Il Governo si prenderà la responsabilità delle misure

Il Governo si prenderà la responsabilità delle misure

Da www.ticinonews.ch

In Ticino si aspetta il sostegno di Berna, ma il Governo è pronto a continuare da solo

“Ci aspettavamo possibilmente una prima risposta già oggi, ma è anche vero che siamo in contatto da ieri con il Consiglio federale”, ha detto il consigliere di Stato Norman Gobbi in diretta al TgSpeciale di Teleticino. “Dobbiamo trovare nel dialogo una soluzione. Noi ci assumiamo la responsabilità di tenere in vigore le misure prese dal Canton Ticino. Il resto della Confederazione deve comprendere che il Canton Ticino si trova avanti circa due settimane nella diffusione della malattia”, ha spiegato il direttore del DI. L’Ufficio federale di giustizia ha espresso un parere giuridico che sostiene l’illegalità delle misure ticinesi, ma Gobbi ha spiegato come il Consiglio di Stato potrebbe proporne uno proprio che sosterrebbe la liceità delle stesse. “Una situazione particolare e straordinaria richiede risposte particolari e straordinarie”, ha spiegato.

Ma sarà possibile ricucire lo strappo con la Confederazione? ”Dipenderà dalla risposta che arriverà venerdì dalla Berna federale”, ha detto Gobbi, “servono delle finestre di crisi in modo che localmente si possano prendere misure diverse da quelle nazionali”. Ma se la risposta fosse invece un no? Chi potrà aiutare le aziende chiuse? “Se non vi sarà la tutela da parte della Confederazione, il Consiglio di Stato si prenderà pienamente la responsabilità di questa decisione”, ha concluso Gobbi. Insomma, il Canton Ticino sembra disposto a mantenere la sua linea anche mettendo la mano sul portafogli.
Sullo stesso tema si sono espressi, sempre in diretta a Teleticino, i rappresentanti ticinesi a Berna. “Anch’io mi aspettavo una risposta”, ha detto il consigliere nazionale Fabio Regazzi. “Ma penso che sia una questione formale più che di sostanza. L’impressione è che non abbiano alternative a concedere una certa autonomia al Ticino”. Marco Chiesa, consigliere agli Stati, ha invece definito “ponziopilatesca” la posizione odierna del Consiglio federale. “Hanno deciso di non decidere. Io avrei voluto sentire un grande sì da parte del Consiglio federale”, ha detto il senatore. “Deve essere la Confederazione a fare un passo indietro, non certo il Canton Ticino a farlo. In Ticino ci sono oltre 1’300 infettati, la soluzione è solo che il Consiglio federale comprenda le misure del Canton Ticino e dia il via libera senza penalizzarlo”.

Coronavirus: le decisioni del Governo restano in vigore

Coronavirus: le decisioni del Governo restano in vigore

Comunicato stampa

Il Presidente del Consiglio di Stato è stato informato dalla Presidente della Confederazione che il Consiglio federale non ha ancora preso una posizione definitiva in merito alle misure attualmente in vigore in Ticino per regolare le attività economiche.

Il Governo cantonale saluta positivamente la volontà del Consiglio federale, comunicata oggi in conferenza stampa dal Consigliere federale Alain Berset, di trovare una soluzione concordata con il nostro Cantone che tenga debitamente in considerazione la situazione eccezionale, particolarmente critica e attualmente senza eguali del Ticino all’interno del contesto generale del nostro Paese. Una situazione, questa, dovuta all’avanzamento precoce dell’ondata epidemica in Ticino rispetto al resto della Confederazione.

Il Consiglio di Stato rimane fiducioso che il Consiglio federale, con il quale i contatti sono regolari e costanti, saprà comprendere le decisioni prese dal Governo del Canton Ticino per tutelare tempestivamente e adeguatamente la salute della propria popolazione.

In attesa, a breve, di una presa di posizione definitiva, il Consiglio di Stato ribadisce che le misure decise rimangono in vigore.

Diese 5 Fehler machte die Schweiz bei ihrer Corona-Politik

Diese 5 Fehler machte die Schweiz bei ihrer Corona-Politik

Da www.watson.ch

https://www.watson.ch/schweiz/analyse/801221520-coronavirus-diese-5-fehler-machte-die-schweiz

Zu wenig Beatmungsgeräte, langsame Zahlen, Bundesrat pfeift Kantone zurück: Viele Probleme der Schweizer Coronavirus-Politik sind hausgemacht. Eine Analyse über eine Epidemien-Politik, die zu wenig zuhört.

Eigentlich sahen es viele kommen. Seit Jahren erstellen die Bundesbehörden Berichte, in denen die «Top-Risiken» der Schweiz untersucht werden. Die Pandemie stand jeweils immer wieder in den oberen Rängen. Die Gefährdungsanalysedes Bundesamtes für Bevölkerungsschutz aus dem Jahr 2015 liest sich heute wie eine übertriebene Zukunftsvision, die das beschreibt, was die Schweiz derzeit erlebt.

 

1. Ungenügende Vorbereitung
Die Gefahr des überlasteten Gesundheitswesens ist ein Punkt auf der Liste. Vor fünf Jahren hiess es in der Gefährdungsanalyse: «Die entstandenen Engpässe können auch durch den Einsatz pensionierter Ärzte und Medizinstudenten nicht vollständig kompensiert werden.»
Der Engpass wird durch drei Faktoren beeinflusst: Personal, Medizinalprodukte wie Geräte oder Medikamente und die Anzahl Betten. Thomas Zeltner, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Gesundheit, untersuchte in einem Gutachtenaus dem Jahr 2018, wie gut die Schweiz auf diesen Engpass vorbereitet ist. SRF berichtete erstmals über seine warnende Analyse.£
Der ehemalige BAG-Chef schätzte damals, dass der Schweiz rund 4250 Spitalbetten fehlen würden. Die Kantone haben es laut seinem Bericht versäumt, die Reservekapazitäten für Notlagen miteinzuplanen. Zum gleichen Schluss kommt Zeltner bei Medikamenten, Medizinprodukten und Labormaterialien: Die Kantone haben die Forderung nach Minimalreserven bislang «nicht oder nur unvollständig umgesetzt».

2. Schlechter Informationsfluss
Fehlen Spitalbetten oder die dringend benötigten Beatmungsgeräte, dann kommt es auf jedes einzelne darauf an, das noch verfügbar ist. Wie ernst die Lage ist, erzählte vergangene Woche ein kantonaler Gesundheitsdirektor im Hintergrundgespräch mit watson: Das Personal sei am Wochenende mit Strichli-Listen in Spitälern unterwegs gewesen, um Betten und Beatmungsgeräte zu zählen.
Wie viele Beatmungsgeräte tatsächlich verfügbar sind, wusste in der Schweiz zumindest bis vor einigen Tagen niemand. In den Spitälern wurde die Anzahl auf bis zu 850 geschätzt. Wie viele die Armee hat, ist unklar. Raynald Droz, Stabschef Kommando Operationen der Armee, sagte jedoch: «Nicht genug.»
Die Informationslage änderte sich erst letzte Woche. Die Kantone müssen seither ihr Inventar dem Bund melden.
Der schlechte Informationsfluss herrschte auch bei der wichtigsten Zahl, um als Staat strategisch eine Epidemie bewältigen zu können: Die Anzahl der Infizierten. Die Meldungen von Ärztinnen und Ärzten kamen teilweise per Fax an. Die grosse Menge an Daten überforderte die Bundesbehörden, dass sie erst nach längerer Verzögerung «à jour» waren, wie der Infektionsstand in den Kantonen ist. Schnellere, digitalere Lösungen wurden dabei vor Jahren gefordert.

3. Kantönligeist
Defizite in der Schweizer Epidemienbewältigung zeigten sich auch, nachdem der Bundesrat die besondere Lage ausgerufen hatte. Die Kantone mussten das Verbot von Versammlungen von über 1000 Personen konkretisieren und vollziehen. Was aber vor Ort passierte, glich einem Flickenteppich.
Föderalistisch wie die Schweiz ist, gingen manche Kantone weiter und führten neue Verbote ein. Andere wiederum blieben bei der Zahl von 1000 – selbst dann, als der Bundesrat ausloten wollte, ob man diese Zahl senken soll. Als die Landesregierung das Versammlungsverbot verschärfen wollte, sprach sich nur der «allergrösste Teil der Kantone» dafür aus, teilt die Gesundheitsdirektorenkonferenz auf Anfrage mit. Sprich: Einzelne Kantone waren dagegen oder enthielten sich.

4. Machtdemonstration
Die Korrektur des Kantönligeistes kam mit der ausserordentliche Lage. Der Bundesrat übernahm die Führung und beschloss am 16. März in Eigenregie die nächste epidemiologische Stufe, womit neue, klare, schweizweite Lockdown-Massnahmen kamen. Die Kantone wurden auch hier angehalten, Folge zu leisten und die neuen Verbote und Erlasse zu vollziehen.
Auch das ging nicht ohne Kantönligeist. Die Gründe waren alle im Einzelfall verständlich: Der Kanton Uri beschloss für Seniorinnen und Senioren eine «Ausgangsbeschränkung», weil diese sich nicht an das Social Distancing hielten. Genf, Waadt und das Tessin schlossen aus demselben Grund alle Baustellen. Der Bundesrat pfiff die Kantone zurück und sagte, dass das Bundesrecht auch in Altdorf, Genf, Lausanne und Bellinzona zu befolgen sei.
Dass solche Konflikte drohen würden, war den Behörden schon im August 2018 bekannt. Ein juristisches Gutachten zur «besonderen Lage» stellte damals fest, dass eine «enge Zusammenarbeit zwischen Kantonen und Bund beim Vollzug der vom Bund angeordneten Massnahmen nötig, wenn nicht unabdingbar» sei.

5. Fehlende Zusammenarbeit
Diese «enge Zusammenarbeit» gibt es aber bis heute nicht. Die Anhörung der Kantone, die es in der «besonderen Lage» formell gab, wurde mit der Ausrufung der ausserordentlichen Lage abgeschafft. Gesprochen wird nur noch informell miteinander, wenn der Bundesrat zum runden Tisch einlädt. Oder untereinander, wie watson etwa von Zentralschweizer Kantonen erfuhr.
In einer solchen Situation passiert jedoch das, was epidemiologisch in den vergangenen Jahren schief lief: Expertinnen vom Fach und Mahner vor Ort müssen dafür kämpfen, Gehör zu finden. Das erlebt derzeit auch das Tessin. «Wir sind immer zwei Schritte voraus im Kampf gegen Covid», sagte der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi.(video)
Ähnlich klingt es von seinem Kantonsarzt Giorgio Merlani: «Wir sind euch etwa eine Woche voraus, lernt aus unserem Beispiel.» Er appellierte deshalb an die restliche Schweiz, diese Zeit zu nutzen. Diese Worte sollen sich der Bund und die Kantone zu Herzen nehmen.

“La decisione resta in vigore”

“La decisione resta in vigore”

Da www.rsi.ch/news

Norman Gobbi risponde alle critiche di Berna sulla chiusura delle attività in Ticino: “Dobbiamo preservare la salute pubblica”

Il Canton Ticino è stato bacchettato lunedì da Berna, tramite l’Ufficio federale di giustizia, per la sua decisione di chiudere i cantieri e tutte quelle attività economiche che non offrono servizi necessari alla popolazione. Una decisione che viola le regole federali.

Il Ticino però non intende retrocedere sulla sua posizione: “Il Consiglio di Stato si è confrontato anche oggi su questo aspetto”, ha spiegato alla RSI Norman Gobbi, a Berna per un incontro con i rappresentanti di alcuni cantoni, “e la decisione, presa settimana scorsa e comunicata sabato dal presidente Vitta, resta in vigore: non possiamo in questo momento fare un passo indietro”, prosegue il consigliere di Stato.

“Dobbiamo continuare a preservare la salute pubblica, pur riconoscendo la protezione e il sostegno all’economia e ai salariati, ed è qui la grande preoccupazione. Questa crisi non è breve, non si risolve in una settimana, durerà molto di più, quindi dobbiamo pensare già al domani, al sostegno alle aziende e ai salariati”.

Qualora il Consiglio federale dovesse decidere che le misure decise dal Ticino non sono legali, sarebbe necessario, continua Norman Gobbi di “un dialogo con Berna, per trovare una soluzione”. “Oggi si è parlato molto della necessità di coordinare e lavorare assieme”, conclude Gobbi, “ma evidentemente non con qualcuno che comanda sull’altro ma in maniera paritetica, tra Confederazione e Cantoni”.

https://www.rsi.ch/news/ticino-e-grigioni-e-insubria/La-decisione-resta-in-vigore-12872792.html

“Chiediamo la regionalizzazione delle misure”

“Chiediamo la regionalizzazione delle misure”

Da www.ticinonews.ch

Il Consigliere di Stato in visita a Berna per un incontro con i Cantoni spiega che il Consiglio federale non ha messo alcun ultimatum al Cantone

Norman Gobbi, Consigliere di Stato, ieri è stato a Berna ad un incontro con i Cantoni insieme al Consiglio federale. A tal proposito è intervenuto al TgSpeciale in onda su Teleticino ed ha risposto ad alcune domande.
Quali impressioni ha di questo incontro?
“Da un lato c’è la disponibilità al dialogo, di coordinare e di collaborare ma c’è una differente percezione della tematica che è molto marcata tra i cantoni svizzeri tedeschi e il Ticino con Ginevra e Vaud”.

Berna ha bacchettato il Ticino, le aziende rischiano di non essere sostenute dalla Confederazione?
“L’obiettivo non è quello di mettere in difficoltà le aziende ma è quello di far sì che le misure adottate nel Ticino possano anche essere di incoraggiamento per la stessa Confederazione e gli altri Cantoni.
Per questo l’ordinanza deve essere rivista per rendere una flessibilità regionale, quello che chiediamo è una regionalizzazione delle misure”.

Quindi vietare agli over65 di andare a fare la spesa? Non è multabile un anziano nei supermercati a quell’ora?
“L’obiettivo non è multare ma far capire che oggi tutti i comuni del Canton Ticino assicurano consegna a domicilio della spesa”.
“L’obiettivo è far capire di tutelarli da un virus che soprattutto va a colpire quella fascia della popolazione, ci sono altre soluzioni che richiedono uno sforzo a tutti gli anziani che devono fare a meno della loro autonomia”

“La percezione è che dove non arriverà il buon senso di Berna arriverà il virus…”
“L’obiettivo è di garantire a tutti cure adeguate ed è per questo che si chiedono questi sforzi. L’obiettivo del Canton Ticino è di poter gestire sempre la situazione nell’interesse della comunità ed è per questo che al di là delle misure restrittive sta mettendo in campo misure a favore dell’economia”.

La confederazione vi ha messo un ultimatum?
“Nessun ultimatum, abbiamo ricevuto un parere giuridico”.
Coronavirus: alcune precisazioni del Consiglio di Stato

Coronavirus: alcune precisazioni del Consiglio di Stato

Comunicato stampa

Alla luce delle dichiarazioni rilasciate in data odierna dal direttore dell’Ufficio federale di giustizia Martin Dumermuth, il Consiglio di Stato tiene a ribadire quanto già dichiarato dal suo Presidente ieri: il Consiglio di Stato è fiducioso che il Consiglio federale possa comprendere le decisioni prese dal Cantone Ticino.
Decisioni che rimangono in vigore e che tengono conto delle particolarità riguardanti il nostro territorio, confrontato con uno scenario ben diverso rispetto ad altre realtà cantonali.
Eventuali ulteriori informazioni in merito saranno rilasciate durante l’infopoint di domani.

Tessin schliesst Baustellen und Industriebetriebe

Tessin schliesst Baustellen und Industriebetriebe

Da www.blick.ch

Shutdown in der Südschweiz
Das Tessin, im Würgegriff des Coronavirus, macht ernst: Der Staatsrat hat beschlossen, ab Montag alle Baustellen und Produktionsstätten zu schliessen.

Das Tessin wartet nicht auf den Bund. «Wir sind zwei Wochen weiter als der Rest der Schweiz», sagt Regierungsrat Norman Gobbi (42, Lega). Daher hat die Tessiner Kantonsregierung am Freitag verfügt: Baustellen und Industrieunternehmen müssen ihren Betrieb einstellen, wenn sie die Hygienemassnahmen und die Abstandsregeln für die Corona-Krise nicht einhalten. «Das können nur wenige», so Gobbi. Nur wer systemrelevant sei, wie die Lebensmittelversorgung und Pharmaunternehmen, dürfe den Betrieb weiterführen.
BLICK liegt der entsprechende Beschluss des Tessiner Staatsrats vor, unterschrieben von Regierungspräsident Christian Vitta (47, FDP). Mit diesem wird die Schliessung praktisch aller privaten Handels- und Produktionsaktivitäten besiegelt. Zunächst für eine Woche von Montag, 23., bis Freitag, 29. März.

Im Tessin drohen Strafverfahren
Baustellen und Produktionsbetriebe müssen beweisen, dass sie Abstands- und Hygienemassnahmen strikt einhalten. Nur dann bleiben sie offen. Selbst Pannen und Ausfälle dürfen nur durch eine Notfalltruppe behoben werden. Der Staatsrat ist strikt: Industrieunternehmen, die nicht sofort abstellen können, dürfen lediglich noch die «notwendigen Arbeiten zur Stilllegung der Produktionslinien» durchführen.
“Chiedo a tutti  la massima responsabilità”

“Chiedo a tutti la massima responsabilità”

È il momento della massima responsabilità individuale e collettiva”: con queste parole il Consigliere di Stato Norman Gobbi rivolge un ulteriore appello a tutte le cittadine e a tutti i cittadini ticinesi. 
“Ogni componente della nostra società deve dare il proprio contributo in questa emergenza sanitaria legata alla propagazione in Ticino del virus Covid-19. Da oggi e per ora sino al 29 marzo le persone con più di 65 anni non possono più uscire di casa nemmeno per fare la spesa, così come le persone di ogni età che appartengono alle categorie a rischio. Una decisione adottata proprio ieri dal Governo, che ha pure decretato, per ora sempre sino al 29 marzo, la chiusura di ogni attività commerciale, industriale e dei cantieri nel nostro Cantone, tranne quelle indispensabili per il nostro approvvigionamento alimentare e ovviamente quelle sanitarie. Una stretta assolutamente necessaria. Vi assicuro che tutta l’organizzazione predisposta per affrontare anche questo genere di situazioni sta operando al cento per cento delle possibilità. La macchina funziona, ma è indispensabile che tutti seguano con scrupolo e coscienza le indicazioni che giungono dall’autorità. È un atto di generosità e solidarietà quello a cui tutti noi siamo chiamati. Rimanere a casa è sicuramente difficile, ma è indispensabile. Chi deve uscire per la spesa (gli ultra 65 anni assolutamente no) o per lavoro (coloro che necessariamente devono ancora andare a lavorare) devono rispettare le distanze sociali, devono fare tutto il possibile per evitare i contatti ravvicinati. Le norme di igiene devono essere seguite scrupolosamente”, afferma il Direttore del Dipartimento delle istituzioni Norman Gobbi, che aggiunge: “L’ultima settimana ha visto anche l’amministrazione cantonale e le amministrazioni comunali definire i compiti essenziali da garantire ai cittadini, tagliando gran parte del lavoro abituale – chiudendo per esempio gli sportelli – con lo scopo di permettere a molti funzionari di lavorare da casa, oppure di rimanere a casa. Il Consiglio di Stato ha pure deciso di annullare le elezioni comunali, convinto che in questo momento e nelle settimane che arriveranno il focus della nostra gente deve essere messo sulla salvaguardia della propria salute e in particolare di quella dei nostri anziani e delle persone che presentano patologie a rischio. L’isolamento che oggi viene imposto ci permette di contenere la crescita dei contagi e l’aumento delle ospedalizzazioni. Dobbiamo fare di tutto affinché il nostro sistema sanitario abbia le capacità di farsi carico dei nostri ammalati, senza andare in crash. Il rischio esiste, ne dobbiamo essere consapevoli. Tocca a ognuno di noi, come dicevo all’inizio, fare la sua parte. Solo così potremo uscire da questa emergenza con il minor danno possibile, in particolare cercando di limitare il numero dei decessi, destinato ad aumentare nei prossimi giorni, ma che vogliamo, con il nostro comportamento, cercare a tutti i costi di frenare”, conclude Norman Gobbi.

Coronavirus: due decreti esecutivi per il buon funzionamento delle istituzioni

Coronavirus: due decreti esecutivi per il buon funzionamento delle istituzioni

Comunicato stampa

Il Consiglio di Stato ha approvato nella sua seduta straordinaria di oggi due Decreti esecutivi che definiscono da un lato l’operato procedurale delle Autorità amministrative cantonali e comunali e delle Autorità giudiziarie amministrative e civili e dall’altro quello dell’organizzazione istituzionale dei Comuni (e per analogia anche dei consorzi e dei Patriziati) in tempo di emergenza epidemiologica da COVID-19.

La gravità della situazione attuale ha imposto l’adozione da parte del Governo di disposizioni urgenti, in modo da raggiungere l’obiettivo essenziale nell’attuale situazione di crisi di contenere la diffusione del virus Covid-19, tutelando anche la salute degli attori coinvolti nell’amministrazione della giustizia e nell’amministrazione cantonale e comunale.

Il primo Decreto – che entra oggi stesso in vigore – istituisce norme comuni di diritto cantonale che permettono all’Amministrazione cantonale e alle Autorità comunali (Municipi, Autorità regionali di protezione, ecc.) come pure alle Autorità giudiziarie (Giudici di pace, Preture, Tribunale di appello, ecc.) di riorganizzarsi con l’obiettivo di limitare l’attività in ambito di procedimenti amministrativi e civili alle decisioni urgenti, essenziali, inderogabili e importanti per garantire il buon funzionamento delle Amministrazioni cantonale e comunali in questo periodo particolare.

Al lato pratico, per i cittadini e i loro avvocati, che hanno una procedura in corso, significa che:

  • udienze, sopralluoghi e ogni altro atto procedurale che non sono essenziali, sono rinviati a dopo il 19 aprile 2020;
  • i termini di diritto cantonale pendenti oggi (reclami, ecc) sono sospesi fino al 19 aprile 2020 compreso e rinviati d’ufficio a data successiva;
  • le decisioni che rivestono carattere urgente e non prorogabile verranno emesse (misure cautelari, protezione degli adulti e dei minori, ipoteche legali, esecuzione delle misure di sicurezza come l’idoneità alla guida, ecc.);
  • le Autorità cantonali e comunali e le Autorità giudiziarie amministrative e civili si astengono in principio dal notificare decisioni non urgenti fino al 19 aprile;

Di principio, invitiamo la cittadinanza che dovesse avere un problema di natura giuridica a prendere contatto telefonicamente con i rispettivi rappresentanti legali o con le Autorità per quanto di loro competenza, in modo da valutare nel singolo caso se sussista o meno una necessità di intervento.

Il Consiglio di Stato rammenta inoltre che fino al 19 aprile 2020 compreso, ai debitori non potranno essere notificati atti esecutivi (precetti esecutivi, ecc.).

Ieri il Tribunale federale ha pure comunicato di aver sospeso fino al 19 aprile 2020 i termini che ha fissato nei propri procedimenti pendenti.

Inoltre oggi il Consiglio federale – analogamente a quanto deciso dal Governo cantonale – ha anticipato le ferie giudiziarie per i procedimenti civili e amministrativi, che tradizionalmente sono previste per Pasqua.

In questo contesto normativo in continua e rapida evoluzione, raccomandiamo alla cittadinanza la massima comprensione e il sostegno dei professionisti del settore, precisando che l’amministrazione della giustizia cantonale resta garantita.  

Con il secondo Decreto il Consiglio di Stato in particolare stabilisce:

  • sino al 19 aprile non si svolgeranno più assemblee e consigli comunali;
  • si permette ai municipali di svolgere le sedute di Municipio a distanza derogando ad alcune norme della Legge organica comunale (LOC) e alla prassi consolidata;
  • il Municipio può validamente deliberare qualunque sia il numero dei presenti se per l’emergenza causata da COVID-19 non può essere presente alla seduta la maggioranza assoluta dei membri;
  • il Municipio, il sindaco o qualsiasi altro municipale informano immediatamente il Consiglio di Stato in caso di rischio d’impossibilità di deliberare oppure se non possono essere garantiti i servizi essenziali alla popolazione per motivi legati all’epidemia.

Queste disposizioni valgono, per analogia, anche per le amministrazioni consortili e per i Patriziati. Per qualsiasi informazione gli enti locali potranno rivolgersi a partire da lunedì all’hotline a loro dedicata (091/814.17.04), oppure scrivere a comunicazione-sel@ti.ch .

Il Consiglio di Stato ringrazia i rappresentanti del potere giudiziario e l’Ordine degli avvocati per la collaborazione fornita. Esprime poi un ringraziamento e un incoraggiamento a tutti gli amministratori attivi negli enti comunali per la disponibilità che dovranno garantire nelle prossime settimane e mesi. Uno sforzo comune a favore di tutta la cittadinanza, in vista anche della ripresa quando la crisi sanitaria sarà superata.