scelta dal Governo federale è infatti sostenuta da una serie di vantaggi concreti e indiscutibili. La costruzione di una seconda galleria monodirezionale offre il migliore rapporto tra costi e benefici, poiché è l’unica utile anche per i risanamenti futuri, che saranno necessari ogni 30-40 anni. Non da ultimo, ogni anno l’economia di tutta la Svizzera fa transitare attraverso il tunnel del San Gottardo merci per un valore di oltre 9 miliardi di franchi; pensare che con il tunnel chiuso questo flusso possa scorrere senza intoppi è irrealistico e irresponsabile.
Il Governo del Canton Ticino ha quindi rivolto ai membri di tutti gli altri Esecutivi cantonali un chiaro invito a sostenere il tunnel di risanamento del San Gottardo e a ribadire la forza del sistema federalista svizzero, anche il 28 febbraio prossimo. Due tunnel. Una Svizzera.

Capodanno con Norman Gobbi

Capodanno con Norman Gobbi

Da RSI.CH l Incontro con il presidente del Governo ticinese

Il 2015 è stato probabilmente l’anno di Norman Gobbi, un po’ per la candidatura al Consiglio federale, per la riconferma in Consiglio di Stato o semplicemente per il suo modo di interpretare il ruolo di presidente del Consiglio di Stato.

In occasione del tradizionale incontro di Capodanno, Massimiliano Herber l’ha incontrato a Palazzo delle Orsoline. L’intervista andrà in onda stasera al Quotidiano, nel video qui sopra – in esclusiva www.rsi.ch/news – il blob di quello che invece non vedrete…

http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Capodanno-con-Norman-Gobbi-6627988.html