Switzerland threatens to close Italian border to migrants

Switzerland threatens to close Italian border to migrants

Da Newsweek.com l The head of the cantonal government of Ticino in Switzerland has threatened to close its border with Italy to migrants, accusing Italy of not honouring it EU obligations and describing Ticino as fast becoming “the southern border of Germany”.

Norman Gobbi, the Ticino government’s president told Swiss national newspaper NZZ am Sonntag: “If the influx of refugees from Italy continues, we will have to temporarily close the border. It’s the only way for Switzerland to put pressure on other countries that do not respect their obligations,” he said.

According to Gobbi, the number of asylum seekers and illegal immigrants crossing into Switzerland over the Italian border has doubled from last year. The huge increase is due in part to France’s decision to enforce tighter controls on migrants on its border with Italy.

The Schengen Treaty, of which France and Switzerland are both member states, technically gives migrants passport-free travel around continental Europe.

Clashes erupted last week on the French-Italian border when Italian police were ordered to round up the migrants and refugees who had been sleeping rough on the frontier for days, hoping to continue their journeys into northern Europe.

Yet Italy bore the brunt of Gobbi’s criticism, who accused it of failing to honour the terms of the Dublin Regulation, which stipulates that the country in the European Union where an asylum seeker first arrives is the country responsible for dealing with that migrant’s asylum claim.

France also continues to insist that the migrants are Italy’s responsibility under the Dublin Regulation. “The Dublin rules must be respected,” Bernard Cazeneuve, the French interior minister, said earlier this month. “When migrants arrive in France that have been through Italy and registered there, European law applies and that means they must be returned to Italy.”

So far in 2015, Switzerland has reportedly detained more than 3,000 people, most of whom try to enter the country from Italy by train. Official estimates suggest that more than 30,000 people will apply for asylum in Switzerland by the end of the year – the highest number since 1999. Most of them come from the African countries of Eritrea, Somalia, Gambia, Nigeria and Senegal, as well as Kosovo.

Since the beginning of the year, more than 50,000 refugees have arrived in Italy after crossing the Mediterranean in precariously fragile boats.

Yesterday, Italy’s prime minister Matteo Renzi and French president Francois Hollande played down tensions between the two counties over the migrant crisis, with Renzi comparing the two leaders to an engaged couple.

“I don’t think there are tensions between us… sometimes ministers can let themselves go with statements, it’s like engaged couples who have been together a long time,” he said during a press conference in Milan.

http://europe.newsweek.com/switzerland-threatens-closing-italian-border-migrants-329099

Flüchtlinge: Schweizer Kanton Tessin will Grenze schließen

Da salzburg24.at l Derzeit werden täglich 60 bis 70 Flüchtlinge in Tessin aufgehalten

Die Kritik des Tessiner Regierungspräsidenten richtet sich vor allem gegen Italien. Den italienischen Behörden wird vorgeworfen, ankommenden Flüchtlingen absichtlich keine Fingerabdrücke abzunehmen, damit sie von anderen EU-Mitgliedsländern nicht wieder nach Italien abgeschoben werden können. Dies schreibt die Dublin-Verordnung vor – laut ihr müssen Asylwerber in jenem Land, in dem sie erstmals europäischen Boden betreten, ihren Asylantrag stellen. In weiterer Folge ist auch jenes Land für die Betreuung der Asylwerber zuständig.

“Wir erledigen Arbeit für Italien und die EU”

Die Dublin-Verordnung funktioniere aber zurzeit nicht. “Wir erledigen die Arbeit für Italien und die EU, vor allem bei der Identifizierung der Migranten”, so Gobbi. Tessin sei im Asylbereich faktisch die Südgrenze Deutschlands. “Wenn das Tessin zum einzigen offenen Tor in der Nähe von Mailand wird, ist klar, dass der Druck auf die Schweiz deutlich zunehmen wird”, betonte der Tessiner Regierungspräsident. Derzeit werden im südlichen Kanton Tessin täglich 60 bis 70 Personen wegen rechtswidrigen Aufenthalts aufgehalten. Insgesamt wurden in der Schweiz von Jänner bis Mai 7.000 Personen aufgegriffen. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea, Somalia, Gambia, Nigeria und dem Senegal sowie dem Kosovo.

http://www.salzburg24.at/fluechtlinge-schweizer-kanton-tessin-will-grenze-schliessen/apa-s24_1423970302

«Lage ist äusserst angespannt»

«Lage ist äusserst angespannt»

Da Schweiz am Sonntag l Wie ist die aktuelle Lage an der Südgrenze? Norman Gobbi: Sie ist äusserst angespannt. Diese Woche trafen täglich 60 bis 70 Personen in Chiasso ein, am Wochenende waren es sogar fast 350. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem vergangenen Monat, als wir täglich 40 Migranten zählten.

Was sind das für Flüchtlinge? Die allermeisten sind Eritreer. Das hat womöglich auch damit zu tun, dass es deutliche Hinweise gibt, dass die Migration aus Eritrea vom dortigen Regime begünstigt wird: Man schickt die Leute in die Schweiz und zwingt sie dann, Geld nach Eritrea zu überweisen. So kommt das Regime an Devisen.

Haben Sie dafür Belege? Es sind Indizien, Informationen aus Gesprächen, die wir haben. Beim Bund interessierte man sich dafür bisher wenig, aber es wäre wichtig, dass die Bundesanwaltschaft das jetzt untersucht. Uns fällt einfach auf, dass derzeit fast nur Eritreer kommen – und aus Syrien nur noch wenige Flüchtlinge. Der grösste Teil der Syrer bleibt in Flüchtlingslagern in der Region.

Mit wie vielen Migranten rechnen Sie dieses Jahr? Bis die Hälfte aller Asylbewerber erreicht die Schweiz über das Tessin. Rechnet man die bisherigen Ankunftszahlen in Chiasso hoch, könnten es dieses Jahr allein bei uns gegen 25 000 Personen werden.

Frankreich hat die Grenze zu Italien in Ventimiglia geschlossen, Österreich einen Asylstopp verhängt – was heisst das für die Schweizer Südgrenze? Wenn das Tessin zum einzigen offenen Tor in der Nähe von Mailand wird, ist klar, dass der Druck auf die Schweiz deutlich zunehmen wird. Das bedeutet nicht nur ein humanitäres, sondern auch ein finanzielles Problem. Wir erledigen die Arbeit für Italien und die EU, vor allem bei der Identifizierung der Migranten. Wie wichtig Chiasso als Grenzübergang inzwischen ist, beweist der Umstand, dass die deutsche Bundespolizei dort einen Verbindungsoffizier eingesetzt hat. Das Tessin ist im Asylbereich faktisch die Südgrenze Deutschlands.

Wie gründlich sind Ihre Kontrollen noch? Bisher wird unterschätzt, dass unter den Neuankömmlingen nicht nur Personen mit politischer und wirtschaftlicher Motivation sind, sondern auch solche, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Die kantonalen Justizdirektoren werden deshalb beim Bund auf verstärkte Sicherheitskontrollen für diese Personen drängen, um zu prüfen, ob sie in Kriegsgebieten tätig waren. Dazu zählt auch Libyen, das inzwischen ein vom «Islamischen Staat» infiziertes Land ist.

Was erwarten Sie von Bern? Wir müssen ein Zeichen setzen und illegale Einwanderer an der Südgrenze stoppen und zurückweisen. Dafür brauchen wir vom Bund mehr Grenzwächter. Das haben wir nun gegenüber Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf deutlich gemacht.

Pagina PDF: 2015-06-21-Norman-Gobbi

VON OTHMAR VON MATT UND ALAN CASSIDY

I singoli Stati fanno i loro interessi

I singoli Stati fanno i loro interessi

Dal Mattino della domenica l L’Unione Europea si sfalda di fronte ai flussi migratori. L’Unione Europea sta dimostrando tutta la sua mancanza di compattezza e solidarietà tra i singoli stati proprio nel momento in cui la crisi dei flussi mi­gratori sta raggiungendo il suo apice. L’Italia, già alle prese con una deva­stante crisi economica che sta ta­gliando le gambe a milioni di persone, viene lasciata completamente sola di fronte agli sbarchi e alle migliaia di persone approdate sulle coste del vec chio continente.

Il sistema delle quote e l’inganno

I vertici di Bruxelles hanno sbandierato ai quattro venti la volontà di ripartire il numero di migranti tra i vari paesi dell’Unione sulla base di alcuni fattori come il PIL, il numero di abitanti e il numero di disoccupati, ma dalle pro­messe si è passati ad un inganno gene­ralizzato nei confronti dei due paesi che per primi sono colpiti dalla nuova “invasione”: Italia e Grecia. La Francia non ha esitato a bloccare del tutto il confine con l’Italia pattugliando i vali­chi con guardie armate e pronte a spa­rare. Negli ultimi giorni sembra addirittura che la Francia stia approfit­tando della situazione per scaricare sul bel paese migranti che nulla hanno a che vedere con la situazione di crisi nel Mediterraneo.

Il rifiuto generalizzato nell’Europa dell’est

I paesi dell’Europa centro orientale, più conservatori di quelli occidentali e con un economia più fragile rifiutano senza troppi complimenti le quote im­poste da Bruxelles. I problemi riscon­trati ad esempio in Francia o Gran Bretagna, con ampie fette della popo­lazione immigrata che non cerca nem­meno di integrarsi, rilanciando così il discorso sulla falsità della società mul­ticulturale, non vuole essere riprodotto in Polonia od Ungheria e Budapest ha ordinato la costruzione di muro al con­fine con la Serbia per cercare di bloc­care le entrate illegali nel paese. Naturalmente Bruxelles ha bacchettato il piano, ma la risposta di Viktor Orban, Primo Ministro del paese, non lascia dubbi sulle intenzioni: “Ci sono altri muri in Europa per arginare le en­trate. Noi continuiamo col nostro pro­getto”. Naturalmente la popolazione magiara ha accolto con entusiasmo la volontà di portare a termine il progetto e la determinazione del suo Primo Mi­nistro nell’affrontare quella che sembra sempre di più una “disunione euro­pea”.

La barca è piena

Se i politici ben pensanti credono di poter continuare sulla strada imposta dall’Unione Europea, l’errore che stanno commettendo è sotto gli occhi di tutti. In questi mesi Bruxelles ha dimostrato di non avere nessuna coe­sione in materia di politica interna ed estera. Chi dunque vorrebbe vera­mente fare parte di questo disastro continentale sull’orlo del collasso? A Milano sono stati registrati CENTI­NAIA DI CASI DI SCABBIA, per non citare tubercolosi, epatite e altre malattie infettive che i migranti por­tano con sé in Europa, dato che non esiste nessuna forma di controllo sa­nitario una volta arrivati in Italia o Grecia. Addirittura a Chiasso le Guardie di Confine hanno confer­mato la presenza di alcuni casi della malattia della pelle.

La Svizzera e il caso Ticino

La situazione tra il Ticino e Berna as­somiglia sotto a certi aspetti a quella tra Bruxelles e le nazioni dell’Europa mediterranea: Bellinzona ha chiesto di poter gestire il numero di migranti in modo autonomo e la sospensione della libera circolazione, ma le auto­rità federali hanno gridato “No!”, un po’ come Bruxelles si comporta con i paesi dell’Europa mediterranea. Il Consigliere di Stato Norman Gobbi ha messo in campo tutto il suo peso politico, affermando che bisognerà in­tensificare i controlli con il presidio costante dei valichi di confine. Gobbi si è addirittura spinto oltre affermando “Dobbiamo porci delle domande di fondo e chiederci se in futuro saremo ancora in grado di gestire un flusso così importante di migranti o se non sarà il caso di rimandarli sui loro passi, affinché aprano una procedura per la richiesta d’asilo in Italia da dove arrivano.”

GL

“Dovremo chiudere il confine”

“Dovremo chiudere il confine”

Da RSI.CH l “Norman Gobbi intervistato dalla Neue Zürcher Zeitung sull’afflusso di migranti dall’Italia.

“Se l’afflusso di migranti proseguirà a questo ritmo, dovremo chiudere provvisoriamente la frontiera. Solo così potremo esercitare una pressione sui paesi che non fanno il loro dovere”: è questa la posizione espressa sulle pagine della NZZ am Sonntag dal presidente del Governo ticinese, Norman Gobbi. Il riferimento è all’Italia, che da mesi rinuncia a registrare scrupolosamente i richiedenti, come previsto dall’accordo di Dublino, e alla Francia, che ha di fatto reso impermeabile il confine di Ventimiglia.
Stando alle informazioni del domenicale, il corpo delle guardie di confine ferma quotidianamente in Ticino 60-70 persone per soggiorno illegale, una settimana fa erano ancora 120-130. In maggioranza sono eritrei, somali e nigeriani. L’85% chiede asilo.

Dall’inizio dell’anno, come confermato da una portavoce, sono 1’900 le persone rispedite in Italia sulla base di un accordo del 1998. Di queste, 490 nella prima metà di giugno.

La risposta del PLR

Indirettamente al ministro ticinese, ma pure all’UDC che ha chiesto il presidio dei confini se necessario con l’esercito nel caso in cui la sua proposta di moratoria all’asilo venisse approvato, ha risposto il presidente del PLR Philipp Müller convinto che il concetto di diritto di rifugiato ancora applicato sia superato. Il consigliere nazionale argoviese sempre alla NZZ am Sonntag propone invece uno “smistamento” preventivo dei richiedenti l’asilo, meglio se in centri fuori dall’Europa.

http://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/Dovremo-chiudere-il-confine-5622709.html

Bis zu 120 Flüchtlinge pro Tag: Tessin droht, die Grenze dichtzumachen

Da aargauerzeitung.ch l Seit Frankreich seine Grenze zu Italien für Flüchtlinge geschlossen hat, nimmt die Zahl der Asylsuchenden in der Schweiz deutlich zu. Gegenwärtig hält das Grenzwachtkorps (GWK) im Tessin jeden Tag 60 bis 70 Flüchtlinge an. In der Woche zuvor waren es sogar 120 bis 130 Personen gewesen. Rund 85 Prozent von ihnen würden ein Asylgesuch stellen, berichtet die «NZZ am Sonntag».

Der Ansturm beschäftigt mittlerweile auch die Politik. «Die Zahl der Asylsuchenden und illegalen Migranten, die zurzeit aus Italien ins Tessin reisen, ist doppelt so hoch wie noch vor einem Jahr», sagt der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi (Lega) der «NZZ am Sonntag». Gleichzeitig bläst er in gleiche Horn wie es die von ihm angeprangerten Beispiele Frankreich und Italien tun: «Wenn der Andrang der Asylsuchenden aus Italien anhält, müssen wir die Grenze vorübergehend schliessen. Nur so können wir Druck auf andere Staaten machen, die ihren Pflichten nicht nachkommen.»

Gobbi zielt mit seiner Kritik namentlich auf Italien und Frankreich. Italien verzichtet seit mehreren Monaten darauf, ankommende Asylsuchende lückenlos zu registrieren, wie das die Dublin-Verordnung vorschreibt. Und Frankreich hat seine Grenze zu Italien für Flüchtlinge vor ein paar Tagen faktisch geschlossen, obwohl das Schengen-Abkommen das verbietet. «Ich bin weder gegen das Schengen-Abkommen noch gegen die Dublin-Verordnung, solange diese funktionieren. Nur funktionieren sie zurzeit nicht», sagt Gobbi.

Rückführung funktionieren wieder besser

Das Schweizer Grenzwachtkorps (GWK) hat seit Anfang Jahr gemäss «NZZ am Sonntag» rund 1900 sogenannte illegale Migranten nach Italien zurückgeführt – allein in den ersten beiden Juniwochen 490. Als illegal gelten Flüchtlinge, wenn sie ohne gültige oder ganz ohne Papiere in die Schweiz einreisen und hier kein Asylgesuch stellen. Die mehr oder weniger formlose Rückführung dieser Personen nach Italien ist aufgrund eines Staatsvertrags möglich, den die Schweiz und Italien 1998 abgeschlossen haben.

Allerdings kam es in den letzten Tagen zu Problemen bei den Ausschaffungen aus dem Tessin, weil die italienischen Behörden nicht vorbereitet waren. Deshalb suchte der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi das Gespräch mit den italienischen Kollegen. Mittlerweile würden die Rückführungen wieder besser funktionieren, sagt Gobbi.

Gemäss Statistik des Grenzwachtkorps stammen die meisten der Flüchtlinge, die zurzeit aus Italien ins Tessin reisen, aus Eritrea, Somalia,Nigeria und Gambia. Eritreer und Somalier erhalten in der Schweiz gewöhnlich Asyl oder werden vorläufig aufgenommen, die Gesuche von nigerianischen und gambischen Gesuchstellern dagegen werden abgelehnt. Auffallend ist, dass zurzeit verhältnismässig wenige Syrer im Tessin um Asyl ersuchen.

[foto (C) KEYSTONE]

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/bis-zu-120-fluechtlinge-pro-tag-tessin-droht-die-grenze-dichtzumachen-129262223

L’idée de fermer la frontière est envisagée au Tessin

Da TDG.CH l Le président du gouvernement tessinois réfléchit à une fermeture temporaire. Berne se veut rassurante. «Si l’afflux de demandeurs d’asile venant d’Italie se poursuit, nous devrons fermer la frontière à titre provisoire», affirme le président du Conseil d’Etat tessinois, Norman Gobbi. Selon le léghiste, qui s’exprime dans la NZZ am Sonntag, c’est la seule manière de faire pression sur d’autres Etats «qui ne remplissent pas leurs devoirs». La critique vise en premier lieu l’Italie, à qui l’on reproche de ne pas enregistrer les migrants arrivant sur son territoire, comme le prévoit l’accord de Dublin.

Le Tessin fait face à un afflux inédit de migrants. Le canton, selon Norman Gobbi, reste la seule porte pour sortir d’Italie. La France, notamment, bloque les entrées à Vintimille. En Suisse, des structures d’accueil provisoires ont été ouvertes; d’autres sont à l’étude. La présence des gardes-frontière a aussi été augmentée au Tessin, avec des renforts d’autres régions.

A Berne, le Secrétariat d’Eta t aux mi grations (SEM) souligne que les critères pour réintroduire temporairement des contrôles aux frontières ne sont pas remplis. D’après les Accords de Schengen, cette décision ne peut être prise qu’en cas de «menace sérieuse» de l’ordre public ou de la sécurité intérieure. Le SEM ajoute que, jusqu’à présent, toutes les personnes qui se sont présentées dans un centre ont pu être accueillies.

Un écho auprès de l’UDC

L’appel de Norman Gobbi trouve un écho auprès de l’UDC. «Nous avons déjà demandé un contrôle systématique aux frontières, commente le conseiller national Hans Fehr (ZH). Si cela est nécessaire, des militaires devront apporter leur soutien. Et la frontière peut être fermée aux migrants durant une période.» Les Accords de Schengen? «La France les a déjà mis hors service. Et les contrôles systématiques sont possibles en cas d’urgence.»

La conseillère nationale Cesla Amarelle (PS/VD), en rev anche, s ouligne que ces migrants demandent une protection. A ses yeux, un blocage des frontières n’est pas seulement illégal: «Cela entraîne des rassemblements de personnes et des déséquilibres sociaux potentiellement dangereux.» Pour elle, la solution passe par une relocalisation des réfugiés, aussi bien en Suisse qu’en Europe. Pour mémoire, plusieurs chefs d’Etat européens s’opposent à la clé de répartition proposée. «Nous pourrions déjà le faire avec les Etats volontaires», conclut-elle.

«Je comprends le problème de mon collègue tessinois, commente pour sa part le conseiller d’Etat genevois Pierre Maudet (PLR). Mais l’étanchéité de la frontière est une vue de l’esprit. Une fermeture ne ferait qu’accentuer le pouvoir des passeurs clandestins. Augmenter le nombre de gardes-frontière ne va pas non plus diminuer l’afflux de migrants.» Il voit la solution dans un règlement global de la question. (TDG)

Par Caroline Zuercher Mis à jour le 21.06.2015
http://www.tdg.ch/front/redaktionempfiehltL-idee-de-fermer-la-frontiere-est-envisagee-au-Tessin/story/25397935

Casellario giudiziale: Norman Gobbi non molla di un centimetro!

Casellario giudiziale: Norman Gobbi non molla di un centimetro!

Dal Mattino della domenica l La misura promossa da SuperNorman a tutela della sicurezza dei Ticinesi non si ferma. Nell’incontro con il Presidente della Regione Lombardia Roberto Maroni, Norman Gobbi ha potuto evidenziare ancora una volta le ragioni per le quali, ad inizio aprile, ha introdotto la misura concernente la richiesta dell’estratto del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti per il rinnovo oppure il rilascio dei permessi B (dimora) e G (frontalieri). Ragioni che sono legate alla sicurezza e all’ordine pubblico del nostro Cantone, messi a repentaglio dai diversi casi emersi negli ultimi mesi e culminati con la rapina di Novazzano di fine marzo, dove, tra gli autori, vi erano alcuni stranieri beneficiari di un permesso B. Una misura più che necessaria e volta a salvaguardare la sicurezza – e anche il rispetto! – di tutti i Ticinesi.

Una misura straordinaria
Norman Gobbi ha ribadito che questo provvedimento è di natura straordinaria e si giustifica per i fatti concreti avvenuti negli ultimi mesi. Un provvedimento volto a scalfire il mantra del “a sa pò mia”, che troppo spesso abbiamo sentito nel nostro Cantone. In questo contesto, occorre chiarire una volta per tutte come il provvedimento promosso dal nostro Ministro non violi l’Accordo di Schengen, come vorrebbero far credere alcuni parlamentari della vicina Fallitalia, che si riferisce al passaggio fisico delle persone alle frontiere. Un Accordo, peraltro, come dimostra l’agghiacciante gestione dei migranti da parte dell’Europa, ultimamente non molto di moda tra i Paesi fondatori dell’Unione (u€lla!). Il provvedimento relativo all’estratto del casellario giudiziale e del certificato dei carichi pendenti non c’entra nemmeno un fico secco con il blocco dei ristorni, come invece vorrebbe far credere La Regione, animata dai soliti moralismi radikal-chic-europeisti da sbadigli. Il blocco dei ristorni è una decisione politica basata su argomenti economici, mentre la misura introdotta da Norman Gobbi persegue l’obiettivo di salvaguardare la sicurezza del nostro Cantone e di tutti i Ticinesi.

Chi non ha nulla da nascondere non ha nulla da temere!
Come detto e ripetuto più volte, chi presenterà i certificati richiesti e sarà in regola non avrà nulla da temere. Un atto di rispetto quindi non solo verso i Ticinesi, ma anche verso tutti i cittadini onesti provenienti da altri Paesi che vogliono dimorare o lavorare in Svizzera. Un atto che, a Paesi invertiti, non desterebbe così tanto scalpore, come dimostra il fatto che alle ditte ticinesi coinvolte nei lavori per EXPO è stato chiesto il certificato anti-mafia ai titolari delle aziende e ai rispettivi coniugi/conviventi. In quel caso infatti, la richiesta fatta non ci sembra sia divenuta un “affare di Stato”! Norman Gobbi non mollare e vai avanti per la tua strada, con l’obiettivo di rispondere concretamente ai bisogni del Ticino e dei Ticinesi!

MDD

Le Tessin veut fermer la frontière

Le Tessin veut fermer la frontière

Da 20min.ch l Pour faire face à la hausse du nombre de demandeurs d’asile, le chef du gouvernement tessinois dit vouloir boucler temporairement la frontière. Norman Gobbi ne veut pas que le Tessin devienne «la seule porte ouverte à proximité de Milan». (photo: Keystone/Carlo Reguzzi)

Le nombre de demandeurs d’asile entrant au Tessin a clairement augmenté ces derniers jours. Le chef du gouvernement tessinois Norman Gobbi réfléchit à une fermeture temporaire de la frontière. De son côté, le Secrétariat d’Etat aux migrations (SEM) se veut rassurant. «Si l’afflux de réfugiés depuis l’Italie continue, nous devons fermer temporairement la frontière», déclare Norman Gobbi dans la NZZ am Sonntag. «C’est la seule façon pour la Suisse de faire pression sur les pays qui ne respectent pas leurs obligations».

«Nous accomplissons le travail pour l’Italie et l’Union européenne, notamment avec l’identification des migrants», dit le chef du gouvernement tessinois dans un entretien au journal Schweiz am Sonntag. Il estime que dans le domaine de l’asile, le Tessin est de fait «la frontière sud de l’Allemagne». Norman Gobbi demande davantage de gardes-frontière à la Confédération. «Nous devons donner un signal en arrêtant les clandestins à la frontière sud pour les renvoyer».

Réintroduction des contrôles

Pour le Secrétariat d’Etat aux migrations, les critères d’une réintroduction temporaire des contrôles à la frontière ne sont pas remplis. Dans une prise de position envoyée dimanche à l’ats, le SEM rappelle que d’après les accords de Schengen, cette décision ne peut être prise qu’en cas de «menace grave» pour l’ordre public ou la sécurité intérieure. Or, «ces conditions ne sont pas remplies».

Cependant, de concert avec le SEM, le Corps des gardes-frontières (Cgfr) a pris les mesures nécessaires «pour maintenir la situation à la frontière sud sous contrôle». La présence des gardes a été renforcée, des collaborateurs d’autres régions de Suisse ayant été transférés au Tessin. De plus, le Secrétariat d’Etat aux migrations et les cantons ont augmenté les capacités d’accueil. Trois abris de la protection civile ont été temporairement mis en service au Tessin et deux en Suisse alémanique, à Bâle et Kreuzlingen (TG). D’autres ouvertures sont actuellement à l’étude. «Jusqu’à présent, toutes les personnes qui se sont présentées dans un centre d’accueil à leur arrivée ont pu être accueillies, y compris en fin de semaine», assure dimanche Gaby Szöllösy, responsable de la communication au SEM.

(ats)

http://www.20min.ch/ro/news/suisse/story/Le-Tessin-veut-fermer-la-frontiere-29188444

Migranti, 500 posti tutti occupati

Migranti, 500 posti tutti occupati

Rinforzi in arrivo: in Ticino sono infatti strapieni i centri di registrazione e le strutture di protezione civile a Chiasso e Stabio. Fanno impressione le immagini di questi giorni di profughi ammassati in stazioni, alle dogane o in centri di raccolta italiani ben oltre il limite di capienza. Intenzionati a proseguire verso Nord ma impossibilitati a passare dalle frontiere francesi e austriache, scelgono giocoforza il Ticino per trovare un varco. Anche da noi devono sottostare a puntuali controlli al confine ma essendo l’afflusso veramente straordinario, è squillato il campanello d’allarme. Da più parti si sente dire che la situazione è per ora sotto controllo ma la domanda da porsi è: fino a quando?

La Segreteria di Stato dell’emigrazione (SEM) ha intanto predisposto alloggi supplementari e potenziato il contingente di guardie di confine. La SEM definisce la situazione «acuta». Attualmente gli alloggi messi a disposizione sono oltre 500 e le varie strutture sono strapiene, come ha avuto modo di dire il consigliere di Stato Norman Gobbi. Facendo due calcoli, in primis va considerata la condizione in cui lavorano gli addetti del centro di registrazione e procedura (CRP) di Chiasso che dispone di una capacità ricettiva di 134 posti letto: la struttura è la prima a cui ci si indirizza per una prima sistemazione dei migranti fermati per lo più alla stazione della cittadina di confine. Si devono poi aggiungere i 220 posti dei centri esterni di Losone e Biasca ed i circa 150 nelle strutture della protezione civile (PCi) a Stabio e a Chiasso (in via Chiesa e in casa Giardino). Anche nella Svizzera tedesca sono stati predisposti di recente 160 alloggi supplementari in rifugi.

Visti i bisogni di spazi bisogna aspettarsi l’apertura di altre strutture PCi nel cantone? Dal Dipartimento delle istituzioni ci fanno sapere che si sta valutando la questione e che molto dipenderà dall’afflusso. Nella scorsa fine settimana, ad esempio, ci sono state 350 domande d’asilo a Chiasso ma lunedì «solo» una sessantina. Difficile prevedere il futuro.

Rinforzi in arrivo

Per le guardie di confine si tratta di giorni di superlavoro, come rileva il portavoce Davide Bassi. Ci conferma però anche che arriveranno rinforzi da oltre San Gottardo, che andranno ad aggiungersi a quella decina di agenti già venuta in Ticino a dar man forte ai nostri nelle scorse settimane. Le nuove guardie dovrebbero giungere nelle prossime ore. Bassi preferisce comunque non sbilanciarsi sull’effettivo dei rinforzi perché molto dipenderà dall’evoluzione della situazione, e non solo alla nostra frontiera.

http://www.cdt.ch/ticino/cronaca/132988/migranti-500-posti-tutti-occupati.html