Servizio all’interno dell’edizione di lunedì 2 settembre 2019 de Il Quotidiano
https://www.rsi.ch/play/tv/il-quotidiano/video/02-09-2019-vino-2017-poco-ma-buono?id=12137575
Servizio all’interno dell’edizione di lunedì 2 settembre 2019 de Il Quotidiano
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Da www.rsi.ch/news
“Stiamo affinando gli strumenti per meglio contrastare la criminalità organizzata nella Confederazione”, annuncia Nicoletta della Valle
Espulsioni, divieti d’entrata, corsi antiriciclaggio per le banche e un regolare scambio di informazioni fra Confederazione e Cantoni. La polizia federale ha definito e sviluppato i contenuti del piano nazionale antimafia, annunciato poco meno di un anno fa. Alcune tra le misure previste sono state attuate, lavorando soprattutto sul fronte della prevenzione.
“Tutto il fenomeno mafia è stato sottovalutato in Svizzera… I provvedimenti già adottati riguardano non tanto la repressione, quanto la prevenzione e la cooperazione”, ricorda ai microfoni della RSI Nicoletta della Valle.
“Oltre ad aver applicato misure di polizia amministrativa, come espulsioni e divieti di entrata, abbiamo lavorato anche sulla formazione dei funzionari dell’amministrazione federale e cantonale” per meglio riconoscere i casi di riciclaggio, aggiunge la direttrice di FEDPOL. Cifre alla mano, emerge che solo nell’ultimo anno sono stati emanati 13 divieti di entrata per persone condannate all’estero per mafia e il Ticino figura tra le realtà maggiormente attente alla problematica, afferma la funzionaria.
https://www.rsi.ch/news/svizzera/Mafia-sottovalutata-in-Svizzera-12136141.html
(nella foto Nicoletta della Valle)
Comunicato stampa
Fortemente voluti dalla Commissione consultiva del Consiglio di Stato “Acque sicure”, i pattugliatori svolgono un importante compito nella prevenzione di incidenti e infortuni in zone molto frequentate e ad alto rischio del nostro Cantone.
Nella stagione balneare 2019 i pattugliatori sono stati impiegati dal 1. luglio al 31 agosto lungo una sezione di circa 2 km del fiume Verzasca (dalla pozza “Misura” fino ad Aquino), come pure lungo una sezione di circa 1 km del fiume Maggia (dal pozzo di Tegna fino ad Avegno), zone particolarmente frequentate sia da bagnanti ticinesi che da turisti. Potendo contare su un numero di 15/16 pattugliatori è stato possibile garantire un servizio a favore della prevenzione attivo per sette ore al giorno, sette giorni la settimana in entrambi i luoghi. La formazione dei pattugliatori, perlopiù studenti, viene eseguita dalla Sezione lacuale della Polizia cantonale, che spiega loro come e quando intervenire, illustrando altresì le peculiarità delle rispettive zone d’impiego.
In un video realizzato dal Servizio dell’informazione e della comunicazione del Consiglio di Stato e dal Servizio multimedia del Centro di risorse didattiche e digitali (CERDD) viene mostrato il lavoro svolto da due pattugliatrici, raccogliendo le loro impressioni, nonché mostrando gli strumenti del proprio lavoro.
La presenza dei pattugliatori, essenziale in queste zone che possono presentare situazioni di pericolo, è reso possibile dai numerosi partner della Commissione “Acque sicure” tra cui, oltre alla citata Sezione lacuale della Polizia cantonale, figurano l’Organizzazione turistica regionale Lago Maggiore e Valli, il Gruppo sub Verzasca, nonché diversi privati cittadini che collaborano per garantire adeguate sistemazioni logistiche in prossimità dei luoghi in cui sono attivi i pattugliatori.
Intervista pubblicata su www.watson.ch
Im Sommer 2016 campierten hunderte Flüchtlinge am Bahnhof von Como. Der Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi forderte damals die Grenzschliessung.
Er wollte die Grenzen schliessen und warnte vor Ausländerkriminalität. Doch die Prognosen des Tessiner Sicherheitsdirektors Norman Gobbi bewahrheiteten sich bisher nicht. Ein Gespräch über den ausbleibenden Flüchtlingsansturm, Matteo Salvini und das Tessin.
Herr Gobbi, Sie sehen erholt aus, waren Sie in den Ferien?
Norman Gobbi: Ich bin gebräunt, aber nicht unbedingt erholt. Ich war wandern im Maggia- und Leventina-Tal.
Sommerzeit ist nicht nur Ferienzeit. In den Monaten Juli und August steigen für gewöhnlich auch Flüchtlingszahlen, weil dann mehr Menschen die Fahrt über das Mittelmeer wagen. Nur: Dieses Jahr ist davon in der Schweiz nichts zu spüren. Warum?
Das liegt an der italienischen Politik. Dort hat der Innenminister Matteo Salvini die Migrationsströme über die zentrale Mittelmeer-Route gestoppt. Das hat die Flüchtlinge und deren Schlepper gezwungen, auf die westliche Mittelmeer-Route auszuweichen. Diese Politik wirkte sich stark auf die Migrationszahlen in der Schweiz aus.
Noch vor ein paar Jahren haben Sie an der Tessiner Grenze vor einem Ansturm gewarnt. 2015 forderten Sie eine Grenzschliessung. War das blosse Panikmache?
Nach wie vor versuchen Leute illegal in die Schweiz einzureisen. Insgesamt war das Jahr 2018 zwar ein ruhiges. Schweizweit wurden rund 16’000 illegale Grenzübertritte registriert. Diese passierten allerdings in 40 Prozent der Fälle im Tessin. Und die wenigsten Menschen, die wir an der Grenze aufgreifen, wollen in der Schweiz ein Asylgesuch stellen. Die meisten müssen wir an die italienischen Behörden übergeben.
«Glücklicherweise waren die Migranten von 2016 ‹besser› als jene, die nach dem arabischen Frühling in die Schweiz kamen.»
Aber die heutigen Zahlen rechtfertigen eine Grenzschliessung noch weniger als im Krisenjahr 2015. Wo sind die Flüchtlinge, vor denen Sie warnen?
Das Problem ist folgendes: Von zehn Flüchtlingen in einem Aufnahmezentrum wurde nur einer vom Grenzwachkorps überstellt. Wie sind also die neun anderen in die Schweiz gelangt? Diese Zahlen zeigen, wie nötig die Kontrollen an den Grenzen nach wie vor sind. Darum bleibt meine Haltung dieselbe: Wir müssen die Augen offen behalten.
Ein Jahr danach, im Sommer 2016, campierten hunderte Migranten am Bahnhof in Como. Sie wollten die Militärpolizei aufbieten und warnten davor, dass jeder Flüchtling kriminell werden können. Ihre Schreckensszenarien haben sich nicht bewahrheitet.
Glücklicherweise waren die Migranten von 2016 «besser» als jene, die nach dem arabischen Frühling in die Schweiz kamen. Damals waren es vor allem Leute aus nordafrikanischen Ländern, die in der Schweiz häufig kriminell wurden. Das schlug sich auch in der Kriminalstatistik nieder, die in den Jahren 2012 und 2013 einen Anstieg von Straftaten durch Asylsuchende verzeichnete.
Oder malten Sie damals einfach den Teufel an die Wand?
Nein! Ich habe nicht grundlos schwarzgemalt. Ich berief mich auf die Erfahrungen, die man mit grossen Zuströmen aus nordafrikanischen Staaten gemacht hat. Diese Erfahrungen zeigten, dass es damals ganz klar eine Verschlechterung der inneren Sicherheit gab. Nicht vergessen darf man, dass mit der Migration auch die nigerianische Mafia zu uns gekommen ist.
Heute beschäftigt die Schweizerinnen und Schweizer nicht die Ausländerkriminalität, sondern das Klima. Haben Sie in den vergangenen Jahren das Thema verfehlt?
Als Staatsrat vom Kanton Tessin bin ich für die innere Sicherheit zuständig. Und das ist eine dauernde Aufgabe und nicht so vorübergehend, wie es derzeit die Klima-Thematik ist. Solche Bewegungen muss man immer in ein realistisches Verhältnis setzen. Auch nach der Fukushima-Katastrophe 2011 gab es eine «grüne Welle», die dann wieder abflaute. Jetzt ist ein Hype um das Klima entstanden. Die innere Sicherheit, der Schutz der Bevölkerung, ist eine Hauptaufgabe des Staates, die immer und konstant zu gewährleisten ist.
Anders sieht die Lage in Italien aus. Die Diskussionen über die Migration über das Mittelmeer beschäftigen die Politik derzeit intensiv. Was sind Ihre Gedanken dazu?
Mich besorgt derzeit vor allem, dass der Rücktritt von Premierminister Giuseppe Conte eine sofortige Wirkung auf die Migration über das Mittelmeer hatte.
Sie sprechen das NGO-Schiff «Open Arms» an, das noch am Abend nach Contes Rücktritt in den Hafen von Lampedusa eingefahren ist, nachdem es zuvor fast drei Wochen auf dem Mittelmeer blockiert war.
Mit Contes Rücktritt zerfiel auch die Migrationspolitik von Innenminister Salvini. Das ändert die Situation komplett. Ab September wird die Migration über die zentrale Mittelmeerroute wieder zunehmen. Das hat direkte Konsequenzen für uns im Tessin. Es werden wieder mehr Leute versuchen, über die Südgrenze in die Schweiz einzureisen.
Der Lega-Politiker Salvini spaltet Italien. Mit seinem Misstrauensvotum hat er eine Regierungskrise ausgelöst. Wie stehen Sie zu seiner Politik?
Salvini war in letzter Zeit etwas zu oft auf der «Piazza» und um seine Popularität bemüht. Er hätte vielleicht mehr Arbeit in die Regierung stecken sollen. Seine harte Hand bei der Migrationsfrage schätze ich aber. Denn je weniger in Italien ankommen, umso weniger gelangen ins Tessin.
«Wir dürfen uns nicht mit der Humanität erpressen lassen. Schliesslich haben wir diese Leute nicht zu uns eingeladen.»
Salvini polarisiert auch, weil er ganz am rechten Rand politisiert.
Seine Gegner nennen ihn einen Faschisten. Aber wenn einer, der eine restriktive Migrationspolitik durchsetzt, gleich als Faschist gilt, dann müssten die Sozialdemokraten in der Schweiz – gemäss ihrem Parteiprogramm – alle Kommunisten sein.
Salvini hat klar Probleme, sich von rechtsextremen Strömungen abzugrenzen. Sein Buch veröffentlichte er bei einem Verlag, dessen Gründer sich selbst als Faschist bezeichnet.
Ja, das ist tatsächlich ein ungelöstes Problem in Italien. Seit den 40er-Jahren wird jeder, der nur ein wenig ausserhalb der Mitteparteien politisiert, sofort mit den rechten oder linken Extremen identifiziert.
Sie begrüssen also Salvinis Politik der geschlossenen Häfen. Diese hatte nicht nur zur Folge, dass vergangenes Jahr weniger Menschen nach Italien kamen, sondern auch, dass die Todesrate im Mittelmeer massiv anstieg. Gibt Ihnen das nicht zu denken?
Sicher ist das tragisch. Aber wir dürfen uns nicht mit der Humanität erpressen lassen. Schliesslich haben wir diese Leute nicht zu uns eingeladen. Sie sind nicht die Ärmsten und auch nicht diejenigen, die es am nötigsten haben. Es sind immer junge Männer, die meiner Einschätzung nach sehr gesund aussehen. Diese Art von Migration ist nicht gewollt.
Welche Art von Migration wollen Sie denn?
Wir haben in der Schweiz die Personenfreizügigkeit, unsere Tore stehen also grundsätzlich offen. Die Bedingung für dieses Abkommen für eine Migration innerhalb von Europa war allerdings ursprünglich, dass wir dafür die europäischen Aussengrenzen besser schliessen. In der Realität haben wir heute aber eine Personenfreizügigkeit plus eine interkontinentale Migration. Das stimmt so für mich nicht. Entweder oder.
Was also schlagen Sie vor?
Wir müssen aufhören zu denken, dass wir alle Migranten aufnehmen können. Schauen Sie sich doch mal die anerkannten Asylbewerber in der Schweiz an. Nur sein sehr kleiner Teil von ihnen ist erwerbstätig. Den anderen müssen die Kantone und der Bund Sozialhilfe bezahlen. Für mich ist das eine unbefriedigende Situation. Denn das sind Ressourcen, die wir auch für unsere eigene jüngere und ältere Generation brauchen. Und in die Migration fliessen sowieso schon Milliarden.
Wie soll denn eine europäische Migrationspolitik aussehen? Ist es nicht auch die Aufgabe der Schweiz, solidarisch zu sein?
In der Schweiz ist die Migrationspolitik schon heute solidarisch. Darum wird das Tessin mit dem Problem nicht alleine gelassen, sondern die Flüchtlinge werden auf die anderen Kantone verteilt. Und natürlich können wir nicht denken, dass die südlichen Länder, die ja schon wirtschaftlich nicht gut dastehen, die ganze Verantwortung alleine tragen müssen. Das Problem ist aber, dass die ehemaligen Ostblock-Staaten eine gerechte Verteilung blockieren.
«Der Vater holt dann seine Frau nach, dann gründen sie eine Familie und das Kind wächst auf mit dem Bild, dass der Staat Geld gibt, ohne dass die Eltern etwas dafür tun.»
Die Haltung «Solange die anderen nicht mitmachen, mache ich auch nicht mit» ist doch auch etwas dickköpfig. Oder finden Sie, die Schweiz macht genug?
Ich bin kein Bundesrat.
Aber Sie wollten mal Bundesrat werden.
Ja, ich finde, eine solidarische Lösung ist die einzige tragbare. Bei der Verteilung können dann auch sozioökonomische Elemente als Massstab dienen. Also je wohlhabender und grösser ein Land ist, umso mehr Migranten soll es aufnehmen. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Interessen der Schweiz nicht zu kurz kommen dürfen. Insbesondere, was die finanziellen Mittel angeht. Wir bezahlen den Flüchtlingen eine grosszügige Sozialhilfe. Der Vater holt dann seine Frau nach, dann gründen sie eine Familie und das Kind wächst auf mit dem Bild, dass der Staat Geld gibt, ohne dass die Eltern etwas dafür tun. So wächst der Baum schon von Beginn an schief und wird im Verlauf der Zeit immer schiefer.
Aber Herr Gobbi, diese Geschichte ist doch uralt: Dass Migranten in die Schweiz kommen, dem Staat auf den Taschen liegen und dann auch noch kriminell werden. In den 50er-Jahren waren es noch die Italiener…
…die in die Schweiz kamen, um zu arbeiten! Nicht um Sozialhilfe zu beziehen.
Sie behaupten, die Leute kommen in die Schweiz, mit der Absicht, Sozialhilfe zu beziehen?
Nein, sie sagen, sie kommen hierher, weil sie Schutz brauchen. Aber dann fliegen sie in den Ferien in ihr Herkunftsland zurück. Dieser Fall der Eritreer, die in ihrer Heimat Ferien gemacht haben, ist für mich ein Paradebeispiel für Betrug in der Asylpolitik.
Meine Frage war aber eine andere: Die Schreckensszenarien der unheilbringenden Migrationsbewegungen haben sich nie bewahrheitet. Die Schweiz ist nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt. Liegen die Probleme nicht woanders? Beim Klima, dem teuren Gesundheitssystem, der AHV?
Wie sollen wir denn die AHV finanzieren, wenn wir nur Migranten aufnehmen, die keine AHV bezahlen, weil sie nur Sozialhilfe bekommen? Da hatte ja auch Frau Merkel falsch kalkuliert. Sie dachte, sie könne die Altersrenten retten, indem sie Migranten ins Land holte. Aber wenn die Migranten nicht arbeiten, bezahlen sie auch keine Sozialversicherungen. Und wenn sie die Sozialversicherungen nicht bezahlen, ist das Problem doppelt so gross: Die Ausgaben in der Sozialhilfe steigen und der Topf in den Sozialversicherungskassen bleibt leer.
«Ein Leghist, che non si incazza più ist kein Leghist mehr.»
Themawechsel: Ihre Lega die Ticinesi wurde 1991 als Protestpartei gegründet. Wofür steht die Lega heute?
Ich sage immer: Ein Leghist, che non si incazza più (der nicht mehr wütend wird) ist kein Leghist mehr. Das heisst, dass wir heute zwei Seelen in uns tragen. Jene, die auf die Barrikade geht, ebenso aber die staatstragende.
Und wann steigen Sie auf die Barrikaden?
Wenn über das Tessin hinweg politisiert wird. Wir sind eine Randregion mit Problemen, die nirgendwo sonst in der Schweiz zu finden sind. Wir sind ein Einzelfall, sprachlich und geografisch abgegrenzt. Auch Genf oder Basel sind zwar Randregionen. Aber kein Kanton in der Schweiz ist nur 50 Kilometer von einer Metropole mit europäischer Bedeutung, wie Milano, entfernt.
Wie politisiert die Lega heute?
Vor allem beim Schutz der einheimischen Arbeitsnehmenden. Darum waren wir immer auch gegen die Personenfreizügigkeit. Sie hat dazu geführt, dass im Tessin die Löhne tiefer wurden und die einheimische Arbeitskraft durch Grenzgänger ersetzt wurde.
Die Tessiner haben sich lange einen Bundesrat aus der italienischsprachigen Schweiz gewünscht. Dies hat sich mit der Wahl von Ignazio Cassis erfüllt. Hat sich für den Kanton seither etwas geändert?
Nein, eigentlich nicht.
Sind sie darüber enttäuscht?
Nein, ich habe nicht erwartet, dass sich etwas ändert. Als Bundesrat ist Herr Cassis für das ganze Land verantwortlich. Vielleicht hat er ein Auge auf das Tessin, aber er muss die ganze Schweiz vertreten, insbesondere als Aussenminister. Es ist vielmehr meine Pflicht als Tessiner Regierungsrat und die Pflicht unserer National- und Ständeräte, die Interessen vom Tessin zu vertreten.
Apropos Ständerat: Wäre das für Sie nicht der nächste Schritt auf der Karriereleiter?
Ich mache meine Arbeit immer noch mit Freude und Kraft. Solange das so ist, werde ich mich nicht für andere Mandate bewerben.
Da www.ticinonews.ch
Quindici celle in più per il carcere penale La Stampa e un penitenziario femminile a Torricella-Taverne
Quindici celle in più per il carcere penale La Stampa e un penitenziario femminile a Torricella-Taverne. Il Cantone risponde così al sovraffollamento delle strutture carcerarie. Che nel 2018 hanno superato il 91% della capienza. “Le nuove celle alla Stampa saranno pronte nei primi mesi dell’anno prossimo – dice al Caffè il direttore delle strutture carcerarie cantonali, Stefano Laffranchini – e cinque di queste sono pensate per i detenuti con problemi psichiatrici, dotate di spazi di terapia e socializzazione”.
Ogni carcerato al posto giusto. È questo l’obiettivo della Commissione di sorveglianza sulle condizioni di detenzione del Gran Consiglio. Anche se oggi non è ancora così. “Non avendo la Stampa spazi idonei per le donne, queste ultime devono scontare la loro reclusione al carcere giudiziario La Farera – osserva Gina La Mantia, presidente della Commissione -. Ma nel penitenziario giudiziario i regimi restrittivi sono molto più severi rispetto al carcere penale. Il personale fa quello che può, cercando di migliorare la situazione, ma quello della condizioni di detenzione delle donne rimane un tasto dolente”. Che però sarà sistemato, con un penitenziario femminile a Torricella-Taverne. Una struttura oggi destinata alle persone in esecuzione di pena.
Tutti i dettagli nell’edizione odierna de Il Caffé
Il Consigliere di Stato Norman Gobbi ricorda tutte le misure adottate
I social hanno un grande pregio, se “letti” con i dovuti accorgimenti: le discussioni che nascono attorno a un post o a un tweet fanno capire quali messaggi stanno passando sul tema in oggetto e come la gente (certo, solo una parte della gente) la pensa. Anche il Consigliere di Stato Norman Gobbi è attento a queste dinamiche. E ci porta un esempio concreto, molto attuale. “Questa settimana– ci dice Gobbi – ho potuto constatare come gli sforzi da me sin qui compiuti per arginare il problema legato alla presenza di un unico medico del traffico in Ticino non siano pienamente conosciuti”. Sono invece ben noti i problemi che questa dottoressa (la dottoressa De Cesare, per non fare nomi) ha creato, sfociati addirittura in una sentenza del TRAM che sconfessa la validità di una perizia (non di tutte le perizie, sia chiaro, ma della perizia sulla quale è stato interposto ricorso). “È proprio così! E allora voglio ribadire alcuni concetti, ma soprattutto ricordare ciò che il sottoscritto ha fatto, visto che sembra che non sia stato fatto nulla (o qualcuno cerca di far credere che non sia stato fatto nulla!)”. Quali sono allora questi interventi? “La cosa più importante – e per la quale tutto il Governo ha dovuto essere d’accordo – è stata la decisione di andare verso la creazione di un istituto cantonale di medicina legale, precisa Norman Gobbi. Tale istituto ci permetterà nel tempo di non avere più i problemi sorti con la dottoressa in questione, che – lo ricordo – NON è un medico scelto dal Cantone e che NON lavora per il Cantone! Lei è una libera professionista con i requisiti necessari per operare in quest’ambito e sulla quale il Cantone non ha alcun potere: l’autorità di vigilanza è infatti la Società svizzera di medicina legale, che certifica la sua idoneità ad operare. È evidente che un istituto del genere non può nascere dall’oggi al domani. Siamo però sulla buona strada e nei tempi indicati a inizio anno, proporrò ai colleghi quella che ritengo la soluzione migliore”. Nel frattempo che cosa è stato fatto? “A partire proprio da domani, lunedì 2 settembre – ci dice Gobbi – sarà operativo in Ticino un secondo medico del traffico, che parla italiano e con tutte le competenze per peritare i casi più difficili. Un gran bel passo avanti, frutto del lavoro di questi mesi”. Intanto però il Tribunale amministrativo ha bacchettato l’operato della dottoressa. “Sì, e di fronte a questa sentenza e alle lamentele che arrivano da più parti ho segnalato immediatamente il caso alla Società Svizzera di medicina legale, l’autorità che può avere competenza nel sorvegliare il lavoro della dottoressa. Inoltre ho chiesto – e verrà fatta – una perizia qualitativa sul suo operato. Ribadisco quanto già detto in altre circostanze: siamo in un campo molto delicato, perché l’autorità – in questo caso la Sezione della circolazione – è chiamata a prendere sanzioni che limitano le libertà della persona, negandole di poter condurre un veicolo. Questa stessa autorità per prendere tali decisioni deve potersi basare su perizie serie, professionali, convincenti. Vorrei che fosse sempre così! E per questo motivo ho avviato gli accertamenti che ho indicato, e messo in moto tutto il lavoro per creare l’istituto di medicina legale nel nostro Cantone”, conclude il Consigliere di Stato Norman Gobbi.
Tutti i passi compiuti da SuperNorman
– Segnalato l’operato della De Cesare alla Società Svizzera di Medicina Legale, in quanto autorità di vigilanza
– Chiesto una perizia qualitativa sull’operato della dottoressa
– Portato in Ticino un secondo medico del traffico
– Avviato la creazione dell’Istituto di medicina legale in Ticino
Servizio all’interno dell’edizione di venerdì 30 agosto 2019 de Il Quotidiano
Comunicato stampa
Il Consiglio di Stato ha nominato il cap Marco Zambetti, attuale responsabile del Reparto Giudiziario 2, alla funzione di nuovo Capo Area della Gendarmeria. Dal 1° gennaio 2020 subentrerà al tenente colonnello Decio Cavallini, che passerà al beneficio della pensione al termine della sua brillante carriera professionale nella Polizia cantonale.
Marco Zambetti, classe 1968, è entrato nel Corpo della Polizia cantonale nel 1989 e ha fatto parte della Gendarmeria sino al 1998. Dal 1. settembre 1998 opera in seno alla Polizia giudiziaria, area nella quale ha maturato una notevole esperienza, quale inquirente e responsabile, nel servizio antidroga e nei commissariati locali. Dal 1. dicembre 2010 è Ufficiale responsabile del Reparto giudiziario 2. Nel 2014 ha rivestito per 9 mesi, parallelamente alla sua attività professionale in seno alla Polizia cantonale, il ruolo di Direttore ad interim delle Strutture carcerarie Cantonali. Le competenze acquisite negli anni di servizio in ambito operativo, gestionale, di accompagnamento a importanti progetti legislativi e nella conduzione di svariate operazioni di Polizia, potranno costituire un sicuro valore aggiunto nel suo nuovo ruolo di Capo Area della Gendarmeria.
Il Consiglio di Stato formula i migliori auguri al neo nominato ed esprime i ringraziamenti più sentiti al tenente colonnello Decio Cavallini, che passerà al beneficio della pensione il prossimo 31 dicembre. Assunto in Polizia cantonale il 1. dicembre 1984 quale Ufficiale aggiunto con il compito di dirigere i Reparti speciali, Cavallini è stato in seguito responsabile della Sezione Comando, unità specializzata della Polizia cantonale. Dal marzo 1993 è stato promosso al grado di capitano e nel 1999 è stato chiamato a dirigere l’allora Gendarmeria del Sopraceneri. Dall’ottobre 2001 ha ricoperto la funzione di Capo di Stato Maggiore, dove ha diretto numerose e importanti operazioni di Polizia fino al 2003. Nell’ottobre 2005 è stato promosso al grado di maggiore e dal gennaio 2007 ricopre la funzione di Capo Gendarmeria. Nel gennaio 2012 è stato promosso al grado di Tenente colonnello. Attualmente ricopre pure la funzione di Presidente dei Capi Gendarmeria in seno al concordato romando di Polizia (RBT) e nell’arco della sua carriera è stato membro di diverse commissioni a livello nazionale.
Marco Zambetti
Da www.liberatv.ch
Stagione da record per i funghi in Ticino. Sarà stato il clima. Sarà stata la luna. Chissà…
Sta di fatto che nelle ultime due settimane i boschi del Ticino si sono riempiti di funghi. Porcini belli, sani, profumati e gustosi..
La grande ‘buttata’ si è registrata in ogni regione del cantone, nei boschi di castagno e di faggio e si può dire che sia stato un gran bell’inizio di stagione. Negli ultimi giorni il fenomeno è calato, ma ancora oggi si trovavano bellissimi boleti nelle radure o sotto le foglie. Se nel primo periodo i funghi si trovavano tra i 1’000 e i 1’500 metri di quota, ora sembra che abbiano iniziato a scendere, e con l’arrivo dell’autunno si abbasseranno ulteriormente di quota.
Il ‘là’ l’aveva dato su Facebook il 12 agosto l’ex ministro Paolo Beltraminelli fotografato con due grossi porcini, trovati probabilmente in Engadina. Ma non sappiamo, e nemmeno chiediamo… Ma anche il presidente del Partito socialista, Igor Righini, ha postato nei giorni scorsi sulla sua bacheca un maxi boleto… E non poteva mancare una foto del ministro Norman Gobbi, che i funghi li ha sicuramente trovati nella sua Leventina. Commento: “La felicità fatta a porcino”.